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Remscheider Designer Outlet Center geistert weiter durch ´s Internet

Regelmäßige Internet-Nutzer können eines nicht ausstehen: „ungepflegte“ Seiten. Das hat nichts mit der grafischen Gestaltung und alles mit dem Inhalt zu tun. Der sollte stets auf dem aktuellsten Stand sein. Und da hat sich die Stadt Remscheid eigentlich nichts vorzuwerfen; ihr Web-Angebot ist vielfältig und gut. Aber was die Stadt derzeit im Internet zum Stand des Bahnhofsprojektes veröffentlicht, fällt leider etwas aus dem guten Rahmen. Oder wie steht `s heute mit einem Designer Outlet Center?

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Verein will städtische Gebührenerhöhung nicht hinnehmen

Noch bis zum Ende dieses Monats können sich Remscheider Eltern, die ihre Kinder in eine Offene Ganztagsschule (OGGS) schicken, an einer Umfrage beteiligen. Der Verein „Die Verlässliche“ will von ihnen wissen, was sie von den neuen Beiträgen halten, die die Eltern ab dem neuen Schuljahr aufgrund des jüngsten Beschlusses des Rates der Stadt zahlen sollen. An der Spitze der Beitragsstaffel steht ein Monatsbetrag von 150 Euro. Am unteren Ende der Staffel stehen 30 Euro. Den „sozial nicht zu verantwortenden“ 150 Euro stellt der Verein in seiner Befragung, deren Ergebnis am 10. Mai in der „Denkerschmette“ in einer Sitzung des Gesamtelternrates unter dem Vorsitz von Evelyn Adams bekannt gegeben werden soll, einen Höchstbetrag von 100 Euro gegenüber sowie das „Solinger Modell“. In der Nachbarstadt entfällt bei Geschwistern der OGGS-Beitrag, wenn eines der Kinder noch Kindergarten besucht; dann brauchen die Eltern nur hierfür zu zahlen. Derzeit wird in Remscheid für den Besuch einer OGGS ein einheitlicher Beitrag von 65 Euro pro Monat erhoben.

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Künftig Schwertransporte an der "Blume"?

Mitte dieses Monats präsentierte Baudezernent Helmut Kennepohl der Öffentlichkeit einen heimischen Automobilzulieferer mit 300 Mitarbeitern als Interessenten für das geplanten Gewerbegebiet „Blume“. Einen Tag, nachdem Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein die Gewerbeansiedlung auf Brachflächen entlang der früheren Bahntrasse zwischen Hauptbahnhof und Hasten ins Gespräch gebracht hatte mit den Worten „Vielleicht können wir anhand der Kosten-Nutzen-Abwägung beweisen, dass alternative zentralere Industrie-Standorte den bisher üblichen überlegen sind.“  An Industriebrachen mangelt es in Remscheid nicht. Und weitere werden hinzu kommen. Abgerissen werden zur Zeit  Produktionshallen der früheren „Bergischen Stahl-Industrie" (BSI) an der Papenberger Straße. Der jetzige Besitzer ThyssenKrupp nutzt sie schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Was mit den frei werdenden 18.000 Quadratmetern geschehen soll, steht noch nicht fest. Dauerparkplätze wären die eine Alternative, die andere der Verkauf an ein anderes Industrieunternehmen. Der Nachbar Faiveley möchte expandieren. Kennepohl kann ihn sich auch an der „Blume“ vorstellen.

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Remscheider Platt, ich höre es gerne

Ich höre es immer seltener, aber ich höre es immer wieder gerne - das Remscheider Platt. Meine Eltern und Großeltern haben es mir leider nicht beigebracht; aber ich verstehe es gut. In den Kotten und kleinen Werkzeugbetrieben ist es auch heute noch an der Tagesordnung, dass Chef, Meister und Arbeiter sich auf Platt unterhalten. Das verbindet irgendwie und hat Tradition, die weiter gepflegt werden sollte. Darum kümmert sich ganz offiziell seit seiner Gründung am 25. Mai 1999 der „Arbeitskreis der Freunde und Förderer der Remscheider Mundart e.V.“. Die „Plattkaller-Stammtische in der „Denkerschmette“, Kippdorfstr.27, bieten eine gute Gelegenheit, die eigenen Kenntnisse in Remscheider Platt mal wieder aufzufrischen.

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Ihre Meinung ist gefragt!

