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Allheilmittel „Kreisverkehr“ ?

In Großbritannien waren ausreichend große und damit verkehrssichere Kreisverkehre schon in den 60er Jahren selbstverständlich, da kannten deutsche Verkehrsplaner sie kaum. Nun, 40 Jahre später, tastet man sich auch in Remscheid zunehmend an dieses Verkehrskonzept heran. Die Miniaturausgabe eines Kreisverkehrs ist inzwischen auf der Fichtenstraße zu besichtigen. Im Gespräch ist ein Kreisverkehr in Vieringhausen (Sparkassenfiliale) und an der Erdelenstraße (Fort Blücher). Wie an so vielen Dingen scheiden sich auch an Kreisverkehren die Geister. Contra: Der Sparzwang der Stadt, möglicherweise mehr Lärmbelästigung und fehlender Bedarf. Pro: Die relativ geringe Unfallhäufigkeit gegenüber dem bisherigen Kreuzungsbereich. Ich will nicht verhehlen, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen in England ein Freund von Kreisverkehren bin - wenn sie den notwendigen Durchmesser haben. Ein „grüner Fleck“ in der Mitte in Größe eines Kanaldeckels reicht da nicht aus. Wie sehen Sie das?

Jeder Besucher ist willkommen

Montag, 23. Januar 2006, 14.11 Uhr. Der automatische Besucherzähler (steht links unten auf der Seite) meines Providers nennt mir die Zahl 144. Nicht schlecht angesichts der Tatsache, dass der "Waterbölles" erst seit fünf Tagen im Internet auffindbar ist. Das neue Angebot eines elektronischen Diskussionsforums in und für Remscheid spricht sich also offenbar rum oder wird per Mail verbreitet. 144 Besucher also bis zu dieser Minute. Ein paar davon haben im „Waterbölles“ nicht nur gelesen, sondern auch geschrieben. Prima. Davon wünsche ich mir mehr. Und wenn Sie ein neues Thema anregen wollen, ist weblog@waterboelles.de die richtige Adresse.

Altenheime mit ungewisser Zukunft

Was soll die Stadt mit ihrem Altenheimen machen? „Verkaufen“, kann sich die CDU vorstellen. Andere Kommunalpolitiker reden von sozialer Verantwortung, davon, dass in den Altenheimen das Gewinnstreben nicht die Oberhand bekommen dürfte. Dabei sind die städtischen Altenheime längst hart kalkulierende Wirtschaftsbetriebe – allerdings weniger, um den Gewinn zu maximieren, sondern um das Defizit zu verringern. Da wurde aus der Not (Remscheid finanziell am Bettelstab) schnell eine Tugend.

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Ratsmitglieder sind knapp unter 50 - im Durchschnitt

Im Durchschnitt sind die 58 Remscheider Ratsmitglieder gar nicht so alt, wie man nach dem Verlauf so mancher zähen Sitzung vorschnell glauben mag: 49,3. Dieser Zahl liegen die einzelnen Jahrgänge zugrunde, denn aus Gründen des Datenschutzes hat die Stadt Remscheid die genauen Geburtstage nicht rausgerückt. Die (altersmäßig) jüngste Fraktion ist die der FDP (40), gefolgt von CDU (52,4), W.I.R. (53,5) und SPD (54,11). Artikel vollständig lesen

„Schöne Reisen erhalten die Freundschaft“

So überschreibt heute (20.1.2006) der RGA staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den Energiekonzern EON-Ruhrgas und Kommunalpolitiker (auch in Remscheid)  in Aufsichtsräten von Stadtwerken. Letztere hatten, zum Teil in Begleitung ihrer Ehepartner, an „Informationsveranstaltungen“ von EON-Ruhrgas teilgenommen, an Reisen, die eher touristischer Natur gewesen sein sollen. Auch von einer Reise nach Madrid (Erdöl, Erdsgas??) ist dabeidie Rede. Die Korruptionsermittler wollen nun wissen, ob es sich dabei um Vorteilsnahme oder gar um Bestechlichkeit gehandelt hat. Artikel vollständig lesen

Erfahrungen mit dem Schülerpraktikum

Er heißt Florian Engelmeier, ist 16 Jahre alt, politisch interessiert, Gymnasiast aus Gummersbach und schaute im November 2005 dem Remscheider Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk (SPD) in Berlin zwei Wochen lang bei der Arbeit zu. Auch die Beantwortung von Bürgerbriefen gehörte zu Florians Aufgaben. - (??) - Sein Fazit: „Mein Interesse an politischen Vorgängen hat sich durch das Schülerpraktikum vergrößert, und ich kann ich nur jedem, der ähnliche Interessen hat, ein Praktikum im Deutschen Bundestag empfehlen“. Es sei ihm schwer gefallen, „überhaupt wieder nach Gummersbach zurückzukehren“.

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(;-)) Hindernislauf

Haben Sie auch das Gefühl, sie müssten beim Gang durch die Innenstadt alle paar Meter den Verdauungsresten von „lieben“ Vierbeinern ausweichen? Ein Gefühl, dass mich in diesen Tagen besonders oft auf der Alleestraße und am Markt beschlichen hat. Aber seien Sie beruhigt. So viele Hunde kann es in Remscheid gar nicht geben (obwohl, es gibt schon mehr als genug!). Des Rätsels Lösung: Es sind „menschliche“ Überreste, es ist aufgeweichte Kartonage von der jüngsten Silvesternacht, die da vor sich hin gammelt. (Deshalb auch die eher unheitliche Farbe.) Aber das verrate ich Ihnen natürlich unter Ausschluss jeglicher Haftung – für den Fall, dass Sie morgen doch in etwas Anderes treten sollten ...

Der Streit um die „Blume“

Ohne Moos nichts los. Ohne Industrie, Handel und Gewerbe keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeit kein Einkommen. Auch nicht für die seit Jahren finanzschwache Stadt Remscheid. Deshalb das Bemühen um neue Gewerbegebiete. Klingt logisch. Aber: Echte Neuansiedlungen kann die „Wirtschaftsförderung“ der Stadt Remscheid nur in wenigen Fällen vorweisen. Artikel vollständig lesen

Wie multikulti ist Remscheid?

Unter den bundesdeutschen Großstädten mit den höchsten Ausländeranteil liegt Remscheid auf Platz 21. In Zahlen: 119374 Einwohner (Stand Juli 2005), davon 17309 Ausländer (= jeder siebte Einwohner.) Nach Auskunft der Stadt Remscheid sind fast die Hälfte aller hier lebenden Ausländer Türken. An zweiter Stelle stehen die Italiener. Insgesamt beherbergt die Stadt Menschen aus 116 Nationen. Artikel vollständig lesen

Seniorentauglich ?

Telefone werden in Remscheid fast schon an jeder Straßenecke verkauft. Sie daheim anzuschließen (früher ein „Post-Monopol“) ist in der Regel kein großes Problem. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Die kann zum Beispiel so aussehen: Ein betagtes Ehepaar, beide Mitte 80, beide stark gehbehindert. Sie: fast blind. Er: Hörgerät, Herzschrittmacher. Wenn dann das alte, schnurlose Telefon (Marke „Knochen“) plötzlich den Geist aufgibt, ist an den Kauf eines neuen „mal eben schnell“ nicht zu denken. Artikel vollständig lesen