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Eingangszone im Jobcenter mit sechs Beratungszimmern

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wenn am Montag, 28. November, Kunden das Jobcenter an der Bismarckstraße aufsuchen, werden sie statt der Kundentheke in der Eingangszone (Erdgeschoss, Rechteckgebäude) sechs einzelne Zimmer vorfinden, in denen ihre Anliegen besprochen werden können. Die Reihenfolge regelt ein Ticketautomat i. V. m. einer Aufrufanlage, womit ganz neutral festgelegt ist, wer der Nächste ist. „Ich freue mich“, so Domingo Estrany Dreßler, Leiter des Jobcenters, „dass wir unseren Kunden diesen neuen Service mit sechs Einzelberatungszimmern bieten können und erhoffen uns durch die Möglichkeit, sechs Kunden direkt bedienen zu können, die Wartezeiten doch erheblich zu verringern. Auch kommen wir damit dem vielfachen Kundenwunsch, sein Anliegen in einer ungestörten Umgebung vortragen zu können, entgegen.  Dass wir zugleich auch den Datenschutz weiter verbessern können, was bei einer offenen Kundentheke nicht immer einfach gewesen ist, ist ein weiterer Vorteil unserer Umbaumaßnahmen.“ Gleichwohl sei der Umbau noch nicht ganz abgeschlossen, so Estrany Dreßler, denn in Kürze komme noch eine „Spielecke für unsere kleinen Mitbürger“ hinzu. Der Eingang zu der neuen Eingangszone erfolgt über die Bismarckstraße 8 im Rechteckgebäude (Sprechzeiten:  Mo-Do von 7.30 bis 13 Uhr, Fr von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr).

Morgen 35. Gemeinnütziger Lüttringhauser Weihnachtsmarkt

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen e.V.

Am morgigen Advent findet im historischen Ortszentrum von Lüttringhausen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr der vom Heimatbund Lüttringhausen e.V. organisierte 35. Gemeinnützige Lüttringhauser Weihnachtsmarkt statt. Um 11 Uhr wird er von Oberbürgermeisterin Beate Wilding auf der Bühne an der Gertenbachstraße eröffnet. Mit insgesamt 55 mitwirkenden Gruppen, die an Ständen ihre Waren anbieten (44 Gruppen) oder beim anspruchsvollen Rahmenprogramm mitwirken werden (elf Gruppen), gehört der Lüttringhauser Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr zu den größten ideellen Weihnachtsmärkten in der Region. Bei gutem Wetter werden wieder mehrere zehntausend Besucher erwartet. Die drei schönsten Stände werden vom Heimatbund mit Geldpreisen prämiert. Erneut werden im Haus Gertenbachstraße 26 Künstler der Kunstgruppe Lüttringhausen Bilder und andere Kunstwerke ausstellen und zum Verkauf anbieten. Ein Teil des Erlöses wird für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

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Foto-Shooting zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe

Pressemitteilung des „Fotostudios Vieringhausen“

Ein Geschenk zu haben, das immer ankommt, und gleichzeitig anderen Menschen helfen, das bietet ein vorweihnachtliches Foto-Shooting im „Fotostudio Vieringhausen“, Hof Vieringhausen 10,  zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe. zu einem Sonderpreis von 20 Euro. Dafür erhält man drei Fotos in der Größe 13 x 18 cm. Die Einnahmen aus dieser Aktion, die vom 5. bis 10. Dezember läuft, werden ohne Abzug als Spende an die Deutsche Kinder Krebshilfe e.V. überwiesen. Gerne kann auch etwas mehr gespendet werden. Termine können unter Tel. RS 51780 oder unter //www.premium-webmail.de/AppData/Local/Temp/info@fotostudio-vieringhausen.de" target="wp-aFFNNcXdOz6I0LziiBhA">info@fotostudio-vieringhausen.de vereinbart werden. Die Spendenbescheinigung wird nach Abschluss der Aktion auf der Homepage www.fotostudio-vieringhausen.de veröffentlicht. So kann jeder den Erfolg der Aktion vorweihnachtliches Foto-Shooting miterleben.

