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219 Flüchtlinge bezogen die alte Schule Hölterfeld

Nicht 226, wie zunächst angekündigt, sondern 219 Flüchtlinge, darunter mehrere Familien mit Kindern, sind gestern Abend in der Notunterkunft an der Unterhölterfelder Straße eingetroffen. Die Busse aus Unna wurden nicht nur von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke und Daniela Krein vom Verein BAF e.V. erwartet, sondern auch von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Diese begrüßten die Asylsuchenden mit „Welcome“-Schildern. Derweil sucht die Stadt Remscheid bereits nach einem Standort für eine weitere Notunterkunft.

 

 

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Kommentare

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Stadt Remscheid am :

Gestern Abend sind insgesamt 162 Menschen in der Notunterkunft Hölterfeld angekommen. Zehn Prozent der Bewohner/innen stammen aus Nigeria, Guinea, Burkina Faso und Algerien. Sieben Prozent stammen aus Afghanistan. Acht Prozent sind aus der Balkanregion geflüchtet, aus Bosnien, Kosovo und Albanien. 75 Prozent der Bewohner/innen sind aus dem Nahen Osten geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Syrien, Iran, Irak und Palästina. 31 % der Flüchtlinge sind Frauen. 69 % der Flüchtlinge sind Männer. Der Altersdurchschnitt liegt bei 19,5 Jahren. 35 % der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren. 70 % der Flüchtlinge sind jünger als 30 Jahre. Damit entspricht die Gruppe der neu angekommenen Flüchtlinge hinsichtlich ihrer Zusammensetzung in etwa dem Personenkreis der Ende Juli aufgenommenen Flüchtlinge im Schulgebäude der ehemaligen Pestalozzi-Schule. Nach aktueller Auskunft der Bezirksregierung Arnsberg ist die Notunterkunft Hölterfeld jetzt der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Hemer zugeordnet. Das bedeutet, dass Arnsberg von Hemer aus die Zuweisung beziehungsweise die Weiterleitung der künftigen Bewohner in der Notunterkunft Hölterfeld abwickelt.

Stadt Remscheid am :

Die auf 300 Flüchtlinge ausgelegte Einrichtung im Stadtteil Hasten ist seit gestern Abend komplett belegt. Mit Eintreffen des ersten Busses gegen 18.30 Uhr erreichten bis in die späten Abendstunden hinein weitere 139 Menschen die Notunterkunft in der ehemaligen Schule Hölterfeld. Vier % der Bewohner/innen sind aus Afrika geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Marokko und Algerien. 37 % der Bewohner/innen sind aus Asien geflüchtet, sie stammen aus Afghanistan, Libanon, Georgien und China. Neun % der Bewohner/innen sind aus der Balkanregion geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Makedonien, Serbien und Albanien. 50 % der Bewohner/innen sind aus dem Nahen Osten geflüchtet, sie stammen aus den Staaten Syrien, Iran und Irak. 28 % der Flüchtlinge sind Frauen. 72 % der Flüchtlinge sind Männer. Der Altersdurchschnitt liegt bei 22,5 Jahren. 44 % der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren. 67 % der Flüchtlinge sind jünger als 30 Jahre. Die Ankunft der Menschen, ihre anschließende Registrierung und auch die Zuteilung von Schlafplätzen geschah in ruhiger Atmosphäre.

Chronist am :

Das Evangelium fordert Christinnen und Christen heraus, sich für die Beachtung von Würde und Recht entwurzelter Menschen (z.B. von Flüchtlingen, Vertriebenen, Aussiedlern) einzusetzen, sie zu schützen und ihnen Gastfreundschaft zu gewähren. (...) Auch im Evangelischen Kirchenkreis Lennep erlebe ich große Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft Flüchtlingen und Asylbewerbern gegenüber. Wenn Sie persönlich Flüchtlinge direkt unterstützen möchten, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Dabei werden Sie mit Hilfe von Fachkräften auf Ihre Tätigkeit gezielt vorbereitet. Außerdem besteht die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Ehrenamtlichen. Als Koordinator für Flüchtlings- und Asylarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep berate ich gerne Menschen, die Flüchtlingen helfen möchten: Sprechen Sie mich einfach an! (aus einem Flyer von Charles Donkor, Koordinator für Flüchtlings- und Asylarbeit im Kirchenkreis Lennep)

Ay Aouglu am :

lieber Chronist, ....nicht nur das Evangelium ist für Menschlichkeit - sondern jede Religion. Das Problem ist die Auslegung und das Bodenpersonal** Meines Wissens war selbst Luther ein geistiger Brandstifter und Täter (Hexenverbrennung).

Rolf Haumann am :

Sehr geehrte Frau Aouglu, ich kann nicht nachvollziehen, was Sie eigentlich wollen und welche Diskussion Sie hier führen. Was soll die Attacke auf Luther im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik? Ein Satz in Ihrem Post ist richtig: "nicht nur das Evangelium ist für Menschlichkeit". Es ist sicher nicht nur eine Frage des Glaubens, sich für bedrohte und verfolgte Menschen einzusetzen. Aber wichtig ist, dass es geschieht. Der Rest Ihres Posts hat mit der Thematik Hilfe und Einsatz für Flüchtlinge nichts zu tun und hilft überhaupt nicht weiter. In Remscheid ist Zusammenarbeit und gegenseitiger Respekt gefragt, nicht Verunglimpfung.

Lothar Kaiser am :

Textilien für Flüchtlinge werden nach Auskunft des Deutschen Roten Kreuzes in Remscheid gegenwärtig nicht mehr benötigt. Der Bedarf der in Remscheid lebenden Flüchtlinge sei gedeckt und das Lager noch voll. Bei künftigem Bedarf werde das auf der Facebook-Seite des DRK kommuniziert, erfuhr der Waterbölles heute am Telefon. Vielleicht lohnt sich für Spender/innen noch eine Anfrage bei anderen Institutionen mit Kleiderkammern wie zum Beispiel der Stiftung Tannenhof oder dem Kinderschutzbund.

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