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Künftig mehr Zusammenarbeit für Menschen mit Behinderung

Im Bild v.l.n.r.: Sozialdezernent Thomas Neuhaus, LVR-Fachbereichsleiterin Gabriele Lapp und LVR-Landesrat Dirk Lewandrowski. Foto: Stadt Remscheid.

Pressemittilung der Stadt Remscheid

Als neuer Dezernent für das Soziale des LVR hat sich gestern Landesrat Dirk Lewandrowski (rechts) in Begleitung von Gabriele Lapp als der für die Region zuständigen LVR-Fachbereichsleiterin für Sozialhilfe beim Remscheider Sozialdezernenten Thomas Neuhaus vorgestellt. Dabei vereinbarten sie, die Zusammenarbeit zwischen den Sozialdezernaten des LVR und der Stadt Remscheid intensivieren zu wollen. Eine verstärkte Kooperation sei vor allem hinsichtlich der Themenfelder Arbeit und Ausbildung für Menschen mit Behinderung, Integrationsfirmen für Menschen mit Behinderung, Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen angezeigt. Auch insbesondere bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, das nach Abschluss im Bundestag eine neue, an die Herausforderungen der Inklusion angepasste Basis für die Förderung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung darstellt, sei ein verstärkter Schulterschluss sinnvoll.

Die in Remscheid anstehenden Prozesse wie die Entwicklung eines Inklusionsplanes, geplante Arbeitsprojekte (Café im Ämterhaus) und verstärkte Bemühungen, um Menschen mit Behinderungen Alternativen zum Besuch von Werkstätten auf dem Arbeitsmarkt in Remscheid zu bieten, begrüßte der neue Landesrat Lewandrowski ausdrücklich. Dirk Lewandrowski hatte vor seiner Tätigkeit beim LVR ein Richteramt an den Sozialgerichten Duisburg und Braunschweig mit den Schwerpunkten Schwerbehinderungsrecht und Sozialhilferecht inne.

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Kommentare

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Fraktion der Grünen am :

Bereits im vergangenen Jahr fand die von den grünen Ratsfraktionen aus Remscheid und Solingen und unserer Landtagsabgeordneten Jutta Velte gemeinsam initiierte Veranstaltung „Gemeinsam Inklusion gestalten“ in Solingen statt. Konsens aller Beteiligten war es, die Diskussionen in einer zweiten Veranstaltung wieder aufzunehmen und weiter zu führen. Die 2. Fachveranstaltung findet am Freitag, 11. September, von 17 bis 20 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Str.38, statt. Wir freuen uns sehr, dass wir neben örtlichen Akteur/innen auch dieses Mal wieder die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, für die Veranstaltung gewinnen konnten.

Gerd Rothbrust am :

Hätte die Veranstaltung im vergangenen Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Inklusion realisieren“ gestanden, wären vielleicht auch realitätsnahe Fakten thematisiert worden. Am 7. September aber entstanden Luftschlösser. Vielleicht haben die Akteure daraus gelernt und diskutieren das Thema diesmal wirklichkeitsnäher. Z.B.: Wwas wird aus den „Inklusionsopfern“ in den weiterführenden Schulen?

Angelika Hidalgo am :

