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Regionale 2006 sucht Dienstkleidung für Fährleute

Wer schon einmal von Müngsten rechts entlang der Wupper nach Burg gewandert ist, der weiß: Es geht bergauf und bergauf, und es geht über Stock und Stein. Gar nichts für Rollstuhlfahrer und beschwerlich für ältere Menschen. Der Weg am linken Wupperufer verläuft, wesentlich bequemer, fast ebenerdig, ist aber derzeit von Müngsten aus noch nicht erreichbar, da eine Brücke fehlt. Das ändert sich Mitte August. Bis dahin soll die „Schwebefähre“ fertig sein, eine der künftigen Attraktionen im neuen „Brückenpark Müngsten“, dessen Einweihung durch einen „Brückenzauber“ am 4. Juni kurz bevor steht. Der Bau der Fähre hatte sich verzögert, weil zunächst niemand daran gedacht hatte, dass auch eine „Draisine auf zwei Drahtseilen“ – so heute Geschäftsführer Henry Beierlorzer und Anette Kolkau von der Regionale 2006  bei einer Pressekonferenz vor Ort – der EU-Seilbahnrichtlinie unterliegt und damit TÜV-Vorschriften. Zeit genug also für einen Textil-Wettbewerb der besonderen Art: Gesucht werden Ideen und Entwürfe für das, was der Fährmann/die Fährfrau tragen soll, der/die künftig für das „Übersetzen“ ans andere Ufer zuständig sein wird.

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Sportvereine müssen mit geringeren Zuschüssen auskommen

Auch nach der gestrigen Sitzung des städtischen Sportausschusses ist weiterhin unklar, wie viel Geld die örtlichen Sportvereine in diesem Jahr aus dem Stadtsäckel bekommen werden. Nach der Beschlussvorlage der Verwaltung sollen es fünf Prozent weniger sein als im Vorjahr. Das entspricht dem Sparbeschluss des Rat der Stadt, an den alle Dezernate und Ämter der Stadtverwaltung gebunden sind. Doch weil der Politik noch nicht alle Sparkonzepte der Dezernenten vorliegen (es fehlt auch noch das von Dr. Christian Henkelmann, dem Beigeordneter für Bildung, Sport und Kultur), tat die CDU-Fraktion das, was sie im Finanzausschuss schon getan hatte: Sie bat um Vertagung. Ich vermute allerdings, dass dies an den vorgeschlagenen Sportzuschüssen nichts mehr ändern wird: Danach gibt es für die Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen 2006 städtische Zuschüsse in Höhe von 63.300 Euro, für Übungsleiter 38.150 Euro, die Talentförderung schlägt mit 2.770 Euro zu Buche, der Sportbund Remscheid erhält 550 Euro, der Schwimmsport insgesamt 25.460 Euro. Macht zusammen 130.200 Euro gegenüber 137.200 im Vorjahr und 147.200 im Jahre 2005. Die diesjährigen Kürzungen sind mit dem Sportbund Remscheid abgestimmt.

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Die "Blume" kommt, so klein wie beschlossen

Sieh an, Stadtkämmerer Jürgen Müller (CDU) kann ja richtig witzig sein. Auch wenn er dabei (wie immer) keine Miene verzieht. Zu Beginn der heutigen Sitzung des städtischen Bauausschusses bat er um eine Änderung der Tagesordnung für eine Mitteilung über eine Entscheidung, die „zwischen der amtierenden Baudezernentin und dem Rechtsdezernenten" (ihm) abgestimmt sei. Baudezernentin? Der Groschen fiel bei einigen sichtbar spät. Baudezernent Helmut Kennepohl (Befürworter der „Blume“, CDU) ist in Urlaub und wird von Oberbürgermeisterin Beate Wilding (Gegnerin der „Blume“, SPD) vertreten. Doch bevor die Kommunalpolitiker da eine „Palastrevolution“ argwöhnen konnten, ergänzte Müller, die Entscheidung sei mit Kennepohl telefonisch abgestimmt. Was die Bauausschussmitglieder sodann hörten, hätte zu mancher Meinungsäußerung Anlass geben können – bei CDU, FDP und W.I.R. (Pro) wie auch bei SPD und Grünen (Contra Erweiterung des Gewerbegebietes). Doch bis auf eine einzige unwesentliche Sachfrage nahm der Ausschuss den Sack voller Knallerbsen, den Müller da mit einem einzigen Satz zum Platzen brachte, stillschweigend und äußerlich ungerührt zur Kenntnis: „Im nächsten Amtsblatt werden wir den als Satzung vom Rat der Stadt beschlossenen Bebauungsplan ‚Gewerbegebiet Blume’ veröffentlichen und damit rechtskräftig werden lassen."

