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W.i.R.: „Geht es wieder los? Trickserei beim Haushalt!“

Pressemitteilung der W.i.R.

Die Politik war auf einem guten Weg. Endlich sollte konsequent und transparent an der Reduzierung der Fehlbeträge gearbeitet werden. Erste kleine Erfolge sind sichtbar. Der Beschluss des Ältestenrates am 23.11.2010 - gegen die Stimme der W.i.R. - den Beschluss des Haushaltes 2011 von der Tagesordnung der Dezembersitzung des Rates zu nehmen und auf März 2011 zu verschieben, ist für uns der Versuch, den Bürgern und der Aufsichtsbehörde Sand in die Augen zu streuen und die eigenen Sparerfolge durch Vermischen mit fremdgesteuerten Einnahmeerhöhungen künstlich aufzublähen. Der zweite Beschluss des Ältestenrates – gegen die Stimme der W.i.R. - einen Doppelhaushalt für 2011/2012 zu beschließen, ist aus unserer Sicht ein unverantwortlicher finanzpolitischer Blindflug, da die Rechnungsergebnisse aus 2008 und 2009 noch nicht vorliegen bzw. die Verwaltung bisher keinen verbindlichen Termin nennt an dem mit den Zahlen gerechnet werden kann. Sicher ist, die Zahlen werden erst nach Beschluss des Doppelhaushaltes vorliegen, also zu spät. Begründung der Verwaltung zur Verschiebung des Haushaltsbeschlusses 2011:

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Karaoke Bar“ bietet Auswahl unter mehr als 9.000 Liedern

Pressemitteilung des „Die  Welle“ e.V.

Am Freitag, 3. Dezember,, findet die „KARAOKE BAR“ zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Zu diesem kostenlosen Event im soziokulturellen Zentrum „Die Welle“ gGmbH in Lennep sind alle Teenies, Jugendlichen und Erwachsenen eingeladen, die sich als Sängerinnen oder Sänger erproben möchten. Natürlich sind auch die eingeladen, die einfach nur gerne Musik hören und Spaß daran haben Anderen beim Singen zuzuhören. Den Besuchern wird eine breite Auswahlmöglichkeit an Musikstücken und Musikrichtungen geboten. Die Musikpalette reicht von den Hits der 60er bis zur heutigen Zeit. Mittlerweile bieten wir unseren „KARAOKE BAR“ - Gästen weit über 9.000 verschiedene Lieder an, darunter sind nicht nur englische sondern auch deutsche und spanische Titel. Es ist also für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auf Wunsch der Besucher wird die Datenbank der Musikstücke regelmäßig erweitert. Es stehen zwei Mikrofone zur Verfügung, was das Singen im Duett ermöglicht. Wer also gute Stimmung möchte, kommt hier voll auf seine Kosten! Die „KARAOKE BAR“ist ein idealer Treffpunkt für alle Jugendlichen und Junggebliebenen zu einem geselligen Beisammensein und lustigen Musikabend. Wer also mal einen etwas anderen Freitagabend erleben möchte, kommt von 18.00 – 22.00 Uhr in die Wallstrasse 54 nach Lennep. Jeder ist herzlich willkommen!

Projekt "Japanische Jugendkultur" in der Kraftstation

Pressemitteilung des Kraftstation e.V.

Vom 30. November bis 3. Dezember blickt die Kraftstation nach Japan. Ein Manga-Workshop, eine Mange-Ausstellung, eine Anime-Vorführung, eine Modenshow und ein waschechtes „J-Rock“-Konzert zeigen Teilaspekte der japanischen Jugendkultur. Besonders freuen wir uns auf „THE FOOL“ aus Tokyo, die auf ihrer Deutschlandtournee einen Zwischenstopp in Remscheid machen. Mit dem Projekt "Japanische Jugendkultur - Konkret?" möchten wir unsere Besucher/iInnen auf einen Streifzug durch Japans Kulturlandschaft mitnehmen. Immer wieder stoßen wir in der Arbeit mit Jugendlichen auf "vermeintliche" japanische Einflüsse. Dem möchten wir mit unserem Projekt "Japanische Jugendkultur - Konkret?" auf dem Grund gehen und gleichzeitig zum Mitmachen bzw. Ausprobieren anregen! Hier ein Übebrlick der angeboten Aktionen:

