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Chefarzt der Sana-Frauenklinik geht in den Ruhestand

Prof. Helmut KaulhausenPressemiteilung des Sana-Klinikums

Der langjährige Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin am Sana-Klinikum Remscheid, Prof. Helmut Kaulhausen, wechselt Ende November in den Ruhestand. Sein Nachfolger zum 1. Dezember wird Dr. Dirk Michael Forner, den die Geschäftsführung des Sana-Klinikums zu seinem Amtsantritt noch ausführlich vorstellen wird. Seine fast 25-jährige Karriere als Chefarzt der Frauenklinik an den damaligen Krankenanstalten der Stadt Remscheid (jetzt: Sana-Klinikum Remscheid) begann Prof. Kaulhausen im April 1985. Zu den besonderen Stationen des 65-Jährigen in dieser Zeit zählen die Einrichtung des geburtshilflich-neonatologischen Schwerpunktes in Kooperation mit der Kinderklinik im Jahr 1987, die Gründung des Bergischen Brustzentrums (2000), das inzwischen vom Land NRW zertifiziert worden ist, und die Gründung des interdisziplinären und sektorübergreifenden Beckenbodenzentrums Remscheid (2007). Weitere innovative Verdienste des Mediziners sind die deutschlandweit erste Einrichtung der Stelle einer Brustkrebsnachsorgeschwester vor rund sechs Jahren, die Einführung eines Abholdienstes für Hochrisikoschwangere aus benachbarten Abteilungen mit der Berufsfeuerwehr sowie die Gründung der beiden Fördervereine „Gesundheit von Mutter und Kind e.V.“ und „Initiative gegen Brustkrebs e.V.“ „Als langjähriger Chefarzt der Frauenklinik hat Prof. Kaulhausen die Strukturen unseres Hauses wesentlich mitgeprägt und einen maßgeblichen Anteil am guten Ruf der Klinik auch über die Grenzen Remscheids hinaus“, würdigte Oliver Bredel, Geschäftsführer des Sana-Klinikums Remscheid, den angehenden Ruheständler im Rahmen der Verabschiedungsfeier am 25. November. „Mit Prof. Kaulhausen geht ein hervorragender Mediziner in den Ruhestand, der stets das Wohl der Patientinnen im Blick hatte.“ (Katrin Krause)

Unternehmer Henner Blecher neuer Vorsitzender der MIT

Der neue MIT-Gesamtvorstand - Vorsitzender Henner Blecher als 4.v.r. - mit den Gästen der Mitgliederversammlung (3.v.r.: NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter / 1.v.l.: Jochen Siegfried, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion)

Pressemitteilung der CDU

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Remscheid wurde der Unternehmer Henner Blecher (August Blecher GmbH & Co. KG) mit 89,2 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Rechtsanwalt Dr. Bernhard Meiski ab, der aus privaten und beruflichen Gründen das Amt nicht mehr ausüben konnte. Mit dem Unternehmer Jan Wilhelm Arntz (89,2 Prozent) und dem selbständige Malermeister Kurt-Peter Friese (94,6 Prozent) wurden die Ämter der beiden Stellv. Vorsitzenden neu besetzt. Neben den bisherigen Beisitzern Barbara Görbitz-Jakobi (Rechtsanwältin), Peter-Otto Haarhaus (selbständiger Graveurmeister), Eitel Lang (Unternehmensberater), Sandra Hefen (Personaldienstleisterin) und Dr. Manfred Diederichs (Unternehmer) und Schatzmeister Ralf Hesse wurden Rechtsanwalt Dr. Peter Neu (94,3 Prozent), FGW-Geschäftsführer Dr. Peter Dültgen (97,1Prozent) - Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. - und Unternehmer Michael Schwerdtfeger (100 Prozent) als Beisitzer neu in der Vorstand gewählt.

Im Beisein von NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter und Jochen Siegfried, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, skizzierte der neue MIT-Vorsitzende Henner Blecher die Ziele des neuen Vorstandes. Die MIT Remscheid werde sich aktiver in das politische Tagesgeschehen in Remscheid einmischen, die Kreispartei und Ratsfraktion in wirtschafts- und finanzpolitischen Themen beraten und unterstützen und den berechtigten Forderungen des Mittelstandes u.a. nach einer leistungsfähigen Wirtschaftsförderung und einer mittelstandsfreundlichen Verwaltung Nachdruck verleihen.

