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Remscheid schrumpfte pro Monat um 83 Einwohner

Die Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens ist  auch im ersten Halbjahr 2011 zurückgegangen. Wie Information und  Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt  mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende Juni  17.836.512 Einwohner, das waren 8.642 weniger als zu  Jahresbeginn. Der Grund: Wiederum war die Zahl der Sterbefälle (93.836) war im ersten  Halbjahr 2011 höher als die Zahl der Geborenen (6.762). Größte Stadt in Nordrhein-Westfalen ist mit 1.010.269 Einwohnern  (+3.150) weiterhin Köln, gefolgt von Düsseldorf mit 589.682  (+947), Dortmund mit 580.335 (-109) und Essen mit 573.372  (-1 263) Einwohnern.  Rechts die Zahlen für die Bergischen Großstädte. Danach schrumpfte Remscheid pero Monat um 83 Einwohner.

"Nacht der Kultur" am 29. Oktober in der Innenstadt

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 29. Oktober, zwischen 19 und 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.  Hans Lothar Schiffer: „Alle Veranstaltungsorte sind mit den Linienbussen der Stadtwerke zu erreichen (Nachtexpress).“ Das Programm ist gegliedert nach den Stadtbereichen Innenstadt, Honsberg & Kremenholl & Westbezirk, Hasten, Lüttringhausen, Lennep und Südbezirk. Heute im Waterbölles: Das Angebot in der Innenstadt:

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Spendenaufruf zur Weihnachtsbeleuchtung in Lüttringhausen

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, seit vielen Jahren gelingt es, die Weihnachtsbeleuchtung im historischen Ortskern von Lüttringhausen einschließlich der stimmungsvollen Anstrahlung der Stadtkirche aus Spenden von Lüttringhauser Bürgern und Unternehmen zu finanzieren. Eine personelle, organisatorische oder gar finanzielle Unterstützung durch die Stadt Remscheid war nie erforderlich. Darauf können die Lüttringhauser stolz sein und so soll es auch bleiben. Im vergangenen Jahr konnten wir Dank der hervorragenden Unterstützung zahlreicher Firmen und Bürger die in die Jahre gekommene alte Weihnachtsbeleuchtung durch eine neue Beleuchtung ersetzen. Insgesamt 41 Herrnhuter Sterne erstrahlten in der Advents- und Weihnachtszeit erstmalig in Lüttringhausen und verbreiteten eine außergewöhnliche weihnachtliche Atmosphäre. In diesem Jahr werden die Sterne natürlich erneuten leuchten, sie werden allerdings im Bereich der oberen Gertenbachstraße nicht mehr in einer Linie sondern versetzt angebracht, was die Wirkung noch erhöhen wird.
Den Schwerpunkt unseres diesjährigen Spendenaufrufs möchten wir auf eine Erneuerung der Anstrahlung der Lüttringhauser Stadtkirche richten. Auch diese Beleuchtung ist in die Jahre gekommen, und die große Mengen Strom verbrauchenden Strahler und die damit verbundenen hohen Stromkosten sind nicht mehr zeitgemäß. Wir möchten deshalb die alten Scheinwerfer durch moderne Strahler ersetzen, die wesentlich weniger Strom verbrauchen und dabei auch noch leistungsfähiger sind. Hierzu erbitten wir Ihre erneute finanzielle Unterstützung. Falls es das Spendenaufkommen zulässt, möchten wir zusätzlich noch einige Herrnhuter Sterne im Bereich der Kreuzbergstraße zwischen Rathaus und Gertenbachstraße anbringen. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, große und kleine Unternehmen, Vereine und andere Institutionen, auch in diesem Jahr um eine finanzielle Unterstützung
Der Lüttringhauser Anzeiger wird die Spender – wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen – ohne Nennung des Spendenbetrages veröffentlichen und in den nächsten Wochen auch laufend den Spendenstand mitteilen. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Einzahlungen erbitten wir unter dem Stichwort „Weihnachtsbeleuchtung“ auf die Konten des Heimatbund-Fördervereins e.V.  [Kto. 22 22 24 bei der Stadtsparkasse Remscheid (BLZ 340 500 00)  bzw. Kto. 46 39 811 bei der Volksbank Remscheid-Solingen (BLZ 340 600 94)] Geben Sie bitte Ihre komplette Anschrift an, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigungen übersenden können. (Wenn Sie privat oder auch geschäftlich Interesse an den Herrnhuter Sternen, die es in vielfältigen Ausfertigungen gibt, haben sollten, können Sie diese über den Flair-Welt-Laden Lüttringhausen, Gertenbachstraße 17, Tel. 564016 oder FAX 564123 beziehen.)

