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"Ein Kulturzentrum mit vielfältigen Veranstaltungen!"

Nicht die Mitglieder des städtischen Kulturausschusses waren es, die Dr. Andreas Wallbrecht, den neue Chef im Historischen Zentrum, als erste Remscheider Kommunalpolitiker kennenlernten, sondern die der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid. Denen stand der 54 Jahre alte promovierte Archäologe am vergangenen Dienstag Rede und Antwort. Eigentlich war er schon am 9. September in Remscheid erwartet worden. Doch von der Tagesordnung der damaligen Kulturausschusssitzung war die „Vorstellung des neuen Museumsleiters“ kurz vor der Sitzung stillschweigend wieder entfernt worden, weil er seine neue Stelle erst zum 1. Oktober antrete, wie es dazu hieß. Nicht vorstellbar, dass die Kulturpolitiker das nicht schon seit längerem gewusst hatten.

Nun also fand das erste Kennenlernen in der BV statt, zwei Tage vor Wallbrechts offiziellem Amtsantritt. Der neue Leiter des Historischen Zentrums (HIZ), bestehend aus Stadtarchiv, Deutschem Werkzeugmuseum, dem sanierungsbedürftigen „Haus Cleff“ aus der Rokoko-Zeit und – nicht zu vergessen – einem schönen Park, wechselte aus dem niedersächsischen Landkreis Gifhorn ins Bergische, weil er „mal was Neues machen“ wollte, wie er in der Sitzung sagte. Ganz so neu werden die Aufgaben allerdings nicht sein, die auf ihn zukommen, wenn man das früher einsturzgefährdete Renaissanceschlösschens „Burg Brome“ mit dem Patrizierhaus Cleff vergleicht. Brome wurde mit Hilfe öffentlicher Zuschüsse, Spendengelder von  Stiftungen und Privatleuten sowie EU-Programmen saniert (insgesamt 3.5 Millionen €) und erhielt ein neu konzeptioniertes Handwerkmuseum. Was in „Haus Cleff“ machbar ist, muss sich erst noch herausstellen, wenn die Untersuchungen der Statiker abgeschlossen sind. Wann das der Fall sein wird, ist noch unklar. Erst Ende des Jahres, nach Fertigstellung der Aufmaßzeichnungen des Vermessungsbüros, könnten die Arbeiten für die statische Bewertung beginnen, sagte Thomas Judt, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, in der September-Sitzung des Kulturausschusses. Und erst, wenn das neue Konzept feststeht, kann der Einwerben von Fördergeldern beginnen.

Von der Qualität dieses neuen Konzept werde es abhängen, ob es gelinge, Gelder für eine Restaurierung von „Haus Cleff“ zusammenzutragen, sagte Dr. Andreas Wallbrecht am vergangenen Dienstag. Er stellt sich dabei ein Konzept vor, das dem Historischen Zentrum mehr Besucher als bisher beschert (ein alter Wunsch von Beatrice Schlieper, der Vorsitzenden des Fördervereins). Und dazu müsse das HIZ zu einer echten Begegnungsstätte werden, zu einem Kulturzentrum mit vielfältigen Veranstaltungen – in den einzelnen Teilen des ganzen Ensembles, den Park nicht zu vergessen. Merke: Die Besucher kommen, wenn es sich lohnt zu kommen! Oder: Das Angebot bestimmt die Nachfrage! (Foto rechts: Hans Georg Müller)

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