  • Dienstag: 15 - 17 Uhr: "Süßes Sushi backen" mit Ulrike (6 - 13. Jahre); 19 – 21 Uhr: Anime Filmvorführung: Prinzessin Mononoke (FSK:12)
  • Mittwoch: 15 – 18 Uhr: Manga-Workshop mit Nina Werner (12 -18 Jahre)
  • Donnerstag: 19 Uhr: Visual Kei - Modenshow (ab 14 Jahren)
  • Freitag: 20 Uhr:  J-Rock mit THE FOOL aus Tokyo (ab 14 Jahren)  | Eintritt: zehn Euro
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600 Kurzarbeiter weniger in RS als vor einem Vierteljahr

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt in der Stadt Remscheid bleibt auch im November mit im konjunkturellen Aufwind, aber die Impulse waren diesen Monat nicht ganz so ausgeprägt. Gleichwohl konnten wieder 283 Männer und Frauen eine Beschäftigung aufnehmen, weil ein gutes Angebot, auch in der näheren Umgebung, Möglichkeiten eröffnet. Dazu hat sich die Auftragssituation in weiteren Firmen verbessert, so dass zehn Betriebe aus der Kurzarbeit ausscheiden konnten. Etwas weniger Volumen hatte auch das Stellenangebot aus den Betrieben, das aber trotz eines Rückgangs weiterhin auf gutem Niveau liegt. Die Unternehmer bieten für Arbeitssuchende nunmehr zur aktuellen Besetzung 623 offene Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung an.

Nach den dreistelligen Rückgangszahlen der letzten Monate ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat nur noch leicht gesunken. Insgesamt wurden 45 Arbeitslose weniger gezählt. Damit bleiben aber weiterhin 5.507 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Quote um 0,1 Prozent-Punkte gesunken und liegt bei 9,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 10,0 Prozent. Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Arbeitskräften ist im Berichtsmonat leicht unter das Vormonatsniveau gerutscht. Aktuell eingegangen sind nur noch 212 Stellen und damit 7 oder 3,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber 10 oder 5,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Weiterhin bleibt es dabei, dass die Personaler vorrangig Personal über Zeitarbeitsunternehmen anfordern, wobei aktuell genau die gleiche Zahl (106) an Stellen wie im Vormonat gemeldet wurde. Erfreulich mehr Stellen sind aus dem verarbeitenden Gewerbe zu verzeichnen, hier wurden mit 28 Stellen insgesamt 12 mehr als vor einem Monat gemeldet.

Es sind weitere Aufträge eingegangen, jedenfalls bei den zehn Betrieben, die damit einen erfreulichen Grund hatten, den Schutzschirm „Kurzarbeit“ gänzlich zu verlassen. Insgesamt 251 (Vormonat: 261) Betriebe in Remscheid bleiben aber weiterhin in Kurzarbeit. Der Vergleichswert von November 2009 lag bei 387 Betrieben. Die Schwerpunkte der Kurzarbeit liegen nach wie vor weiter in den Bereichen: Metallverarbeitung (Betriebe: 149/Vormonat: 155), Werkzeugbau (72/74), Maschinenbau (33/36), Handel (30/31), Bau (22/22), Schneidwaren (18/19), Kunststoffverarbeitung (14/16), Automobilzulieferer (14/15) und Transportwesen (11/13). Die Zahl der Kurzarbeiter/innen in den Remscheider Betrieben betrug Ende April nur noch 2.349 nach 2.955 im Quartal zuvor (neuere Zahlen liegen noch nicht vor.)

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Stiftungen in RS. Heute: Viel Engagement und Kreativität

Salvatore Lerose.

