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"Adler" auf Tour 2010: Von Remscheid nach Prešov

Der RV ADLER Lüttringhausen hat in Zusammenarbeit mit den Städtepartnerschaftsvereinen der Stadt Remscheid in der Vergangenheit immer wieder durch spektakuläre sportliche Leistungen auf sich und den völkerverbindenden Wert des Sports im Allgemeinen aufmerksam machen können. Im Jahre 2010 wollen wir erstmals mit einem Team von neun Radsportlern die weite Route nach Prešov, unserer Partnerstadt in der Slowakei, fahren. Anlässlich der diesjährigen Einführung des Euro in der Slowakei wollen wir diese Radetappenfahrt unter das Motto „€uro-Tour 2010“ stellen.  Die 1.400 Kilometer Distanz, aufgeteilt in Tagesetappen von ca. 140 bis 200 Kilometern, soll zunächst auf einer Route in die Partnerstadt Pirna und dann zusammen mit einigen Radsportlern des befreundeten 1.RV Pirna durch Tschechien in die Slowakei zu unserer Partnerstadt nach Prešov führen. Damit der sportliche Brückenschlag zwischen den Partnerstädten Remscheids realisiert werden kann, braucht es nicht nur sportlichen Ehrgeiz, stahlharte Waden und viel Engagement unserer Vereinsmitglieder, gefragt sind auch das Interesse, das Vertrauen und die Großzügigkeit unserer Sponsoren. Trotz eines kräftigen Zuschusses aus der Vereinskasse und trotz Übernahme eines Eigenanteils durch die Teilnehmer, konnte die Finanzierung des Vorhabens nur durch die finanzielle Beteiligung der Firmen DGS-Sana, Stadtsparkasse Remscheid, EWR, Fa. Jungjohann, Volksbank Remscheid – Solingen gesichert werden. Mit dem THW–Remscheid und der Spedition Mäuler sind zwei wichtige Sponsoren für den Transport und die Logistik gewonnen worden, und mit der Bäckerei Beckmann ist die Versorgung mit Müsliriegeln und Marathonschnecken sichergestellt.

Die Glocken der Lenneper Stadtkirche läuten wieder

Pressemitteilung der Ev. Kirchengemeinde Lennep

Nach gut eineinhalb Jahren Zwangspause läuten die Glocken der Stadtkirche in Lennep wieder! Mit Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent (29. November) wird das Läutwerk wieder in Betrieb genommen. Die Arbeiten am hölzernen Glockengestühl sind nun abgeschlossen. In einem komplizierten und langwierigen Verfahren wurden die von Schädlingen befallenen Balken Stück für Stück ausgetauscht. Damit sind die Bauarbeiten an der Kirche aber noch längst nicht beendet. Der Innensims wird ab Januar erneuert, die Fassadenarbeiten werden im Laufe des Jahres 2010 erledigt, in der Kirchturmspitze werden weitere Arbeiten am befallenen Gebälk durchgeführt  und im Anschluss werden die Fenster saniert. Es gibt noch viel zu tun. Der Spendenstand belief sich Anfang November auf 53.953 Euro, allen Gebern und Spendern sei dafür noch einmal ganz herzlich an dieser Stelle gedankt! Aber wir brauchen weitere Unterstützung, bitte spenden Sie und zahlen Sie unter dem Stichwort „Sanierung Stadtkirche“ auf das Konto 101 964 bei der Stadtsparkasse Remscheid, BLZ 340 500 00 ein. Die anfänglich geschätzte Summe von 260 000 Euro, die aufgebracht werden muss, ist mittlerweile überholt. Man kann davon ausgehen, dass die Kosten für die gesamte Sanierung eher gegen 300 000 Euro gehen. (Gemeindereferent Rolf Haumann)

