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Abwassergebühr: Es soll bei der Bagatellgrenze bleiben

„Sehr geehrte Frau  Wilding, zu meinem Erstaunen erfuhr ich zufällig, dass ab dem Jahr 2010 der Wasserverbrauch zur Gartenbewässerung erst ab einer Menge von 15 Kubikmetern mit der Kanalgebühr verrechnet werden kann. Für mich als Gartenbesitzer fallen pro Jahr nunmehr ca. 25 Euro Kanalgebühr zusätzlich an. Das ist sehr viel Geld für einen Rentner“, schrieb Roland Wandrey am 23. Januar der Oberbürgermeisterin. Einen Tag früher hatte sich bei den Ratsfraktionen zum gleichen Thema per E-Mail Dietfried Auras gemeldet. Auch er war über die am 1. Januar 2010 in Kraft getretene Abwassersatzung der Stadt „gestolpert“ – und wundert sich, dass  die die REB das Abwasser, das nicht der Kanalisation zugeführt wird, erst oberhalb von 15 Kubikmetern nicht in Rechnung stellt. Auras: „Dies ist nicht rechtens, wie der Verwaltungsgerichtshofes Baden-Würtemberg am 19. März 2009 entschieden hat. Dort heißt es ausdrücklich, wenn mit einem Zwischenzähler die nicht in den Kanal zurückgeleitete Wassermenge erfasst wird, muss auch diese gesamte Wassermenge von der Abwassergebühr befreit werden. Ein Abzug für eine Bagatellmenge ist damit nicht zulässig.(…) In Remscheid würden betroffene Bürger dadurch Jahr für Jahr 38,25 € (15 x 2, 55 €/m3 ) zu unrecht bezahlen, obwohl sie schon den finanziellen Aufwand für die Zählerinstallation und deren Erneuerung - alle fünf Jahre - tragen.“  Die Einführung einer Bagatellgrenze sei aber, so Dietfried Auras weiter, nicht nur rechtlich höchst strittig, sondern auch „überflüssige Bürokratie“.

Beide Briefe – und eine Stellungnahme von REB-Chef Michael Zirngiebl -  lagen den Mitgliedern der städtischen Beschwerdekommission vor, als sich diese am Mittwoch mit der Abwassersatzung befassten. Ihre abschließende Empfehlung an den Haupt- und Finanzausschuss: Die Satzung soll unverändert bleiben. Begründung: Der finanzielle Aufwand für die REB stehe in keinem Verhältnis zu der möglichen Ersparnis für den einzelnen Bürger und könne womöglich zu einer Gebührenerhöhung für alle führen. In Zirngiebls Stellungnahme heißt es: „Die grundsätzliche Zulässigkeit einer Bagatellgrenze für die Absetzbarkeit von Wassermengen, die nachweislich nicht in die Kanalisation eingeleitet wurden, wurde in der Vergangenheit mehrfach gerichtlich überprüft. Nach der bislang ständigen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes Münster (OVG NRW) ist eine satzungsrechtliche Regelung zulässig, wonach Frischwasser-Abzugsmengen bei der Schmutzwassergebühr schlüssig und nachvollziehbar durch den Gebührenschuldner dem Grund und der Höhe nach abgesetzt werden können, allerdings eine Anerkennung erst ab Überschreiten einer bestimmten Kubikmeterzahl pro Jahr erfolgt. Strittig war hierbei lediglich die Höhe der anzusetzenden Bagatellgrenze, die nur nach Vorliegen der örtlichen Gegebenheiten festzusetzen ist. Hiernach ist nach der Rechtsprechung des OVG NRW die Höhe der Bagatellgrenze dann unbedenklich, wenn durch diese Grenze eine Mehrbelastung der Kanalbenutzer von rund 60 Euro im Jahr nicht überschritten wird. In der Vergangenheit waren 15 Kubikmeter pro Jahr durch das OVG NRW daher als Bagatellgrenze anerkannt worden.“ Das von Auras zitierte Urteil des Verwaltungsgerichthofes Baden-Württemberg sei für Nordrhein-Westfalen nicht maßgebend, da das Kommunalabgabenrecht Ländersache sei. Aus anderen Bundesländern gäbe es im Übrigen Urteile, die die Bagatellgrenze bestätigten.