Im Stiftungsverzeichnis des Landes NRW sind 16 Stiftungen aufgeführt, die ihren Sitz in Remscheid haben. Dort sucht man die im Jahre 2009 gegründete Lerose-Stiftung mit ihrem Stiftungskapital von 25.000 Euro (22.000 Euro von Salvatore Lerose und 3.000 Euro von der Stadtsparkasse Remscheid) allerdings vergeblich. Denn in diesem Fall handelt sich nicht um eine selbstständige Stiftung, die der Genehmigung durch die Bezirksregierung in Düsseldorf bedarf; die unselbstständige, treuhänderische „Lerose-Stiftung“ wird vielmehr von der Deutschen Stiftungsagentur betreut. Mit ihren vielfältigen Aktionen und unterstützt von den Medien hat sie sich gleichwohl in kürzester Zeit einen guten Namen in der Stadt gemacht.

Gefördert werden von der „Lerose-Stiftung“ ausschließlich Projekte in Remscheid und hier mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Als ihr bisher herausragendstes Förderprojekt nennt Thomas Bischzur, der für Salvatore Lerose und seine Stiftung die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, die drei Jugendorganisationen "Die Welle", "Die Schlawiner" und "Kraftstation" sowie die "Hospizgruppe Remscheid" mit jeweils 5.000 Euro. Dabei wurden stets Jugendliche gefördert. Beim Hospiz, wo vor allem die Trauerarbeit mit Kindern im Vordergrund stand, wurde das Geld in die Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Kräfte investiert.

Die durchschnittliche jährliche Förderung durch die „Lerose-Stiftung“ gibt Bischzur mit ca. 20.000 Euro an. Erreichen lässt sich das nur durch wechselnde Spendenaktionen. Denn für nennenswerte Spenden aus den Zinsgewinnen der Stiftung reicht deren Stiftungskapital nicht aus. Das aber machen Salvatore Lerose und der Stamm von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, teilweise von Aktion Salvatore Lerose und Uwe Wiegand, Erbauer und Ideengeber der "Hand".zu Aktion wechselnd, durch viel Engagement und Kreativität wett, was von den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern durchweg honoriert wird. Dass der Reinerlös für die gute Sache aber nicht von vornherein gesichert ist, musste der rührige Café-Inhaber („Lavazzo“ im Allee-Center) bei  seinem "Charity-Festival" mit der Mädchenband Monrose im Sommer 2009 feststellen. Andere Aktionen wie „800 Meter Bruschetta“, „Kottenbutter für Lütteraten“ oder „Gala für Möhrchen“ waren da weitaus erfolgreicher.

Im kommenden Jahr will sich die Lerose-Stiftung dem Thema „Mobbing in Remscheider Schulen“ widmen. Das Projekt wurde gestern von Salvatore Lerose und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz in einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Allee-Center steht seitdem eine überdimensionale Spendenbox in Form einer Hand, gefertigt von Uwe Wiegand und Werbetechniker Martin Gerhards aus Stahlbändern, Holz und Plexiglas. Sie snd symbolisiert die Geste „Stop Mobbing“. Salvatore Lerose: „Heute werden Kinder schon ausgegrenzt, nur weil sie keine Markenklamotten tragen.“ Er ist überzeugt, dass dieses Problem immer noch unterschätzt und totgeschwiegen werde. Dies bestätigt auch die Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt, Gabriele Koch. In ihrer Arbeit wird sie immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert und weiß wie sehr die Opfer leiden. „Ein erster Schritt muss sein, die Kinder ernst zu nehmen und ihnen klar zu machen, dass die Schuld nicht bei ihnen liegt“, erklärt Koch. Dabei ist es extrem wichtig, dass sich die Opfer Unterstützung bei anderen Kindern, Lehrern und Aufsichtspersonen holen und sich ihren Eltern anvertrauen können. Die geplanten Anti-Mobbing Projekte richten sich sowohl an Grund- als auch weiterführende Schulen. Mit dem gesammelten Geld sollen aber auch weitere Präventionsstunden durch externe Psychologen bezahlt werden.