Auf den Tag genau heute vor drei Monaten ging der „Waterbölles“ im Internet an den Start. Seitdem hat er zahlreiche Leser (aber wenige Schreiber) gefunden. Bis zu 250 Remscheider lesen pro Tag eine oder mehrere „Waterbölles“-Seiten. Die Zahl der Schreiber ist überschaubarer. Dass die Nutzer-Statistik auf der Startseite von bislang 3270 Weblog-Besuchern spricht, liegt daran, dass jeder Besucher nur einmal gezählt wird (wie auch immer mein Provider das anstellt). Drei Monate „Waterbölles“ sind, wie ich finde, eine gute Zeitmarke, um Sie, die Leser, ein wenig aus der Reserve zu locken. Loggen Sie sich regelmäßig ein? Haben Sie Freunde oder Bekannte schon einmal auf das Diskussionsforum aufmerksam gemacht? Was gefällt Ihnen, was nicht? Ich möchte Ihre Meinung erfahren.

Ausgebaute Fichtenstraße: Freie Fahrt für den Verkehr, Probleme für Anlieger

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Einmündungsbereiche (sie sollen einen rötlichen Asphalt erhalten) und ein paar Feinarbeiten an den Garageneinfahrten einiger Anlieger, und die Fichtenstraße ist (endlich) fertig. In dieser Woche sollen an den Omnibus-Haltestellen „Eschenstraße“ (beidseitig) und „Am Hagen“ (bergaufwärts) neue Wartehallen errichtet werden. Schön ist die Straße geworden, kein Zweifel. Mit mehreren großen Parkbuchten auf der linken Seite (bergauf gesehen von der Haddenbacher Straße aus). Die sind aber auch schon die einzige Parkmöglichkeit. Das absolute Halteverbot auf der rechten Straßenseite reicht von der Sedanstraße bis zur Weißenburgstraße. [Schilda in Remscheid: Selbst das Be- und Entladen ist außerhalb der Parkbuchten auf der neu ausgebauten Fichtenstraße verboten.]

Überall außerhalb der Parkbuchten hat die Stadt neue Verkehrsschilder aufgestellt, die den Anliegern und ihren motorisierten Besuchern absolutes Halteverbot auferlegen. Das erspart den Autofahrern auf der ganzen Strecke jegliches kurzes Halten durch einen abgestellten Wagen auf ihrer Fahrbahn und ermöglicht ihnen ein zügiges Fahren. Ähem, auf der ganzen Strecke ist die angeordnete Höchstgeschwindigkeit zugleich 30 Stundenkilometer. Ganz so zügig darf’s also gar nicht sein. An die Anlieger und ihre Besucher haben die Planer aber offenbar nicht gedacht. Wo sollen sie ihre Autos parken? Die Parkbuchten reichen häufig nicht.

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300 Remscheider Schülerinnen nehmen den „Girl’s Day“ ernst

Stichwort „Berufswahl“. Mädchenberufe, Jungenberufe, Traumberufe - wer behält da noch den Überblick? Und wer kann sagen, was genau ein Mädchen- und was ein Jungenberuf ist? Jedenfalls steht in keinem deutschen Gesetz, dass die meisten, die in der Arztpraxis lernen, Mädchen sein müssen. Und dass nur Jungen an einem Auto herumschrauben dürfen. Jungen- oder Mädchenberufe an sich gibt es also nicht, dafür aber Zahlen, an denen man ablesen kann, wofür sich die Geschlechter bei der Berufsausbildung entscheiden. Ein Klick auf diese Seite, und Sie kennen die „Top Ten“ der Ausbildungsberufe in Deutschland, nach Geschlechtern getrennt. Dabei wird schnell deutlich: Noch immer wählen Mädchen und junge Frauen ihre Ausbildung aus einem sehr begrenzten Spektrum von Berufen aus. Das heißt, sie nehmen längst nicht alle Chancen wahr, die ihnen das Berufsleben bietet. Auch für Remscheider Schulen könnte die folgende Aussage der Willi-Graf-Realschule in Euskirchen gelten, die ich im Internet fand:“ Obwohl mehr als die Hälfte unserer Schüler Mädchen sind, lässt sich nur ein Bruchteil in handwerklichen Berufen ausbilden. Nach wie vor streben die meisten unserer Schulabgängerinnen in die traditionellen Mädchenberufe. Erfahrungen haben allerdings gezeigt, dass häufig Mädchen mindestens genauso erfolgreich in "traditionellen Männerberufen" sein können.“ Remscheid macht da keine Ausnahme.