Der Verwaltungsaufwand entstehe, so Zirngiebl, bereits mit der Zählerverwaltung, da jeder Zähler hinsichtlich seiner Eichdauer erfasst und überwacht werden müsse. Dieser Aufwand sei für die Absetzung von Kleinstmengen nicht gerechtfertigt. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sei es rechtlich nicht zu beanstanden, dass nur die Abwassermenge geltend gemacht werden könne, die die Bagatellmenge von 15 Kubikmetern übersteige. Das ergebe sich aus dem Gleichbehandlungsprinzip. Dagegen seien bislang auch keine Klagen beim Verwaltungsgericht eingereicht worden. Der Betriebsauschuss der Remscheider Entsorgungsbetriebe hatte sich bereits am 30. November 2010 auf Bitte von Dietfried Auras hin mit der Thematik beschäftigt. Damals war der Betriebsauschuss zu dem Ergebnis gekommen, „dass die Abschaffung der Bagatellgrenze nicht geboten ist“. Zirngiebl: „Somit besteht auch kein Anlass, die vorgenommene Satzungsänderung zurückzunehmen.“

Neue Seniorenwohnanlage "em Dorp" nimmt Formen an

Foto: Lothar Kaiser

Die neue Seniorenwohnanlage auf dem Gelände des ehemaligen Lüttringhauser Hallenbades nimmt Formen an: Die Rohbauten stehen – und zwischen ihnen die Fahrzeuge der Handwerksfirmen. Es gibt noch viel zu tun… Zu den aufmerksamen Beobachtern der Bauarbeiten gehören auch Vorstandsmitglieder des Lüttringhauser Heimatbundes. Sie standen dem Projekt von Anfang an skeptisch gegenüber und tun das heute noch.  Beim jüngsten Kottenbutter-Essen des Vereins in der Goldenberger Turnhalle sprach Beiratsvorsitzender Karlheinz Meermagen von einer „dürftigen Architektur“; man orientiere sich halt an Gewinnmaximierung. Was nach der Bauordnung möglich sei, habe man offenbar ausgeschöpft.  Da sei fraglich, ob sich die künftigen Bewohner dieser „Senioren- Wohn-Kasernen“ dort wirklich wohl fühlen könnten: Wenig Grünflächen und die Wohnungen lichtarm. (Wie gut dieses Bauvorhaben gelingt, wird sich allerdings erst zeigen, wenn es fertig ist.)  Ein weiteres Thema des Heimatbundes sind die ökologischen Auflagen des Bebauungsplans, die der Bauträger Kluthe und Partner einhalten muss, konkret: Die Regenentwässerung muss über den Lüttringhauser Bach erfolgen – bei gleichzeitigem Anschluss der Quellzuläufe aus dem Teich an der Adolf-Clarenbach-Straße durch die Remscheider Entsorgungsbetriebe (REB).

"Fitmix XXL" für Mollige dienstags und freitags

Gehören auch Sie zur gemütlichen Fraktion und zählen sich selbst zur Kategorie „Mollig“? Dann ist Fitmix XXL genau das Richtige für Sie. Ohne Angst haben zu müssen, sich an Sportkanonen messen zu müssen, wird hier ein moderates Sportangebot präsentiert, um Sie und Gleichgesinnte fit zu machen. Der gelungene Mix aus Kräftigung und Ausdauer, bei dem natürlich auch Erholungsphasen nicht fehlen, richtet sich auch an Anfänger. Immer dienstags 17 Uhr bei  Christiane Dauter und freitags um 18.30 Uhr bei Heike Anrath. Genaue Kurstermine gibt’s online. Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460 59 0, Fax.: 02191 460 59 19, Internet: www.LTG-SPORT.de.