IHK und Universität informieren über duale Studiengänge

Pressemitteilung der IHK

Das duale Studienangebot der Bergischen Universität steht am 2. Dezember im Mittelpunkt einer gemeinsamen Info-Veranstaltung der Hochschule und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid.  In dualen Studiengängen erwerben die Absolventen sowohl das Abschlusszeugnis einer Berufsausbildung als auch einen Hochschulabschluss. „Die Kombination aus praxisnaher und wissenschaftlicher Ausbildung macht die dualen Studiengänge sehr interessant für die bergischen Unternehmen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. An der Bergischen Universität Wuppertal werden duale Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Druck- und Medientechnologie, Elektrotechnik und Maschinenbau angeboten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Gästehaus der Bergischen Universität (Campus Freudenberg, Rainer-Gruenter-Str. 21, 42119 Wuppertal) statt. Interessierte Unternehmen werden um Anmeldung bei der bergischen IHK gebeten unter Telefon: 0202 2490-301 (Sylvia Kaymer), Telefax: 0202 2490-399 oder per E-Mail: s.kaymer@wuppertal.ihk.de">s.kaymer@wuppertal.ihk.de.

Neue Verbindung von RS über Wuppertal nach Düsseldorf

Pressemitteilung der Bahn AG

Zur Erleichterung für die Reisenden setzt die Deutsche Bahn AG während der Bauarbeiten an der Müngstener Brücke drei zusätzliche Zugpaare ein. Sie verkehren zwischen Remscheid Hbf und Wuppertal-Oberbarmen/Düsseldorf sowie in der Gegenrichtung. Remscheid Hbf – Wuppertal-Oberbarmen – Düsseldorf Montags bis freitags verkehren jeweils drei zusätzliche Züge von Remscheid Hauptbahnhof. Um 6.22 Uhr fährt ein Zug der Linie RB 47 bis Wuppertal- Oberbarmen. Hier besteht Anschluss an die Linie RE 4 (ab 6.49 Uhr) Richtung Düsseldorf Hbf und an die Linie RE 7 (6.57 Uhr) in Richtung Köln. 7.22 Uhr fährt ab Remscheid Hbf ein Zug der Linie RB 47 über Wuppertal- Oberbarmen (hier besteht um 7.57 Uhr Anschluss an einen Zug der Linie RE 7 nach Köln) durchgehend bis Düsseldorf Hbf (8.08 Uhr). Abends verkehrt ab 18.02 Uhr ein Zug der Linie RB 47 von Remscheid Hbf bis Wuppertal- Oberbarmen.

Montags bis freitags verkehren drei zusätzliche Züge nach Remscheid Hbf. Morgens um 5.48 Uhr fährt ein zusätzlicher Zug der Linie RB 47 von Wuppertal- Oberbarmen bis Remscheid Hbf, ein weiterer Zug verkehrt um 6.48 Uhr von Wuppertal-Oberbarmen bis Remscheid Hbf. Abends verkehrt ein zusätzlicher Zug der Linie RB 47 von Düsseldorf Hbf (16.56 Uhr) über Wuppertal- Oberbarmen durchgehend bis Remscheid Hbf (17.52 Uhr). Die vorgenannten Regelungen gelten bis zum 10.Dezember. Die Reisenden werden durch besondere Fahrplanaushänge und Lautsprecheransagen auf die Änderungen im Zugverkehr hingewiesen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Gedenkstunde erinnert an Flugzeugabsturz vom 8.12.1988

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In den Mittagsstunden des 8. Dezember 1988 stürzte ein US-amerikanisches Militärflugzeug auf dem Stadtgebiet Remscheids ab und hinterließ in der Stockder Straße eine Spur der Verwüstung. In den Trümmern von zwanzig beschädigten und teilweise völlig zerstörten Gebäuden starben sieben Menschen. Im stillen Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes wird Oberbürgermeisterin Beate Wilding am Mittwoch, 8. Dezember, um 110 Uhr im Ehrenhain Reinshagen, Wallburgstraße (in unmittelbarer Nähe zum Städt. Waldfriedhof) an der Gedenkplatte einen Kranz niederlegen. Zur Teilnahme an dieser stillen Gedenkfeier wird herzlich eingeladen. (Büro der Oberbürgermeisterin)