Das heißt also „kleine Lösung“! Dabei hatte der Bauausschusses Ende April mit der Mehrheit der Ausschussmitglieder von CDU, FDP und W.I.R. beschlossen, der Firma Faiveley Transport – bisher an der Ecke Papenberger Straße/Weststraße ansässig und auf der Suche nach einem größeren Gelände – bei Ausweitung des Gewerbegebietes „Blume“ („große Lösung“) hinter dem Adolf-Clarenbach-Denkmal die Ansiedlung auf 35.000 Quadratmetern zu ermöglichen, falls denn gewünscht. Wenn nicht, fände sich im übrigen sicher auch ein anderer Interessent. Der Bebauungsplan aus dem Jahre 2004 könne ja geändert werden. Das möge die Verwaltung  doch bitte mal prüfen.

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Fassade des neuen Röntgen-Museums weiter unklar

Im Grunde fühlten sich alle unbehaglich, und manche waren auch richtig ärgerlich. Das lag an der „Gemengelage“ in der heutigen Sitzung des städtischen Bauausschusses in den Räumen der „Lebenshilfe“ in Lennep. Gewiss, „das neue Röntgen-Museum soll ein richtiges Highlight werden und auch viele Besucher von auswärts anlocken“ (Vorsitzende Elke Rühl). Doch da war zum einen die inhaltliche, noch immer ungelöste Frage, wie die Fassade des neuen Museumsanbaus aussehen soll, und da waren zum anderen die unübersehbaren Schwachstellen im Entscheidungsprozess. Die führen nun dazu, dass der Rat der Stadt am 19. Juni – quasi in letzter Minute – über das Material der Fassade entscheiden muss, soll der Termin 20. Oktober noch eingehalten werden. Dann will Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Museumsneubau einweihen.

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Schreiben Sie doch mal wie früher einen Erlebnisbericht

Für die Regionale 2006 fiel das vergangene Wochenende buchstäblich ins Wasser – von wenigen Stunden abgesehen, an denen sich mal ein wenig blauer Himmel und ein kleiner Sonnenstrahl zeigte. Schade, denn nach dem Veranstaltungskalender zu urteilen, gab es in den drei bergischen Großstädten im Rahmen der „Bergischen Expo `06“ mit ihrem vielfältigen Programm von Mai bis Oktober einiges zu sehen und mitzuerleben. Für die Remscheider am naheliegendsten war am vergangenen Samstag ein „Testwandern“ auf neuer Strecke von Wipperaue bis Müngsten, die anschließende Eröffnung des „Brückenparks“ unter der Müngstener Brücke und am Sonntag dann die industriehistorischen Rundgänge, die an elf Haltestellen des „Müngsteners“ (Bundesbahn) beginnen sollten. Waren Sie dabei? Was haben Sie erlebt?

Freie Flächen für Gewerbe und Wohnungen

An Flächen für den Wohnungsbau mangelt es in Remscheid nicht, eher schon an potentiellen Bauherren. Wie die Stadtverwaltung kürzlich dem Bauausschuss berichtete, hat die Stadt 65 Wohnbaureserven im Umfang von 33,4 Hektar und 543 Wohneinheiten sowie 243 Baulücken von insgesamt 20,75 Hektar und 519 Wohneinheiten. Die Gewerbeflächen belaufen sich auf 63,37 Hektar, verteilt auf 58 Einzelflächen. Dazu gehören auch die durch Änderung des Flächennutzungsplans hinzu gekommenen Flächen in Klauserdelle und „Blume“. 27,47 Hektar liegen im Außenbereich.

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Mit U1 bis U9 können Migranten nicht immer etwas anfangen

Wenn Sie mit kleinen Kindern wenig zu tun haben, dürften Ihnen U1, U2, U3, U4, U5, U6, U7, U8 und U9 kein Begriff sein. Den Müttern und Vätern dafür ganz bestimmt. Jedes in Deutschland geborene Kind bekommt automatisch ein Vorsorgeheft, in dem insgesamt neun Untersuchungen in den ersten sechs Lebensjahren den Entwicklungsstand des Kindes dokumentieren und damit die Früherkennung von Störungen und Verzögerungen ermöglichen. U1 und U2 erfolgen direkt nach der Geburt in der Klinik, die übrigen übernimmt der Kinderarzt oder der Hausarzt. Untersucht werden jedes Mal Sinnesorgane und Bewegungsfähigkeit des Kindes. Migrantenkinder sehen die Ärzte bei diesen Untersuchungen eher seltener.

