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In Remscheid heißt es bald wieder „Film ab!“

Auf dem Gelände des "Bahnhofsgartens" am Remscheider Hauptbahnhof soll der neue Kino-Komplex entstehen. Fotos: Lothar Kaiser

Die Unternehmensgruppe Kropp, Willi und Oliver Kropp, mit Sitz im hessischen Fulda wird für Deutschlands größten Kinobetreiber, die Cinestar-Gruppe, am Remscheider Hauptbahnhof ein Multiplex-Kino errichten. Kropp ist bereits durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Cinestar an anderen Standorten verbunden und dank der langjährigen Erfahrung sowohl im Bereich der Projektentwicklung als auch in der Durchführung komplexer und anspruchsvoller Bauprojekte bestens mit den Anforderungen an diese Art der Spezialimmobilie vertraut. Das wurde heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz im Rathaus bekannt, zu der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz eingeladen hatte. Nach Prüfung der örtlichen Rahmenbedingungen und Abwägung des endgültigen Standortes für ein Kino war der Investor zu dem Schluss gekommen, dass der jetzige „Bahnhofsgarten“ (Foto) für ein solches Vorhaben prädestiniert sei. Als Ergebnis der gemeinsamen Prüfungen mit Cinestar und der Stadt Remscheid steht fest, dass dort ein städtebaulich attraktives Lichtspielhaus mit fünf Sälen und ca. 1.300 Plätzen sowie einem hochwertigen Foyer-Bereich entstehen könne. Gründe für die Standortentscheidung seien auch das attraktive Einzugsgebiet, die sehr gute Anbindung an den ÖPNV mittels Bus und Bahn (S 7) sowie die guten Parkmöglichkeiten im benachbarten Parkhaus an der Presover-Straße.

Geplant ist, mit den Bauarbeiten im ersten Halbjahr 2016 zu beginnen und das Kino ca. 16 Monaten  später, im Herbst 2017, zu eröffnen. Matthias Kutz, Geschäftsführer der Cinestar-Gruppe: „Wir sind vom Kinostandort Remscheid überzeugt und freuen uns sehr, künftig in Remscheid ein hochattraktives Kino zu betreiben. Unser Ziel ist es, unserem Publikum ein besonderes Premium-Kinoerlebnis zu bieten, so wie CineStar es bereits an vielen anderen deutschen Standorten tut.  Mit einem voll digitalisierten Projektionsstandard, herausragender Tontechnik sowie komfortabel ausgestatteten Sälen und Foyer-Bereichen werden wir in Verbindung mit einem breit gefächerten Filmangebot Top-Kino-Qualität nach Remscheid bringen und so ein echtes „Multiplex-Kinoerlebnis“ schaffen.“

Pressemitteilung der SPD

Zur Ankündigung der Stadt Remscheid, dass die Gespräche mit einem Kinobetreiber erfolgreich abgeschlossen wurden, erklärt Sven Wolf, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion: „Das ist ein tolles Signal für unsere Stadt! Wir sind hier am Ball geblieben und haben in vielen Gesprächen Interessenten signalisiert, dass wir eine Ansiedlung positiv begleiten werden“ erinnert Wolf an die lange Debatte zum Thema und zur Standortsuche. „Die freie Fläche neben dem Hauptbahnhof ist ideal. Sie liegt zentral, hat einen direkten Bahnanschluss und genügend Parkplätze. Es gab Zeiten, da hatte Remscheid in jedem Ortsteil mindestens ein Kino und in der Innenstadt gleich mehrere“, weiß Sven Wolf aus Gesprächen mit älteren Remscheidern zu berichten, „über viele Jahre gab es leider keines mehr. Dabei bestand eine Nachfrage; auch in Zeiten von vielen Film- und Serienangeboten im Fernsehen, auf DVD oder im Internet. Ein Kinoerlebnis bleibt was völlig anderes. Gut, dass wir uns nicht zufrieden gaben, dass dieses Angebot fehlte.“

Im Herbst 2014 hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach Gesprächen auf der Messe „EXPO REAL“ in München signalisiert, es gehe nun nur noch um das Wie und nicht mehr um das Ob einer Kinoansiedlung. Bereits nach Schließung des bisherigen Kinos auf der Alleestraße wurde deutlich, dass eine Wiederaufnahme am alten Standort ausschied. Alternative Standorte auf der Alleestraße oder am Bahnhof wurden daraufhin gezielt den Interessenten angeboten.

Sven Wolf.„Bereits seit Anfang 2014 war mir aus Gesprächen mit Betreibern u. a. auch mit CineStar klar, dass es eine erste positive Markteinschätzung für Remscheid gab. Eine solche Analyse musste sorgfältig geprüft werden, weil es sich bei einem Kino um einen Sonderbau handelt, der eine alternative Nutzung nur schwer zulässt. Jeder, der in ein Kino investiert, muss daher für einen langen Zeitraum die Sicherheit haben, dass sein Geld gut angelegt ist“ resümiert Wolf.

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Waterbölles am : Multiplexkino auf den 2.000 qm des "Bahnhofsgartens"

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Mit dem „Bahnhofsgarten“ verkauft die Stadt Remscheid ein ca. 2.000 Quadratmeter großes Grundstück an die Firma Filmpalast Remscheid in Großlüder unter der Bedingung, „dass der Käufer innerhalb von 12 Monaten nach Beurkundung des Verkaufs einen besche

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Stadt Remscheid am :

„Sofern die Remscheider Politik dem Projekt abschließend zustimmt, erhält unsere Stadt ein städtebaulich bestens eingepasstes Multiplex-Kino mit modernster Technik am Hauptbahnhof. Den ersten Blockbuster gibt´s voraussichtlich im Herbst 2017 zu sehen“, so Oberbürgermeister Mast-Weisz bei der Pressekonferenz voller Freude über das lang ersehnte Ende einer Zeit ohne eigenes Lichtspielhaus. Mit einem voll digitalisierten Projektionsstandard, herausragender Tontechnik sowie komfortabel ausgestatteten Sälen und Foyer-Bereichen will CineStar Top-Kino-Qualität nach Remscheid bringen. Die soll in fünf Sälen auf insgesamt 1.300 Sitzplätzen als echtes „Multiplex-Kinoerlebnis“ spürbar werden. In zwei größeren und drei kleineren Sälen wird mit einem breit gefächerten Filmangebot vom Blockbuster- und Hollywoodkino bis hin zum Kinderfilm gezeigt, was der attraktive Filmmarkt hergibt. Ein zusätzlicher Clou für alle Filmbegeisterten: Der dreistöckig geplante Kinokomplex entsteht auf der Fläche des Bahnhofsgartens am Hauptbahnhof. Beste Anbindung an Bus und Bahn sowie ausreichend Parkfläche im gegenüber liegenden P&R-Gebäude an der Presover-Straße sind garantiert. (aus: städt. Pressemitteilung)

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