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Neue Modellskizzen hängen im DOC-Baubüro

Seit gestern können sich Interessierte im DOC-Baubüro im Haus Kölner Straße 10 in Lennep wieder über den aktuellen Sachstand zum Thema DOC informieren. Immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr öffnet es seine Pforten, um den bestehenden Dialog zwischen Bürgerschaft, Stadt und Investor zum jetzigen Stand des Planungsprozesses weiter voranzutreiben. Nachdem es mit Abschluss der jüngsten Öffentlichkeitsbeteiligung Ende Juni vorübergehend geschlossen war, können sich Interessierte nunmehr wieder über die nächsten Planungsschritte informieren. Während den Öffnungszeiten erklären Experten anhand aktueller Skizzen die geplante architektonische Gestaltung und zeigen auf, wie sich die Planungen in den vergangenen Monaten verändert haben. Gestern waren Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Stadtplaner Robin Denstorff und Andreas Huth, Sachgebietsleiter Standortsicherung im Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften vor Ort, um den Bürger/innen Rede und Antwort zu stehen. Zeitweilig war der hintere der beiden kleinen Räume überfüllt. Aber Protest-Aktionen der DOC-Gegner gab es nicht. Vor allem interessierten sich die Besucher für die neuen farbigen Modellskizzen des amerikanischen Architektenbüros an den Wänden. Hier die bisher feststehenden weiteren Öffnungszeiten des Büros: 9. und 16. Dezember, 6., 13., 20. und 27. Januar sowie 3., 10., 17. und 24. Februar.

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Kommentare

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Eija Tirkkonen am :

In der Schnittdarstellung des Parkhauses auf dem Schützenplatz fehlen zwei unterirdische Geschosse. Um die erforderlichen Stellplätze unterzubringen, war das Parkhaus mit fünf Parkebenen vorgesehen.Damals hieß es, dass man nicht in die Erde planen könnte, weil die Gründung in dem Fall zu teuer werden würde. Gibt es nun diese unterirdischen Geschosse, und falls ja, wer zahlt die Ausgrabung? Wenn die Architektendarstellung wiederum stimmt, braucht man irgendwo zusätzliche Fläche für die fehlenden Stellplätze. Wo?

Peter Lange am :

Ganz davon abgesehen, dass die Verkleidung des Parkhauses die Kernprobleme welche das Projekt mit sich bringt überhaupt nicht löst, verstehe ich die Planung zum Parkhaus wie folgt: Das Parkhaus ist mit 3-4 Parkebenen geplant, von einer Tieferlegung ist keine Rede (lt. Abwägungstext „unwirtschaftlich“ für den Investor). Die geplante Aufschüttung an der Brehmstraßenseite soll bis maximal 2m über dem Niveau der Brehmstaße liegen. Ab dieser Höhe wäre das Parkhaus gut sichtbar vermutlich offen. Zur Röntgenstraßenseite hin und im Bereich Rader Str/fordere Brehmstraße ist das Parkhaus offen geplant. Es ist unverständlich, dass es bei einem Investitionsvolumen von angeblich 150 Millionen Euro nicht für ein plastisches Modell gereicht hat.

Klaus Konkel am :

Sehr interessant, im Baubüro Lennep werden Bilder mit optischen Täuschungen (in der Brehmstraße mit zwei Jahreszeiten) zu Informationszwecken ausgestellt. Dies darzustellen, ist dem Fotografen tatsächlich gelungen. Das optisch mit Fluchtpunkten gezerrte Wolkengebilde in der rechten oberen Ecke des Fotos, Klasse!

Michael Heimlich am :

In anderen Städten ist die Lokalpolitik schon einen Entwicklungsschritt weiter. In Hamburg , z.b. werden die Bürger gefragt, ob Sie denn ein Großprojekt wie die Olympiade überhaupt akzeptieren bzw. die Folgekosten denn mit tragen möchten . In Remscheid jedoch wird über Vorspielung falscher Tatsachen , wie die ursprüngliche Benennung eines falschen DOC-Standortes an der Blume sowie neuer designerisch angepasster DOC- Konzepte , versucht die Bürger/-innen zu beschwichtigen bzw. über den Tisch zu ziehen! Ernst gemeinte Bürger-Mitbestimmung sieht anders aus und der Weg zu einer bürgernahen Stadt wohl auch!

