Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

1. Remscheider Bürgerpreises: Engagierte kamen ins Rampenlicht

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Der 1. Bürgerpreis „für mich. für uns. für Remscheid.“ Wurde gestern im Schützenhaus von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sparkassenvorstand Frank Dehnke und Stefan M. Kob, Chefredakteur des Remscheider General Anzeigers, vergeben. Im April waren alle Remscheiderinnen und Remscheider aufgerufen worden, ihre „Alltagshelden“ zu benennen. Gesucht wurden Menschen in der Region, die sich mit viel Herzblut ehrenamtlich für ein gemeinnütziges Projekt engagieren. „Insgesamt haben wir fast 40 Vorschläge bekommen, aus denen die Jury die fünf heutigen Nominierten ausgesucht hat“, freut sich Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Wir als Sparkasse wissen, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Stadt ist und wie vielfältig Remscheid hier aufgestellt ist. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit unserem Medienpartner – dem Remscheider General Anzeiger – in diesem Jahr für die Kategorie „Alltagshelden“ entschieden.“

Von Mai bis Juni konnten die Bürgerinnen und Bürger aus den fünf Nominierten ihren Favoriten online oder per Stimmzettel zu wählen. Die Wahl fiel auf Günter Dannenberg. In seiner Vorstellung heißt es, er sei ein Motor bei der Bürgerbusentwicklung in Remscheid. Dannenberg darf sich nun über eine Unterstützung in Höhe von 1.500 Euro freuen. Aber auch das Engagement von Elisabeth Filler, Johann Max Franzen, Manfred Saure und Barbara Zirbes wird belohnt; sie erhielöten gestern als Anerkennung jeweils  500 Euro. Neben den fünf Genannten waren auch alle übrigen Vorgeschlagenen zur Siegerehrung ins Remscheider Schützenhaus eingeladen worden. Die Preisträger:

 

  • Günter Dannenberg: Ehrenamtlich tätig seit 2004 beim 1. Bürgerbusverein e. V. Remscheid. Er ist Gründungsmitglied, aktiver Bürgerbusfahrer und übernahm im Laufe der vielen Jahre zahlreiche Funktionen und Aufgaben im Verein . „Ein Motor bei der Bürgerbusentwicklung in Remscheid!“
  • Elisabeth Filler: Ehrenamtlich tätig seit Jahrzehnten bei der Remscheider Tafel für Bedürftige e.V., in der Kath. Kirchengemeinde St. Suitbertus und im Caritasverband Remscheid e.V. Sie hat die Abteilung Remscheider Tafel  Rosenhügel ins Leben gerufen, setzt sich für die sozialen Belange innerhalb der St. Suitbertus-Gemeinde ein. Zudem hilft sie (vornehmlich Migranten) bei der Möbelbeschaffung und bei den notwendigen Arbeiten mit den Ämtern. Sie besucht kranke Menschen im Südbezirk, dabei nimmt sie sich ausreichend Zeit zum Gespräch mit den meist älteren Menschen.
  • Johann Max Franzen: Ehrenamtlich tätig seit 2011. Reinigt und pflegt die 168 gesetzten Stolpersteine in Remscheid und Wermelskirchen, die an die Opfer des Nazi-Regimes erinnern. Die ihm entstehenden Kosten für Fahrten und Reinigungsmittel übernimmt er aus der eigenen Tasche.
  • Manfred Saure: Ehrenamtlich tätig seit 2009 im Bürgerverein Rosenhügel e.V. Er ist 1. Vorsitzender des Bürgervereins Rosenhügel e.V. und war maßgeblich an dessen Gründung am 18. Februar 2009 beteiligt. Hauptsächlich ist er für die Verwaltung und Organisation von Geldern zuständig. Auch die Planung von Festen im Südbezirk ist eine Aufgabe von ihm, ebenso die Leitung der Stadtteilzeitung.
  • Barbara Zirbes: Ehrenamtlich tätig seit 1980 bei Bildung statt Ausgrenzung e.V. Sie kümmert sich um stigmatisierte und behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationsgeschichte, die Bildungsnachteile haben und durchs Netz gefallen sind. Ein Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit ist seit mehr als dreißig Jahren die ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien.

Mit der Auslobung des 1. Remscheider Bürgerpreises soll eine neue Tradition gegründet werden. „Wir wollen den Einsatz und die Arbeit der Engagierten anerkennen und würdigen - den Einsatz, der in Remscheid so vieles ermöglicht“, darin sind sich Mast-Weisz, Dehnke und Kob einig und freuen sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Die bundesweite Initiative „für mich. für uns. für alle.“ wurde im Frühjahr 2003 von Abgeordneten des Bundestags, den Sparkassen  sowie den Städten, Landkreisen und Gemeinden gegründet. Ziel ist es, die mehr als 23 Millionen bürgerschaftlich engagierten Menschen in Deutschland in ihrem Einsatz zu unterstützen. Dazu zeichnet die Initiative jedes Jahr innovatives und vorbildliches Engagement mit dem Deutschen Bürgerpreis aus. (Markus Kollodzey)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!