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Geflüchtet vor Tod und Terrorismus

Mohamad Diab. Foto: Thomas Neuhaus.In einer fremden Sprache zu schreiben ist schwierig. Erst recht, wenn man erst vor ein paar Monaten begonnen hat sie zu erlernen. Das hat den Syrer Mohamad Diab, links im Bild beim Fußball-Benefiz in der Neuenkamper Halle, aber nicht davon abgehalten, einen öffentlichen Brief an die Remscheider zu schreiben. Vor die Wahl gestellt, den Brief sprachlich zu überarbeiten oder ihn im Original zu veröffentlichen, hat sich der Waterbölles für Letzteres entschieden. Um die Authentizität des Briefes zu bewahren.

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

die Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres, und hier möchte ich ein Thema ein schreiben, dass wohl uns die Syrer als auch die Deutschen angeht. Ich weiß und Ihr wisst, dass so viele deutschen Verständnis gegenüber diese Lage und bezüglich das Flüchtlingsstrom haben. Ich möchte gerne meine Worte an diejenigen richtig die von uns Angst haben und erschrocken sind , ich möchte denen sagen wir sind vor dem Tod , Terrorismus, Freiheitsunterdrückung und Unsicherheit geflüchtet. Wir sind nicht mit unseren willen aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen hier gelandet.

Sondern wir wurden gezwungen diesen Weg oder dieses neue Leben zu gehen .

Viele von euch oder eure Vorfahren haben den Krieg erlebt und Ihr wisst wie schrecklich der Krieg ist , ich bitte euch deswegen euch es vor zustellen wie fühlt man sich wenn man vor seinem Augen sein Land zerstört wurde und er steht davor macht los, er kann nichts vor die retung seiner Heimat tun.

Wir waren mit unserem Leben ganz zufrieden, niemand von uns hat vor dem Krieg darüber gedacht Syrien zu verlassen, aber das alles kommt uns wie ein Schicksal vor, und das alles tut uns sehr weh.

Wir möchten uns in eure Gesellschaft integrieren, uns an das Grundgesetz halten, wir möchten das wir zusammen friedvoll leben und zueinander stehen, weil wir zusammen stärker sind, und Ihr ohne uns auch nicht daher sollten wir uns gegenseitig unterstützen, weil wir werden möchten. Wir haben vieles verloren aber unsere Träume behalten wir immer noch und die möchten wir vermöglichen, damit wir aktiver in die Gesellschaft Werken.

Viele von uns finden eure Land ganz toll, und viele von uns finden eure Gastfreundlichkeit auch ganz toll, aber viele von uns träumen davon zu unsere Heimat zurück zu kehren, bestimmt jeder sehnt sich nach dem Ort wo er aufgewachsen ist, ich hoffe das Ihr mich ganz gut verstehet , bitte mach euch keine Vorurteile, lasst die aus Kopf weg, damit das alles sein Gang nehmen kann, ich wünsche euch allen Schöne Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr.

Im Namen der Syrer in Remscheid
Mohamad Diab

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Der im Waterbölles veröffentlichte Brief von Mohamad Diab ist ohne Zweifel inhaltlich eine gute Sache. Allerdings handelt es sich nicht um eine persönliche Botschaft von Herrn Diab, sondern offensichtlich um eine Art „öffentliche Verlautbarung“ aus syrischen Flüchtlingskreisen. Dernn auf YouTube findet sich ein Video vom 8. Dezember, in dem genau der gleiche Text vorgetragen wird: https://www.facebook.com/findetdasgenial/videos/1010657092325394/?pnref=story Das macht den Inhalt der Botschaft gewiss nicht schlechter, ist aber dennoch für die „Einordnung“ des Briefes nicht ohne Belang. Es macht schon einen Unterschied, ob jemand seine eigene persönliche Betroffenheit ausdrückt oder ein offizielles Statement vorträgt. War der Pressestelle der Stadt Remscheid dieser Sachverhalt bekannt, als sie das Statement von Herrn Diab an die lokale Presse verschickte, das heute auch von RGA und Bergischer Morgenpost veröffentlicht wurde?

Mohamad Diab am :

Ich werde mich darüber äußern, und sagen das alle Syrischen Flüchtlinge diesen Botschaft an alle deutschen weiter zu teilen haben, wie ich und andern gemacht haben. und mit viel mut und Dankbarkeit an die Gesellschaft die uns mit Freude, Großzügigkeit, und Freundlichkeit auf genommen hat. Nochmal vielen Dank für alle Remscheidrin und Remscheider .

Ulrike Kaiser am :

Nehmen wir es so, wie es gemeint war: als Weihnachts- und Dankesbotschaft von syrischen Mitbürger/innen an Deutschland im Allgemeinen und in diesem Fall an Remscheid im Besonderen. Und denken wir daran, dass auch wir durch fleißiges Teilen auf Facebook oder Unterschriften unter Appelle so manche Botschaft, die andere formuliert haben, weitergeben bzw. mit unserem Namen dafür einstehen. Dass es in diesem Fall besser gewesen wäre, wenn Herr Diab den Brief als vorformulierte Textbotschaft transparent gemacht hätte, steht außer Frage.

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