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Hätten Sie`s gewusst...? Franzosenkraut auf dem Rathausplatz

Franzosenkraut auf dem Rathausplatz. Fotzo: Christian Groger.Was der eine oder andere womöglich schon befürchtet hatte, scheint nach diesem Foto bald Wirklichkeit zu werden: Das Remscheider Rathaus, von einer Grünpflanze überwuchert wie das Schloss von Dornröschen. Es ist das so genannte Franzosenkraut, das sich am Eingang zur Tiefgarage unter dem Rathausplatz breit gemacht hat, ein nur einjähriges Korbblütengewächs. Und dennoch, wenn es nicht energischen Widerstand erfährt, verbreitet es sich derart, dass man in Zukunft eine Machete in der Tasche haben muss, um in das Rathaus zu gelangen, oder?? ;-)

 

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Kommentare

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Christoph Rintel am :

Ja, da sieht man, in welchem Zustand Remscheid ist. Es sieht ja fast überall so aus.

Hans Gerd Göbert am :

Hallo Herr Rintel, zum Glück sieht es nicht überall in der Stadt so aus. Aber leider im Umfeld einiger öffentlicher Gebäude. Ich habe vor ein paar Jahren einmal auf die zahlreichen Wildkräuter an der Rathausfassade hingewiesen. Das wurde dann auch schnell beseitigt, aber nur einmal. Bei allem Verständnis für die Personalreduzierungen im Grünflächenbereich fragt man sich doch stets, ob das wirklich sein muss. Schließlich empfangen wir im Rathaus häufig fremde Gäste, und dann ist dieser Zustand keine schöne Eingangspforte. Aber das sind alles optische Eindrücke, hat jedoch auch positive Seiten, Denn alle Wildkräuter, egal ob sie nun am Rathaus oder sonstwo wachsen, bieten unzähligen Kleinlebewesen einen Lebens- raum. Sie werden sicher wissen, dass es fast nirgendwo eine größere Artenvielfalt gibt als in Industriebrachen. Was der Mensch preisgibt, holt sich die Natur relativ schnell zurück. Doch zurück zum Eingangstor des Rathauses, etc.. Ich bin kein Freund von solchen Thesen gewesen, man solle doch Artbeitslose an die Pflege von Grünbereichen etc. stellen. Das wäre menschenunwürdig. Was spräche aber dagegen, wenn man Bewohner in den Flüchtlingsheimen fragen würde, ob sie sich nicht unter Anleitung ein paar €uro Taschengeld hinzuverdienen möchten? Eigentlich nichts, und Deutschkenntnisse wären kaum erforderlich. Dagegen sprechen aber mit Sicherheit etliche bürokratische Hürden in diesem Land, die gar nicht so schnell den veränderten Verhältnissen angepasst werden könnten, wie es erforderlich wäre. Ich lasse mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen und würde mich mit Ihnen und anderen über baldige Verschönerungsmaßnahmen sicher freuen. Wenn es nicht klappt, gehen die Wildkräuter in den kommenden Wochen in ihren Winterschlaf.

David Schichel am :

Unwürdig für Arbeitslose, aber für Flüchtlinge gut genug?? Nichts gegen Ihren Vorschlag, dann aber gleiche Würde für alle!

Hans Gerd Göbert am :

Ihre Frage ist berechtigt, Herr Bürgermeister Schichel. Wir sollten hier aber bitte nicht Dinge miteinander vergleichen, die sich schlecht vergleichen lassen. Politische Kreise (lassen wir besser offen, welche das waren) wollten damals die Arbeitslosen mehr oder weniger zwangsrekrutieren, übrigens auch zum Straßenkehren. Bei den Flüchtlingen handelt es sich aber bekanntlich um Menschen, die unter sehr beengten Verhältnissen in Notunter-künften leben, was auch nicht unbedingt die Würde des Menschen fördert. Wenn diese also stundenweise, ich betone ausdrücklich noch einmal freiwillig, aus ihren bedrückenden Verhältnissen herauskämen und sich dann noch etwas Taschengeld verdienen könnten, hielte ich das für eine gute Sache und so habe ich das auch dargestellt. Da Sie sich aber erfreulicherweise dazu gemeldet haben, könnte ich mir vorstellen, dass Sie die aufgeworfene Frage beantworten könnten, ob das unsere Bürokratie überhaupt zulässt? Sonst reden wir hier nämlich über ungelegte Eier. Sie könnten es gerne noch nachreichen. Besten Dank im voraus.

Martina Pohl am :

Ach, es ist doch schön, daß man sich auf manche Dinge immer noch verlassen kann. Kaum wächst irgendwo ein wildes Kraut, das nicht vorher um Erlaubnis gefragt hat, finden sich Leute die "Reißt es aus!" rufen. Liebe Flüchtlinge, liebe Arbeitslose, lasst es stehen, das Kraut. Es hat keinem was getan, gibt Insekten Nahrung und hübsch ist es auch. Was nervt sind Zigarettenstummel und Abfall auf dem Boden, nicht unschuldige Wildkräuter.

Johann Max Franzen am :

Ich muss Frau Pohl zustimmen, das Kraut stehen zu lassen. Es muss nicht alles herausgerissen werden. Sehr vorbildhaft ist das Biotop vor dem Haus Alleestraße 134. Dort lässt man der Natur ihren freien Lauf. Diese Vielfältigkeit von Pflanzen und Kräutern ist sehr beeindruckend. Ein Lob an den Hausbesitzer und Bewohner, die Natur in Ruhe zu lassen.

