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Schaufenster oder Vitrine? Das ist hier die Frage.

Im September 2004 zeigte sich der damalige Remscheider Oberbürgermeister Fred Schulz (CDU) zuversichtlich, heimische Unternehmer für das  im westlichen Flügel des neuen Bahnhofskomplexes geplante "Schaufenster der Wirtschaft" gewinnen zu können, für das die Stadt inzwischen mit einem eigenen Internetauftritt virtuelle Werbung macht. Und der Remscheider FDP-Vorsitzende Markus von Dreusche ergänzte, die Resonanz bei den Unternehmern sei "stark". Doch zur gleichen Zeit   fragten die dreißig Mitglieder des örtlichen Bezirksausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) „Geht’s auch ‚ne Nummer kleiner?“; 4500 Quadratmeter Ausstellungs- und Bürofläche waren ihnen zuviel. Befürwortet wurde von ihnen dagegen die Kombination des „Schaufensters der Wirtschaft“ mit einer Veranstaltungshalle für bis zu 1500 Personen, die heimische Unternehmen sicherlich gerne zeitweilig für Präsentationszwecke anmieten würden. Vor einer ständigen (!) Anmietung von Ausstellungsflächen zum Quadratmeterpreis von rund 22 Euro schreckten damals offenbar viele Unternehmer zurück. Ob sich das inzwischen geändert hat, ist unklar.

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Dämm Frisör es nix ze schwör

Einen Friseur wechsele ich nicht wie ein Handtuch. Bei „meinem“ war mir vor zwanzig Jahren schnell klar: Der kann prima schneiden. Und weil er das auch heute noch kann, bin ich immer noch sein Kunde. Auch wenn mir seine Preisgestaltung ein ewiges Rätsel bleiben wir. Ich zahle für’s Schneiden 20 Euro, eine Frau mit Kurzhaarfrisur 28,50 Euro. Im Vergleich zu manch anderem Friseur ist beides aber noch im Rahmen. Der Preis hat viel mit der Lage des Geschäftes zu tun. Finden sich im Umkreis von 200 Metern mehrere Friseurgeschäfte, lohnt es sich, Preise zu vergleichen. „Waschen, Schneiden, und Föhnen incl. Farbe und Kur“ (was auch immer das im Detail heißen mag) bot kürzlich ein Damen-Friseur von der Burger Straße per Postwurfsendung für 54 statt der „regulären“ 64 Euro an. „Zwischen 1925 und 1945 zahlte man für eine Dauerwelle gerade einmal vier Mark. Und sich die Haare schneiden zu lassen, kostete einen Mann lächerliche 40 Pfennige, eine Frau immerhin eine Mark. Ja, ja, die gute alte Zeit! (gefunden auf der Internet-Seite von „Schnuteputzers Friseurmuseum“). Und wie sieht`s mit den Gehältern der angestellten „Haar-Stylisten“ aus?

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Die kleinste Großstadt trägt personell eine schwere Last

Der Stellenplan der Stadt Remscheid nennt beeindruckende Zahlen: 400 Beamte, 1000 Angestellte und 324 Arbeiter beziehen ihr monatliches Einkommen aus dem Stadtsäckel. Ein „personeller Wasserkopf“, angewachsen im Laufe von Jahrzehnten, oder exakt die Mannschaft, die die „kleinste Großstadt“ Nordrhein-Westfalens braucht, um alle Ansprüche erfüllen zu können, die der Bürger an eine moderne Verwaltung hat? Ich kenne niemand, der mir diese Frage schon einmal eindeutig beantwortet hätte. Einen Vergleich zur weitaus größeren Nachbarstadt Wuppertal lässt Oberbürgermeisterin Beate Wilding allerdings nicht gelten: „Das kleinere Remscheid muss die gleichen Ämter und Dienstleistungen vorhalten wie Wuppertal.“

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Remscheider Rathaus wird 100 - ein Grund zum Feiern

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Das markanteste Gebäude in der Remscheider Innenstadt, das Rathaus mit seinem 48 Meter hohen Turm, Wahrzeichen der Stadt, wird hundert Jahre alt. Feierlich eingeweiht wurde es am 29. Mai 1906, in dem Jahr,  in dem Richard Lindenberg den ersten industriell genutzten Elektrostahlofen der Welt erstellte. Gefeiert werden soll das Jubiläum am 28. Mai, einem Sonntag. Daran wird schon jetzt in der Stadtverwaltung eifrig gearbeitet. Einen „Tag der offenen Tür“ soll es geben, Führungen, Ausstellungen und eine Festschrift. Also: Terminkalender zücken und unter 28.5.2006 „100 Jahre Rathaus“ eintragen. Ich hab´s gerade gemacht.