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Aufwertung: Kitas werden Familienzentren

Die ev. Kindertagesstätte im Ortsteil Hackenberg und die kath. Kita St. Marien, Wilhelmstraße, sind in das Projekt „Familienzentrum“ des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden. Aber auch andere Kindergärten in Remscheid sollen künftig zu einer wichtigen Anlaufstelle in ihren Ortsteilen werden, indem sie nach dem Willen ihrer Träger Aufgaben von Familienzentren übernehmen, einer Anlaufstelle nicht nur für Eltern von Kindern, die die Kitas regelmäßig besuchen. Das berichtete heute Superintendant Hartmus Demski auf seiner Pressekonferenz über die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Lennep vom Wochenende.

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"Sozialkaufhaus" in Remscheid soll doppelt helfen

Gleich dreimal werden in diesem Jahr die Synodalen des Evangelischen Kirchenkreises Lennep zu einer Kreissynode zusammenkommen. Am vergangenen Samstag war das erste Treffen. Im Ev. Gemeindehaus Wermelskirchen-Tente, Herrlinghausen,  beschlossen die 130 Synodale aus den 20 Kirchengemeinden des Kirchenkreises gemeinsam mit Superintendent Hartmut Demski den Beitritt des Diakonischen Werkes zur gemeinnützigen „Arbeit Remscheid GmbH“ (Mitgesellschafter). Darüber berichtete Pfarrer Demski heute Vormittag auf einer Pressekonferenz im „Haus der Kirche“ an der Geschwister-Scholl-Straße. Eher beiläufig sprach er in diesem Zusammenhang von einem in der Öffentlichkeit bislang noch weitgehend unbekannten Projekt: „Arbeit RS“ will in der Innenstadt ein „Sozialkaufhaus“ mit mehreren Abteilungen eröffnet, unter anderen auch einem Möbellager. Integriert werden sollen darin auch bestehende soziale Einrichtungen (Kleiderkammer).

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Ev. Kirchenkreis Lennep bei Austritten im Mittelfeld

Die Evangelische Kirche rechnet damit, in den nächsten 25 Jahren in Deutschland rund ein Drittel ihrer Gemeindeglieder zu verlieren. Zum einen durch Kirchenaustritt, zum anderen aber auch im Zuge der demographischen Entwicklung (Bevölkerungsrückgang). Auf der Pressekonferenz über die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Lennep vom Wochenende berichtete Superintendent Hartmut Demski, unter den 44 Kirchenkreisen der Rheinischen Landeskirche belege Lennep derzeit bei den Kirchenaustritten ein Mittelfeld.

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Wiesenbesitzer können sich über Streuobstwiesen informieren

 Vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert hinein war Remscheid von blühenden Obstgärten umgeben“, heißt es auf einer Internetseite der Stadt Remscheid, die Streuobstwiesen gewidmet ist. Darunter versteht man eine Wiesenfläche, auf der hochstämmige, regional typische Obstbäume „verstreut“ gepflanzt worden sind. Die Bäume sind meist verschieden alt. Die Untere Landschaftsbehörde der Stadt Remscheid ist Mitglied im Arbeitskreis "Obstwiesenförderung Bergisches Städtedreieck", der die Neuanlage und den Erhalt von Streuobstwiesenbeständen unterstützt. Die Federführung des Arbeitskreises liegt bei der Biologischen Station Mittlere Wupper. Dort und in der „Naturschule Grund“ in Remscheid finden regelmäßig kostenlose Fragestunden zum Thema „Streuobst“ statt, in denen Praktiker Rede und Antwort stehen: Wann ist die beste Pflanzzeit, was ist beim Pflanzen zu beachten, welche Sorten eignen sich in unserer Region, was tun bei welcher Krankheit, usw. Die nächste Fragestunde in der „Naturschule Grund“ ist am 1. Juni.

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Sana-Mitarbeiter lehnen Lohnverzicht ab

Vor gut einem Jahr war das Remscheider Sana-Klinikum häufiger in den Schlagzeilen, als dem damaligen Geschäftsführer Richard Kreutzer lieb war. Es ging um Vorwürfe, die Organisation und Pflege betrafen. Rückblickend sprach Kreutzer im Oktober 2005 von einem „Crash“. Der wirkte sich in mancherlei Hinsicht heilsam aus. Und für das Krankenhauspersonal auf jeden Fall entlastend: Zehn neue Stellen genehmigte die Krankenhausleitung und verbesserte die Zusammenarbeit mit dem Personalrat. Die Betriebsratsvorsitzende Susanne Bach damals: "Die Leute fühlen sich wieder ernst genommen.“ Doch der Schmusekurs hielt nicht lange an. In diesem Jahr sollen zwanzig Stellen "abgebaut" worden sein.

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