David Schichel am :

Ich habe tatsächlich mit Ratskollegen aus Gemeinden gesprochen, die solche Modelle gestartet haben, ohne lange zu Fragen, was bürokratisch geht und was nicht. Ich verspreche Ihnen, ich nehme das nochmal mit, die Idee ist ja bereits öfter diskutiert worden. Auf freiwilliger Basis engagieren sich aber übrigens auch viele Erwerbslose und bekommen dafür ein "Taschengeld", daher vielleicht mein Missverständnis.

Klaus Konkel am :

Ich wage zu behaupten, daß es eine Menge Arbeitslose gibt, die Grünarbeiten im öffentlichen Bereich gerne ausüben würden.

Hans Gerd Göbert am :

Worauf man sich auch stets verlassen kann, liebe Frau Pohl, ist es, daß manche Leute die Kommentare der anderen nicht genau lesen. Sonst hätten Sie bemerkt, dass ich ein ausgewiesener Freund von Wildkräutern bin. Das hat aber Grenzen, und zwar vor, neben und hinter öffentlichen Gebäuden. Ansonsten könnten Sie sich eine Partei aussuchen, die den Antrag einbringt, den Haushalt im Grünflächenbereich gegen Null zusammenzustreichen. Das würde den kränkelnden Haushalt deutlich entlasten. Aber wollen Sie das wirklich, dass unsere Stadt in den zentralen Bereichen, z.B. auch vor Gemeindehäusern, keinen gepflegten, somit zum Teil auch sterilen Eindruck macht? Als Freund der Wildkräuter, die ich übrigens auf meinem Grundstück auch nicht ungehemmt sprießen lasse, möchte ich das jedenfalls nicht.

Chronist am :

Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Ein öffentliches Gebäude ist es in diesem Fall eher im weiteren Sinne...

Bildung statt Ausgrenzung e.V., Barbara Zirbes am :

Hallo Herr Göbert, hallo David, das "Zauberwort" für diese Tätigkeiten heißt "Gemeinnützige Arbeit" ... und wird seit vielen Jahren u.a. auch von Flüchtlingen durchgeführt. Einsatzorte und Tätigkeiten waren und sind zum Beispiel : Hausarbeiter/Putzfee/Putzmann in den städtischen Übergangswohnheimen, Grünflächenhelfer im Stadion Reinhagen und Sportanlage Hackenberg, Holzbebeitungshelfer in der Schreinerei in der Haddenbacherstraße etc... Sogar in einer Remscheider Grundschule haben Flüchtlinge im Rahmen eines "Schulhelfer- Projektes" über lange Zeit im Schulgarten, bei der aktiven Pausengestaltung, der Schulhofverschönerung, bei Umräumarbeiten, beim Katalogisieren von Schulmaterialien mitgeholfen und die Hausmeisterin bei der Laubentsorgung, der Schneeräumung und kleinen Reparaturarbeiten erfolgreich unterstützt. Deutschlernen war inbegriffen und wechselseitige Integration sowieso ! Wenn man mit (welt)offenen Augen mit Flüchtlingen durch Remscheid geht ... finden sich sicherlich viele sinnvolle Betätigungsmöglichkeiten ... die Bürokratie ist aus meiner Erfahrung heraus da das kleinste Problem ... :-)

Martina Pohl am :

Hallo Herrr Göbert, mit meinem Kommentar habe ich gerade Sie nicht gemeint, das hätte ich sicherlich erwähnen sollen, ich habe ihren Kommentar durchaus gelesen, und er hat mir gefallen, denn sie haben recht, was die ökologische Seite angeht. Meine Bemerkungen bezogen sich auf den Artikel, nicht auf ihren Kommentar. Im Übrigen habe ich vielleicht einfach nur eine andere Vorstellung davon, was ein ungeplfegter Eindruck ist. So leid es mir tut, Pflanzen aller Art gehören nicht dazu. Und dass unser schönes Rathaus zum Dornröschenschloß wird, ist in absehbarer Zeit wohl weder im wörtlichen noch im metaphorischen Sinn zu erwarten.

Hans Gerd Göbert am :

Von mir als letzter Beitrag dazu: An dieser Stelle sei einmal ganz herzlich Herrn Christian Groger gedankt, der sich seit langer Zeit sehr sachkundig, jeweils begleitet von excellenten Fotos, mit Themen aus den Bereichen Umwelt und Natur beschäftigt, sozusagen als kongenialer Partner von Herrn Müller im Waterbölles. Nun aber noch die erhoffte Antwort auf die eigentliche Frage: Ich hätte es natürlich nicht gewusst, dass die Pflanze Franzosenkraut heißt.

Christian Groger am :

Frau Pohl, Herr Franzen, Herr Göbert, ich möchte Sie alle umarmen für die interessanten Interpretationen meines Artikels. Frau Pohl lag mit ihrer Meinung am nächsten an meiner eigenen Intension. Die Flüchtlingsdebatte hätte man sein lassen können - aber der entscheidene Satz kommt von Herrn Göbert: Was der Mensch preisgibt holt, sich die Natur relativ schnell zurück - das war der Kern meiner "Botschaft. (ich würde den ganzen Marktplatz "preisgeben..")

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