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Offener Brief an den Beigeordneten Thomas Neuhaus

Sehr geehrter Herr Neuhaus,
am 13. März hatten wir Gelegenheit, gemeinsam mit Ihnen und den zuständigen Mitarbeitern aus den Bereichen der Sportverwaltung, der Denkmalbehörde und des Gebäudemanagements die Problematik der Sanierung der Stützmauer am Jahnplatz in Lüttringhausen zu erörtern. Der Anlass für dieses Gespräch war unser Angebot, im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag zur Sanierung der Mauer zu leisten. In dem Gespräch wurde vereinbart, dass auf eine Komplettsanierung der Mauer mit einem geschätzten Kostenaufwand von 250.000,00 Euro verzichtet werden soll. Stattdessen wurde vereinbart, den aktuell entstandenen Schaden zu beseitigen.

Auf unsere Veranlassung hin und in Absprache mit Ihnen wurde daraufhin ein Remscheider Bauunternehmen von uns beauftragt, ein entsprechendes Angebot zu erarbeiten. Dieses Angebot, welches einen Kostenaufwand von 8.631,54 Euro ausweist, wurde Ihnen und den zuständigen Stellen der Verwaltung von uns mit Schreiben vom 25.3.2015 übersandt. Dabei wurde von uns vorgeschlagen, die weitere Vorgehensweise kurzfristig gemeinsam zu erörtern.

Nachdem wir in der Folge von der Verwaltung nichts mehr hörten, teilte uns auf unsere Nachfrage zum Stand der Angelegenheit Ihre Untere Denkmalbehörde am 20.4.2015 mit, „dass es zunächst ein baufachliches verwaltungsinternes Gespräch geben wird. Sobald dieses stattgefunden hat und eine Positionierung erfolgt ist, werden wir unaufgefordert auf Sie zukommen.“ Leider ist in der Folge aber Niemand auf uns zugekommen. Stattdessen konnten wir heute einer Mitteilungs-vorlage der Verwaltung an die Bezirksvertretung Lüttringhausen entnehmen, dass „die vom Heimatbund vor-geschlagene Sanierungsvariante nicht den Anforderungen an die Sanierung genügt.“ Und weiter: „Aus fachlicher Sicht könnte bei einer Umsetzung niemand die Verantwortung für die Sanierung übernehmen und die Standsicherheit der Vorsatzschale gewährleisten.“ Aus dieser Formulierung könnte man den Rückschluss ziehen, wir hätten Ihnen einen verantwortungslosen Vorschlag unterbreitet.

Wir empfinden es als äußerst befremdlich, wenn eine solch negative Darstellung der von uns vorgelegten Sanierungsvariante, die lediglich eine erste Kosten- und Maßnahmeneinschätzung darstellt, der Bezirksvertretung Lüttringhausen und damit der Öffentlichkeit vorgelegt wird, ohne – wie vereinbart und zugesagt – vorher mit uns das Gespräch zu suchen. Aus der Mitteilung an die Bezirksvertretung geht weiter hervor, dass am 15.6.2015 ein Ortstermin stattgefun-en hat, zu dem wir nicht eingeladen waren. Wir gehen deshalb davon aus, dass eine weitere Zusammenar-eit mit uns in dieser Sache (unser stellv. Vorsitzender ist von Beruf Diplom-Ingenieur/Architekt) nicht mehr erwünscht ist.

Am Ende Ihrer Mitteilung an die Bezirksvertretung führen Sie aus, dass ein neuer Kostenvoranschlag erarbei-et werden soll, „um dann wieder gemeinsam über die Finanzierung zu sprechen“. Bei dieser Aussage fühlen wir uns nicht mehr angesprochen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Maar, Vorsitzender

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Chronist am :

Die vom Heimatbund vorgeschlagene Reparatur sei von den Fachleuten der Verwaltung bereits im ersten Gespräch als nicht realisierbar eingestuft worden, hat Beigeordneter Thomas Neuhaus heute dem Heimatbund Lüttringhausen geschrieben. Es hätte sonst erhebliche Sicherheitsrisiken gegeben. Und bei dem von Peter Maar kritisierten „Ortstermin“ habe es sich lediglich um die verwaltungsinterne Untersuchung der Mauer und der Bodenverhältnisse mit dem Geologen gehandelt. Sobald die Variante der Teilsanierung der Mauer vollständig durch die Fachleute der Stadtverwaltung geprüft worden sei, der neue Kostenvoranschlag vorliege und die Bezirksvertretung über den weiteren Sachstand erfahren habe, will Neuhaus, wie er schreibt, seiner Verabredung mit dem Heimatbund nachkommen. Ausdrücklich bescheinigt er dem Heimatbund großen Enthusiasmus und Tatkraft für den Stadtteil Lüttringhausen. An einer guten Zusammenarbeit sei er weiterhin interessiert.

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