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Gute Gründe für eine Kernsanierung der Stockder-Stiftung

Wegen offener Fragen im Zusammenhang mit der geplanten "Kernsanierung” des Altenheims Stockder-Stiftung fasste der Bauauschuss am 22. April keinen Beschluss, sondern ließ der Verwaltung bis zur Ratssitzung am Donnerstag Zeit für  die Beantwortung. Heraus kam eine anderthalbseitige schriftliche Vorlage. Sie wurde in der Sitzung auf Nachfragen der CDU mündlich ergänzt durch Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz und Gerhard Schönberg, Vorstandsmitglied der Bergischen Diakonie Aprath (BDA) und Geschäftsführer der - bis zum vorigen Jahr noch rein städtischen – Altenheime “Haus Lennep” und “Stockder Siftung”. “Die Bewohner des Altenheims warten darauf, dass es endlich weitergeht“, appellierte in der Ratssitzung Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz an die Mitglieder der CDU. Er warnte vor monatelangen Verzögerungen bei der beantragten europaweiten Ausschreibung und bat, anstelle eines Neubausder nunmehr vorgesehenen "Kernsanierung“ zuzustimmen.

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OB-Büro und Ratsangelegenheiten jetzt unter einem Dach

Titelseite des mehr als 90 Seiten umfassenden Maßnahmekatalog, der in der heutigen Ratssitzung den Politikern übergeben wurdeIm Zuge der Reform der Gemeindeordnung im Jahre 1994 wurde die Doppelspitze aus Oberstadtdirektor als Chef der Verwaltung und Oberbürgermeister als Vorsitzendem des Rates aufgelöst. In Remscheid wurde diese Zusammenlegung im Januar 1995 vollzogen. Die Reform der Verwaltungsstrukturen im darauffolgenden Jahr sah bereits eine Bündelung der Ressourcen in einem Büro des Oberbürgermeisters mit den Aufgabenbereichen Repräsentation, Öffentlichkeitsarbeit und Ratsangelegenheiten vor. Dieser Schritt wurde letztlich jedoch nicht vollzogen, obgleich sich eine Aufgabenbündelung an dieser Stelle anbieten würde, wie sie in anderen Gemeinden gleicher Größe üblich ist. Beide Bereiche arbeiten direkt dem Hauptverwaltungsbeamten zu in seinen Funktionen als Verwaltungschef und Vorsitzender des Rates, des Hauptausschusses und des Ältestenrates. Die 1996 bereits in Erwägung gezogene Zusammenführung der Bereiche soll im Zuge der Neuorganisation der Stadtverwaltung Remscheid nunmehr vollzogen werden. Auf diese Weise werden auch die Bemühungen zur Neugestaltung des Internetangebotes und zum Aufbau eines Ratsinformationssystems gebündelt. Folgendes ist beabsichtigt:

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Pöhlsches `schieten wie zu Zeiten der Feilenhauer beginnt

Jetzt beginnt wieder die Saison des Pöhlsches `schieten. Die Fraktion der SPD in der Bezirksvertretung  Alt–Remscheid veranstaltet das Traditionsspiel, zu dem Interessierten herzlich eingeladen sind, erstmals am Mittwoch, 30. April, ab 14.30 Uhr im Stadtpark auf dem Karl–Wiesemann–Platz neben dem Seniorentreff, Carl–Hessenbruch–Weg 1. Neu ins Leben gerufen hatte SPD-Fraktionssprecher Otto Mähler die alte "Sportart" aus der Zeit der Feilenhauer. Pöhlsches `schieten erinnert an das französischen Boule. Dabei muss mit einer Eisenscheibe ein Holzpflock (Pohl/Pöhl) getroffen werden. Die weiteren Mittwoch-Termine in diesem Jahr (nur bei gutem Wetter): 21. Mai, 4. und 25. Juni, 9. und 30. Juli, 6. und 20. August. Am 10. und 24. September sind Stadtmeisterschaften, am 8. Oktober erfolgt der Saisonausklang. Weitere Spieltermine werden vor Ort abgesprochen.

