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"13. Kremenholler Adventskalender“ mit Flüchtlingskindern

Foto: Lothar KaiserBeim „13. Kremenholler Adventskalender“ gehen keine Türchen aus Papier auf, wenn man an kleinen Laschen zieht, sondern gleich eine ganze Tür – die der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt kremig“ auf Kremenholl, Bernhardstraße 1. Zwischen dem 24.November und 18. Dezember werden dort täglich zwischen 16 und 18 Uhr (außer Samstag und Sonntag) Jungen und Mädchen erwartet, die Weihnachplätzchen backen oder Adventsgestecke basteln und mit nach Hause nehmen, um nur zwei Punkte aus dem vielseitigen Programm zu verraten, das die Kinder in diesem Jahr erwartet und von denen manche auch eine Überraschung sein sollen. Eines steht allerdings fest wie in den Jahren zuvor: Es wird auch wieder einen Weihnachtsbaum geben, den es gemeinsam zu schmücken gilt.

In den vergangenen Jahren besuchten den „Adventskalender“ täglich zwischen 15 und 15 Kinder. In diesem Jahr ist mit einer größeren Anzahl zu rechnen. Denn dass Flüchtlingskinder aus der zur Notunterkunft umfunktionierten Hauptschule Kremenholl ebenfalls willkommen sein werden, ist für die Rita Haindl (Bildmitte), die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Ehrensache: „Ich werde sie dort abholen und auch wieder dorthin zurückbringen!“ Das war ganz im Sinne von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Wichtig ist, dass diese Kinder nach dem vielen Chaos, das sie hinter sich haben, endlich wieder Zeit und Zuwendung geschenkt bekommen!“

Der OB hatte gestern Interessierte in die seit 15 Jahren bestehende Kinder- und Jugendwerkstatt zu einer Bürgersprechstunde eingeladen. Und acht Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil waren der Einladung gefolgt. Ob die Musik- und Kunstschule kein Geld mehr habe, um die „Dienstagsrunde“ mit Judith Mennenöh fortsetzen zu können, wollten sie wissen. Das Gerücht war in den vergangenen Tagen aufgekommen. Der OB hatte davon  noch nichts gehört, will sich nun kümmern. Ansonsten gibt es im Stadtteil offenbar keine nennenswerten Probleme, mal abgesehen von verschmutzten Baumscheiben („Rita Haindl: „Da müssen wir uns mal einen Nachmittag treffen!“) und allzu vielen „Tretmienen“ von Vierbeinern auf der Trasse des Werkzeugs – für jeweils mehrere Tage die Nahrung für Schnecken, wie Helmut Ruppert vom Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Regionalverband Bergisches Land, der in Kremenholl wohnt, festgestellt hat. Als das Gespräch zurück auf die Flüchtlinge kam, die sich im deutschen Straßenverkehr offensichtlich noch nicht richtig auskennen würden, bot sich Ruppertz als „Nachhilfelehrer“ an und riet dem OB im Übrigen, die Piktogramme zu übernehmen, mit denen man in So0lingen bei Flüchtlingen bereits gute Erfahrungen gemacht habe.

Von hier war der Bogen schnell gespannt zu den zahlreichen Kremenholler Bürgern, die sich in der Flüchtlingshilfe als ehrenamtliche Mitarbeiter angeboten haben. Ihre Zahl ist so groß, das bislang noch nicht alle zu einem Einsatz gekommen sind. In der Essensausgabe beispielsweise ist der Dienstplan für die nächsten Wochen bereits ausgefüllt, wie ein Senior berichtete.

Ob die Stadt bei der Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten auch an die leerstehende Kfz-Zulassungsstelle an der Honsberger Straße gedacht habe, wollte Ruppertz wissen. Der OB bestätigte das: „Wir haben das Gebäude untersucht. Es wären in puncto Brandschutz und Sanitätsräume so viele kostspiele Umbauten erforderlich, dass wir es wieder von unserer Liste gestrichen haben!“

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