Der neue Veranstaltungskalender 2011 als Download

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Remscheider Stadtmarketing hat den neuen Veranstaltungskalender 2011 zusammengestellt. Ob Kunst, Kultur oder einfach nur Freizeitspaß - für jeden ist sicher etwas dabei. . Den Jahreskalender zum Download (pdf-Format) finden Sie hier. (Büro der Oberbürgermeisterin)

Veranstaltungsreihe 'Fachwerk': Das Unerwartete erwarten

Pressemitteilung der Bergische Entwicklungsagentur

Die Bergische Entwicklungsagentur hat die Veranstaltungsreihe „Fachwerk“ ins Leben gerufen und möchte damit kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region ein Angebot unterbreiten, ihre Innovationsfähigkeit aktiver zu gestalten. Diese aktive Gestaltung findet bereits im Rahmen der Veranstaltungen statt und spiegelt sich in den Grundregeln wieder, die sich die Organisatoren gesteckt haben: Keine Monologe, keine Frontalveranstaltungen, keine Powerpoint-Vorträge etc. Das Motto lautet „Erwarten Sie das Unerwartete“ und das sind Interaktionen, frische Akteure, Referenten als aktive Mitglieder der Gruppe, Zusammenarbeit, Spezialisten, Querdenker etc. Die Veranstaltungsreihe startet am 16. März um 18 Uhr mit dem Thema „Umdenken – mit anderen Sichtweisen“ im Deutschen Werkzeugmuseum in Remscheid. Am 11. Mai folgt die Fortsetzung „Umformen – mit kreativen Herangehensweisen“, und vor den Sommerferien am 6. Juli wird die Reihe mit „Umsetzen – mit Erfolg?“ abgeschlossen. Henning Kroemer freut sich als Projektmanager über rege Beteiligung aus der Unternehmer- und Wissenschaftslandschaft und verspricht den Teilnehmern im Nachgang wissenswerte Einblicke (FACH) für Ideen, die in Produkten (WERK) ihre Umsetzung finden sollten: Henning Kroemer, Tel. 0212/88 16 06-82, kroemer@bergische-agentur.de">kroemer@bergische-agentur.de.

Politik ist über kurz oder lang zum Handeln gezwungen

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

In vielen, allzu vielen Fällen ist Politik konspirativ. Da wird erst einmal in kleinen Zirkeln oder gar Vier-Augen-Gesprächen über Wochen, gar Monate ein Thema gedreht und gewendet, bis endlich die Öffentlichkeit davon erfährt und dann an einem „Meinungsbildungsprozess“ teilhaben darf, der in Wirklichkeit schon im Wesentlichen abgeschlossen ist. Das gilt, ganz aktuell, auch für die Schulpolitik. Da wird gerade gedreht und gewendet, aber noch ohne internes Ergebnis.  

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried und Kai Kaltwasser, der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, gelegentlich selbst Akteure im konspirativen System, gefiel es heute, an die Öffentlichkeit zu treten, um festzustellen, Schuldezernent Burkhard Mast-Weisz sehe für die Zukunft in Remscheid „nur noch Gymnasien sowie Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen“. Stimmt. Und dafür hat der Stadtdirektor auch gute Gründe. Die hatte er – Auslöser für die Presseerklärung der CDU – gestern der Bergischen Morgenpost in einem Interview dargelegt. Das stünde einem „zur Neutralität verpflichteten Beamten der Stadt“ nicht zu, meint die CDU und wertet das Interview als „persönlichen Profilierungsversuch“. Da aber irren die Remscheider Christdemokraten, so sie denn diesen Vorwurf wirklich ernst gemeint haben sollten. Denn natürlich kennen auch sie sich mit taktischen politischen Spielchen aus. Und um ein solches Spiel könnte es sich auch bei diesem Interview gehandelt haben, zustande gekommen nach dem Motto „Fragt mich doch mal was!“

Der Vorwurf der persönlichen Profilierung wäre am Platze, wenn Burkhard Mast-Weisz zu einer Pressekonferenz ins Rathaus eingeladen hätte. Das tat er nicht. Seine Überlegungen zur künftigen Schulpolitik in dieser Stadt erschienen vielmehr in einer Lokalzeitung, die in Alt-Remscheid eine weit niedrigere Auflage hat als der alteingesessene Remscheider General-Anzeiger. Das könnte ein Zeichen dafür, dass der Schuldezernent die öffentliche Diskussion eher behutsam anstoßen, einen Paukenschlag vermeiden wollte. ("Könnte", wohlgemerkt, muss aber nicht. Denn meist gehen ja Journalisten auf Politiker zu.)

