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Skurrile Frage: Zeiterfassung auch in den Kitas?

Wer wollte, konnte bei warmen Mutzen – eine Spende vom Stand nebenan – zugreifen, als Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Pressereferentin Viola Juric gestern Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus bereitstanden, um die Wünsche und Nöte der Remscheiderinnen und Remscheider entgegenzunehmen. Wo drückte der Schuh? Es waren keine großen Anliegen, die die wenigen Bürger/innen bei diesem „Wintertreff“ vorbrachten, sondern eher Kommentare und Hinweise. Aber alles wurde notiert mit der Zusage, es gebe darüber später noch eine schriftliche Rückmeldung. Da war etwa die Zeitungsausträgerin Sabine Baumgarten. Ihr war bei ihren frühmorgendlichen Gängen über den „Rather Kopf“ aufgefallen, dass kaum ein Tag vergeht, ohne dass an einer Straßenlaterne eine Glühbirne ausfällt. Veraltete Technik? Der OB will sich sachkundig machen. Da war Dirk Rakow, Inhaber eines Tabakladens an der unteren Alleestraße. Der ärgert sich schon seit langem über die Überreste von Imbissbuden, die die Straße verunstalten (erst kürzlich Thema im der Bezirksvertretung Alt-Remscheid: Papierschalen mit Imbissresten verdrecken den Markt). Und gestern machte er seinem Ärger mal Luft. Ob denn da nicht die Streifen des städtischen Ordnungsdienstes verstärkt „ein Auge drauf haben“ könnten. Die seien regelmäßig unterwegs, so Mast-Weisz. Aber jemanden dabei zu ertappen, der gerade seine leere Pommesschale wergwirft, ist eine andere Sache...

Die untere Alleestraße war auch das Thema von Horst Heibach. Er warnte davon, aus dem seit Jahren leer stehenden Textilkaufhaus Sinn/Leffers das neue Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung zu machen. Das würde den Abfall und die plattgetretenen Kaugummis auf den Gehwegplatten noch weiter vergrößern, war seine Prognose. Kein Grund für den OB, diese Standort-Alternative gleich in den Wind zu schreiben. Die Machbarkeitsstudien seien im Übrigen noch in Arbeit, und die Entscheidung treffe letztlich die Politik.

Und da war schließlich ein hochgewachsener Mann mittleren Alters, der seinen Namen nicht nennen wollte. Er fragte den Oberbürgermeister, ob es in allen städtischen Dienststellen bzw. -gebäuden für das Personal eine Zeiterfassung gebe – auch in den Kindertagesstätten?? Das klang spannend. Was denn der Hintergrund der Frage sei, wollte Mast-Weisz wissen. Ob da in einer Kita etwas vorgefallen sei? Das klang in der Tat nach Schlendrian. Doch mehr wollte der Unbekannte nicht sagen. Da hätte er sich auch die Frage sparen können.

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Kommentare

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Wilhelm Wunderlich am :

Zeiterfassungsgeräte gibt es schon seit vielen Jahren an den Ausgängen der städtischen Einrichtungen. Ob auch in Kitas weiss ich nicht. Frage: gibt es noch die Taste "Oberbürgermeistertag", die jedem Mitarbeiter einen freien (bezahlten) Arbeitstag gewährt? Ein heisses Eisen, bei dem die Personalvertretung sicher auf in guten Zeiten vereinbarte Privilegien pochen wird. Zeitgemäß dürfte das schon seit vielen Jahren nicht mehr sein!

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