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In einem Monat 130 Gigabyte aus dem Internet geladen

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen:
„Überprüft wurde das monatliche Downloadvolumen der Stadt (aus dem Internet). Hierbei wurde festgestellt, dass die Datenmenge überproportional zugenommen hat und der Großteil der besuchten Internetseiten keinen dienstlichen Bezug hat. Während das Downloadvolumen im Januar 2004 noch bei 30 Gigabyte lag, wurde im Mai 2007 ein Spitzenwert von 130 Gigabyte dokumentiert. Um eine weitere Explosion des Downloadvolumens zu unterbinden, sollte der Verwaltungsvorstand die Führungskräfte zur regelmäßigen Kontrolle der dienstlich zur Verfügung gestellten Arbeitsplatz-Technik auffordern und das intensive Internetsurfen durch weitere Zugriffsbeschränkungen eindämmen. Durch eine konsequente Kontrolle und Implementierung weiterer Zugriffsbeschränkungen werden nicht unerhebliche Arbeitskapazitäten freigesetzt.“
(Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon? (Ich fürchte, daran ist der Waterbölles nicht ganz unschuldig. (;-)) )

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Kommentare

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Frank Schneider am :

130 GB Download-Volumen, verteilt auf die 1370 PC-Arbeitsplätze, bedeuten im Durchschnitt rund 95 MB heruntergeladene Daten. OK, das ist nicht ganz wenig. (Nur mit dem Waterbölles in einem Monat kaum zu schaffen.) Aber manche Webseiten sind heute aufgrund vielfach verfügbarer DSL-Verbindungen auch relativ überladen programmiert, von so manchen Dateidownloads mal ganz abgesehen. Die 130 GB allein sind für mich nicht Indiz für weit-verbreitete Privatnutzung der städtischen PCs. Aber genau das unterstellt der R&P-Vorschlag ja. Die Feststellung, dass viele der besuchten Webadressen keinen dienstlichen Bezug hätten, ist mir zu allgemein. www.eBay.de mag nichts mit den Dienstverplichtungen zu tun haben, aber wann ist eine besuchte Internetseite dienstlich anerkannt und wann nicht? (Gehört z.B. www.waterboelles.de zu den privat oder zu den dienstlich besuchten Seiten?) ;-)

Lothar Kaiser am :

Der Waterbölles kommt nicht per Abo ins Haus wie eine Tageszeitung, sondern ist lediglich über das Internet zu beziehen. Seinem Untertitel "Kommunalpolitisches Forum für Remscheid" dürfte er gerecht werden. Das macht ihn dann für Kommunalpolitiker wie Verwaltungsmitarbeiter quasi zur "Pflichtlektüre" (;-).

Frank Schneider am :

Würde den Waterbölles ebenfalls als dienstliche Lektüre anerkennen. Aufgrund seiner aber nicht ausufernden Programmierung wird er selbst bei mehrfachem täglichen Studium nicht großen Anteil an den durchschnittlich 95 MB Traffic haben. Aber was ist z.B. mit Seiten wie focus.de oder spiegel.de? Deutet ein Besuch solcher Seiten auf private Internet-Nutzung hin, oder kann es nicht auch dienstliche Gründe für den Besuch solcher Seiten geben? Sicher gibt es genügend Seiten, denen ein Besuch mit dienstlichem Hintergrund nur schwer unterstellt werden kann. Dazu gehört, wie schon erwähnt, ebay.de. Seiten wie amazon.de, wow-europe.com oder playboy.de würde ich auch eher als "Privatbesuche" klassifizieren. Aber dienstlich besuchte Webseiten umfasst wohl kaum nur HPs von anderen öffentlichen Organen und Ministerien. Das Zitat im R&P-Gutachten ist so allgemein verfasst, dass es keine vernünftige Beurteilung zulässt. Selbst wenn dahinter eine detaillierte Analyse der IT-Experten der Verwaltung steckt. Und in deren Hand liegt es ja letztlich den Zugriff auf reine "Fun-Seiten" im WWW durch Zugangsbeschränkungen zu unterbinden. Sicher kann man nicht alles sperren, aber es gibt doch ggf. die "üblichen Verdächtigen"?

Chronist am :

Viele dienstlich notwendigen Informationen würden von den Ämtern über das Internet eingeholt, heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung zum Gutachten von Rödl & Partner. Der Anteil der SE 27 am Downloadvolumen betrage allein zehn Prozent; dabei handele es sich um Updates, Treiber und Programmänderungen bis hin zu ganzen Anwendungspaketen. Gleichwohl will der Verwaltungsvorstand demnächst noch folgende Variante erörtern: „Die Dezernenten und die Oberbürgermeisterin erhalten (z.B. halbjährlich) eine sogenannte "TOP 100 Hit+Liste" über die von allen Internetnutzern am meisten aufgerufen Internetseiten und entscheidet anhand der Liste, welche Internetseiten zukünftig für die Nutzung gesperrt werden. Die "Hit-Liste" wäre anonym gemäß der Dienstanweisung und es wäre kein Rückschluss auf einzelne Organisationseinheiten oder Anwender möglich. Di OE-Leitungen erhalten über die jeweilige Dezernatsleitung bzw. die Oberbürgermeisterin analog für ihren Bereich entsprechende Listen und können dann entscheiden, ob weitergehende Auswertungen initiiert werden müssen. Diesbezügliche Auswertungen können ab 2008 mit relativ einfachem Aufwand erstellt werden.“

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