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"Wahlleiter" Fritz Heuser hatte sich glatt vergessen

Aus einem Grund, der ungenannt blieb, war der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zur heutigen Sitzung Bezirksvorsteher Bernd Quinting als Sitzungsleiter anhanden gekommen. Fritz Heuser (CDU) leitete daraufhin als ältestes BV-Mitglied die „Ersatzwahl“. Vorgeschlagen wurden Beatrice Schlieper (Grüne) und Roland Nusch (W.I.R.) Schlieper stimmt für Nusch, und schon hatte man ein Patt von 7:7 Stimmen. „Was ist denn mit Deiner Stimme, Fritz?“, wurde der Wahlleiter gefragt.- ??? – Antwort: Ja, dann ist Herr Nusch gewählt – mit 8:7.“

Brückenpark für internationalen Preis nominiert

Im Rahmen des „International Urban Design Award 2006“ ist der Brückenpark Müngsten als einer von fünf Beiträgen nominiert worden. Heute würdigte die Jury den Beitrag als ein herausragendes Projekt, durch das ein Stück Landschaft von hohem Nutzwert für die Menschen entstanden ist. Der Park sei mit seiner Landschaftsgestaltung nutzungsoffen angelegt und bietet dabei Raum für die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Der Brückenpark rangiert damit gleichwertig neben dem Denkmal für die ermordeten Juden Europs in Berlin, dem Maurice Rose Airfield in Frankfurt-Bonames und dem Westpark in Bochum. Mit dem Award wurde der Landschaftspark München-Riem ausgezeichnet.

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Wohlfahrtsververbände sehen die Zukunft eher düster

Die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und Paritätischer Wohlfahrtsverband bilden in Remscheid seit vielen Jahren die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (AWG). Gäbe es sie nicht und die Stadt müsste all die vielen sozialen Dienste selbst betreiben, für die diese fünf Verbände heute stehen, in Remscheid würde das soziale Chaos herrschen. Vor diesem Hintergrund sind die öffentlichen Zuschüsse (u.a. aus der Stadtkasse) , die die freien Träger alljährlich erhalten, gut investiert. Doch mit dem diesjährigen Ratsbeschluss, in den Dezernaten der Verwaltung nach dem umgekehrten Gießkannenprinzip fünf Prozent aller Personal- und Sachkosten einzusparen, ohne zu berücksichtigen, in welchen Bereichen es sich vorwiegend um Pflichtaufgaben handelt und wo mehr um freiwillige Leistungen, ist für den bisherigen AWG-Vorsitzenden Werner Fußwinkel (Geschäftsführer des Caritasverbandes), und seinen Nachfolger Ralf Barsties (Geschäftsführer des Diakonischen Werkes) „die Grenze des Sparens im Sozialbereich erreicht“. Jede weitere Sparmaßnahme komme dem Abbau sozialer Infrastruktur in dieser Stadt gleich, betonten sie heute auf einer Pressekonferenz im Haus der Caritas an der Blumenstraße.

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Personalrat wollte notfalls gegen OB Wilding vor Gericht ziehen

Weil Oberbürgermeisterin Beate Wilding dem Personalrat im Fall des abgewählten Personalratsvorsitzenden Info Lukowski (die Stadt hatte ihm eine Überstundenpauschale zugebilligt, ohne dabei des Mitbestimmungsrecht des Personalrates zu beachten) keine Akteneinsicht gewähre, hatte der Personalrat ihr in der vergangenen Woche indirekt mit einer Klage gedroht. In einem internen Schreiben des Personalrates vom 20. September an die 1.800 Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung hieß es: „Ein Rechtsanwalt wird nun unsere Interessen vertreten. Dieser hat die Oberbürgermeisterin mehrfach mit Fristsetzung aufgefordert, uns im Rahmen der Mitbestimmung Akteneinsicht zu gewähren. Diesen Aufforderungen ist die Oberbürgermeisterin bisher nicht nachgekommen, so dass wir gedenken, nach Ablauf der Frist Klage beim Verwaltungsgericht zu erheben“. Doch inzwischen sieht die Sache wieder etwas entspannter aus.