Mehr Service an den Bushaltestellen in Remscheid

Pressemitteilung der Stadtwerke

Bei den seit 2002 in Remscheid installierten dynamischen Fahrgast-informationsanlagen (DFI) kam es in der letzten Zeit immer häufiger auch durch Ausfall einzelner Bauteile, die „in die Jahre gekommen“ waren, zu Störungen und Ausfällen der Anlagen. Durch technischen Fortschritt und Weiterentwicklungen zeichnete sich ab, dass ein Ersatz einzelner Komponenten (z. B. Rechner, Kommunikation) unbedingt erforderlich ist. Nach umfangreichen Vorarbeiten und einem Test zur Machbarkeit der Umsetzung wurden im August 2009 neue Server für das DFI-System installiert. Nach einer Testinstallation eines Anzeigers auf dem Betriebshof wurden diese Anzeiger am Bismarckplatz in Remscheid-Lennep am 10. September auf das neue System umgerüstet und in Betrieb genommen. Die Auswertungen der Daten des neuen Anzeigers ließen erkennen, dass auch die Ausrüstung der weiteren funkangebundenen Standorte (Lüttringhausen Rathaus, Lennep Bahnhof, Zentralpunkt, Markt, Allee-Center) innerhalb der nächsten Monate erfolgen konnte. Die Anzeigen am Hauptbahnhof sind über Datenkabel direkt an das System angebunden und bereits am 22. September erfolgreich in das System integriert worden.

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Landwirte: "Wiesen und Felder sind kein Hundeklo!"

'Gasse gehen' auf dem Hohenhagen nur am Wegrand, nicht aber auf den Wiesen und Feldern. Foto: Lothar Kaiser

Nicht dass ein Weidezaun einen Hund, der von der Leine gelassen wurde, davon abhalten könnte, über Felder und Wiesen zu streunen. Umso eher tut er dies, wenn sein Herrchen/Frauchen ihn lässt, wo es gar keine Zäune gibt. Zum Beispiel auf dem Hohenhagen. Deshalb hat ein betroffener Landwirt dort ein Schild des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes aufgestellt, das der „Fremddüngung“ durch Hunde Einhalt gebieten soll. Zitat: „Liebe Hundebesitzer, auf diesen Wiesen und Feldern wachsen hochwertige Nahrungs- und Futtermittel.  Hundekot verschmutzt jedoch das Erntegut und kann Krankheiten übertragen. Verunreinigtes Erntegut ist für Mensch und Tier unappetitlich, ungenießbar und gefährdet die Gesundheit. Bitte sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Hund unsere landwirtschaftlich geputzten Flächen nicht als Hundeklo benutzt und unterstützen Sie uns durch ihr Verhalten in der Produktion gesunder und hochwertiger Lebensmittel. Wir Landwirte danken für Ihre Rücksicht und wünschen Ihnen ein angenehmen Aufenthalt in unserer schönen Kulturlandschaft.“

Der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Mettmann beklagte kürzlich das rücksichtslose Freizeitverhalten Verhaltens mancher Bürger. Hundebesitzer würden nach „Stöckchenwerfen“ die Hölzer auf den Feldern liegenlassen, die dann später das Mähwerk beschädigten (Totalschaden = 14.000 Euro). Und auch Flaschen, Essensresten und Kondomen auf „wilde Picknick- und Liebesplätze“ seien kein schöner Anblick. Ähnlich haben sich bislang Remscheider Landwirte öffentlich noch nicht geäußert.

33. Gemeinnütziger Weihnachtsmarkt am 29. November

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Mit insgesamt 66 Teilnehmern dürfte der 33. Lüttringhauser Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr erneut zu einem der größten ideellen Weihnachtsmärkte in der Region gehören. 53 Gruppen werden Verkaufsstände betreiben, und weitere 13 Mitwirkende werden ein vorweihnachtliches Programm in der ev. Stadtkirche Lüttringhausen und auf der Bühne Gertenbachstraße präsentieren. Zusätzlich werden fünf Künstler der Künstlergruppe Lüttringhausen im Veranstaltungsgelände, Haus Gertenbachstraße 26, eine umfangreiche Präsentation ihrer Bilder in einem vorweihnachtlichen Rahmen veranstalten.

Am 1. Adventssonntag, 29.November, 11 Uhr, wird Oberbürgermeisterin Beate Wilding den Markt eröffnen. Auf dem Ludwig-Steil-Platz an der Stadtkirche und auf der Gertenbachstraße im historischen Zentrum von Lüttringhausen werden dann wieder zahlreiche Vereine, Organisationen und Privatpersonen ein vielfältiges Angebot an Waren, Speisen und Getränken in vorweihnachtlicher Atmosphäre präsentieren. Der Heimatbund Lüttringhausen, der den Markt organisiert und jedes Jahr ein ganz besonderes Angebot unterbreitet, verkauft in diesem Jahr eine 60-minütige DVD mit dem Titel „Lüttringhausen – kulturell, gemeinschaftlich, wohnlich…“, die einen Jahresablauf in Lüttringhausen mit seinen vielfältigen Veranstaltungen dokumentiert und mit vielen schönen Aufnahmen ein richtiger Imagefilm für Lüttringhausen geworden ist.