Aus dem Stadtarchiv: Waldbesitzer beklagen Holzdiebstähle

Die alte Schwarzweiß-Aufnahme gehört zum Bestand des Remscheider Stadtarchivs.Am 30. April 1919 wandten sich Kremenholler Bürgerinnen und Bürger (Wwe. Wilhelm Zimmermann, Max Schmitz, Robert Klein, Albert Hakenberg, Albert Dahlmann, Otto Hager und Joh. Ferd. Courthen) an den Oberbürgermeister. Als Besitzer von mehr oder wenig großen Waldparzellen beschwerten sie sich  über „Holzraub und Waldfrevel, schon seit Jahren  eine traurige Tatsache“. Weiter ist in der 90 Jahre alten Eingabe, die sich heute im Stadtarchiv befindet, zu lesen:

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Das Programm zum „Spielmarkt 2010“ ist seit heute online

Pressemitteilung der Akademie Remscheid

 Der "Spielmarkt 2010" in der Akademie Remscheid vom 18. bis 20. Februar 2010 steht unter dem Sonderthema "Spiel: weltweit, vielfältig und bunt!" Armin Laschet, Jugend- und Integrationsminister des Landes NRW, hat die Schirmherrschaft übernommen. Der "Spielmarkt" in der Akademie Remscheid gilt seit mehr als dreißig Jahren als die zentrale Fachmesse für das pädagogische Spiel und die Spielpädagogik im deutschsprachigen Raum. In manchen Jahren strömten bis zu 5.000 Besucher aus diesem Anlass in das Bergische Land. "In letzter Zeit ist es etwas ruhiger geworden", erläutert Gerhard Knecht, Dozent für Spielpädagogik und Leiter des "Spielmarkt". "Dafür bieten wir jetzt intensivere Fachgespräche an und haben mehr Zeit für die pädagogische Beratung - zum Beispiel für Eltern und Lehrer." Erstmals ist der "Spielmarkt"um einen dritten Tag verlängert worden - und zwar um den Samstag, damit auch Lehrer und Familien das reichhaltige Programm wahrnehmen können. "Wir feiern an diesem Tag ein Bildungsfest rund um das Spielen", erklärt Mariam Katongole das Konzept. Sie ist seit 2009 Dozentin für Interkulturelle Spielpädagogik und wird beim "Spielmarkt 2010" diesen neuen fachlichen Schwerpunkt vorstellen und mit vielen Aktionen zum Mitmachen einladen. An allen drei Tagen findet der beliebte Fachmarkt mit rund 70 Ausstellungsständen, Materialangeboten und Spielaktionen statt. Daneben werden 60 - 70 Praxisworkshops angeboten, in denen sich die Besucher über neue Spiele und Arbeitsmethoden informieren und sie an Ort und Stelle ausprobieren können. Der "Spielmarkt" in der Akademie Remscheid wird auch 2010 wieder ein beliebter Anziehungspunkt für Erzieherinnen, Fachschüler/innen, Sozialpädagogen, Lehrer, Eltern und alle anderen sein, die selbst gern spielen und das Spiel als Methode in der Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu schätzen wissen.(Dr. Eva-Maria Oehrens)

Für Reparatur des Spielplatzes hat die Stadt kein Geld

Kein Platz mehr zum Spielen. Foto: privat.„Vor fünf Jahren bekamen wir ein Spielgerät auf unserem Schulhof, für das auch unsere Eltern viel Geld gesammelt hatten“, schreibt Gülay. „An dem Spielgerät ist eine Schaukel, eine Rutsche und eine Stange, wo man runter rutschen kann. Und es gibt noch einen weichen Boden darunter, damit wir uns nicht verletzen können.  Aber leider wurde der Boden während der Herbstferien von Unbekannten kaputt gemacht. Einige Kinder  haben gesehen, dass  eine Frau ihre Zigarettenkippe in den Boden getreten hat. Das gab ein Loch in dem roten Kunststoffboden. Das haben Jugendlichen später größer gemacht. Nun ist ein hoher Zaun um alles herum, und wir können nicht mehr spielen. Hoffentlich wird das Spielgerät wieder repariert, damit wir wieder darauf spielen können.“