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PHR: Ein Haus voller Nebel, und nichts dringt nach draussen?

Alles sah gestern nach einem Tagesordnungspunkt aus, der schnell abgehakt werden würde: „Vorstellung und Erläuterung des Rahmenterminsplans zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Hauptbahnhof“. Doch da kannten die Mitglieder des städtischen Bauausschusses den Diplomingenieur Knuth Rösner von Drees & Sommer noch nicht. Die Consulting-Firma war wegen ihres international anerkannten Projektmanagements von der Stadt Remscheid damit beauftragt worden, beim Projekt „Hauptbahnhof“ durch ständiges Controlling für Termin- und Kostensicherheit zu sorgen. Darum soll sich in den nächsten zwei Jahren Knuth Rösner kümmern. Was er in der gestrigen Sitzung in unverblümter Offenheit zum Besten gab („Wir haben derzeit keine verlässlichen Informationen über den Kostenstand und die erteilten Bauaufträge“), veranlasste Elke Rühl (CDU) zu einer Unterbrechung „wegen Beratungsbedarfs“.

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Konsequenz des Integrationskonzeptes: "Migrationsbüro“

Mit einem Ausländeranteil von 14,8 Prozent liegt Remscheid sowohl über dem Landes- als auch über dem Bundesdurchschnitt. Hinzu kommt ein Anteil von 8,4 Prozent der Remscheider Bevölkerung, der über eine zweite Staatsbürgerschaft verfügt und demnach auch zu den Menschen mit Migrationshintergrund zählt“, schrieb der Waterbölles im März dieses Jahres. Das machte zusammen 23,4 Prozent. Heute, ein halbes Jahr später, sind es bereits 25,3 Prozent. Aus 115 Nationen. Mit diesem Migrantenanteil liegt Remscheid nach Köln und Duisburg auf dem dritten Platz in Nordrhein-Westfalen. Der städtische Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz: „Fast die Hälfte aller in Remscheid geborenen Kinder stammen aus Migrantenfamilien.“ All dem hat die Stadt Remscheid jetzt durch Einrichtung eines „Migrationsbüros“ Rechnung getragen.

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Jazz-Konzert mit Noizland morgen im Werkzeugmuseum

Ein für Jazzfreunde sicher interessanter Konzerthinweis "in letzter Minute": In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut in Köln veranstaltet der städtische Kulturservice am morgigen Donnerstag um 19:30 Uhr, in der Begegnungsstätte im Deutschen Werkzeugmuseum, Cleffstr. 2-6, in Hasten ein Konzert mit der Gruppe NOIZLAND. Sie ist in dieser Woche als italienischer „Kulturbotschafter" im Auftrag und auf Einladung des Italienischen Kulturinstituts in NRW. Heute gibt sie ein Konzert in Köln, am Freitag in Dortmund. Der Eintritt ist frei.

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Am kommenden Samstag ist der „Tag der Holzpellets“

Auch in diesem Jahr ruft die „Aktion Holzpellets“ wieder zum landesweiten "Tag der Holzpellets" in NRW auf. Am Samstag, 30. September, öffnen sich mittlerweile zum vierten Mal zahlreiche Kellertüren für interessierte Besucherinnen und Besucher. In welchen privaten Heizungskellern die innovative Heiztechnik mit den kleinen Holzpresslingen aus nächster Nähe begutachtet werden kann, erfahren Sie im Internet auf der Seite www.aktion-holzpellets.de oder bei der Infoline (01805) 735538. Natürlich sind auch Adressen im Bergischen dabei. Sie können funktionsfähige, sich im Betrieb befindende Anlagen besichtigen und mit den Hausbesitzern über deren Erfahrungen mit den Holzpellets, der Anlagenzuverlässigkeit und der Versorgungssicherheit sprechen.