Es ist grundsätzlich ja gut, wenn die Politik sich mit dem Thema Inklusion beschäftigt...aber vielleicht sollte man auch mal mit einbeziehen, was denn die Betroffenen ( zB: Familien der Betroffenen ) so denken....es wurde versprochen , dass die Förderschulen unter der Inklusion nicht leiden müssen, und genau DAS passiert gerade, die Abordnungen sind unterirdisch, und es ist überhaupt nicht so, dass die das einfach wegstecken! Auch wenn das nach außen bekundet wird...die Tatsachen sehen da ganz anders aus!! Dazu gibt es noch zu bedenken, dass nicht alle Kinder, die zur Inklusion angemeldet wurden, auch tatsächlich dafür geeignet sind! Schon in den ersten Wochen stellte sich flott heraus, dass hier ein tägliche Überforderung stattfindet. Diese Kinder fallen durch das Inklusionsraster und müssen irgendwann aufgefangen werden, wenn selbst die letzten Eltern eingesehen haben, das es eben nicht klappt.Fachkreise zu bilden ist schön und gut, aber hier müssen auch Eltern beider Seiten zugegen sein, um von Erfahrungen zu berichten! Sie sind die eigentlichen Fachleute zum Thema Inklusion!! Wir haben an der Hilda-Heinemann-Schule sieben !!!!!! Abordnungen, und ja, natürlich bekommen das die Kinder zu spüren!!! Und ja, natürlich werden die Stunden gesplittet, aber eine 85prozentige Besetzung ist eben keine 100prozentige! Und egal, was alle behaupten, wir (die Elter ) bekommen sehr wohl mit, wazukünftig nicht mehr möglich ist und wo die Qualität zu wünschen übrig läßt. Aber wie eingangs geschrieben, die Förderschulen sollten ja der Inklusion nicht zum Opfer fallen. Das Gegenteil ist aber der Fall...

Gerd Rothbrust am :

Hallo Frau Hidalgo, hätten die "Gestalter der Inklusion" VORHER ein bischen nachgedacht, hätten sie diese Tatsachen bemerkt. Aber bei der Einführung der Inklusion haben sich die mit dem großen Magen durchgesetzt. Das Ergebnis wird jetzt schön geredet.. Ausbaden müssen es alle Schüler

Angelika Hidalgo am :

Zum Thema "Künftig mehr Zusammenarbeit für Menschen mit Behinderung". Auch dieses Vorhaben ist löblich. Aber womit will man denn hier zusammenarbeiten ? Mit den sog. Fachleuten, oder vielleicht mal mit den Familien, deren Kinder das betrifft?, Oder vielleicht doch lieber mit den Behinderten selber?? Vielleicht aber doch lieber mit denen, die dieses Leben nicht leben müssen?? Wo ist denn der Runde Tisc,h an dem wir alle gemeinsam sitzen?? Woher weiß denn die Politik, was wir wollen?? Oder unsere Kinder sich wünschen? Warum sind wir nicht eingeladen? Mir würden spontan 100 Fragen an Sylvia Löhrmann einfallen, und ich hätte sie wirklich sehr gerne mal eine halbe Stunde für mich alleine, einfach um Ihr mal meine /unsere Sorgen und Nöte zu erzählen! Nur als Denkanstoß : Bevor man Behinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt unterbringt, sollte man vielleicht erstmal gucken, dass die Lebenshilfe genug Arbeitsaufträge bekommt und mehr Firmen dabei helfen, dass die Schwächsten der Schwachen eine Aufgabe haben!!!!!! Die müssen nämlich auch sehen, wie sie ihr zukünftiges Leben auf die Reihe kriegen. Ich kenne so etwa 137 Eltern, die so gar nicht wissen, was die Zukunft bringt, und die jeden Tag beten, dass sie lange lange Zeit gesund und fit bleiben, um Ihre Kinder begleiten zu können. Da sind wir aber dann noch lange nicht beim Thema: Geeigneter Wohnraum..... Falls es irgendjemanden wirklich interessiert, was Eltern so zu erzählen haben, der möge uns doch bitte auch mal einladen und das Gespräch mit uns suchen, denn wir kommen ja nicht ohne Weiteres an Euch ran....

Denise Abé, Grüne Remscheid am :

Sehr geehrte Frau Hidalgo, Sie sind herzlich zu der Veranstaltung am kommenden Freitag eingeladen. Adressat der Veranstaltung sind nicht allein Politik und Verwaltung. In einer zweistufigen Veranstaltung aus Worldcafé und Podiumsdiskussion möchten wir mit Hilfe von Fachleuten, die Themen Inklusion in Arbeit, frühkindlicher Erziehung, OGS und Schule näher betrachten. U.a. wird auch ein Vertreter der Lebenshilfe dabei sein. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an die Grüne Geschäftsstelle in Remscheid wenden.

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