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BV Lennep bekräftigt Ratsbeschluss zu Stadion Hackenberg

In der Sitzung des Sportausschusses am 22. September  fragte die Lenneper Ratsfrau Gabriele Kemper-Heibutzki „Ich verstehen den Sinn des Ganzen nicht!“  Damit war die Absicht des Verwaltungsvorstands der Stadt gemeint, die Möglichkeiten einer „Ertüchtigung“ des Stadions Reinshagen zu Lasten des neuen Lenneper Stadions am Hackenberg näher untersuchen zu lassen. Und das, obwohl die Gremien des FC Remscheid, die das zunächst für ihre 16 Ligaspiele im Jahr angeregt hatten, davon inzwischen wieder abgerückt waren – im Zuge des Rücktritts ihres Präsidenten Michael Kleinbongartz und der Nachfolge durch Dr. Ralf Flügge.

Den Meinungsumschwung des FC Remscheid verschwieg Sportdezernent Thomas Neuhaus in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep nicht, vertrat aber wacker die Meinung der Verwaltungsspitze, aus sportfachlicher Sicht bleibe es eine gute Idee, die Ertüchtigung des Stadions Reinshagen vertiefend prüfen zu lassen. Womöglich werde man für die vom DOC-Investor erwarteten zehn Millionen Euro (für den Verkauf des Stadions Lennep) ein modernes Stadion in Hackenberg u n d Reinshagen bekommen. Zugleich verhehlte Neuhaus aber nicht, dass er das Geld für diese Untersuchungen im städtischen Sportetat nicht sehe.

Doch auf die Suche nach Geldquellen für zusätzliche Architekten-Rechnungen wollten sich die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep erst gar nicht ernsthaft begeben. Passend zum Zwischenruf von Zuhörer Gunther Brockmann – „Einstampfen!“ – schlug Dr. Heinz Dieter Rohrweck in Namen der CDU-Fraktion vor, die Bezirksvertretung möge dem Haupt-und Finanzausschuss und letztlich auch dem Rat der Stadt empfehlen, die  Planungen zum Stadion Reinshagen „wegen unklarer Fakten“ umgehend einzustellen. Rohrweck wörtlich. „Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Es gibt einen klaren Ratsbeschluss. Wir können doch nicht immer alles wieder umschmeißen,  wenn beim FC Remscheid wieder mal ein Präsident wechselt!“ Der Beschluss fiel beinahe einstimmig aus. Einzig Roland Kirchner (W.i.R.) sagte dazu Nein, weil er die Chance auf zwei „ertüchtigte“ Stadien nicht gleich abschreiben wollte.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Der Beschluss der BV Lennep stand gestern auch auf der Tagesordnung der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses. Lange diskutiert wurde er nicht, sondern lediglich zur Kenntnis genommen. Markus Kötter nutzte allerdings die Gelegenheit, um die Verwaltung nach einer ab schließenden Stellungnahme (Hackenberg oder Reinshagen?) zu fragen. Sportdezernent Thomas Neuhaus betonte, der Ratsbeschluss pro Hackenberg habe Bestand, bis er von der Politik aufgehoben werde. Im Übrigen sei in der Sportverwaltung eine Vorlage in Arbeit für die Sitzung des Verwaltungsvorstandes am 27. November. Dann sei, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern, mit einer abschließenden Entscheidung zu rechnen.

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