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Armut in Remscheid (10): Behindert schon in der Jugend, arm im Alter

Fast jeder achte Remscheider ist schwerbehindert. Am 31.3.2003 lebten in der Stadt insgesamt 14.602 schwerbehinderte Menschen (=12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung). 51,8 Prozent der Schwerbehinderten sind Frauen, wobei ihr Anteil in der Gruppe der 65-Jährigen und Älteren besonders hoch ist. Im Gegensatz dazu ist der Anteil schwerbehinderter Ausländer/innen sehr gering (2,9 Prozent der 65-Jährigen und älteren). Insgesamt sind in Remscheid 7,6 Prozent aller Schwerbehinderten Ausländer/innen. Die Behinderungen im Alter beziehen sich zumeist auf Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen, Wirbelsäule und inneren Organen.

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Schulkulturatlas im Internet ist noch immer eine "Baustelle"

Die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal wollen ein gemeinsames Internet-Bildungsportal einrichten. Unter http://www.schulkulturatlas.de/ sollen zahlreiche Internetseiten Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrerinnen und Lehrer darüber informieren,  wie sie „“(wo)anders lernen“ können. Gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Projekt allerdings nicht. Am 17. März gab der Remscheider Beigeordnete Christian Henkelmann eine Pressekonferenz, auf der er verkündete: „Schon vor dem Start des Internetportals sind 600 CD des neuen ‚Ersatzwerkzeugkasten Schule’“ an Schüler in Remscheid, Solingen und Wuppertal verteilt worden. Wir denken auch daran, den neuen Wegweiser drucken zu lassen, müssen aber erst noch die Finanzierung klären“. Und zwei Wochen später (nicht gerade eine „konzertierte Aktion“) zog die Wuppertaler Kulturdezernentin Marlis Drevermann nach. Etwas voreilig waren beide. Denn der angekündigte Internetauftritt des Schulkulturatlasses ist bis heute eine karge „Baustelle“.

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Pfadfinder suchen Gruppenleiter

Haben Sie früher die Comics von Mickey Mouse und Donald Duck gelesen? Dann kennen Sie auch Tick, Trick und Track, Donalds Neffen, auch bekannt als Pfadfinder-Fähnlein „Fieselschweif“. Weniger bekannt dürfte Ihnen vielleicht sein, dass die traditionsreiche Pfadfinderbewegung, der weltweit mehr als 38 Millionen Kinder und Jugendliche in zahlreichen nationalen und internationalen Verbänden angehören, auch in Remscheid (noch) aktive Mitglieder hat – rund sechzig an der Zahl. Und gäbe es nicht ein „Personalproblem“ bei den über 16 Jahre alten Pfadfindern, wäre ihre Zahl vielleicht sogar noch größer. Gesucht für die Leitung eines weiteren Pfadfinderstamm: Ein(e) Jugendliche(r).

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Ende des Dornröschenschlafs für Brachflächen?

Entlang der früheren Bahntrasse zwischen Hauptbahnhof und Ortsteil Hasten, der künftigen „Trasse des Werkzeugs“ für Spaziergänger, Radler und Skater, warten  Industriebrachen darauf, wieder sinnvoll genutzt zu werden. Teilweise bereits seit Jahren. Einen Silberstreif am Horizont verspricht nun ein vom Land NRW ins Leben gerufenes „Modellprojekt der nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung“, auch wenn es, wie Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in dieser Woche eingestand, auf Remscheid bezogen „in den Kinderschuhen steckt“, weil noch in der Planungsphase. Derweil wird im Rathaus aber auch weiter über das Gewerbegebiet „Blume“ nachgedacht.

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Armut in Remscheid (9): Kinder trifft es besonders hart

Zwei Millionen Kinder in Deutschland haben deutlich schlechtere Startchancen im Leben als ihre Altersgenossen. Weil ihre Eltern arm sind. Der Geldmangel geht einher mit Defiziten in vielen anderen Bereichen: Niedrigeres Bildungs- und Ausbildungsniveau, größere gesundheitliche Risiken, schlechtere Wohn- und Wohnumfeldsituation, geringe Chancen und Angebote bei Bildung, Kultur und Freizeit. Wobei sich Kinder- und Erwachsenenarmut in Ausmaß und Qualität deutlich voneinander unterscheiden können. Insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund müssten verstärkt Anstrengungen unternommen und neue Konzepte erarbeitet werden, forderte der Remscheider Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk (SPD) in seiner dritten Rede vor dem Deutschen Bundestag.

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