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TCM mit Jugendarbeit auf dem richtigen Weg

Die TCM-Jugend im Wuppertaler Zoo

Zum Abschluss der Saison 2006 blieb für die Kinder und Jugendlichen des TCM einmal der Tennisschläger in der Ecke liegen. Stattdessen machten sie zuerst unter der sachkundigen Führung von Jugendwart Dr. Herbert Schlächter einen Ausflug in den Wuppertaler Zoo. Danach ließen sie sich im Vereinsheim an der Burger Straße gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Eltern von den magischen Kräften des Zauberers Udo Kempinski in den Bann ziehen. Zum Abschluss gab es dann noch bei einem prasselnden Lagerfeuer leckeres Brot und Würstchen vom Grill. Bis in die späten Abendstunden saß man zusammen, und die Reaktionen der Kinder und Jugendlichen bewiesen, dass der Tennisclub Mannesmann mit seiner Jungendarbeit nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich auf dem richtigen Weg ist.
Erika Jünger, 1. Vorsitzende

 

Überblick über die unterschiedlichen Heizungssysteme

Über „Innovative Heizungstechnik für Neubau und Sanierung“ referiert Dipl.-Ing. Peter Lückerath am morgigen Mittwoch, 27. September, ab 18:30 Uhr in der Remscheider Volkshochschule, Elberfelder Str. 32, Raum 312. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung mit der Energieagentur NRW, dem Umweltamt Remscheid, dem Limes Bildungswerk und der EWR GmbH. Die vom Land getragene Energieagentur NRW hat die Veranstaltung konzipiert, um einen Überblick über die unterschiedlichen Heizungssysteme und richtige Antworten für den Einzelfall zu geben.

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Zweimal Kabarett im Lenneper Rotationstheater

Am kommenden Freitag um 20 Uhr betreibt der Dortmunder Kabarettist Hubert Burghardt im Lenneper Rotationstheater Grundlagenforschung des eigenen Geschlechts und begibt sich vorbehaltlos in die Abgründe der männlichen Seele. Denn nicht nur der Frau ist "Mann" ein Mysterium, die meisten Kerle kennen sich auch nur flüchtig.

In „Das Schweigen der Männer“ lässt der Erfinder und Macher der WDR-Fernsehkultsendung „Nighwash“, Knacki Deuser, es sich nicht nehmen, noch einmal im Rotationstheater zu gastieren - allerdings nicht, wie im gedruckten Programm angekündigt, am Sonntag (da hat er Fernsehaufzeichnungen) sondern am Dienstag, 3. Oktober, um 20 Uhr. Cool, lässig und charmant bringt er auch die größten Gemeinheiten immer lächelnd rüber. Ein Gag nach dem anderen, ein Slapstick folgt auf den nächsten.

Reintraut Schmidt-Wien, Rotationstheater, Kölner Str. 2c

Regionales Einzelhandelskonzept beschäftigt jetzt die Politik

Noch in diesem Jahr sollen die Kommunalpolitiker in Remscheid, Solingen und Wuppertal das bergische Einzelhandelskonzept, über das sich eine interkommunale Arbeitsgruppe nach zweijähriger Arbeit am 10. August geeinigt hatte, in die Form einer rechtsverbindlichen Vereinbarung gießen. Ob daran die am gleichen Tag bekannt gewordenen Pläne etwas ändern werden, in der ehemaligen Wicküler-Brauerei in Wuppertal ein Factory-Outlet-Center einzurichten, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Nach Ansicht der Bezirksregierung Düsseldorf ist „für die erfolgreiche Umsetzung der Konzepte eine rechtliche Verbindlichkeit unverzichtbar.“ In Wuppertal wurde dagegen nach dem 10. August gemunkelt, Oberbürgermeister Peter Jung könne sich eine Rechtsverbindlichkeit bestenfalls eingeschränkt vorstellen. Darauf ging Jung in einer Presseerklärung vom 5. September nicht ein, betonte allerdings, er werde das neue Nutzungskonzept zur Revitalisierung per Leerstände im Wicküler Park sorgfältig mit Blick auf seine Verträglichkeit auf die bestehenden Einzelhandelsangebote und die Nachbarstädte prüfen. Zitat: „Wir  werden dieses Projekt erst nach einer stadtentwicklungspolitischen Gesamtbetrachtung abschließend bewerten, die alle Interessen abwägt."

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