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Proteste gegen Stellenabbau bei Johnson Controls

Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Metall, Verwaltungsstelle Remscheid-Solingen

Die IG Metall und die Betriebsräte der Johnson Controls Automotive-Sparte dringen auf mehr Informationen des Unternehmens über den geplanten Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland.  Die Zukunft der deutschen Standorte darf nicht durch ein falsches Spardiktat und den Abbau von Arbeitsplätzen gefährdet werden“ betont Monika Bittner, Betriebsratsvorsitzende des Remscheider Standortes.  Das Management des US-Konzerns hatte in der vergangen Woche angekündigt, dass fünf Prozent der Stellen im Angestelltenbereich der insgesamt ca. 80.000 Beschäftigten weltweit abgebaut werden sollen. In Deutschland sind in dem Bereich Automotive ca. 7.000 Arbeitnehmer beschäftigt. „Jetzt die Ausgaben beispielsweise bei Forschung und Entwicklung zu reduzieren und Arbeitsplätze in diesem Bereich abzubauen, ist das falsche Signal. Es führt zur Verunsicherung nicht nur der Beschäftigten, sondern auch der Kunden, also den Automobilherstellern und entzieht Johnson Controls wichtiges Know-how“, warnt Bittner. Der US-Konzern Johnson Controls will die Automotive-Sparte, zu der neben Sitzen auch Armaturenbretter und Innenverkleidungen gehören, abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen.

Mehr als 40 Betriebsräte der Johnson Controls Sparte Automotive aus insgesamt 13 Standorten und die IG Metall haben anlässlich einer Zusammenkunft in Bad Honnef das Unternehmen aufgefordert, für mehr Transparenz und Mitsprachemöglichkeiten zu sorgen. Mit den angekündigten Sparmaßnahmen solle anscheinend die Rendite kurzfristig erhöht werden, um einen möglichst hohen Verkaufserlös zu erzielen. Gleichzeitig werde damit aber die Innovationsfähigkeit der Automotive Sparte gefährdet. „Nicht nur das Johnson Controls beim Vorhaben des Börsengangs die Betriebsräte nur unzureichend informiert, jetzt kommt noch ein Personalabbau-Programm hinzu, bei dem die Betriebsräte weder informiert noch einbezogen werden“, kritisierte Marko Röhrig, 1. Bevollmächtigter IG Metall Remscheid-Solingen. „Die Sorge und Verunsicherung in den Belegschaften ist groß, standortübergreifend.“ Die IG Metall Remscheid-Solingen betreut neben der Johnson Controls Components GmbH in Remscheid, Büchelstraße (ehem. Keiper) mit rund 160 Beschäftigten  auch die beiden Johnson Controls Standorte in Solingen, die Johnson Controls Metal Forming Technologies GmbH an der Mühlenstraße (ehem. CRH Umformtechnik), mit rund 350 Beschäftigten und die Johnson Controls Metals and Mechanisms GmbH & Co. KG an der Merscheider Straße (ehem. C. Rob. Hammerstein) mit rund 300 Beschäftigten.

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