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Zum Fragenkatalog kommt jetzt noch ein Prüfauftrag

„Ein Stadtplaner braucht Überblick“, befand Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und stellte gestern hat Robin Denstorff, den neuen Leiter des städtischen Referats für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid, hoch oben im Turmzimmer des Rathauses vor. Foto: Lothar Kaiser

Antworten auf viele offene Fragen wohl erst zu Ferienbeginn“, titelte der Waterbölles am 14. Mai nach einer Sitzung des Schulausschusses. „Ist eine gemeinsame Unterbringung des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung und der Musik- und Kunstschule (MKS) an allen drei bisher diskutierten möglichen Standorten für ein Berufskolleg räumlich machbar?“, hatte damals die CDU eine neue Variante ins politische Spiel gebracht. Wie viele andere Fragen, die den einzelnen Ratsfraktionen und -gruppen nach und nach zum geplanten Neubau des Berufskollegs Wirtschaft & Verwaltung eingefallen waren – auch und gerade zu dem von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weísz präferierten Standort, dem ehem. Kaufhaus Sinn-Leffers an der unteren Alleestraße – soll auch die nach zwei Schulen unter einem Dach innerhalb der nächsten zwei Monate beantwortet werden, genauer: bis zur Sondersitzung des Schulausschusses am 27. August. Das wurde in der gestrigen Ratssitzung vereinbart.

Zu diesder Sitzung hatte die CDU aus ihrer Idee einen ausformulierten Prüfauftrag gemacht. Offiziell bezogen auf alle drei diskutierten Schulstandorte, das Schulzentrum an der Neuenkamper Straße, das Baufeld 6 am Hauptbahnhof und die Alleestraße. Tatsächlich aber auf das Baufeld 6 abzielend, für das sich Alexander Schmidt (CDU) im Namen seiner Fraktion bereits in der Schulausschusssitzung vom 15. April ausgesprochen hatte.

Die damalige Begründung wiederholte er gestern in den wesentlichen Punkten: Beide Schulen würden das erhalten, was sie aus pädagogischer Sicht vor allem verdienten: neueste Räumlichkeiten, vor allem ein großes Foyer, in dem auch (kulturelle) Veranstaltungen stattfinden könnten. Und auch wegen anderer Synergieeffekte sei die Idee der CDU verlockend, so Alexander Schmidt. Volker Leitzbach (SPD) widersprach. „Nach drei Jahren Diskussion über den Schulstandort bitte kein neuer Prüfauftrag. Schüler und Lehrer der MKS wünschen eine baldige Entscheidung!“ Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Linken, fand dagegen an dem Antrag der CDU ebenso Gefallen wie sein Parteifreund Klaus Küster: „Der MKS würde das benachbarte Berufskolleg ganz sicher zu weiterem Zulauf verhelfen!“

Zunächst sah es in der gestrigen Debatte so aus, als wolle Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz den Prüfantrag der CDU gar nicht zur Abstimmung stellen. Denn zum einen würde der zusätzliche Raumbedarf der MKS im gemeinsamen Schulgebäude Mehrausgaben von schätzungsweise einer Million Euro erfordern, und zum anderen liege die Entscheidung über die Unterbringung von Dienststellen (MKS) allein in seiner Zuständigkeit. Doch nach einer Sitzungsunterbrechung von gut einer Viertelstunde war die Kuh vom Eis, und der OB überließ es Robin Denstorff, dem neue Leiter (Nachfolger von Sigrid Burkhart) des städtischen Referats für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid, den Kompromiss vorzutragen:  Die Verwaltung könne bis zum Schulausschuss am 27. August eine Vorprüfung leisten zum bestmöglichen Standort einer „Doppel-Schule“, zu deren Raumbedarf und zu den damit verbundenen Mehrkosten. CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Peter Nettekoven sah damit die Intention seiner Fraktion erfüllt und zog den Prüfauftrag zurück. Wohl auch, um einer Kampfabstimmung aus dem Wege zu geben.

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