Besonders stolz ist man in Lüttringhausen auf das anspruchsvolle Rahmenprogramm zum Weihnachtsmarkt, welches sowohl in der wunderschönen, bergisch-barocken Lüttringhauser Stadtkirche als auch auf der Außenbühne den sicherlich wieder vielen Tausend  Besuchern geboten wird. Und natürlich haben sich alle Teilnehmer wieder verpflichtet, ihre Erlöse für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Erstmals ist der Weihnachtsmarkt mit einem verkaufsoffenen Sonntag in Lüttringhausen verbunden, was den Besuch sicherlich noch lohnenswerter macht.

Stadtwerke stolz auf Ergebnis der Betriebsprüfung

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Am 6. November fand im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid GmbH eine Betriebsprüfung statt. Betriebsprüfungen bzw. s. g. Hofkontrollen werden in regelmäßigen Abständen von der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt. Neben der Bezirksregierung nahmen das Straßenverkehrsamt Remscheid, der TÜV Rheinland, das Dezernat Technischer Arbeitsschutz und die Berufsgenossenschaft Bahnen die Untersuchungen vor. Ziel der Hofkontrolle sind die Überprüfung der ordnungsgemäßen Führung des Betriebes sowie die umfassende und ordnungsgemäße Ausübung der Unternehmenspflichten gemäß Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen in Personenverkehr (BOKraft).

Geprüft wurden u. a. die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten der KOM-Fahrer, die termingerechte Durchführung von Schulungen des Fahrpersonals (wie z. B: Unfallverhütung, Verkehrssicherheit, Arbeitssicherheit), der technische Zustand und die Sicherheit der Busse sowie die Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen. Von den insgesamt 87 Bussen der Stadtwerke Remscheid wurden von den Prüfern acht Busse unterschiedlichen Alters nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und intensiv überprüft. Die ausgewählten Busse wurden dabei einer Hauptuntersuchung unterzogen. Es wurden die ordnungsgemäße Einhaltung hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt und ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit im Betrieb bestätigt.

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Remscheider SPD setzt auf den neuen Bundesvorsitzenden

Auch Remscheider SPD-Mtglieder nahmen am Bundesparteitag in Dresden teil. "Wir haben einen spannenden Parteitag erlebt. Trotz der schlechten Ausgangssituation nach der Bundestagswahl waren wir begeistert von der guten Stimmung", so Luigi Constanzo, der die Remscheider SPD als Delegierter vertrat. Begleitet wurde er von mehreren jungen Parteifreunden, die am Parteitag als Gäste teilnahmen. Ihre Eindrücke fasst Sven Wolf zusammen: "Mit seiner Rede hat Sigmar Gabriel den Nerv der Partei getroffen.“ Sigmar Gabriel hatte gesagt, er wolle die Kommunen wieder stärker in die Meinungsbildung der Partei einbziehen. "Wir werden ihm beim Wort nehmen und diese Beteiligung einfordern. Die chronische Unterfinanzierung der Gemeinden und das kontinuierliche Ausbluten der kommunalen Selbstverwaltung müssen in den Fokus der Diskussion gestellt werden,. So Wolf. Am Randes des Parteitages begrüßte der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel (Mitte)die Remscheider Delegation persönlich. Luigi Costanzo (links),Sven Wolf (rechts).

Elke Rühl unterlag Roswitha Müller-Piepenkötter

Elke Rühl. Foto: Lothar KaiserRoswitha Müller-Piepenkötter

Neue Kandidatin der Remscheider CDU für den Landtag ist Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU), Landesjustizministerin und Ehefrau von Stadtkämmerer a. D. Jürgen Müller. In der gestrigen Wahlkreismitgliederversammlung erhielt sie 83 der 133 abgegebenen gültigen Stimmen (drei Stimmen waren ungültig), das entspricht 62,4 Prozent. Für die CDU-Kreisvorsitzende Elke Rühl, die auf 50 Stimmen oder 37,6 Prozent kam, hatte sich im Vorfeld die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft, auch bekannt als "Sozialausschüsse der CDU", ausgesprochen, deren stellvertretende Vorsitzende im Bergischen Land sie ist. 