Bergische IHK will sich an Rheinland-Initiative beteiligen

Pressemitteilung der IHK

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid will sich (Anm.: nach anfänglicher Kritik)  an der Rheinland-Initiative beteiligen. Die Vollversammlung, das Parlament der bergischen Unternehmer, beschloss jetzt, Präsidium und Geschäftsführung mit entsprechenden Beitrittsver­handlungen zu beauftragen. Dabei soll die Wahrung der besonderen bergischen Interessen oberste Priorität haben. Zugleich machten die Unternehmer deutlich, dass der Beitritt nicht dazu führen dürfe, dass bei den Bemühungen um eine engere Zusammenarbeit der drei bergischen Großstädte nachgelassen werde. Ganz im Gegenteil müssten die entsprechenden Anstrengungen jetzt erst recht verstärkt werden, um in einer künftigen Metropolregion Rheinland nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.  

Umso wichtiger sei es deshalb, die regionale Kooperation im Rahmen der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA) weiter auszubauen. „Wir müssen mit einer – bergischen – Stimme sprechen, wenn wir wollen, dass Städte wie Köln oder Düsseldorf uns ernst nehmen“, präzisiert IHK-Präsident Friedhelm Sträter die Erwartungen der regionalen Wirtschaft. Denn auch, wenn das Städtedreieck geographisch ein integraler Bestandteil des Rheinlands sei, unterscheide sich die bergische Wirtschaftsstruktur deutlich von denen der Dienstleistungsmetropolen am Rhein. Dies gilt insbesondere für die kommunale Haushaltssituation, die Ziel 2-Förderung und für die demographischen Perspektiven. Die IHK hofft deshalb, dass der Solinger Oberbürgermeister Norbert Feith, als Vorsitzender der BEA-Gesellschafterversammlung, eine führende Rolle bei der Vertretung der gemeinsamen regionalen Interessen übernehmen wird.

Vier Ingenieure aus Kirsehir lernten die Verwaltung kennen

Pressemitteilung des Freundschaftsverein Kirsehir-Remscheid e.V.

Bei seinem Besuch zur Interkulturellen Woche Ende September in Remscheid hatte der  Bürgermeister von aus Kirsehir, Yasar Bahceci,  gegenüber Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz geäußert, dass er gerne Fachpersonal seiner Stadtverwaltung zur Hospitation  (Verwaltungsaufbau und Stadtentwicklung) nach Remscheid entsenden  würde. Dieser Erfahrungsaustausch findet zur Zeit statt. Die Gäste aus Kirsehir halten sich vom  23. bis 30. November in Remscheid auf und werden von den Mitgliedern des Freundschaftsverein Kirsehir-Remscheid betreut. Gäste und Gastgeber sind sich teilweise nicht fremd, da eine Reisegruppe aus dem Freundschaftsverein vom 9. bis 20. Oktober in Kirsehir war, um die Stadt und die Region kennen zu lernen, aus der viele unserer türkischen Mitbürger stammen. Neben Besuchen touristischer und geschichtlicher Ziele haben sie dort viele Gespräche  mit Schulen und Kindergärten vor Ort, Vereinen, Wirtschaftsvertretern, der Universität und eben der Stadtverwaltung geführt.Dabei wurde auch noch einmal der Besuch der städtischen Mitarbeiter besprochen und verfestigt. Die Kirsehir-Gruppe besteht aus vier Ingenieuren, einer davon ist stellvertretender Bürgermeister und technischer Beigeordneter seiner Stadt.Sie haben bisher fachliche Gespräche mit dem Fachdienst Straßen- und Brückenbau und dem Gebäudemanagement geführt. Heute sind sie u.a. bei der Feuerwehr und  den Stadtwerken Remscheid . Am morgigen Dienstag  treten sie die Rückreise an. (Waltraud Bodenstedt)

"Wenn Outlet dran steht, denken Menschen nicht normal!"

