Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Sven Wiertz könnte MdB werden, lehnt aber ab

Stadtkämmerer Sven Wiertz

Pressemitteilung des Remscheider SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sven Wiertz

Die Landeswahlleiterin hat mir amtlich mitgeteilt, dass ich nach der Wahl des bisherigen Bundestagsabgeordneten Dirk Becker zum Bürgermeister und seinem Verzicht auf das Mandat als Listenbewerber der NRW SPD in den Deutschen Bundestag nachrücke. Dies setzt meine Zustimmung voraus. Ich habe heute der Landeswahlleiterin mitgeteilt, dass ich das Mandat nicht annehme. Meine Entscheidung möchte ich begründen und zugleich um Verständnis dafür werben:

Ich habe 2013 mit der Unterstützung der SPD in Solingen, Remscheid, Cronenberg und Ronsdorf einen engagierten Wahlkampf um das Direktmandat führen dürfen. Diese Erfahrung ist wertvoll, und ich bin für die Unterstützung während meines Wahlkampfes sehr dankbar. Nachdem die Aussichten auf ein Nachrücken im Nachgang der Regierungsbildung in Berlin und der Kommunalwahl 2014 in NRW sich nicht grundlegend veränderten, habe ich mich beruflich neu orientiert. Nach zehnjähriger Arbeit als  Leiter des Büros OB in Remscheid habe ich mich um die Funktion des Stadtkämmerers beworben. Der Rat hat mir das Vertrauen ausgesprochen und ich habe vor einem Jahr meine achtjährige Amtszeit angetreten. Meine Zielsetzung ist es, gemeinsam mit Verwaltung und Rat daran mitzuwirken, die Haushaltskrise Remscheids zu bewältigen und neue Handlungsperspektiven zu erschließen. Diesem Ziel und dem Team der Remscheider Stadtverwaltung fühle ich mich verpflichtet. 

Mit Blick auf die bundespolitische Diskussion über eine nachhaltige Entlastung der Städte und Gemeinden und meine Mitarbeit im interkommunalen bundesweiten Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ wäre eine Mitarbeit im Deutschen Bundestag sicherlich interessant, doch habe ich in meiner neuen Funktion in den zurückliegenden Monaten erfahren dürfen, dass die Kommunen auch außerparlamentarisch und überparteilich auf die künftige Entwicklung einwirken können. An diesem Prozess möchte ich weiter mitwirken, weil ich glaube, dass die Gestaltungsmöglichkeiten in meinem Fall hier deutlich größer sind. Die mir folgende Listenbewerberin Petra Rode-Bosse* habe ich soeben telefonisch informiert und ihr für ihre verantwortungsvolle Arbeit Glück und Erfolg gewünscht.

*(Petra Rode-Bosse ist stellvertretende Vorsitzende der SPD im Kreis Höxter. Die Heilpraktikerin für
Psychotherapie aus Altenbergen hatte im Wahlkreises 136 für die SPD  für den Bundestag kandidiert kandidiert)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Lothar Kaiser am :

Eine nachvollziehbare Entscheidung.

Hans Gerd Göbert am :

Ich finde, eine sehr ausgewogene, abgeklärte und damir gute Entscheidung. Warum? 1. Sven Wiertz ist ein sehr gewissenhaft arbeitender, sachkundiger Wahlbeamter, der etwas von dieser sehr schweren Aufgabe versteht und das nicht erst seit gestern. 2. Insofern war es auch eine gute Entscheidung für die Stadt und ihre Bürger. Dass er unter den erschwerten Bedingungen auch nicht zaubern kann, was das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes anbelangt, versteht sich von selbst. 3. Das Bundestagsmandat würde bereits bereits 2017 auf den Prüfstand gestellt, und er könnte es schnell wieder verlieren. Danach auf seinen Posten als Stadtkämmerer zurückzukehren scheint undenkbar. Also war es auch für ihn selbst die richtige Entscheidung. In seinem Alter kann man auch in zwanzig Jahren noch in den Bundestag kommen.

Chronist am :

"Kämmerer will nicht in den Bundestag und bleibt", titelt heute die Bergische Morgenpost.

Peter Strasmann am :

Es ist vor allem eine für ihn wirtschaftliche Entscheidung, die man unter diesen Gesichtspunkten nicht kritisieren kann. Dass man das allerdings mit dem jetzigen Job als Kämmerer begründet, spiegelt wohl nur einen Bruchteil der tatsächlichen Beweggründe wieder. Wer würde einen 2-Jahres-Job antreten wenn dafür ein 8-Jahres-Job aufgegeben werden müsste?

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!