Was aber Mast-Weisz in dem Interview über die Anmeldezahlen zu den beiden Gesamtschulen und Realschulen sagte, die über kurz oder lang zum Handeln zwingen, wissen auch die „Schulpolitiker“ in den Ratsfraktionen. Aus der Deckung kamen sie bislang nicht. „Hannemann, geh’ Du voran!“ In der SPD beispielsweise werden die Zahlen in Mitgliederversammlungen von Untergruppierungen der Partei noch wie ein Geheimnis behandelt. Das scheint der „Ampel“-Koalition, der so genannten Gestaltungsmehrheit, geschuldet zu sein, in der die SPD auf Grüne und FDP Rücksicht nehmen muss. In diesem Fall wohl mehr auf die FDP. Aber Bildungsbürger, die bei einem höheren Anteil von Gymnasiasten mit Migrationshintergrund um die schulische damit um die spätere berufliche Zukunft ihrer eigenen Kinder fürchten, gibt es in allen Parteien. Wie gut, dass es Hauptschulen gibt…

Hamburg hat gezeigt, wie schnell eine Schul-Debatte politische Mehrheiten verändern kann. Das weiß auch die Remscheider SPD – und behandelt die FDP entsprechend pfleglich. Denn ohne sie wäre die „Gestaltungsmehrheit“ am Ende. Streit auf offener Bühne – für Parteitaktiker eine Horrorvorstellung. Nicht ausgeschlossen, dass einer von ihnen den Schuldezernenten gebeten hat, einmal vorsichtig den Vorreiter zu spielen. Aber wie auch immer es gewesen sein mag, an den Grundfragen kommt letztlich keine Partei vorbei, da heißt es Farbe bekennen. Auch für die CDU.

Könnten Markthändler nicht auf den Ebertplatz ausweichen?

Der Friedrich-Ebert-Platz. Im Hintergrund das Gebäude des RGA. Foto: Lothar Kaiser

Markthändler wollen nie wieder auf den Schützenplatz“, titelte der Waterbölles am 13. Januar 2010, nachdem in einer Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Hermann Kempe, Sprecher der Marktbeschicker, über schlechte Geschäfte auf dem Ausweichgelände während der Zeit des Weihnachtsmarktes geklagt hatte. Aber man soll ja bekanntlich nie „Nie“ sagen. Im Dezember 2010 wurde der Wochenmarkt wiederum ausgelagert, war der Rathausplatz mit Eislaufbahn, einer Bahn zum Eisstockschießen und den Buden des Weihnachtsmarktes voll belegt. Heute nun, gut ein Jahr nach den damaligen Klagen, stellt sich die Frage neu: Wohin mit den Markthändlern in der Adventszeit. Um 14 Uhr wird im Rathaus eine Besprechung beginnen, an der Vertreter der Ratsfraktionen, das Stadtmarketing, der Wochen- und der Weihnachtsmarkt-Beschicker (Schausteller) teilnehmen werden. Wie von Bezirksbürgermeister Otto Mähler zu hören war, gibt es Überlegungen, den Weihnachtsmarkt auf die obere Alleestraße zu verlagern. Damit wäre dann auf dem Ratshausplatz rund um die Eisbahn genügen Platz für die Markthändler. Eine gute Idee? Der Waterbölles hat Zweifel. Die Kombination im vergangenen Jahr – Sportangebot, Essen und Trinken – kam bei den Besuchern, Alt und Jung, gut an. Wäre der Platz nur an zwei Tagen in der Woche voll belegt, könnte die Eisbahn an Attraktivität verlieren. Die Alternative, die Mähler heute ansprechen will, ist eine Verlagerung des Wochenmarktes auf den Friedrich-Ebert-Platz. Der „Busbahnhof“ der Stadtwerke macht in der Tat nicht den Eindruck, als ob er voll ausgelastet sei. Mähler: „Man sollte überlegen, ob sich dort nicht anderthalb bis zwei Fahrspuren für die Markthändler freihalten ließen!“ Das aber ließe sich nur realisieren, wenn auch die Stadtwerke bei dieser Art Wirtschaftsförderung „mitspielen“ würden.

