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Herzliche Einladung, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten

Den ersten Iftar-Empfang in der Geschichte der Stadt gab es im Großen Sitzungssaal des Rathauses im vergangenen Jahr. Den zweiten gestern Abend. In diesem Jahr begann der Fastenmonat Ramadan für die muslimischen Mitbürger/innen am 18. Juni; er endet am 16. Juli. Dazu gehört überall auf der Welt unter Muslimen das Fest des Fastenbrechens („Iftar“). Es kann beginnen, wenn die Sonne untergegangen war. Am 22. Juli vergangenen Jahres war es 21.16 Uhr, als der Imam im Ratssaal sein Gebet begann. Gestern erst kurz vor 22 Uhr. Unter den Gästen auch diesmal wieder einige Ratsmitglieder und Mitglieder des Integrationsausschusses sowie der katholische Stadtdechant Thomas Kaster, der ev. Pfarrer Jochen Robra und Vertreter der ev. freikirchl. Gemeinde. „Kein Frieden in einer Stadt ohne Frieden der Religionen“, sagte Robra in seinem Grußwort. „Und da sind wir auf einem guten Weg; Die Türen der Moscheen stehen auch den Christen immer offen!“ Schließlich sei das gemeinsame Fundament beider Religionen „der Gott des Friedens und der Barmherzigkeit, an den Muslime und Christen gleichermaßen glauben“.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nannte „Iftar“ in seiner Begrüßung „ein Fest der Begegnung, des Austausches, des Erzählens - des tief erlebten und erneuerten Miteinanders“. Und er freue sich darüber, dass dieses Fest “in unserer Stadt immer mehr zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens wird, das nicht nur von muslimischen Bürgern wahrgenommen wird. Ich weiß und ich finde es gut, dass es in vielen Familien, Nachbarschaften, in Institutionen und Vereinen gemeinsame Iftar-Essen gibt, zu denen auch Nicht-Muslime eingeladen werden.“ Herzlich bedankte sich der OB für die vielen Einladungen zum Iftar-Essen in einzelnen Gemeinden und Vereinen, die ihn in den vergangenen Tagen erreicht hatten. „Leider kann ich nicht allen nachkommen, zumal ich übermorgen in den Urlaub gehe!“

Auch in diesem Jahr kam des Burkhard Mast-Weisz in seiner Rede – bei aller Verschiedenheit - auf Gemeinsamkeiten an:

„Wir Menschen glauben unterschiedlich, leben unterschiedlich, haben unterschiedliche Bräuche und Riten. Aber wir können miteinander auskommen, wir können einander respektieren, einander schätzen und voneinander lernen. Daran glaube ich und dafür werde ich mich auch nach besten Kräften in meinem Amt als Oberbürgermeister unserer Stadt einsetzen.

Das Remscheider Rathaus sei ein Haus für alle Menschen und für alle Religionen unserer Stadt. „Das Miteinander in der einen Gesellschaft, in der wir leben, braucht Engagement und Mühe, braucht den guten Willen und die Offenheit eines jeden einzelnen. Wir brauchen nicht trotziges Beharren auf Trennendem, sondern Schritte aufeinander zu. Viele haben sich auf den Weg des Aufeinanderzugehens gemacht. Darüber freue ich mich!“

Remscheid sei eine Stadt im Aufbruch, fuhr der OB fort. „Viel zu lange haben wir uns über unsere Sorgen definiert. Die haben wir, die haben aber auch viele andere Städte in NRW. Damit werden wir aber den Qualitäten unserer Stadt nicht gerecht. Wir haben viele Stärken. Leider scheint die bergische Zurückhaltung uns daran zu hindern, dies auch laut zu sagen. Das mutet schon fast schwäbisch an, wonach ‚nicht kritisiert genug gelobt‘ ist. Doch das sollten wir ablegen. Wir haben viele Potentiale und wir stehen durchaus in Konkurrenz mit anderen Städten. Lasst uns allen sagen, wo unsere Qualitäten liegen: wir haben sehr gute Bildungsangebote, wir haben Unternehmen mit Weltrangbedeutung, wir haben eine traumhafte Landschaft in unserer Stadt und in unserem Umfeld, wir haben eine aktive Vereinslandschaft mit vielen Angeboten für jeden Geschmack und für jedes Alter. Wir wollen die Innenstadt attraktiveren, wir werden das DOC weiter verfolgen, weil es eine große Chance für unsere Stadt ist. Und wir kümmern uns um die einzelnen Stadtteile, damit sich die Menschen dort wohlfühlen, wo sie zu Hause sind!“

Seit Februar ist die türkische Stadt Kırşehir eine Partnerstadt Remscheids. Im Februar war eine Ratsdelegation dort zu Gast, und im August kommt Bürgermeister Bahcici mit einer Delegation zum Gegenbesuch; er wird am „Tag der Vereine“ teilnehmen - zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der anderen Partnerstädte. Der OB gestern: „Das wird ein schönes Fest. Ich möchte Sie einladen, mitzumachen, sich einzumischen, die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten!“

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