Die Rede ist vom Schulhof der Daniel-Schürmann-Schule, der bislang nachmittags als Spielplatz diente. Denn wo sollen die Jungen und Mädchen sonst im Freien spielen?  Derya: „Ich möchte gerne vor  dem  Haus spielen, aber es geht nicht, wegen der vielen Autos. Ich möchte  gerne  auf dem Spielplatz spielen, aber ich bekomme Angst, weil  betrunkene Männer dahin kommen. Ich möchte gerne auf dem  Fußballplatz spielen, aber die Jungs schubsen uns weg!“ - Bünyamin: „Wir dürfen nicht mehr auf unser Spielgerät. Da haben wir früher immer Fangen und Fußball gespielt. Jetzt kann ich nicht mehr draußen spielen!“

Pech für die türkisch stämmigen Grundschüler/innen: Die Stadt hat kein Geld, um den Boden  reparieren lassen zu können. Doch damit will sich der Schulpflegschaftsvorsitzender Erkan Köktas nicht zufrieden geben und hat eine Spendenaktion gestartet. Sein Appell an die Eltern der Kinder: „Helfen Sie mit und geben Ihrem Kind eine Spende für das Klettergerüst mit in die Schule. Wenn alle zusammenhalten, schaffen wir das.“ 200 Euro sind so inzwischen zusammen gekommen. Fehlen noch ca. 1.300 Euro, um den Reparaturauftrag erteilen zu können.

„KulturQuartier“: Schon viele Ideen zusammen gekommen

Ideen gesucht für eine „Woche der Kreativität im Alter““, titelte der Waterbölles am 14. September. Als „KulturQuartier“ soll sie vom 17. bis 25. April 2010 in ganz Remscheid stattfinden, veranstaltet vom Institut für Bildung und Kultur (Akademie Küppelstein), dem „Europäischen Zentrum für Kultur und Bildung im Alter“ (kubia)  und „WohnQuartier4“ (Hohenhagen). Und beim jüngsten Planungstreffen im Gemeinde- und Stadtteilzentrum „Die Esche“ sind so viele Ideen zusammengekommen, dass sich kulturinteressierte ältere Bürgerinnen und Bürger auf ein vielfältiges „Festival-Programm“ freuen können. In diesem Zusammenhang noch zwei Gesuche: Der russische Chor in Lennep sucht neue Mitglieder, Kyrillischkenntnisse nicht erforderlich. Außerdem wird ein/e Balalaikaspieler/in gesucht, der/die den Chor gerne begleiten möchte. Und: Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine sucht eine spanischsprechende Leitung für ein Angebot zum künstlerischen Gestalten mit spanischen Seniorinnen in Remscheid. Nachfolgend die Liste der Projekte und Ideen:

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Neue Internetpräsenz: Alles hoch³ online

Pressemitteilung der Bergischen Entwicklungsagentur

Was lange währt, wird endlich gut: Die Bergische Entwicklungsagentur hat unter http://www.bergische-agentur.de/ eine umfassende Internetpräsenz zu den Kooperationsprojekten der Region online veröffentlicht. Noch bis vor kurzem gelangte man unter der Domain bergische-agentur.de auf eine Unterseite des KompetenzPortals der Wirtschaftsregion kompetenzhoch3.de mit zugegebenermaßen noch etwas spärlichen Informationen. Ab sofort findet man hier nun ein eigenständiges Portal, das umfassend über die Projekte der bergischen Kooperation in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Stadt- und Regionalentwicklung informiert. Die Projekte sind sowohl über die „hoch³“-Marken (kompetenzhoch³, wissenhoch³, innovationhoch³, erlebnishoch³, urbanhoch³ und natürlich dem derzeit größten Projekt zukunfthoch³) als auch nach Thema und Stadt sortiert zu finden. Ein eigener Pressebereich mit Mitteilungen und Downloads gehört selbstverständlich dazu. Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur: „Mit unserer Internetpräsenz bieten wir nun endlich die Möglichkeit, ausführlich und aktuell über unsere Projektarbeit zu informieren.“