An der neuen Tankstelle wird mit Hochdruck gearbeitet

In einzelnen Fertigbauteilen wurde das neue Tankstellengebäude angeliefert. Foto: Lothar Kaiser 

Die Installation der neuen Zapfanlagen ist in vollem Gang. Foto: Lothar KaiserLinksabbiegerspur auf der Burger Straße für neue Tankstelle“, titelte der Waterbölles am 20. Oktober, nachdem sich die Bezirksvertretung Süd des Neubauprojektes mit einiger Verspätung angenommen hatte. Dass das Bauverwaltungsamt dem Investor die Baugenehmigung für das Grundstück gleich neben der früheren Tankstelle von Paul Birkenstock schon vor einigen Monaten erteilt hat, sieht man der Baustelle an: Mit Hochdruck wird dort gearbeitet. Und heute kam das bereits dritte von mehreren Fertigbauteilen für das künftige Tankstellengebäude.

"Nacht der Kultur" am 29. Oktober im Westbezirk

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 29. Oktober, zwischen 19 und 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.  Hans Lothar Schiffer: „Alle Veranstaltungsorte sind mit den Linienbussen der Stadtwerke zu erreichen (Nachtexpress).“ Das Programm ist gegliedert nach den Stadtbereichen Innenstadt, Honsberg & Kremenholl & Westbezirk, Hasten, Lüttringhausen, Lennep und Südbezirk. Heute im Waterbölles: Das Angebot in Honsberg, Kremenholl und dem Westbezirk:

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Berg. Wirtschaft im neugestalteten „Zahlenspiegel 2011“

Pressemitteilung der IHK

Wie hoch sind die Gewerbesteuerhebesätze in den drei bergischen Großstädten? In welchen Wirtschaftszweigen arbeiten die Wuppertaler, Solinger und Remscheider Arbeitnehmer? Und wie viele Unternehmen sind im IHK-Bezirk aktiv? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der „Zahlenspiegel 2011”, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid jetzt veröffentlicht hat. In dem neugestalteten Faltblatt werden die wichtigsten Strukturdaten der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck und der einzelnen Städte kompakt und übersichtlich in Tabellen präsentiert sowie zum Teil mit den entsprechenden NRW-Werten verglichen. So zeigt der Zahlenspiegel, dass in Wuppertal und Solingen knapp zwei Drittel der Wirtschaftsleistung auf den Dienstleistungssektor entfallen. Die statistischen Daten belegen, dass die bergische Industrie nach wie vor mittelständisch geprägt ist. Den größten Industriezweig bilden dabei die Hersteller von Metallerzeugnissen, zu denen insbesondere die Werkzeugindustrie sowie die Produzenten von Schneidwaren und Bestecken gehören.
Die Pendlerströme zeigen, dass das Bergische Städtedreieck eng mit den übrigen Städten und Gemeinden des Rheinlands, aber auch mit Teilen des Ruhrgebiets verflochten ist. Besonders viele Wuppertaler und Solinger fahren zur Arbeit in den Kreis Mettmann. Umgekehrt bieten die Unternehmen in den bergischen Großstädten auch vielen Erwerbstätigen aus dem Kreis Mettmann einen Arbeitsplatz. Der Standort Remscheid ist aufgrund seiner Lage vor allem mit dem Rheinisch-Bergischen und dem Oberbergischen Kreis verknüpft. Die Zahl der Solinger, die zu Ihren Arbeitgebern in die rheinischen Nachbargemeinden fahren, überwiegt deutlich die Zahl der Arbeitnehmer, die aus dem Umland nach Solingen pendeln. Wuppertal und Remscheid weisen dagegen einen Einpendlerüberschuss auf. Der „Zahlenspiegel 2011” ist kostenlos bei der IHK erhältlich unter Telefon: 0202 2490-701, Telefax: 0202 2490-799, (Nabila Laazizi) oder E-Mail: n.laazizi@wuppertal.ihk.de" target="_blank">n.laazizi@wuppertal.ihk.de. Er kann außerdem als PDF-Datei (Dokumenten-Nr. 81177) heruntergeladen oder kostenlos im Online-Shop bestellt werden (Rechts unter „Download" und „Externe Links").

