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Schulen erhalten heute überarbeitete Notfallordner

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der Aula der Grundschule Freiherr-vom-Stein, Hardtstraße 2, werden heute von 14 bis 16 Uhr die überarbeiteten Notfallordner an die Schulen verteilt. Zugleich wird das Unterstützungs- und Fortbildungsangebote der Schulpsychologie in Remscheid vorgestellt. Hintergrund: Krisen und Notfälle wie Gewalttaten, Tod im schulischen Umfeld oder Unfälle treffen Schulen meist unvorbereitet und stellen die Schulgemeinschaft vor große Herausforderungen bei der Bewältigung und Aufarbeitung des Geschehenen. Da krisenhafte Ereignisse jede Schule betreffen können, bieten die Notfallordner für Schulen in NRW (angelehnt an die Notfallpläne des Landes Berlin) eine Übersicht und Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu Krisenprävention und -intervention im schulischen Umfeld.

Nach Einführung der ersten Notfallpläne für Schulen im Jahr 2007 sind die Inhalte in einer Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Schulministeriums NRW), der Unfallkasse NRW sowie der Schulpsychologie nun überarbeitet und erweitert worden. Wesentliches Element des Notfallordners ist die Auflistung verschiedener Krisenereignisse, die in drei Gefährdungsstufen eingeteilt werden. Zu jedem Ereignis werden die notwendigen Handlungsschritte an Tag 1 (Tattag) sowie den drauffolgenden Tagen beschrieben. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der verantwortlichen Personen im akuten Krisenfall zu stärken.

Dazu gehört auch das Netzwerk von Kooperations- und Ansprechpartnern, wie das Krisenmanagement des MSW und der Bezirksregierung Düsseldorf, die Unfallkasse NRW, die Notfallseelsorge, die Schulpsychologie und weitere Partner vor Ort. Neben dem Einsatz von Polizei und Feuerwehr soll so eine Begleitung der betroffenen Schulgemeinschaft von der akuten Intervention bis hin zur Nachsorge gewährleistet werden. Von Seiten des Schulministeriums gibt es zudem eine Empfehlung zur Etablierung von schulinternen Krisenteams, deren Aus- und Fortbildung von der Remscheider Schulpsychologie seit 2012 fortlaufend angeboten wird. Gleichzeitig wird in den Notfallordnern auch ein wesentliches Augenmerk auf die Prävention von Krisenereignissen an Schulen gelegt, sodass durch Stärkung der Schulgemeinschaft und Aufbau sozialer Kompetenzen Situationen wie Gewaltanwendung, Bedrohung oder Mobbing verhindert werden können.

Die heutige Veranstaltung wurde organisiert vom Schulamt Remscheid und dem Team der Schulpsychologie der Psychologischen Beratungsstelle. Eingeladen wurden die Schulleitungen aller Remscheider Schulen und Mitglieder der schulischen Krisenteams sowie alle Akteure, die das Netzwerk zur Unterstützung einer betroffenen Schule vor und nach einem Krisenfall bilden können. Die Unfallkasse NRW bietet auf ihrer Homepage umfangreiches Informationsmaterial zu Krisenprävention und -intervention. Die schulpsychologischen Unterstützungsangebote können über die Homepage der Stadt Remscheid abgerufen werden (www.unfallkasse-nrw.de, www.remscheid.de/PsychBeratung).

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