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Parkgenehmigungen für städtische Mitarbeiter ärgern Anwohner

Keine Chance hatte in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid der Antrag einer Anwohnerin der Hindenburgstraße, die Mauerstraße Richtung Martin-Luther-Straße und die Lessingstraße Richtung Hindenburgstraße zur Einbahnstraße zu machen. Lediglich die Grünen befürworteten diesen Vorschlag.

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Vertrag zum Hauptbahnhof läßt auf sich warten

Auf einer Internetseite der Essener RAG Gewerbeimmobilien GmbH (RGI) gewinnt der Leser den Eindruck, als sei der Vertrag zwischen der Stadt Remscheid und der RGI über die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes längst unterzeichnet, heißt es da doch unter „Aktuelle Projekte“: „Remscheid, Projektentwicklung eines Bahnhofsareals. Es entstehen Einzelhandels-, Dienstleistungs-, Gesundheits-, Gastronomie- und Freizeitbereiche. 1,4 Hektar, Projektvolumen rd. 20 Millionen Euro, Realisationszeitraum bis Ende 2007“. Tatsächlich ist der Vertrag aber noch nicht unter Dach und Fach. Es gebe noch einige Punkte, die mit der Stadt abgeklärt werden müssten, bevor die RGI den Kaufvertrag über das Gelände unterschreiben werde, sagte gestern auf Anfrage RGI-Projektleiter Juan Carlos Polido. Und es bestehe Übereinkunft mit der Stadt, diese Punkte vertraulich zu behandeln. Am gleichen Tag verkündete Baudezernent Helmut Kennepohl, der Vertrag sei nun unterschriftreif. Soll das Bahnhofsprojekt tatsächlich Ende 2007 fertig sein, müssen  beide Seiten einen Zahn zulegen. Und mit einer Stimme sprechen.

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Hasenberg: Kirche wird im April geschlossen, Kindergarten Ende Juni

Die Katholische Pfarrgemeinde St. Bonaventura in Remscheid-Lennep schließt ihre „Filial-Kirche“ St. Theresia im Ortsteil Hasenberg und den angrenzenden Kindergarten. Das ist seit zwei Jahren beschlossene Sache. Doch jetzt erst stehen die genauen Termine fest: Die Kirche wird im Laufe des Monats April geschlossen und ausgeräumt; das Inventar findet in einer Kirche in Rumänien eine neue Verwendung. Man habe die Kirche aus pastoralen und finanziellen Gründen aufgeben müssen, sagt Pfarrer Dr. Peter Schmedding. Für den Kindergarten habe es zu wenig Neuanmeldungen gegeben; aus diesem Grunde habe auch die Stadt Remscheid kein Interesse an einer Übernahme gehabt. Der Kindergarten werde daher zum 30. Juni geschlossen; auf diesen Termin lauten auch die Kündigungen, die die Erzieherinnen inzwischen erhalten haben. Die Kirche St. Theresia, die nach Angaben von Pfarrer Schmedding erhebliche irreparable Baumängel aufweist, soll ebenso abgerissen werden wie das Kindergartengebäude und die Hausmeisterwohnung. An dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück im Bereich Schneppendahler Weg/Hasenberger Weg ist die GEWAG interessiert, „das große kommunale Wohnungsunternehmen in Remscheid“, wie es auf ihrer Internetseite heißt. Auf dem bisherigen Kirchengelände möchte die GEWAG, die sich seit mehr als 80 Jahren das im Bergischen im öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungsbau betätigt, eine öffentlich-geförderte Seniorenwohnanlage errichten mit 71 Wohneinheiten.

