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Freilaufende Katzen in Remscheid kein Problem

Als „schlechten Aprilscherz“ hatte die CDU-Landtagsfraktion im November die „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen in bestimmten Gebieten nach § 13b TierSchG“ vor Landesumweltminister Johannes Remmel (Bündnis90/Die Grünen) bezeichnet. Mit der Verordnung solle „der unkontrolliert freie Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen in NRW beschränkt oder verboten werden“, hatten damals Medien berichtet. Der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid war das Thema eine eigene Anfrage (siehe auch: zur Erinnerung) zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung wert. Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann antwortete darauf gestern mündlich und in aller Kürze: Mit den Einzelheiten der Verordnung müsse sich die Remscheider Stadtverwaltung nicht befassen, weil es keinerlei Anzeichen gebe für eine Überpopulation freilaufender Katzen mit körperlichen Leiden, Schmerzen oder Schäden. Eine Bürgerin, die in einer Sitzungsunterbrechung zu Wort kam, war da zwar anderer Meinung („Ich kenne mehrere Leute, die wilde Katzen regelmäßig füttern!“). Der Ausschuss schloss sich jedoch der Meinung von Beckmann an und sah keinen Grund für den Rat der Stadt, eine eigene „Katzen-Verordnung“ zu erlassen, zumal auch das städtische Tierheim eine Überpopulation ausschlösse. Eine eigene Verordnung gibt der jeweiligen Kommune die Möglichkeit, jede freilaufende Katze, derer man habhaft werden kann, kastrieren zu lassen.

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Kommentare

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Sigrun Reuter am :

Ganz egal, ob es eine "Überpopulation" freilaufender Katzen in der öffentlichen Wahrnehmung gibt, sollte das Ganze vielleicht etwas differenzierter betrachtet werden. Es gibt meines Wissens nach wesentlich mehr "heimatlose" Katzen und deren Nachwuchs als herrenlose Hunde. Die Stadt Remscheid ist aber nur zur Unterbringung von beschlagnahmten Tieren verpflichtet, was bei Katzen wesentlich seltener geschieht als bei Hunden. Darum sieht das Ordnungsamt keinen Handlungsbedarf. Müsste die Stadt Remscheid für z.B. Kastrationsmaßnahmen zahlen, wäre die Haltung m.E. eine andere. Chippflicht Kastrationsauflage für Freigängerkatzen und "Unterhaltszahlungen" für Tierheimunterbringung würden da ein Umdenken bewirken.

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