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Revitalisierung der Innenstadt nimmt Gestalt an

Foto: Stadt Remscheid.Foto: Stadt Remscheid.Revitalisierung der Innenstadt wird noch konkreter“, titelte der Waterbölles am 26. Mai. Damals war die Bezirksvertretung Alt-Remscheid der Anregung der Bezirksregierung gefolgt und hatte das Gebiet "Innenstadt"  – zwischen Hauptbahnhof und Rathaus, nördlich Blumenstraße / Brüderstraße, südlich Wansbeckstraße / Elberfelder Straße – förmlich als Stadtumbaugebiet (gemäß § 171 b Abs. 1 BauGB) festgelegt (die engültige Entscheidung fiel am 18. Juni im Rat der Stadt). Mit der neuen Vorlage sollte zugleich das bisherige Konzept in einigen Punkten modifiziert werden: Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes (Wettbewerb / Fotos li. u. re.), Anbindung Nordsteg des Nordstegs (Foto unten), Haus- und Hofflächenprogramm, Stadtteilmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Diese fünf Maßnahmen wurden in der Zwischenzeit für das Stadterneuerungsprogramm 2015 zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid angemeldet. Noch in diesem Jahr erwartet die Stadt den Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung.

Für das Programmjahr 2016 beabsichtigt die Verwaltung folgende Maßnahmen des Konzeptes anzumelden (siehe Kasten):

Bezeichnung

Kosten

Aufwertung Theodor-Heuss-Platz (vorgezogen)

227.000

Möblierung Alleestraße (vorgezogen)

93.000

Innenstadtbeleuchtung 

728.000

Umgestaltung Scharffstraße 

233.000

Umgestaltung Fastenrathstraße 

245.000

Aufwertung Umfeld Zange (vorgezogen)

20.000

Umgestaltung Wiedenhofstraße  

198.000

Umgestaltung Mandtstraße 

524.000

Etablierung von Multi-Channel-Handel 

20.000

Kostenloses W-LAN

20.000 

Standortfindung für zentrale kommunale und zentrenbedeutsame Nutzungen

50.000

Fußwegeachse Alte Bismarckstraße (Anschlussmaßnahme zu Anbindung Nordsteg)

35.000

Begrünung Alte Bismarckstraße, Vorhandene alte Baumscheiben nutzen (vorgezogen)

110.000

Summe

2.503.000

 

Foto: Stadt Remscheid.Diese Maßnahmen müssen bei der Bezirksregierung bis zum 1.12.2015 eingereicht werden. „Der Zuwendungsbescheid für das Programmjahr 2016 wird im 4. Quartal 2016 erwartet. Dieser erlaubt ab Zustellung des Bescheides  mit Hilfe von Geldern der Städtebauförderung die angemeldeten Maßnahmen in den folgenden Jahren planerisch weiter zu konkretisieren und umzusetzen. Die Konkretisierung der baulichen Einzelmaßnahmen wird unter Einbindung der Bürger und der politischen Gremien erfolgen“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 24. November.

Trackbacks

Waterbölles am : Rund 1,4 Millionen Euro für die Stadterneuerung

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Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf Regierungspräsidentin Anne Lütkes überreichte heute einen Förderbescheid über 1.141.600 Euro an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Die Stadt Remscheid hatte sich mit ihrem städtebaulichen Entwicklung

Kommentare

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Lothar Kaiser am :

„Gutachten haben wir zu Genüge“, warnte in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Bezirksbürgermeister Otto Mähler, als es um die Revitalisierung der Innenstadt ging. Und Rosemarie Stippekohl (CDU) gab ihm Recht. In der Frage der geplanten Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes könne die Stadtverwaltung beispielsweise „auf ein Gutachten zurückgreifen, das damals schweineteuer war“, sagte sie. Und: „Dieses Rad braucht nicht neu erfunden zu werden!“ Auf Nachfrage von Ralf Wieber (CDU) sagte Claus-Thomas Hübler vom Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft, die 728.000 Euro für eine neue Innenstadtbeleuchtung bezögen sich nicht nur auf die Alleestraße, sondern auf die gesamte Innenstadt. Man strebe eine neue Beleuchtung an, die schön und energiesparsam (das ist die alte nicht) zugleich sei. An dieser wie auch an allen übrigen Maßnahmen werde selbstverständlich die Politik beteiligt sein.

Lothar Kaiser am :

Auch die Ideen der Wuppertaler Architekturstudent/innen sollten in die Überlegungen zur Neugestaltung des Ebertplatzes einfließen, hieß es in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Bis zur nächsten Sitzung im April erwartet das Gremium konkrete Angaben der Stadtwerke zu deren künftigen Platzbedarf auf dem Gelände. Neu war der Hinweis der Verwaltung, die Arbeit Remscheid gGmbH mache sich gegenwärtig Gedanken darüber, wie der von vielen Passanten als „Angstraum“ empfundene Fußgängertunnel an der Elberfelder Straße „vandalensicher“ gemacht werden könne (Auftraggeber??). Bezirksbürgermeistert Otto Mähler hatte zuvor angeregt, auch die Möglichkeit einer ebenerdigen Überquerung der Straße in die Überlegungen mit aufzunehmen.

Lothar Kaiser am :

„Welche Planungen verfolgt die Stadt Remscheid für die Alleestraße insgesamt?“ ist die erste von insgesamt vier Fragen der CDU-Fraktion an die Stadtverwaltung, um deren Beantwortung sie mit Schreiben vom 7. Juni gebeten hatte. Die fünfseitige Antwort lag nach den Sommerferien am 1. September dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr vor und steht am 27. September noch einmal auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Ausführlich verwiesen wird in der Vorlage auf das „Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt“. Damit hatten sich im vergangenen und in diesem Jahr diverse Fachausschüsse und der Rat der Stadt mehrfach beschäftigt. Was die Verwaltung also daraus jetzt zitiert, sollte die CDU-Fraktion eigentlich aus den verschiedenen Sitzungen längst in ihren Unterlagen haben, ein geordnetes Archiv vorausgesetzt. Die CDU-Fraktion verwies in ihrer aktuellen Anfrage darauf, dass sich „eine ähnlich lautende Anfrage bereits zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 13. August 2015 und zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 29. September 2015 gestellt“ habe. Ein Vergleich der damaligen Antwort der Verwaltung (Drucksache 15/1545 / siehe auch Bericht im Waterbölles: http://tinyurl.com/z9sdzrq) mit der jetzigen zeigt deutliche Übereinstimmungen. Damals zeigte sich die CDU über die Antwort der Verwaltung „sehr enttäuschend“. Das dürfte diesmal also nicht anders sein.

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