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Mehr zum neuen Museumskonzept erst im Mai

Ein Kulturzentrum mit vielfältigen Veranstaltungen!“, titelte der Waterbölles am 1. Oktober, nachdem sich  Dr. Andreas Wallbrecht (54), den neue Chef im Historischen Zentrum, den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid vorgestellt hatte. Die damalige Überschrift beschrieb, was sich neue Leiter des Stadtarchivs, des Deutschen Werkzeugmuseums und des sanierungsbedürftigen „Haus Cleff“ damals für dieses Gebäude-Ensemble gewünscht hatte. Noch ist unklar, ob und – wenn ja – wann dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Denn in Verwaltungen mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Und so ist inzwischen klar, dass sich Thomas Judt, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, in dem geirrt hat, was er in der September-Sitzung des Kulturausschusses ankündigte: Ende des Jahres, nach Fertigstellung der Aufmaßzeichnungen des Vermessungsbüros, könnten die Arbeiten für die statische Bewertung beginnen. In der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses, der bei Kerzenschein und Weihnachtsgebäck im Werkzeugmuseum tagte, berichtete Wallbrecht, der Statiker werde „Anfang 2016“ seine Untersuchungen aufnehmen. Dazu wird dann auch eine bauhistorische Bestandsaufnahme von „Haus Cleff“ gehören, sprich: Es soll herausgefunden werden, welche Gebäudeteilen des alten Rokoko-Hauses sich tatsächlich noch im Originalzustand befinden. Mit einem hatte Judt allerdings im September recht: Die Vermessung des alten Patrizierhauses – es wurde digital eingespannt -  ist inzwischen planmäßig abgeschlossen.

„Haus Cleff“ ist inzwischen komplett leergeräumt. Ein Teil des Mobiliars wird in Dahlerau zwischengelagert. Anderes  im Archiv, im Museum und in „Haus Berger“. Aus dem separaten Ausstellungs- und Tagungsraum des Museums wurden zwei Büros. „Das ist keine Traumsituation“, bekannte Andreas Wallbrecht gestern, als er den Mitgliedern des Kulturausschusses die Räume zeigte und die alte Heizung des Museumsgebäudes, die ersetzt werden soll. „Alles ist etwas beengt!“ So fehle etwas ausreichend Regalplatz für Bücher und Akten.

Was der Statiker zu Tage gefördert hat, werde der Kulturausschuss im Mai erfahren, kündigte Wallbrecht an. Dann will er auch seine Überlegungen zum neuen Museumskonzept kundtun. Dafür erfuhr der Ausschuss schon gestern, mit welchen kleinen Maßnahmen (die auch kaum Geld kosten), der neue Museumsleiter den Eingangsbereich des Werkzeugmuseums attraktiver machen will: Die „Spenden-Truhe“ soll gleich rechts hinter der Eingangstüre einen auffälligeren Platz bekommen. Daneben wird dann ein Schreibpult für das Gästebuch stehen. Der kleine Raum hinter dem Empfangstresen soll mehr als bisher zum Verweilen einladen. Beispielsweise dadurch, dass die Cafémaschine auf den ersten Blick zu sehen ist und nicht erst (in einer Ecke) gesucht werden muss. Ideen, die auch den früheren Museumsleiter Dr. Urs Diederichs, der als stellvertretender Vorsitzender des Vordervereins an der Sitzung teilnahm, nach eigenen Worten gut gefielen.  

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