Am 15. November erhielt der Waterbölles die folgende E-Mail von Reinhard Ulbrich: "Aufgrund der aktuellen Diskussion lautet das Thema
des nächsten Presseclubs am Mittwoch, 1. Dezember, um 20 Uhr: "Design Outlet Center an der Blume - Fluch oder Segen für Remscheid?"
Ich hoffe auf Ihr Kommen und eine spannende und informative Diskussion." Zur Einstimmung auf das Thema veröffentlicht die Waterbölles eine Satire ...

...  von Roderich Trapp

Betet, das Ende ist nah! Denn in Remscheid wollen sie jetzt ein Outlet-Center bauen, das unmit­telbar nach seiner Eröffnung sämtliche Wuppertaler Einkaufs­zentren in menschenleere Fußgängersahelzonen verwandeln wird. Das befürchten jedenfalls viele Händler, deren Bedenken ich ernst nehme. Also habe ich mal den schonungslosen Selbst­test gemacht und war an Allerheiligen im Outlet-Center in Roermond. Das bot sich an, weil man dank der Zeitumstellung ja die Stunde Fahrzeit durch vier Auto­bahnbaustellen praktisch ge­schenkt bekam. Im Gegensatz zu den Parkplätzen, die zwei Euro kosten, für die man dann wegen des beispiellosen Andrangs eine Abstellmöglichkeit auf der Ersatzreservefläche des Ausweichareals zugewiesen bekommt. Nassgeregnet und zweimal fast überfahren kann man sich dann nach einem einsehenden Spaziergang durch die Blechlawinen ins Einkaufsgetümmel stürzen.

Nun handelt es sich ja in Roermond um ein Designer-Outlet-Center, was bedeutet, dass es hier theoretisch hochwertige Mode zu kleinen Preisen gibt Die kleinen Preise hatten bei meinem Besuch allerdings offensichtlich Urlaub und waren gemeinsam mit der hochwertigen Mode auf Reisen gegangen. Zurück blieben Kla­motten, um die jeder normal den­kende Mensch eigentlich einen großen Bogen gemacht hätte.

Wenn irgendwo Outlet dran steht, denken Menschen aber nicht mehr normal. Deshalb inte­ressieren sie sich plötzlich für Ho­sen, bei denen ein Bein doppelt so lang ist wie das andere. Oder für Blusen mit Löchern drin, die nicht absichtlich von Armani, sondern versehentlich von einem armen Pakistani da reingemacht worden sind. Diese kröpeligen Buxen und verfärbten Hemdchen nennt man „B-Ware". Wer lieber „A-Ware" will, kriegt die im Outlet ebenfalls - und die kostet dann kaum mehr als im Ausverkauf in Wuppertal. Dafür sind die Läden in Roermond aber auch nicht so großzü­gig wie bei uns. Calvin Klein hat da beispielsweise ein perfekt zum Namen passendes Unterwäsche-Geschäft, in dem auf 30 Quadratmetern durchschnittlich 100 Men­schen gleichzeitig Schlüpfer aus den Verpackungen pulen, sich selbige an die Fott halten, das Mate­rial mit den noch von der großen Portion Pommes Spezial kontami­nierten Fingern prüfen und die Teile dann doch lieber wieder zu­rück in die Box knuffeln.

Eine Tür weiterkam es zu einer Krise, als meine Gattin in einem Schuhgeschäft mit den Bemaßungen unserer Gästetoilette einen Stiefel anprobieren wollte und da­bei von einer Busladung wild ge­wordener Landtauen aus Hönnepel-Niedermörmter einfach um­geworfen wurde. Die Stiefel wären aber sowieso nicht in Frage ge­kommen, weil der linke eine halbe Nummer kleiner war als der rech­te. Noch mehr Gedränge herrscht vor den Umkleidekabinen: Auf etwa 10.000 Besucher kommt im Schnitt ein Kabäuschen, das - bis auf Kleiderhaken, vernünftige Be­leuchtung, ausreichend Platz und einen adäquaten Sichtschutz - je­den aus dem normalen Handel bekannten Komfort und gelegentlich sogar einen Spiegel bietet. Wer etwas anprobieren will, stellt sich am Besten morgens an, kann dann nachmittags meistens schon rein und sollte sicherheitshalber nie wieder raus gehen, sondern Angehörige losschicken, um wei­tere Teile ranzuschaffen, weil na­türlich sowieso nichts richtig passt und fachkundige Bedienungen zusammen mit den kleinen Prei­sen! und der hochwertigen Mode verreist sein müssen...