Die Kandidatur von Roswitha Müller-Piepenkötter gegen die derzeitige Landtagsabgeordnete Elke Rühl beweist, dass der Keisvorstand der Partei es  noch immer mit einer geteilten Mitgliedschaft zu tun hat – die einen pro, die anderen contra eingestellt gegenüber dem abgewählten Stadtdirektor und Kämmerer. Das zeigte aich die teilweise schonungslose Diskussion vor der Abstimmung. Da warfen einige Parteimitglieder der Ministerin vor, für sie sei Remscheid nur „zweite Wahl“, und sie stimmten sowieso nur für eine „gebürtige Remscheiderin“ (die Ministerin stammt aus Münster, wohnt aber schon seit Jahrzehnten in Remscheid). Auch wurde  behauptet, Müller-Piepenkötter habe sich zuvor beim Wuppertaler Kreisverband um ein Landtagsmandat beworben; sei aber abgeblitzt. Dies wies die Ministerin als unwahr zurück. Nach diesen Wortgefechten war die Mehrheit der anwesenden Mitglieder bemüht, den „Grabenkampf“ nicht ausufern zu lassen.

Für die Wahl von Roswitha Müller-Piepenkötter dürfte letztlich ihr enger Kontakt zum Landeskabinett und zu Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ausschlaggebend gewesen sein. Davon erhoffen sich viele in der CDU Unterstützung für Remscheid, zum Beispiel, wenn es um finanzielle Zuweisungen geht. Auch ihre Qualifikation als Richterin sowie ihre jahrelange Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen, zum Beispiel dem Handwerk und der Ärzteschaft, dürften beeindruckt haben. Müller-Piepenkötter verwies in ihrer Vorstellung auch auf Leistungen im strafrechtlichen Bereich für Remscheid, wie die „Gelbe Karte“ und den „Staatsanwalt vor Ort“.

Iin der Aussprache war auch Kritik am Einsatz von Elke Rühl als Landtagsabgeordnete laut geworden war; sie hätte  im Landtag die Interessen der finanzschwachen Kommunen stärker vertreten müssen. Nicht ausgeschlossen, dass sie das demnächst auch den Vorsitz des CDU-Kreisverbandes kosten werde, war am Rande der Versammlung zu hören.

Heute Ortstermin auf der "Skulpturenmeile" mit OB Wilding

Foto: Lothar KaiserDie in der "Nacht der Kultur" an der Scharffstraße aufgestellten Metallfuguren. nebst Sitzgelegenheiten zwischen den "aufgemöbelten" Betonklötzen ("Skulpturenmeile") werden die Akteure des Aktionskreises, zu denen Sabine und Gerd Wehberg, Samantha Jannasch, Friedhelm Reska, Philipp Künz sowie Thomas, Kurt und Sebastian Zimmermann, Jochen Schwerdtfeger, Sascha Kremser und Dirk Trümmelmeier gehören, am heutigen Freitag, um 13 Uhr offiziell Oberbürgermeisterin Beate Wilding und damit der Stadt Remscheid übergeben.

Peers helfen bei der Suchtprophylaxe in der Schule

Im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes an der Kirchhofstraße startet zur Stunde das Projekt  „Schüler helfen Schülern“. Ziel: Die Ausbildung und Begleitung von Peergruppen in der Schule im Bereich der Suchtprophylaxe. „Peers“ (Englisch)  steht für Gleichrangige/Gleichaltrige.“. Die Mitglieder einer Peer–Group sind mit vergleichbaren Schwierigkeiten konfrontiert und können einander in Entwicklungsprozessen helfen. Ein Potential, das die  Albert-Einstein-Gesamtschule (Leiter  Alfons Lück–Lilienbeck) nutzen und weiterentwickeln will, in dem sie in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe des Diakonischen Werks (Bernd Liebetrau) künftig jedes Jahr anerkannte Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs zu Expert/innen in Fragen der Suchtvorbeugung ausgebildet. Diese werden dadurch zu kompetenten Ansprechpartner/innen für ihre Mitschüler/innen. „Ohne speziellen Auftrag zu helfen und ohne Informations- oder Berichtspflicht gegenüber anderen Schulmitgliedern; sie können aber auf Wunsch Hilfen vermitteln und sind so in die Suchtprävention der Schule eingebunden“, wie der Schulleiter erläutert.