Eija Tirkkonen am :

Vor dem Hintergrund des Grundstücksverkaufs für das Kino am Bahnhof, bei der die Stadt daraufzahlt, stellt sich die berechtigte Frage: Wo zahlen wir bei dem Projekt DOC darauf? Nach meiner Information hat die Verwaltung an der Brehmstraße einen Grundstückstreifen (städtisch?) zwischen dem Grundstück des DOC und des öffentlichen Straßenraumes angeordnet. Dadurch wäre das DOC kein Anlieger und würde sich auch künftig an Kosten weder des Straßenausbaus noch der Straßenreinigung beteiligen. Müssten die Anwohner dann die Kosten für das DOC übernehmen oder müssten sie mit der Stadt verhandeln? Wo ist das DOC überhaupt Anlieger? Dadurch, dass die Stadt ihre Dementis wieder dementiert hatte und keinesfalls die Klagefrist von einem Jahr des Bebauungsplanes abzuwarten gedenkt, sondern möglichst schnell die Baugenehmigung erteilen will, bleiben nur die Anwohner übrig, die gegen die Baugenehmigung klagen können. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Stadtspitze hier einen Damoklesschwert ausgedacht hat, der über die vom DOC benachteiligten Anwohner hebt. Bürgerrechte sind unantastbar. Das sage ich ausdrücklich als DOC Befürworter. Uns ist ein Leuchtturmprojekt versprochen worden, kein schmutziges Einkaufszentrum. Glaubt die Stadtverwaltung selbst nicht an die Gesetzmäßigkeit des Bauvorhabens? Die Gesetzmäßigkeit ist zur Zeit noch unklar, weil die erforderlichen Stellplätze noch nachgewiesen werden müssen. Gemäß dem Bebauungsplan sind 20.000 qm Verkaufsfläche genehmigt. Dann müssen schon jetzt bekannt sein, wo diese Stellplätze für Busse und Pkw untergebracht werden können. Ich kann ja auch nicht ein Haus bauen und Stellplätze im virtuellen Raum nachweisen, die möglicherweise in Zukunft freiwerden. Wie wird die Böschung an der Brehmstraße technisch nach der Fertigstellung des Parkhauses im engsten Raum hergestellt? Müsste man sie nicht schon vor dem Bau mit einer Spundwand herstellen, damit man am Ende die Alleebäume nicht fällen muss? Vorbeugend müsste dies geklärt werden, damit die Anwohner nicht vor die Wahl gestellt werden, entweder die Bäume oder die Böschung, wobei sie wahrscheinlich selbst auf die Kosten der Fällung aufkommen müssten. Apropos Baumfällung. Werden die Anwohner der Ringstraße auch die Kosten der angekündigten Baumfällungen übernehmen müssen? Wenn ihnen die Ersatzbepflanzung erspart bleibt, stellt dies dann den Präsendenzfall für den Investor dar, der dann auch keine Ersatzpflanzungen vornehmen muss? Dann ist der Investor nicht verpflichtet nur einen einzigen Baum oder Strauch zu pflanzen. Tatsächlich hat die Verwaltung im Bebauungsplan entgegen dem textlichen Teil die Grundflächenzahl auf 1,0 erhöht: Sprich vollflächige Versiegelung. War der Show also nur dafür bestimmt, damit der Rat den Flächennutzungsplan beschließt? Das berühmte „A“, wonach zwangsläufig „B“ gesagt werden muss.

Paul Hans Gerd Göbert am :

Guten Abend Frau Tirkkonen, mit den Parkplätzen ist das so eine Sache. Die BauO NRW ³ 51, Abs. 1 sagt in der Anlage 5.11 VN für Verkaufsstätten über 700 m2, dass je m2 Verkausfläche 10 bis 30 Parkplätze vorgeschrieben sind. Wissen Sie, wie diese Kaugummilösung gedacht ist? Geht man von nur 10 aus, errechne ich bei 20.000 m2 2.000 Parklätze. Bei 20 je m2 wären es 4.000 und bei 30 je m2 6.000. Richtig? Denn wann 10 oder 30 sein müssen, kann ich nicht nachvollziehen. Wie viele für das FOC geplant sind und wie man diese Zahl errechnet hat, schaue ich heute nicht mehr nach. Ich habe aber einen schönen Vergleich: Als der erste Aldi an der Burger Straße gebaut wurde, habe ich unseren damaligen legendären Chefstadtplaner gefragt, warum denn so viele Bäume wegen der Parkplätze weg müssten. Antwort: "Für einen Markt dieser Größe sind exakt 147 Parkplätze vorgeschrieben." Kurz darauf wusste ich, dass er mir die Unwahrheit gesagt hatte, aber die Bäume waren bereits weg. Heute hat man dort ca. 180 Parkplätze für einen Markt der gleichen Größenordnung, und 2/3 des Mannesmannparkes sind weg. Dieser begnadete Planer war es auch, der an jeder Ecke , wo gebaut werden sollte, den Politikern erzählte: "Baurecht bricht Baumrecht". Rechtkraft habe. Das war in dieser sehr schlichten Auslegung auch gelogen, wie ich inzwischen von der Beziurksregierung Düsseldorf erfahren habe. Die fraglichen Bäume sind leider auch alle gefällt worden. Damals nach der Burger Straße habe ihm dann:"So mein Freund, an jeder Stelle wo demnächst in Remscheid Bäume gefällt werden sollen, bin ich dabei." Das Ergebnis ist bekannt. Und nun schauen Sie einmal, wie viele Parkplätze an allen anderen Discoutern in Remscheid vorhanden sind. von der Bezirksr