Rückblick - vor dem 12. Adventsbasar der Kunsthandwerker

Zeichnung von Schloß Burg aus dem Jahre 1715.Von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Als ich vergangenen Sonntag wieder einmal zur Erstausgabe von Otto Schells Bergischen Sagen griff, fiel gleich vorne, das Buch stammt von 1897 und ist schon etwas zerfleddert, ein Lichtdruck mit dem Titel „Schloss Burg als Ruine“ heraus,  es beruht auf einem Foto von Ferdinand Brandt aus Elberfeld. Man kann sich ja streiten, ob das Wahrzeichen des Bergischen Landes eher der Altenberger Dom oder eher das Schloss Burg ist, eigentlich ist es doch aber schön, dass da gleich mehrere Wahrzeichen vorhanden sind, und für das Bergische Städtedreieck hat natürlich Schloss Burg eine nähere und besondere Bedeutung. Damals, als meine Familie noch kein Auto hatte, fuhren wir mit der Straßenbahn durchs Eschbachtal nach Burg, und ich dachte lange Zeit, dass Burg ein Ortsteil von Remscheid ist, die Zugehörigkeit ist ja in der Gegend auch heute sehr verwickelt oder verwinkelt, und wenn ich wieder mal dort war, dann wundere ich mich später, wenn das Knöllchen nicht aus Remscheid, sondern aus Solingen oder Wuppertal kommt. Als Schüler des Lenneper Röntgen-Gymnasiums, an die Abkürzung RöGy habe ich mich immer noch nicht gewöhnt, hatten wir über die Tanzschule Koch-Liedke, die es wohl heute noch gibt, den Abschlussball in Schloss Burg, und es gibt noch schöne Bilder von dort von der Feier im Rittersaal. So ein Tanzkurs für die „Schüler höherer Lehranstalten“  kostete um 1963 fünfundfünzig Mark, und anmelden musste man sich in Remscheid persönlich in der Elberfelder Straße 7-9. Weil es so schön war, und weil die männlichen Tanzschüler immer knapp waren, waren einige von uns Röntgenschülern gleich mehrmals mit von der Partie. In der Zeitung hieß es damals immer „in der Tanzschule werden noch Herren angenommen“. Diese Aufforderung brauchten wir allerdings nicht, weil die Botschaft sich über die Buschtrommel schon vorher verbreitete, mindestens ein Schulfreund von mir tanzt dort heute noch. Er ist allerdings dabei weniger auf der Suche nach einer Freundin, denn er hat zwischendurch geheiratet und drei erwachsene Söhne. In meinen Unterlagen kann ich noch nachverfolgen, dass ich damals den Samba mit Petra Nebeling und später den Cha-Cha-Cha mit Christa Kellerhoff tanzte.

Mit meiner Familie hatte Schloss Burg auch immer schon zu tun. Der Urgroßvater legte dort von 1898-1905 die Wasserleitung an, was u.a. Beate Battenfeld in ihrem Buch Pumpen, Speichern, Verteilen – Relikte früher Wasserversorgung (Solingen 1904) so schön beschrieben hat, und der Großvater war in den 1910er Jahren Mitglied des Vorstands beim Schlossbauverein, und von 1908 ab wurde ihm als Regierungsbaumeister die bauliche Aufsicht dort anvertraut. Damals war Burg noch eine selbständige Einheit im Landkreis Lennep.

Viele Jahre wr Schloß Burg nur noch eine Ruine.Das Foto aus Otto Schells historischem Sagenbuch zeigt die Burg noch ganz anders, als sie uns heute erscheint. Schloss Burg als Ruine war über eine lange Zeit ein sehr beliebtes Motiv, ähnlich darin dem nicht fertig gestellten Kölner Dom im 19. Jahrhundert. Fünf Jahre vor der Veröffentlichung seiner Bergischen Sagen im Jahre 1897 veröffentlichte ein gewisser G.A. Fischer eine Broschüre über „Schloss Burg an der Wupper“, in der er dem geneigten Leser zusätzlich auch „Die Burgen des Mittelalters und das Leben auf denselben“ vorstellen wollte. Gleich auf der Titelseite findet sich auch der Zweck dieser Schrift formuliert: „Der Ertrag ist zum Besten des Wiederaufbaus des Schlosses Burg bestimmt“. Wohl auch im Blick auf die Müngstener Brücke, mit deren Vorarbeiten dann im Jahre 1893 begonnen wurde, formulierte Fischer im Vorwort: „Die Eisenbahnen mit ihrer bequemen, schnellen und billigen Beförderung sind Veranlassung geworden, dass in unseren Tagen eine Reiselust vorhanden ist, die kein Mensch vor 30 bis 40 Jahren vermutet hätte. Unter den besuchten Orten sind es vielfach auch Plätze, wo ein altes Schloss, ein alter Herrensitz oder eine malerische Burgruine sich vorfindet, welche durch Lage, Geschichte oder Sage bemerkenswert ist“.