Feuerwehrwerbung: "Heiß auf Abenteuer? Mach mit!"

Die Internetwerbung der Feuerwehr Remscheid.Nicht ausgeschlossen, dass ihr jüngster Großeinsatz (Brand von „Teppich-Partner") den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid und der städtischen Berufsfeuerwehr zu neuen Mitgliedern \ Mitarbeitern verhilft. Denn dieser Einsatz unter den Augen vieler Schaulustiger war spektakulär, „action pur“ sozusagen. Dem Hinweis in einer E-Mail der Berufsfeuerwehr von gestern folgend stieß der Waterbölles zwar nicht auf die in der Mail erwähnte Internetveröffentlichung über den Einsatz an der Freiheitstraße, dafür aber auf die Internetseite http://www.feuerwehr-remscheid.de/. Sie besteht einzig und allein aus dieser großen Bilddatei. Die Feuerwehr macht im Internet Nachwuchswerbung.

Bei „Nachbarschaftshilfen“ sind alle Bürger/innen gefragt

Die demografische Entwicklung und die wachsende Zahl älterer Mitbürger, die in ihrem Wohnumfeld/ Stadtteil versorgt werden müssen, beschäftigt seit längerer Zeit den Caritasverband Remscheid e.V.  und die Brücke- Freiwilligenzentrale Remscheid e.V.  Ältere Menschen möchten in ihren eigenen vier Wänden so lange wie möglich eigenständig leben. Und insbesondere, wenn sie alleine leben, haben sie das Bedürfnis nach sozialen Kontakten – sie möchten die Tageszeitung vorgelesen bekommen, ein Runde Schach spielen oder einfach nur jemanden zum Reden haben. Hin und wieder benötigt sicher jeder ältere Mensch Hilfe bei kleinen Handreichungen wie beispielsweise ein Rezept in der Apotheke einlösen, Blumen gießen, den Hund spazieren führen, falls man gesundheitlich mal nicht auf der Höhe ist oder einen helfenden Arm zur Begleitung zum Hausarzt. So entstand bei Caritasverband und Freiwilligenzentrale die Idee eines größeren Netzwerks von Nachbarschaftshilfen, wie sie in Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände, in  Kirchengemeinden, in den Stadtteilbüros und ähnlichen Institutionen bereits punktuell existieren. In der der  AG Ehrenamt des Runden Tischs 50+   wurden die Rahmenbedingungen abgesprochen und ein  gemeinsamer Flyer   „Nachbarschaftshilfen“ entwickelt. Und es bestand Einigkeit, dass dieses Projekt auch Familien und Alleinerziehende einschließen soll. Denn es geht schließlich um nachbarschaftliche Begegnungen, und da sind alle Bürgerinnen und Bürger  gefragt.

Das Projekt soll keinen Ersatz  komplementärer Dienste darstellen. Es dient der Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen und einer sozialen Bereicherung für die Bürgerinnen und Bürgerin Remscheid. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter entscheiden, wie viel Zeit sie spenden   möchten. Die Zeitspanne kann von einer einmaligen Aktion, wie zum Beispiel  ein Bild aufhängen oder ein Einkauf, bis hin zum wöchentlich regelmäßigen Spieletreff reichen. Die Nachbarschaftshilfe soll dazu beitragen, dass Remscheider Bürgerinnen  und Bürger entsprechend ihres Wunsches möglichst lange ihre Selbstständigkeit behalten. Damit das Projekt im Herbst/ Winter 2011 starten kann, werden in allen Stadtteilen Remscheids Menschen gesucht, die gerne  Zeit spenden möchten. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich direkt bei der „Brücke“ oder in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes melden („Die Brücke e.V.“,    Frau König, Tel.Nr. 8 90 90 50. - Caritasverband Remscheid e.V., Frau Wastl, Tel. Nr. 49 11 20). In dem Flyer heißt es:

