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Bergische Arbeitsmarkt ist in einer guten Verfassung

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck ist in einer guten Verfassung: Die Beschäftigung wächst und die Arbeitslosigkeit sinkt. Im September ist die Arbeitslosigkeit – ganz typisch für diesen Monat - gesunken. Sie sank insbesondere bei den Jüngeren, die eine Ausbildung oder Maßnahme begannen. Die Arbeitskräftenachfrage bleibt hoch, rund 3.200 Kräfte werden aktuell in den drei Städten noch gesucht. Trotz der Zuwanderung in unsere Region sank die Arbeitslosigkeit von Ausländern gegenüber dem August, im Vergleich zum letzten Jahr ist sie allerdings gestiegen. Derzeit kompensieren die Abgänge von jüngeren ausgebildeten Fachkräften in Arbeit den Zugang von Flüchtlingen. Durch den weiteren Zuzug von Flüchtlingen wird die Ausländerarbeitslosigkeit bald weiter steigen und auch dazu führen, dass die Arbeitslosigkeit insgesamt zunimmt. Wir stellen uns schon heute auf, damit wir dieser wachsenden Herausforderung gerecht werden. Mit unseren kommunalen Partnern sind wir bereits im Gespräch, wie wir auch hier in den drei Städten Servicestellen für Flüchtlinge wie in Düsseldorf einrichten können. In Düsseldorf arbeiten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und die Landeshauptstadt Düsseldorf in einer gemeinsamen Anlaufstelle, dem sogenannten Integration-Point für Flüchtlinge und Asylbewerber eng zusammen mit dem Ziel, Flüchtlinge und Asylbewerber möglichst schnell in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Ich möchte noch einmal klarstellen, dass wir dadurch unsere Integrationsbemühungen für inländische Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende nicht verringern. Für diese neue Herausforderung haben wir zusätzliche Vermittler eingestellt und wir planen weitere Einstellungen“, erklärt Franz Heuel, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Im Bergischen Städtedreieck sind im September 29.316 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 858 weniger als im August und 1.261 oder 4,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 9,4 Prozent im August auf aktuell 9,2 Prozent (September 2014: 9,6 Prozent). 2.784 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre sind aktuell arbeitslos gemeldet, 281 oder 9,2 Prozent weniger als im September vor einem Jahr. Länger als ein Jahr sind derzeit 11.900 Menschen im Bergischen Städtedreieck auf Jobsuche, 1.743 oder 12,8 Prozent weniger als im September 2014. Rund ein Drittel der Arbeitslosen im Bergischen Städtedreieck hat einen ausländischen Pass. Aktuell sind 9.492 Ausländer arbeitslos gemeldet, 205 (-2,1 Prozent) weniger als im August, aber 547 (6,1 Prozent) mehr als im September vor einem Jahr. Im September konnte der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit 1.234 Arbeitsangebote neu aufnehmen, das waren 14 mehr als im August und 90 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind der Agentur für Arbeit damit im September 3.213 offene Stellen für das Bergische Städtedreieck gemeldet, das sind 617 oder 23,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im März 2015 waren im Bergischen Städtedreieck 210.745 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das waren 582 (+0,3 Prozent) mehr als im Dezember 2014 und 3.529 (+ 1,7 Prozent) mehr als im März 2014.

Bergische Unternehmen möchten Flüchtlinge einstellen. „Das Thema ist sehr komplex“, weiß Franz Heuel: „Wir bekommen täglich Anrufe von Unternehmen, die Fragen zur Einstellung von Flüchtlingen haben oder ihr Interesse bekunden, einen Flüchtling einzustellen oder auszubilden. Grundsätzlich können Unternehmen Flüchtlinge einstellen, der Zugang zum Arbeitsmarkt hängt aber vor allem vom Aufenthaltsstatus des Flüchtlings ab und ob es bevorrechtigte Deutsche oder EU-Ausländer für die beabsichtigte Tätigkeit gibt. Außerdem müssen die Bestimmungen beachtet werden, die die Ausländerbehörde im Pass oder den Papieren der Flüchtlinge vermerkt hat (beispielsweise nur Arbeit in einer bestimmten Stadt).“ Interessierte Unternehmen können sich an den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit (kostenfreie Servicenummer: 0800 4 5555 20) wenden. Eine Broschüre, die die häufigsten Fragen rund um die Beschäftigung von Flüchtlingen beantwortet mit dem Titel „Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen“ ist auch im Internet auf www.arbeitsagentur.de/Unternehmen abrufbar.

Der Arbeitsmarkt in Remscheid

Auch in Remscheid ist die Arbeitslosigkeit im September gesunken. Aktuell sind 4.840 Menschen arbeitslos, 85 weniger als im August und auch sechs weniger als im September vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt von 8,4 Prozent im August auf aktuell 8,3 Prozent und damit auf den gleichen Wert von vor einem Jahr. Im September meldeten sich 934 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, gleichzeitig beendeten 1.024 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im September um 20 Stellen auf 617 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 148 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber aus Remscheid meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid im September 256 neue Arbeitsstellen, fünf weniger als im August und 38 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gingen 2.108 Arbeitsstellen ein und damit 594 weniger als von Januar bis September 2014. Aktuell suchen die Remscheider Unternehmen unter anderem folgende Kräfte: Helfer und Fachkräfte in der Metallbearbeitung, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft, Fachkräfte im Maschinenbau, Bürofachkräfte, Bauelektriker, Sozialarbeiter Verkäufer, Krankführer, Maler und Lackierer, Fachkräfte für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Krankenpfleger sowie Werkzeugtechniker. (Claudia John)

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