Das Richtfest 1891.Die jetzige Website von Schloss Burg sagt zu dessen damaliger Geschichte folgendes: Schloss Burg war um 1850 endgültig zur Ruine geworden. Die Bauern der Umgebung benutzten die Reste der Anlage als Steinbruch. Der preußische Staat, der letzte Besitzer, ließ aus Geldmangel Schloss Burg auf Abriss verkaufen. Erst im Jahr 1887 fand sich eine beherzte Schar von Männern zusammen, um einen Verein zur Erhaltung der Schlossruine zu gründen. Bei Veranstaltungen und Basaren erwiesen sich die Bürger des Bergischen Landes als sehr spendierfreudig. Der Architekt G. A. Fischer legte begeisternde Zeichnungen für den vollständigen Wiederaufbau des Schlosses vor. 1890 begann der systematische Wiederaufbau der alten Burg der Grafen von Berg. Schon bald konnte sich der Ruinenerhaltungsverein in Schlossbauverein umbenennen. Dank der großzügigen Spenden bergischer Fabrikanten konnte der Wiederaufbau schon 1914 abgeschlossen werden.

Neben der Schrift von G.A. Fischer fand sich in meinen Unterlagen noch die Festschrift zum 25 Jährigen Jubiläum des Schlossbauvereins zu Burg A.D. Wupper aus dem Jahre 1912, die neben manch wichtigen Schilderungen und Angaben auch den Besuch Kaiser Wilhelms II. darstellt. Am 12. August 1899, heißt es dort, hatte Schloss Burg die große Ehre und Freude, „seinen geliebten Kaiser Wilhelm“ in seinen Mauern begrüßen zu können. In den Tagen vorher wurde alles zum Empfang vorbereitet, Girlanden zogen sich um das Schloss. Die Ehrenpforte trug auf der äußeren Seite den Gruß: Willkommen im Ahnenschloss, auf der inneren den bergischen Schlachthof: Roemryke Berge. Nach der Ansprache reichte der Kaiser dem Landrat die Hand und nahm die Erläuterungen des Architekten Fischer mit großer Anteilnahme entgegen. Aus Zeitgründen wurde dem Kaiser und seinem Gefolge während der anschließenden Besichtigung der oberen Räume nur ein Glas Wein kredenzt. Die Abfahrt des Kaisers erfolgte unter Fanfarenmusik und Hochrufen, und es ging „in scharfem Trabe“ durch Unterburg über Krahenhöhe nach Müngsten. Die zurück gebliebenen Gäste vereinigten sich nun doch zum Festmahl, das „einen überaus anregenden Verlauf“ nahm. Kann man sich denken.

Am 12. August 1899 kam Kaiser Wilhelm II. zu Besuch.Der Kaiser aber hatte am 12. August 1899 einen ausgesprochen anstrengenden Tag. Er musste nämlich damals auch den bereits seit zwei Jahren anstehenden Eröffnungsbesuch der nach ihm benannten „Riesenbrücke“ nachholen und sich von Prof. Otto Intze vor Ort auch noch die Bedeutung der ersten deutsche Trinkwassertalsperre erklären lassen. Von Küppelstein ließ man ihn aus seiner Kutsche den freien Blick auf das Bergische Land genießen und natürlich auf die neue Eisenbahnbrücke. Zu Recht galt die Kaiser-Wilhelm Brücke seinerzeit als technisches Wunderwerk, heute fährt der „Müngstener“ darüber, und über den Brückenzustand liest man so einiges in der Zeitung. Orden und Ehrenzeichen müssen wir bei einem Besuch dort nicht mehr anlegen, das Bergische Heimatlied erklingt hingegen dort sicher auch heute noch manchmal bei der Benutzung der Schwebefähre im Brückenpark.

Apropos Brückenpark: sicherlich hatte Architekt Fischer, als er in seiner Broschüre von 1892 von der neuen Rolle der Eisenbahnen sprach, auch den Tourismus im Auge. Darum braucht man sich wohl in Burg heute keine großen Gedanken zu machen. Im Sommer drängeln sich die Busse, man verkauft die Spezialität der Burger Brezel, die allerdings nicht allen schmeckt, und man wirbt mit der Seilbahn – der „einzigen weit und breit“. Sie wurde 1952 erbaut und als erste Drahtseilbahn  Nordrhein-Westfalens gefeiert.