Seit Beginn des Jahres wurde an der Struktur und Umsetzung der Peerarbeit an der Gesamtschule gearbeitet. An den ersten Schulungen, fünf Nachmittagstermine sowie ein ganzer Schulungstag, nehmen ab heute zwölf Peers teil, ein Mädchen und ein Junge pro Klasse des Jahrgangs 8, die von ihren MitschülerInnen dafür ausgewählt wurden (ein Projekt im Projekt, das die Akzeptanz vergrößern sollte). Projektleiter der Peerarbeit in der Gesamtschule sind Maria Wickendick und Matthias Linnenbaum, Lehrer/in im Bereich der Suchtprophylaxe.

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Bildung und Integration setzten Sprachvermögen voraus

Elke Rühl. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der CDU-Landtagsabgeordnete Elke Rühl

Die Endergebnisse des diesjährigen landesweiten Sprachtests "Delfin 4", der in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt wurde, liegen nun auch für Remscheid vor. Von 1127 Kindern, die im Schuljahr 2011/12 eingeschult werden, verfügen knapp 700 Kinder über eine altersgemäße Sprachentwicklung. Bei rund 400 Kindern (437 = 38,8 Prozent) wurde zusätzlicher pädagogischer Sprachförderbedarf festgestellt. Damit liegt Remscheid deutlich über dem Landesdurchschnitt (24,0 Prozent). Elke Rühl, Remscheids CDU-Landtagsabgeordnete zu diesem Ergebnis: "Das Beherrschen der deutschen Sprache ist Grundvoraussetzung für Bildung und Integration. Mit Delfin 4 ist NRW bundesweit Vorreiter. Wir überprüfen landesweit die Sprachentwicklung der Kinder bereits zwei Jahre vor der Einschulung. So werden Defizite frühzeitig erkannt und können gezielt abgebaut werden." Jedes Kind erhalte durch die Sprachförderung nun gleiche Chancen und könne von Anfang an dem Schulunterricht folgen.  Mit 27,5 Millionen Euro stellt das Land für die frühkindliche Sprachförderung fast viermal soviel Geld zur Verfügung wie bei der Übernahme der Regierungsgeschäfte im Jahr 2005.

"Herr, lass für die Vandalen Hirn regnen!"

Das P&R-Parkhaus auf dem südlichen Teil des Bahnhofsgeländes macht Politik und Verwaltung Sorgen. Genauer, jene Zeitgenossen, die dort hausen wir die Vandalen. Im Treppenhaus jede Menge Glasscherben, die Türe zwischen dem 3. Parkdeck und dem Treppenhaus ist nur zur Treppe hin zu öffnen. Auf dem Rückweg zu seinem Wagen muss der Kunde über die zweite oder vierte Etage gehen, weil sich auf Deck 3 die Türe nicht öffnen lässt. Die Klinke ist abgebrochen. In den Ecken Urinflecke.  „Herr, lass für die Vandalen Hirn regnen!“, möchte man angesichts dieser sinnlosen Sachbeschädigungen sagen, die gestern die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid beschäftigten. Einhellig forderten sie eine Videoüberwachung – nicht nur für die Bahngleise, sondern auch für das Parkhaus. Hans-Otto Heming vom Amt für Straßen- und Brückenbau berichtete – nicht zum ersten Mal – von Verhandlungen mit der Bahn AG. Sie liefen darauf hinaus, dass sie Stadt die Überwachungsanlagen finanziere und die Bahn sie dann in ihr von Berlin aus gesteuerten Überwachungssystem aufnehme. Vorstellbar sei dann auch ein roter Alarmknopf im Parkhaus, damit die Bahn in Notfällen schnell die Polizei alarmieren könne. Für den Bahnhof Güldenwerth gibt es offenbar schon einen Unternehmer, der bereit ist, die Anschaffung einer Videoanlage finanziell zu unterstützen. Ob und wann die erste Videokamera „scharf“ geschaltet wird – nichts Genaues weiß man nicht…