Brigitte Kieslich am :

Hallo, Frau Tirkkonen, es ist schön zu lesen, dass langsam auch DOC-Befürwortern auffällt, dass die vorgelegten Unterlagen zum Outlet-Center stark geschönt sind. Bestes Beispiel: die jetzt vorgelegten Bilder, die einer realistischen Darstellung etwa so nahe kommen wie Picasso-Bilder. Schön anzusehen- aber zum Einschätzen des tatsächlichen Aussehens zumindest stark interpretationsbedürftig. Es stand von vornherein fest, dass McArthurGlen nur einen gedeckelten Betrag für die notwendigen Infrastrultur- , Lärm- und Umweltschutzmaßnahmen mitzutragen bereit ist. Alle darüber hinausgehenden Kosten müssen - da die Stadt bekanntermaßen kein Geld hat - trickreich auf die Bürger verteilt werden. Die Zahlen zu den Parkplätzen sind genauso geschickt passend gerechnet wie die Zahlen zu den erwarteten Fahrzeugzahlen - auf Wunsch alles nachzulesen auf www.doc-remscheid-lennep.de.

Eija Tirkkonen am :

Die grundsätzliche Fehleinschätzung der Verwaltung beim DOC in Lennep bestand darin, dass sie glaubte, eine einfache Änderung der Bezeichnung des Plangebietes ausreichen könnte. Eine Sonderbaunutzung mit gravierend anderer Emissionswerte als im Wohngebiet in unmittelbarer Nähe stellt durch Gutachten die Zulässigkeit des Bauvorhabens in Frage. Dies kam schmerzlich zum Vorschein bei der ersten Planung. Wie löst die neue Planung nun die problematischen Emissionswerte? Indem sie das Verkehrsaufkommen reduziert und demnach auch die Anzahl der erforderlichen Stellplätze? Das wäre fatal für die Straßenplanung. Der Verkehrsfluss muss funktionieren. Das Verkehrsaufkommen muss den gleichen Ausgangspunkt für die Straßenplanung und für das Emissionsgutachten vorweisen. Erweiterungsflächen für das Verkehrsaufkommen und demnach für Parkplätze dürfen es nicht geben, die nicht von den Gutachten berücksichtigt werden. Bauabschnitte, die stufenweise den Hintergrundlärm im problematischen Wohngebieten steigern ließe, wäre gesetzwidrig. Die Gutachten müssen schon von der im Bebauungsplan zugelassenen maximalen Verkaufsfläche ausgehen. Sonst würde das Bauvorhaben die Erforderlichkeit der Lärmminderungsmaßnahmen sukzessiv selbst erledigen. Wenn wir wiederum Stellplätze einfach auslagern, damit die Gutachten passen, muss die Verwaltung nachweisen, dass diese Stellplätze auch im Stadtgebiet vorhanden sind. Korreliert die Lösung dann mit der Parkraumanalyse? Die große Spannweite des Stellplatzschlüssels gemäß Bauordnung für Einzelhandel ist nicht frei wählbar, sondern hat mit der Lage und Art des Einzelhandels zu tun. Anders als bei Nahversorger hat das DOC ein großes Einzugsgebiet, wodurch es aus dem üblichen Rahmen fällt. Also sind wir auch am oberen Ende der Stellplatzschlüsselskala. Dies könnte man durch Busparkplätze optimieren, aber sie sind ja auch nicht vorhanden. Tricksen ist eine hohe Kunst, die jedoch an jeder Ecke ins Gesetzlose zu Kippen droht. Über die problematischen Stellen in den 7000 Seiten sollte die Verwaltung den Rat schon aufklären.

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