Und auch im Winter ist Schloss Burg einen Besuch wert, zum Beispiel am nächsten Wochenende. Denn man findet dort dann den 12. Adventsbasar der Kunsthandwerker, ein Highlight der vorweihnachtlichen Treffpunkte im Bergischen Land, traditionell in den Räumen von Schloss Burg und mit einem bunten Markt voller Überraschungen und adventlichen Gerüchen. Da könnte man doch mal vorbeischauen. Denen aber, die lieber zuhause bleiben und den Trubel scheuen, sei hiermit eine schöne und besinnliche Adventszeit gewünscht!

Festliche Musik für Patienten, Mitarbeiter und Besucher

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Im Forum ovale des Sana-Klinikums Remscheid gibt es an den nächsten drei Wochenenden eine Reihe von Adventskonzerten mit festlicher Musik für Patienten, Mitarbeiter und weitere Interessierte. Auf dem Programm stehen am Samstag, 28. November, ab 18.30 Uhr der Gospelchor „Just for Fun“ mit Gospel und Weihnachtsliedern, am Sonntag, 6. Dezember, ab 15 Uhr das Bläserensemble mit Weihnachtsmusik sowie am Samstag, 12. Dezember, ab 16 Uhr Sabrina Iannelli, Sopran, mit „Best of Musical & Classic“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.(Katrin Krause)

Sport macht Spaß und zahlt sich aus

Pressemitteilung der Stadtsparkasse

Sport wird am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium groß geschrieben.  So ist es kein Wunder, dass die Schülerinnen und Schüler zu den  mitgliederstärksten Laufgruppen auf dem diesjährigen Citylauf  zählten. Für den von der Sparkasse ausgelobten Preis schafften die Aktiven  der EMA neue Trikots und ein Schulzelt an, um auf Sportveranstaltungen immer auch als Gemeinschaft erkannt zu werden. Schulleiter Hans Heinz Schumacher, Sparkassensprecher Jörg Koch to Krax und die 9b testeten das neue Outfit unter fachkundiger Leitung von Sportlehrer Wolfgang  Eichler beim Circle-Training.

Neue ICE-Verbindungen für Wuppertal und Solingen

Pressemitteilung der IHK

19 neue ICE-Verbindungen von und nach Frankfurt, München und Basel wird die Bahn ab dem 13. Dezember in Wuppertal anbieten. 17 dieser Züge halten auch in Solingen. „Wir freuen uns sehr über die neuen Angebote“, betont Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid. „Die DB hat damit ihre Zusage, für ein besseres Angebot zu sorgen, eingehalten. Die neuen Verbindungen bedeuten auch einen wichtigen Schritt zur Sicherung des ICE-Halts Solingen“, so der IHK-Vertreter weiter. Neu ist beispielsweise montags bis freitags um 6:38 Uhr ab Wuppertal und 6:51 Uhr ab Solingen eine neue umsteigefreie ICE-Verbindung zum Frankfurter Flughafen (Ankunft: 8:26 Uhr). Ebenso neu ist ein ICE um 14:14 Uhr ab Wuppertal und 14:27 ab Solingen nach Basel. Der entsprechende ICE aus Süden kommt um 11:28 in Solingen und um 11:41 in Wuppertal an. Außerdem hält ein morgendlicher ICE von Köln über Wuppertal nach Berlin montags bis samstags künftig um 6:04 auch in Solingen. „Dieser Zug bietet gerade für Geschäftsreisende und Tagesausflügler eine äußerst attraktive – weil umsteigefreie – Verbindung in die Hauptstadt an. Die bisher notwendige Fahrt mit dem Regionalexpress nach Wuppertal entfällt jetzt“, verdeutlicht Wenge die Verbesserung.

Verwaltung berichtete: In vier Jahren 887 Einbürgerungen

Foto: Lothar Kaiser

In der jüngsten Sitzung ds Ausschusses für Migrationsfragen informierte die Verwaltung über das Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), in dem geregelt ist, wie die deutsche Staatsangehörigkeit erworben werden kann. Unterschieden werden dabei   drei   Arten der Einbürgerung:

  • Die Anspruchseinbürgerung
  • Die Regeleinbürgerung für Ehegatten Deutscher
  • Die Ermessenseinbürgerung
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