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Hätten Sie`s gewusst? Signalkrebs contra Edelkrebs

Die zwei in NRW vorkommenden heimischen Flusskrebsarten sind der Edelkrebs und der Steinkrebs. Diese beiden Arten sind erheblich durch amerikanische Flusskrebsarten gefährdet, die die Krebspest seuchenartig übertragen. Somit ist der durchaus imposante und agile Signalkrebs - wie dieses Tier in Unterburg an der Wupper - ein eher ungeliebter Einwanderer in unseren Bächen und Flüssen. Er ist seinerzeit von Aquarianern  und Teichbesitzern aus "falscher Tierliebe" ohne Überlegung in unseren heimischen Gewässern ausgesetzt worden, wo er sich prächtig vermehrt und dominiert.
Als Überträger der Krebspest ist er selber gegen diese für heimische Krebse immer tödliche Krankheit immun, steckt somit nur die ursprüngliche Population der Edelkrebse an, die dadurch mittlerweile stark reduziert ist. Oft ist es Unwissenheit der Tierbesitzer, die dazu beitragen, das die Krebspest in unsere Gewässer kommt: Wer amerikanische Krebsarten im Aquarium oder Teich hält sollte z.B. nie das Wasser in die öffentliche Kanalisation entsorgen. Denn die Erreger können mit dem Wasser in die Flüsse geraten - mittlerweile gibt es ein s.g. "Ederkrebsprojekt NRW" -ein Projekt des Fischereiverbandes NRW und des NABU NRW - das sich um den Schutz der letzten heimischen Krebse kümmert und über Gefährdungen informiert. Interessierte können einfach "Edelkrebsprojekt NRW googeln. PS: der Signalkrebs ist leicht an dem türkisfarbenem Fleck am Scherengelenk - siehe Foto - zu erkennen.

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Kommentare

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Noman Saleh am :

Der Signalkrebs ist sicherlich nicht durch Aquarianer ausgesetzt und verbreitet worden. Die ersten amerikanischen Krebse wurden bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts in Europa eingeführt und im Freiland ausgesetzt. Die einheimische Krebspopulation war damals bereits eingebrochen. In den 1960er Jahren wurden dann auch explizit Signalkrebse nach Europa eingeführt und ausgesetzt. Nicht von Aquarianer, sondern in erster Linie um die Krebsfischerei wiederzubeleben, da die heimischen Bestände quasi vernichtet waren. Nichts desto trotz sind die amerikanischen Krebse ein echtes Problem in unsern Gewässern. Die Verbreitung ist riesig, und Edelkrebs und co. haben der Krebspest nichts entgegen zu setzen.

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