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Der zweite Bauabschnitt ist ohne Sponsoren undenkbar

Einweihung des kleinen Parks oberhalb des Deutschen Werkzeugmuseums heute Nachmittag bei strömendem Regen.

Noch ist die 60 Jahre alte, vier Tonnen schwere Presse von Hermann Peters & Söhne das einzige Ausstellungsstück im 2000 Quadratmeter „großen“ Museumspark oberhalb des Deutschen Werkzeugmuseums, der heute bei strömendem Regen, Bier und Frikadellen von einem kleinen Kreis „Offizieller“ und Hastener Bürger eingeweiht wurde. Bezirksvorsteher Bernd Quinting (CDU) bekannte in seiner Rede, schon gar nicht mehr daran geglaubt zu haben, dass der Park eines Tages Wirklichkeit werden würde. Landschaftsarchitekt Dirk Buchard vom städtischen Grünflächenamt konnte das gut verstehen. Schließlich ist sein erster Entwurf der Parkgestaltung mittlerweile 17 Jahre alt; 1990 war das ehemalige Gartengelände in den Besitz der Stadt übergegangen. Aber: „Beharrlichkeit führt schließlich zum Ziel“, freute sich Quinting – und hofft nun darauf, dass das auch für den zweiten, „angedachten“ Bauabschnitt des kleinen Parkes entlang der Kaiser-Wilhelm-Straße gilt.

Dann sollen nicht nur Parkleuchten hinzu kommen (die Kabel und Betonmsockel dafür gibt es schon), sondern auch ein kleiner Bachlauf (der Brunnen im oberen Teil des Hanggrundstücks soll dann als „Quelle“ dienen). Die Kosten dafür schätzt Baudezernent Helmut Kennepohl auf 100.000 Euro - auf absehbare Zeit zuviel für die finanzschwache Stadt. Es gelang ja gerade mal mit Mühe, die 46.000 Euro für den ersten Bauabschnitt über die Jahre zu sichern, 80 Prozent davon Landesmittel. Sie stammen aus dem Programm „Wohnumfeldverbesserung Hasten“. Zu dem gehörte Anfang der 90er Jahre, so Kennepohl heute Nachmittag, auch ein städtebaulicher Wettbewerb. Aber leider sei davon nicht viel übrig geblieben, abgesehen vom Museumsneubau des Historischen Zentrums und dessen Umfeld.

Bleibt also nur die Hoffnung auf Sponsoren. Das gilt auch für weitere Exponate, die im Park die traditionsreiche Vergangenheit Remscheid als Werkzeug- und Maschinenstadt dokumentieren sollen (die Presse, gestern von einem Spezialkran auf seinen neuen Platz gehievt, stammt übrigens aus dem Museumsdepot). Aber auch schon jetzt lädt der Park – bei besserem Wetter als heute – Anwohner zum Verweilen ein. Und hat auch schon Gruppen aus dem benachbarten Kindergarten gesehen, wie Museumspädagoge Dieter Orth zu berichten wusste. Er nahm zusammen mit Ulrich Horz, dem stellvertretenden Leiter des Werkzeugmuseums, und Lutz Kleuser, dem Vorsitzenden des Hastener Verkehrsvereins, und Stadtführer Klaus R. Schmidt vom "Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e.V. " an der verregneten Einweihung teil.

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