„Schuldebatte braucht keine Profilierungsversuche!“

Pressemitteilung der CDU

„Es wundert uns, dass ein zur parteipolitischen Neutralität verpflichteter Beamter an die Öffentlichkeit geht und – trotz anderslautender Absprachen – sehr weitgehende Äußerungen zur Schulpolitik in Remscheid tätigt“. Mit diesen Worten reagieren der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried sowie der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kai Kaltwasser, auf ein Interview des Schuldezernenten Burkhard Mast-Weisz mit der „Bergischen Morgenpost“. „Die CDU–Fraktion begrüßt es, dass der Dezernent unseren Gymnasien den ‚Bestandsschutz’ ausgesprochen hat. Anhand der stabilen Anmeldezahlen für diese Schulform und der guten pädagogischen Ergebnisse der Remscheider Gymnasien wäre eine andere Haltung auch sehr unverständlich gewesen. Der Schuldezernent geht jedoch eindeutig zu weit, wenn er in lässigem Plauderton den Haupt- und Realschulen einfach so das Sterbeglöckchen läuten lässt. Persönliche Profilierungsversuche über die Medien brauchen wir in der Schulpolitik überhaupt nicht. Es kann auch nicht sein, dass sich ein zur Neutralität verpflichteter Beamter der Stadt eventuell gegenüber der Landesregierung ‚andienen’ will, weil diese sich die Gemeinschaftsschule auf die Fahnen geschrieben hat. Mast-Weisz sagt zwar, dass Bildungsziele wichtiger sein sollten als Parteipolitik. Doch sein eigenes Interview sagt genau das Gegenteil aus. De facto äußert er ganz offen, dass es in Zukunft in unserer Stadt nur noch Gymnasien sowie Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen – wobei er in dieser Frage nicht differenziert – geben soll“, so Siegfried und Kaltwasser.

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Jusos mit neuer Spitze: Ugur Kaya löst Christian Schmidt ab

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Passend zur Karnevalszeit haben auch die Remscheider Jusos ein Dreigestirn an ihre Spitze gewählt. Doch anstelle eines Prinzen, eines Bauern und einer Jungfrau entschied sich der SPD-Nachwuchs für eine traditionelle Aufgabenteilung und wählte einen neuen Vorsitzenden, einen stellvertretenden Vorsitzenden und eine Beisitzerin. Der 21-jährige Ugur Kaya löst Christian Schmidt als Vorsitzenden ab, der nach einem Jahr aufgrund seiner Magisterarbeit, die er in diesem Jahr schreiben wird, auf eine erneute Wahl verzichtet hat. Mit Frédéric Ranft, Webmater der Homepage "Dein freier Platz", und Karen Krebs, Ratsmitglied und Stv. Vorsitzende der Remscheider SPD, werden altbewährte Kräfte den neugewählten Vorsitzenden in seiner Arbeit unterstützen. Die Remscheider JUSOS suchen in diesem Jahr neue Mitstreiter. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann mit dem Juso - Vorsitzenden Ugur Kaya unter der Emailadresse KayaUgur@live.de" target="_blank">KayaUgur@live.de Kontakt aufnehmen.