Wie sich die Organisation der Verwaltung entwickelte (2)

D I E  Z E I T  V O N  1 9 7 0  B I S  1 9 7 9

Die Einführung der EDV zwang zu erheblichen Veränderungen in den funktionellen Verwaltungsabläufen. Dennoch kam es nicht zu einem umfassenden Realisierungskonzept, mit dessen Entwicklung die Verwaltung über längere Zeit beschäftigt war. Der Rat sprach sich hingegen für die Beauftragung eines außen stehenden Gutachters aus. Nach Durchführung eines intensiven Auswahlverfahrens erhielt schließlich die Hamburger Unternehmensberatung Mummert & Partner am 24. Oktober 1973 den Auftrag, eine Schwachstellenanalyse für die bestehende Organisation und den Stand der Rationalisierung in der Stadtverwaltung Remscheid durchzuführen. Es war dies das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte, dass eine westdeutsche Stadt sich durch eine Unternehmensberatung vollständig auf Schwachstellen in der Verwaltungsstruktur und den Arbeitsabläufen untersuchen ließ.

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Udo Hellmann: "Habt Euren Spaß, es ist Eure Anlage!"

Großer Auftrieb heute Nachmittag bei der Einweihung der Skatanlage im Lennepe Bachtal. Fotos: Lothar Kaiser

Was lange währt, wird endlich gut: Die von vielen Lenneper Jugendlichen gewünschte Skateanlage wurde heute Nachmittag im Lenneper Bachtal durch Bürgermeister Lothar Krebs und den stellvertretenden Lenneper Bezirksvorsteher Udo Hellmann eingeweiht. Mit dem Bau der Anlage waren Politik und Verwaltung nach einigem Zögern (auf Seiten der CDU) der Forderung der Jugendlichen nachgekommen; sie hatten deshalb im Rathaus auch persönlich vorgesprochen. Und der Jugendrat hat ihr Anliegen unterstützt. Auf einer Fläche von 25 mal 14 Metern stehen den Skatern nunmehr eine „Quarter-Pipe“, eine „Funbox“ und eine „Spine-Ramp“ zur Verfügung. Durch Spenden vieler Firmen und ein von Jugendlichen am 25. Januar in der „Welle“ organisiertes Benefizkonzert hatte sich die Ausstattung der Anlage über die Etatmittel von 33.100 € hinaus verbessern lassen (Spine-Ramp). Udo Hellmann: „Toll, was Ihr da auf die Beine gestellt habt. Es zeigt, dass die Bürger – in diesem Falle die skateboardinteressierte Jugend - bereit sind, sich zu engagieren. Es zeigt aber auch, wie richtig und sinnvoll es war, mit dem Jugendrat ein Gremium zu installieren, welches die Interessen und Wünsche der Jugend in die Spitzen von Politik und Verwaltung einbringt“. Dazu herzlichen Glückwunsch.

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Der komplette Inhalt des Waterbölles ist wieder online!

Der Waterbölles sieht wieder so aus, wie Sie ihn gewohnt sind: Lesbar vom ersten bis zum aktuellsten Artikel und mit sämtlichen Kommentaren. In dieser Minute sind es insgesamt 3.026 Artikel und 2.353 Kommentare. Vergangenen Donnerstag waren sämtliche Texte auf einen Schlag verschwunden; die Datenbank war aus einem unerfindlichen Grunde "übergelaufen". Sie musste mühsam rekonstruiert werden. Derweil arbeitete der Waterbölles mit einer neuen Datenbank. Bis heute: Alte und neue wurden  soeben von  Björn Fromme von der Remscheider Agenturdreipunktnull” zusammengefügt. Für seine Mühen bedankt sich der Waterbölles  bei ihm im Namen seiner Leserinnen und Leser sehr herzlich. 