  • „Wir suchen Sie!!! Mit unserem Nachbarschaftsprojekt wollen wir dazu beitragen, dass sich Remscheider Nachbarinnen und Nachbarn bei Alltagsproblemen unterstützen. Wir vermitteln freiwillige Helferinnen und Helfer innerhalb der  Stadtteile an Menschen, die sich gern mal helfen lassen wollen. Unser Ziel ist es, ein Netzwerk von Nachbarinnen und Nachbarn zu schaffen, die anpacken und sich umeinander kümmern. Das halten wir für ein schönes Stück Lebensqualität und das wollen wir in Remscheid.“
  • „Wir helfen im Alltag!!! Benötigen Sie hin und wieder  bei kleineren Alltagsproblemen einen netten Nachbarn, der Ihnen helfen würde? Wir vermitteln Ihnen freiwillige Helferinnen und Helfer aus Ihrer Nachbarschaft. Rufen Sie uns an und wir teilen Ihnen sobald wie möglich mit, wer Sie wann besuchen wird.“

Millionenschaden: Teppich-Partner in Schutt und Asche

Foto: Lothar Kaiser

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 Mehr als 20 Meter hoch schlagen die Flammen.
Und die schwarzen Rauchwolken sehen nicht so aus,
als ob sie unschädlich seien. Gut zu erkennen auf
einem Film, den ein Remscheider bei
YouTube eingestellt hat.

Am Tag nach dem Großbrand an der Freiheitstraße: Das ca. 1800 Quadratmeter große, zweigeschossige Gebäude von "Teppich-Partner", in dem neben Teppichen u.a. auch Parkett, Laminat, PVC-Beläge, Linoleum, Kork, Tapeten und Farben lagerten,  ist total ausgebrannt, ist nur noch ein qualmendes schwarzes Etwas.  Wo im Jahre 1978 die Firma Holz Brand ein Raub der Flammen wurde, brach gestern vermutlich infolge eines Kurzschlusses ein Feuer aus, und dichte, schwarze Rauchschwaden zogen bei leichtem Ostwind in die Innenstadt und verdunkelten den Himmel. Die Anwohner wurden durch die Polizei in Lautsprecherdurchsagen gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Eine Gefährdung der Bevölkerung habe nicht bestanden, sagte später die Feuerwehr; sie hatte in der Innenstadt die Luft gemessen und darin keine Schadstoffe festgestellt. Auch von Russablagerungen gehe keine Gefahr aus, teilte das Landesumweltamt mit.

„Beinahe wäre mein Wagen auch noch ein Raub der Flammen geworden“, berichtete ein Mitarbeiter heute Morgen. Er hatte gerade an der Fichtenstraße einen PVC-Boden zu verlegen, da bekam er gestern Nachmittag den Anruf eines Kollegen: „Komm schnell, sonst brennt gleich Dein Wagen!“ Der stand direkt neben dem Lager, in dem das Feuer kurz zuvor ausgebrochen war. Nichts wie alles stehen und liegen gelassen und zur Firma! Ein Feuerwehrmann, durch eine Atemschutzmaske vor dem schwarzen Rauch geschützt, fuhr dann den Wagen aus der Gefahrenzone.

TeppichPartner vor dem großen Brand. Archivfoto: Lothar KaiserThomas und Michael Merten, die Eigentümer von „Teppich-Partner“ stehen heute vor den Trümmern langjähriger Arbeit. „Das Licht ging aus, und dann brannte es auch schon“, zitiert heute der RGA Thomas Merten. Ihm und seinen drei Mitarbeitern in der Halle blieb keine Zeit, wichtige Papiere oder gar einen Computer mit ins Freie zu retten, so schnell breitete sich das Feuer aus. Auch die Bücher, in denen die Firmeninhaber ihre Aufträge für die nächsten Wochen und Monate vermerkt hatten, gingen in Flammen auf.

Um 14.55 Uhr war der Brand der Polizei und Feuerwehr gemeldet worden. Auch DRK, Technisches Hilfswerk und Johanniter wurden alarmiert. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, verstärkt durch alle Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr - insgesamt waren nach Angaben von Rettungsdienstleiter Ulrich Schnell 220 Mann im Einsatz -, hatten Stunden zu tun, bis der Brand gelöscht war. Wegen der starken Rauchentwicklung konnte am Brandherd nur unter schwerem Atemgerät gelöscht werden. Immer wieder flackerten in Inneren des Lagers mit seinen vielen Teppichen und anderen Bodenbelägen Brandnester auf. Übrig blieb schließlich nur noch Schutt und Asche in einer verkohlten und verbogenen Ruine aus Blech und Stahlträgern. Ein Millionenschaden. Die Autofahrer spürten den Großeinsatz der Feuerwehr als erste: Straßensperrungen durch rund 30 Polizeibeamte führten zu langen Staus, insbesondere auf der Neuenkamper Straße stadteinwärts. Auch Presover und Weststraße waren gesperrt. Die Schläuche der Feuerwehr lagen nicht nur auf den Fahrbahnen, sondern im Bereich Papenberger Straße auch auf den Bahngleisen, so dass der Schienenverkehr zwischen Remscheid und Solingen zum Erliegen kam. Die ersten Züge von Solingen nach Remscheid bzw. von Wuppertal nach Solingen fuhren erst wieder kurz vor 20 Uhr. 

