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W.i.R. wünscht Netzwerke für Kultur und Wirtschaft

Waltraud Bodenstedt und Thomas Brützel, die beiden Ratsmitglieder der Wählergemeinschaft W.i.R. sehen in Remscheid eine  „neue Dynamik“ aufkeimen, die es zu unterstützen gelte. Das betonten sie gestern in der Geschäftsstelle der W.i.R. an der Hindenburgstraße gegenüber der Lokalpresse. Remscheid entwickele sich positiv, beschrieben sie ihr Gefühl. Es gehe vorwärts. Diese Hoffnung schöpfen die beiden Kommunalpolitiker aus wirtschaftlichen wie kulturellen Initiativen. Und in beiden Fällen komme es nun auf Vernetzung an, hier auf Unterstützung durch die städtische Wirtschaftsförderung, dort Auf einen neuen „autonom agierenden Verein“ als förderndes Bindeglied zwischen „kulturelle Initiativen und Künstler in Zusammenarbeit mit Pro Arte und dem Kunstschulzweig der Musik- und Kunstschule“.  Letzteres gegenwärtig nicht mehr als eine Vision, wie Brützel bekannte. Abner Visio0nen seien schließlich von Nöten angesichts einer Kommunalpolitik, die von einer Entscheidung zur anderen eile, ohne die übergeordneten Zusammenhänge im Blick zu halten.

Gegenwärtig steuerten viele Initiativen die Zielgerade an, so dass sich ihre Früchte ahnen ließen, meinen die Vertreter der W.i.R. Konkret: „In Lennep könnte mit dem DOC ein Leuchtturm entstehen, der Remscheid weithin öffentlich bekannt machen wird. Der Innenstadtumbau nimmt Züge an, der die Attraktivität nachhaltig steigern könnte. Der Umgang mit Flüchtlingen der Remscheiderinnen und Remscheider an sich ist ebenfalls ein Leuchtturm, der zeigt, welch großes ehrenamtliches und soziales Potenzial in dieser Stadt schlummert - auch wenn die Mühen im Bereich der Integration noch vor uns liegen. Und in diese Aufbruchsstimmung hinein entstehen bürgerschaftliche Initiativen in Kultur und Wirtschaft, die wir politisch unterstützen und fördern wollen!“

Damit meinten Bodenstedt und Brützel das kürzlich vorgestellte Konzept einer „Gründerschmiede Remscheid“, bei der sich Unternehmensgründer mit Wissenschaft und Forschung vernetzen und so wirtschaftliche Kreativität freisetzen wollen. Waltraud Bodenstedt: „Unserer Stadt kann nichts Besseres passieren!“ Aufgabe der Stadt müsse es sein, die Rahmenbedingungen hierfür zu optimieren. Und auch städtische Gesellschaften (Stadtsparkasse, EWR und GEWAG“ könnten sich hierbei mit „besonderen Gründerkonditionen und -Services" als Katalysatoren betätigen. Mehr noch: Auch die revitalisierte Technologiefabrik sei zur Mitwirkung und Zusammenarbeit aufgerufen mit dem Ziel von „Synergien, die unserer Stadt weiter helfen könnten“.

Eine besondere Aufgabe sieht die W.i.R. darin, Migrant/innen in Kreativitätsnetze wie die Gründerschmiede zu integrieren. Denn auch ein kultureller Austausch könne das innovative Klima befördern. Warum also nicht auch eine Kooperation der Hochschule in der türkischen Partnerstadt Kırşehir mit der Gründerschmiede und insbesondere mit der FGW. W.i.R als ein „türkisches Tor zum europäischen Binnenmarkt"? Auch dies kann sich die W.i.R. als Betätigungsfeld für die städtische Wirtschaftsförderung vorstellen. Nicht nur als Vision.

Thomas Brützel greift die Idee der der Gründerschmiede auf, an der Alleestraße einen „Officecampus“ einzurichten: „Im Zusammenhang mit einem Umzug des Berufskollegs Wirtschaft & Verwaltung zur unteren Alleestraße könnte sich dort ein ‚Innovations- und Bildungsschwerpunkt zu entwickeln, zumal eine nachhaltige Nutzung als Einkaufszone dort in Zeiten von Internet und Erlebnisshopping nicht mehr realistisch erscheint!“ In dem neuen Bildungsumfeld würde sich aber eine neue städtische Galerie gewiss sehr gut machen. Waltraud Bodenstedt: „Wir sind der Überzeugung, dass Kunst Kreativität und Innovation fördert. Deshalb wäre auch die Widerherstellung eines Remscheider Kulturbüros wünschenswert, dass die verschiedenen Initiativen und Darstellungsräume im Rahmen des Kulturnetzwerkes unterstützt. Unter Umständen reicht am Anfang ein 400-Euro-Job!“

In einem „Klima von Kreativität, Kultur und Innovation“ kann sicch die W.i.R. auch, wie von der SPD vorgeschlagen, studentisches Leben in der Remscheider Innenstadt vorstellen, vorausgesetzt allerdings bezahlbarer Wohnraum und bessere Verkehrsanbindungen an die Hochschulstandorte Wuppertal, Düsseldorf und Köln. Als kurzfristige Maßnahmen schlägt die W.i.R. eine standardisierte Fortführung des Müngsteners als S-Bahn zum Düsseldorfer Hauptbahnhof und eine Umwandlung der VRS-Linie 260 in einen Schnellbus vor – mit Remscheid als Schnittstelle zwischen Rheinland und Ruhrgebiet. Zitat: „Eine Mischung aus Köln ohne Klüngel und Dortmund ohne Filz.“ So könne aus einer doppelten Randlage künftig eine  Zentrumslage entstehen. Merke: „Wer keine Vision hat, vermag weder große Hoffnung zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.“ ( Zitat von Thomas Woodrow Wilson, 1856 - 1924, US-amerikanischer Historiker und 28. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)

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