Verwaltung erhält Zentraldienst Stadtentwicklung & Wirtschaft

Titelseite des mehr als 90 Seiten umfassenden Maßnahmekatalogs, der in der gestrigen Ratssitzung den Politikern übergeben wurdeDer seit Jahrzehnten anhaltende Verstädterungsprozess führt zu tief greifenden Veränderungen in der Siedlungsentwicklung. Seit Längerem zeichnen sich in Deutschland neue Stadtstrukturen ab, die nicht mehr dem traditionellen „geschlossenen“ und „gemischten“ Modell der kompakten Stadt mit einem klar definierten Zentrum und einem darauf ausgerichteten Umland entsprechen. Stadt und Stadtregionen verschmelzen. Das in den neuen Bundesländern flächendeckend zu beobachtende Nebeneinander von Schrumpfungs- und Wachstumsprozessen wird auch in vielen Regionen der alten Bundesländer die Stadtentwicklung bestimmen. Stadtentwicklung ist noch stärker als früher das Ergebnis einer Vielzahl von komplizierten Verhandlungen und Interessenabgleichen, beispielsweise zwischen Investoren, Unternehmen, Verbänden, Bewohnern und der „öffentlichen Hand“. Für die zielgerechte Umsetzung städtebaulicher Entwicklungskonzepte fehlen in zunehmendem Maße öffentliche Fördermittel. Neue Formen der Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Investoren sind gefordert. Angesichts leerer öffentlicher Kassen wird auch das bürgerschaftliche Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung eine zunehmend gewichtige Rolle spielen. Das im Stadtteil Rosenhügel eingesetzte Förderprogramm „Soziale Stadt“ und das Antragsverfahren für die Stadtteile Kremenholl, Honsberg, Stachelhausen und Blumental im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau West" sind Beispiele für die zwingend erforderliche Vernetzung aller Akteure in einem Stadtteil.

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Die Natur erobert ehemaliges Industriegelände zurück

Foto: Lothar KaiserThyssen-Fabrikhallen an der alten Ladestraße, die künftig nur noch die Zufahrt zu einem Parkhaus ist. Wie viel Grün sich hinter den Hallen mit Gleisanschluss breit gemacht hat, nachdem alte Produktionsstätten abgerissen wurden, lässt sich nur von oben erkennen. Aber wie sagte  doch Heinz-Helmut Kempges, der Vizepräsident der bergischen Industrie- und Handelskammer, beim „Bürgerdialog“ am 17. April im Rathaus: „Industriebrachen sind für moderne Fertigungsbetriebe nicht brauchbar."

Geschichte der Migration ist auch Aufgabe für das Stadtarchiv

Luigi Costanzo. Foto: Lothar KaiserDer Antrag der SPD, in Fortschreibung der Stadtgeschichte eine Dokumentation der Migration in Remscheid aufzustellen, wurde gestern vom Rat der Stadt einstimmig angenommen. Der Vorsitzende des Migrationsausschusses, Luigi Costanzo (SPD), hatte ihn zuvor noch einmal begründet. Und Jutta Velte hatte auf einen ähnlichen Antrag der Grünen in der Vergangenheit verwiesen. Aber manchmal sei es eben gut, noch einmal nachzudenken. Ihr sei aufgefallen, dass in früheren Jahren in den Lokalzeitungen über Migration – die habe in Remscheid schon im 17. Jahrhundert begonnen - nur wenig gestanden habe, fuhr Velte fort. Das habe sich inzwischen geändert. Susanne Fiedler (SPD) konnte hier anschließen: Das gelte nicht für das Stadtarchiv. Dort fehle bis heute eine zeitgeschichtliche Sammlung zur Migration.

Rat begrüßt Kooperation der drei bergischen Stadtwerke

„Was haben eigentlich die Bürger von der Kooperation der Stadtwerke Remscheid, Solingen und Wuppertal?", stellte in der gestrigen Ratssitzung Grüne-Sprecherin Beatrice Schlieper die Frage aller Fragen, nachdem Prof. Dr. Thomas Hoffmann, der Chef der Stadtwerke Remscheid, ausführlich in einem Powerpoint-Vortrag ökonomische Vorteile der beabsichten Kooperation aus der Sicht der Unternehmen erläutert hatte.  Aber auch darauf blieb Hoffmann, ein eloquenter Redner, die Antwort nicht schuldig: „Synergieeffekte garantieren marktorientierte Preise und sichern die Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr und im H2O-Bad, die sonst nicht mehr zu halten wären.“ Dem folgte eine zehnminütige Unterbrechung der Sitzung. Danach war Fritz-Sönke Ruddigkeit von den Grünen das einzige Ratsmitglied, das dem Grundsatzbeschluss über die Kooperation der drei Stadtwerke und ihrer Firmentöchter nicht zustimmte. Die firmiert unter "Rheinisch-Bergischer Stadtwerke-Verbund“ (RBSV). Fast zeitgleich stimmten auch die Räte von Solingen und Velbert für den RBSV.

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