Test-Fazit: Wenn Sie schon im­mer mal sehen wollten, wie sich Dick & Doof um den Ausschuss von Dolce & Gabbana prügeln, können Sie künftig auch nach Remscheid fahren. Und würden anschließend wahrscheinlich so­gar freiwillig Eintritt für die Wup­pertaler Innenstädte bezahlen, weil man da so schön einkaufen kann...Bis die Tage! (Nachdruck aus der Wuppertaler Rundschau vom 6. November mit freundlicher Genehmigung des Autors. Roderich Trapp ist stellvertretender Redaktionsleiter der Wuppertaler Rundschau)

"Ampel" beantragt Resolution zur Müngstener Brücke

Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 2. Dezember und zur Sitzung des Rates am 16. Dezember haben die Fraktionen von SPD, FDP und GRÜNE den Antrag gestellt, die Verwaltung möge in Abstimmung mit der Stadt Solingen und den Landtagsabgeordneten der Region eine zentrale Informationsveranstaltung organisieren, in der die Einzelheiten (Maßnahmen und Zeitplanung) zur Sanierung der Müngstener Brücke seitens der Bahn AG dargestellt werden. Dieser soll eine weitere Veranstaltung zur Vorstellung des neuen Betreibers und seines Konzeptes für die RB 47 im kommenden Jahr folgen. Zugleich soll folgende Resolution zur Abstimmung gestellt werden:

„Die ungenügende Informationspolitik der DB Netz AG bei der Sperrung der Müngstener Brücke für den Eisenbahnverkehr zum 19. November 2010 hat bei den Nutzerinnen und Nutzern der Regionalbahn 47 sowie den Verantwortlichen aus den Räten sowie den Verwaltungen der Städte Remscheid und Solingen sowie beim Verkehrsverbund Rhein Ruhr für Unverständnis und Verärgerung gesorgt.

Die Gründe, aus denen die Eisenbahnstrecke im wahren Sinne des Wortes von einem Tag auf den Anderen ohne befriedigende Unterrichtung der Pendler, der Politik und der Verwaltung der beiden Städte erfolgen musste, ist nicht nachzuvollziehen. Hierdurch ist sowohl dem Öffentlichen Personennahverkehr als solchem als auch der öffentlichen Hand schwerer Schaden in Form schwindenden Vertrauens zugefügt worden.

Die Müngstener Brücke ist von essentieller Bedeutung für die Stadt Remscheid und das Bergische Land. Der Rat der Stadt Remscheid spricht sich ausdrücklich für ihre Sanierung aus und fordert die DB Netz AG auf, für die von ihr für das Jahr 2011 an der Müngstener Brücke geplanten Sanierungsarbeiten einen detaillierten Zeitplan vorzulegen. Aus diesem Plan soll hervorgehen, wann welche Arbeiten durchgeführt werden sollen und in welchen Zeiträumen die Müngstener Brücke aller Voraussicht nach nicht befahrbar sein wird. Gleichzeitig erwarten wir die Erarbeitung eines Informationskonzeptes für die Nutzerinnen und Nutzer der Regionalbahn 47, so dass diese sich aktuell über den Ablauf der Bauarbeiten informieren können.

Bei den notwendigen und nicht mehr aufzuschiebenden Sanierungsarbeiten sollte deshalb die DB Netz AG das ihr Mögliche unternehmen, um durch eine umfassende Informationspolitik die mehrere tausend Pendler, die Politik und die Verwaltung stets aktuell über den jeweils aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren, um das Vertrauen in die Verantwortlichen für das Netz der Regionalbahnstrecke 47 Schritt für Schritt wieder herzustellen.“