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Fachtagung: Auch Migranten haben Suchtprobleme

Die Arbeitsgruppe „Suchthilfe“ der Remscheider Gesundheitskonferenz unter dem Vorsitz des städtischen Beigeordneten Burkhard Mast-Weisz bringt heute zwischen 9.30 und 16 Uhr Polizeibeamte, Lehrer, Jugendbetreuer und Sozialarbeiter an einen Tisch, die eines gemeinsam haben: Sie sind in ihrer täglichen Arbeit mit Fragen des Drogen- oder Alkoholkonsums von Remscheiderinnen und Remscheidern mit Migrationshintergrund konfrontiert. Die Fachtagung in den Räumen der Volkshochschule erfüllt damit eine Handlungsempfehlung der Gesundheitskonferenz vom November 2004; sie hatte sich damals im Zusammenhang mit einem Bericht über illegale Drogen in Remscheid  für eine Auseinandersetzung mit den Suchtproblemen von Migrantinnen und Migranten ausgesprochen.

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Kein Weihnachtsmarkt mehr auf der Alleestraße

Ehrlich, ich find’s gut: In der Vorweihnachtszeit bleibt die Alleestraße frei von „Fressbuden“ aller Art. Und auch von sonst allem, was sich in der Vergangenheit zwischen Markt und Alleecenter „Knuspermarkt“ nannte. Befürwortend nahm die Bezirksvertretung Alt-Remscheid gestern den Plan der Stadtverwaltung zur Kenntnis, den Weihnachtsmarkt diesmal auf den Rathausplatz zu verlegen. Die (neuen) Verkaufsbuden sollen um eine Eislauffläche nebst Podium gruppiert werden. Artikel vollständig lesen

Bezirksvertretung gegen Autos auf der Alleestraße

Mit 10 zu 8 Stimmen hat die Bezirksvertretung Alt-Remscheid heute abend die probeweise Öffnung der unteren Alleestraße für Autos abgelehnt. In einer Tischvorlage hatte die Verwaltung für die Zeit vom 24. April bis 22. Juli eine Erprobungsphase vorgeschlagen (ausgenommen Sonn- und Feiertage sowie die Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr). Der Versuch sollte wissenschaftlich begleitet werden von Studenten der Universität Wuppertal (Lehrstuhl von Prof. Huber), und der Markt dienstags und freitags sollte in Richtung Stadtkirche verlagert werden. Letzteres war mitentscheidend für das ablehnende Votum der Mehrheit in der Bezirksvertretung; sie vermisste in der Beschlussvorlage der Verwaltung ein deutliches Meinungsbild der Marktbeschicker. Und auf die müsse schließlich Rücksicht genommen werden.

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Bauausschuss einigte sich auf "Abhöraktion"

Das Thema „Kreisverkehr an der Ronsdorfer Strasse/Erdelenstraße“ schwelt weiter. Zur Erinnerung: In der Bauausschuss-Sitzung vom Februar hatten sich Grüne, W.I.R. und SPD gegen einen Kreisverkehr ausgesprochen - aus Kostengründen (900.000 Euro) und weil es sich um keinen Unfallschwerpunkt handele. Dass daraufhin Baudirektor Helmut Kennepohl nicht mehr von einem Kreisverkehr, sondern von einer „notwendigen Veränderung des Einmündungsbereichs“ gesprochen hatte, war nicht weiter aufgefallen. Daran entzündete sich erst in der späteren Ratssitzung eine Diskussion. Nach dem fehlenden Ausschussprotokoll befragt, verriet Kennepohl, darin werde das Wort „Kreisverkehr“ zwar nicht mehr auftauchen, des ungeachtet halte die Verwaltung an dem Projekt aber weiter fest; es sei nur aufgeschoben. Das sahen Grüne, W.I.R. und SPD verständlicherweise anders, und so wurde die Angelegenheit zurück an den Bauausschuss verwiesen. Der tagte gestern Abend.

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Vom Etat 2006 wollte der Bauausschuss nichts wissen

Die Tagesordnung war umfangreich, und der Stapel von Unterlagen und Beschlussentwürfen entsprechend dick, den gestern die Mitglieder des städtischen Bauausschusses ins Rathaus schleppten. Ein Pfund Papier hätten sie allerdings getrost zu Hause lassen können. Denn kaum hatte die Sitzung begonnen, beantragte die CDU, den Tagesordnungspunkt 3 mit seinen acht Unterpunkten zu vertagen. Begründung: Man wolle doch erst „die Vorschläge der Dezernenten abwarten“. Blätter, blättert, womit beschäftigte sich noch gleich TOP 3? Ah ja, mit dem Haushaltsplan 2006. Ein heißes Eisen.

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