Foto: Lothar Kaiser

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Stadtwerke wirbt mit "Mixer" für Strom aus Windkraft

Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH, Akbar Ghassem (Kundenservice) und Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen bei der EWR, am künftigen Standort einer Mini-Windkraftanlage auf dem Ebertplatz. Foto (li): Lothar Kaiser.„Vielleicht wird der ‚Mixer’ in ein paar Jahren auch für Privatleute eine interessante Einnahmequelle, auch als Wini-Windpark vorstellbar. Aber noch kann man damit kein Geld verdienen“, sagte Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann gestern an der Stelle mitten auf dem Friedrich-Ebert-Platz, an der die Stadtwerke Remscheid als erste Stadtwerke in Deutschland Ende November einen „Mixer“ in Betrieb nehmen wollen, einen Stromerzeuger mit neuartigem vertikalen Rotor der britischen Firma „Quiet Revolution“, von dem sie sich jährlich rd. 10.000 kWh versprechen, was dem Stromverbrauch von drei 4-Personenhaushalten entspricht. Das lassen sich die die Stadtwerke „einige 10.000 Euro“ (Hoffmann) kosten, teilweise dem Werbeetat entnommen. Denn das ist der eigentliche Zweck der technischen Neuigkeit mitten auf dem Ebertplatz: Die Stadtwerke wollen zeigen, dass sie auch bei der Windkraft „vorne mit dabei sind“. Und weil sich das in Binnenland nur sehr schwer mit großen Die am 30. November 2011 errichtete Anlage.Windkrafträdern wie an der Nordsee demonstrieren lässt, wählten sie statt eines klassischen Windrades die Vertikal-Turbine, fünf Meter lang und 3,1 Meter im Durchmesser (des Rotors) auf der Spitze eines 18 Meter hohen Mastes. Dessen Fundament soll in der nächsten Woche gegossen werden und muss dann drei Wochen aushärten, bevor es die ein Tonnen schwere Technik tragen kann. Sie sei TÜV geprüft, betonte Hoffmann gestern, und technisch ausgereift. Aber gegenüber einer Photovoltaikanlage wohl noch ein wenig zu teuer für den Regelbetrieb.

Foto links: Nachtrag vom 30. November 2011: Heute wurde die Anlage auf dem Ebertplatz aufgestellt.

„Gemeinsam mit anderen Partner und weiteren Stadtwerken wird die EWR GmbH geeignete Potenziale für Windkraftanlagen in der Region und in NRW suchen“, hieß es auf der Pressekonferenz. Grundlage für die Standortsuche ist der seit Juli 2011 in Kraft getretene novellierte Windenergieerlass NRW, der den Bau von Windkraftanlagen erleichtern soll. Und durch „Quiet Revolution“ (leise Revolution) ist das auch kaum noch mit Geräuschemission verbunden. Wer weiß, vielleicht entsteht in ein paar Jahren sogar ein Flüster-Windpark aus Vertikal-Rotoren auf dem Gelände des Gleisdreiecks bei Bergisch Born, sofern sich das mangels Ortsumgehung als Gewerbegebiet nicht so richtig vermarkten lässt…

"Nacht der Kultur" am 29. Oktober in Hasten

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 29. Oktober, zwischen 19 und 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.  Hans Lothar Schiffer: „Alle Veranstaltungsorte sind mit den Linienbussen der Stadtwerke zu erreichen (Nachtexpress).“ Das Programm ist gegliedert nach den Stadtbereichen Innenstadt, Honsberg & Kremenholl & Westbezirk, Hasten, Lüttringhausen, Lennep und Südbezirk. Heute im Waterbölles: Das Angebot in Hasten:

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