Versorgung von Schwerstverletzten im Traumazentrum

Das Sana-Klinikum ist jetzt als Regionales Traumazentrum zugelassen worden. Da war auch die enge Kooperation mit Feuerwehr bzw. Rettungsdienst gefragt. Von li. n. re. Ulrich Schnell (Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Remscheid), Dr. Klaus Westhof (Notarzt der Stadt Remscheid), Susanne Atug (Funktionsoberärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie), Chefarzt Dr. Jan Krolczyk und Dr. Christopher Rose (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst)Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Gerade bei der Erstversorgung von schwerverletzten Unfallopfern mit Polytrauma kommt es auf Minuten an. Bestmögliche und offiziell anerkannte Voraussetzungen dafür bietet das Sana-Klinikum Remscheid mit seiner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurge, die jetzt im Rahmen einer externen Überprüfung als Regionales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerkes der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) zugelassen worden ist. Das Haus erfüllt damit alle strukturellen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen zur Behandlung von Schwerst- und Mehrfachverletzten. Die externen Prüfer hatten im Auftrag der DGU verschiedene Bereiche des Sana-Klinikums wie Liegendanfahrt zur Ambulanz, Schockraum, Notfallambulanz, Radiologie, OP-Trakt und Intensivstation unter die Lupe genommen und kamen zu einem durchweg positiven Gesamturteil. „Wir haben in nahezu allen Kategorien mit sehr gut abgeschnitten“, freut sich Dr. Jan Krolczyk, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Positiv bewertet wurde u. a. die Zusammenarbeit des Klinikums mit der Neurochirurgischen Klinik des Bethesda Krankenhauses Wuppertal bei der Versorgung neurochirurgisch traumatisierter Patienten, die seit Jahren gelebt wird. Um die Zulassung als Regionales Traumazentrum zu erhalten, mussten auch die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und der Feuerwehr bzw. dem Rettungsdienst sowie die kontinuierliche Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften im Bereich Traumatologie nachgewiesen werden. Hierzu finden regelmäßig Treffen mit allen Beteiligten der notärztlichen Versorgung, der Rettungsdienstleitstelle und aller an der Versorgung von Schwerverletzten mitwirkenden Mitarbeiter des Sana-Klinikums statt. (Katrin Krause)

15-Jährige krachte "volle Kanne" gegen Streifenwagen

Gestern gegen 23.30 Uhr befuhr eine 15-Jährige (also ohne Führerschein)  mit dem VW ihres Freundes die Theodor-Körner-Straße. An der Einmündung zur Christianstraße beabsichtigte sie nach rechts abzubiegen. Doch weil im Kreuzungsbereich ein Streifenwagen der Polizei hielt, stoppte sie den Golf. Eigenen Angaben zufolge verwechselte das Mädchen dann die Bremse mit dem Gaspedal und fuhr plötzlich "volle Kanne" frontal gegen den Pkw der Polizei. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5500 Euro geschätzt. Da das Mädchen einräumte, vor einer Woche Drogen konsumiert zu haben, wurde eine Blutprobe veranlasst, ebenso bei dem 23-jährige Beifahrer und Halter des Pkw, der unter Drogeneinfluss stand. Das Paar muss sich nun neben der Unfallanzeige auch einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis stellen. (nach einem Bericht der Polizei)

Integratives Kita-Angebot nach Umzug zum Holscheidsberg?

Die nächsten Termine für "BV vor Ort" von Bezirksbürgermeister Otto Mähler und der Bezirksvertretung Alt-Remscheid stehen fest: Am 20. Oktober wird sich die BV im Alleecenter präsentieren. Vorab stehen zwei konkrete Themen an: Am 2. März will sich die BV von der Verwaltung darüber informieren lassen, ob sich eine Verlagerung des städtischen Kindergartens Eberhardstraße in die frühere Dependance der Hauptschule Wilhelmstraße (5. Klassen) an der Straße Am Holscheidsberg rechnen würde. Vorteil 1: Der Mietvertrag für die Räume an der Eberhardstraße läuft Anfang 2013 aus, und das Gelände am Holscheidsberg ist im Besitz der Stadt. Vorteil 2: Der steile Hang an der Eberhardstraße macht der Kita ein integratives Angebot unmöglich; nicht so am Holscheidsberg. Der dritte Termin für „BV vor Ort“ ist der 10. März. Dann soll das ehemalige Gästehaus der Stadt am Schimmelbusch besichtigt werden, dessen obere Etage die OGGS gerne zusätzlich nutzen möchte. Am 16. Juni 2010 hatte der Waterbölles das Thema aufgegriffen unter der Überschrift „Gästehaus der Stadt seit 2007 im Dornröschenschlaf“.