Mini-Club mit erster öffentlicher Museumsführung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 3.Dezember, ist es soweit: Der Mini-Club junger Museumsprofis des Röntgen-Museums macht seine erste öffentliche Führung! Um 11.45 Uhr startet die Reise durch unsere Dauerausstellung. Zehn Kinder zwischen 10 und 12 Jahren zeigen Gleichaltrigen dann »ihr« Röntgen-Museum. Die Führung dauert ca. 45 Minuten und richtet sich an Kinder im Alter von 9 - 12 Jahren. Bei der Führung wird ein Museumspädagoge die Gruppe begleiten. Eltern können die Zeit für einem kleinen Einkaufsbummel nutzen oder werden gebeten, im Cafe des Museums zu warten. Diese Führungen werden ab Dezember regelmäßig jeweils am ersten Samstag im Monat immer um 11:45 Uhr im Deutschen Röntgen-Museum stattfinden.

Seit Oktober 2011 gibt es den»Mini- Club junger Museumsprofis« im Deutschen Röntgen-Museum. Zehn Kinder zwischen neun und elf Jahren treffen sich alle zwei Wochen, um mehr über die faszinierende Welt der Röntgenstrahlen und ihren Entdecker Wilhelm Conrad Röntgen zu erfahren. Was sind eigentlich Röntgenstrahlen und wie sieht mein Körper denn von innen aus? Diese und noch viele andere Fragen rund um das Thema Wilhelm Conrad Röntgen, seine Entdeckung und was sie für uns bedeutet, bekommen die Kinder hier beantwortet. Eigenes Erfahren steht dabei im Vordergrund. So wurden die Kinder zu »Museumsprofis« und können eigenständig andere Kinder durch das Museum führen. Die Kinder lernen, unterschiedlichste Themen eigenständig zu erarbeiten. Sie erhalten einen Eindruck und ein Gefühl, wie Wissenschaftler an Probleme herangehen und sie lösen können. Die Kinder lernen vor Gruppen zu reden, üben ihre sprachliche Gewandtheit und gewinnen an Selbstbewusstsein.

Der Sinn einer Museumsführung von Kindern für Kinder ist eine Führung auf Augenhöhe. Kinder haben einen ganz anderen Blick auf verschiedene Themen als Erwachsene, sprechen die gleiche Sprache und wissen, was ihre Altersgenossen wirklich interessiert. Auch Privatgruppen von maximal 12 Kindern können in Zukunft diese Veranstaltung buchen. Buchungen hierzu können beim Deutschen Röntgen-Museum unter der Telefonnummer: 02191/16-3407 oder per Email an die Adresse joana.kleeblatt@remscheid.de angemeldet werden.

Remscheider SPD-Senioren besuchten den Landtag

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Christliche Gewerkschaften unterwandern Tarifverträge. In Ostdeutschland schaffen es die Gewerkschaften für Friseure gerade einmal, einen Stundenlohn von 3,50 Euro auszuhandeln. Aus diesem Grund tritt die SPD bereits seit gut einem Jahrzehnt für die Einführung von Mindestlöhnen aus. Die CDU, die bislang strikt dagegen war, hat jüngst auf Initiative des Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag hier eine Kehrtwende vollzogen. Der Remscheider Harald Neumann, einst Betriebsratsvorsitzender und heute als Stadtführer tätig, fragte den Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf, wie er es denn geschafft habe, Herrn Laumann vom Mindestlohn zu überzeugen. Diese – zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinte Frage – war Teil einer einstündigen Diskussion der Remscheider SPD-Senioren mit ihrem Abgeordneten, den sie im Rahmen eines Landtagsbesuchs in Düsseldorf trafen. 50 Mitglieder der Remscheider AG 60plus um ihre Vorsitzende Rita Jungesblut-Wagner und die Organisatorin Inge Brenning waren der Einladung von Wolf gefolgt und mit dem Reisebus in die Landeshauptstadt aufgebrochen. Nach einer 30-minütigen Informationsveranstaltung wohnten sie einer Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus bei. In der anschließenden Diskussion kamen die aktuellen Themen Rechtsterrorismus, Mindestlöhne sowie das geplante DOC für Remscheid zur Sprache. Die Gruppe war sich einig, dass der Verfassungsschutz – aber auch ein Teil der Politik – in den vergangenen Jahrzehnten „auf dem rechten Auge blind“ gewesen sei, wie es eine Teilnehmerin ausdrückte. „Wir werden Konsequenzen ziehen!“ versprach Wolf, der auch Mitglied des Innenausschusses des Landtags ist.

Vollversammlung befürwortet DOC an der Blume

Foto: Armin GerhardtsPressemitteilung der IHK

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid hat gestern nach engagierter Diskussion mehrheitlich folgenden Beschluss gefasst:

„Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid befürwortet die Ansiedlung eines DOC/FOC am Standort Remscheid-Lüttringhausen/ Blume. Die Vollversammlung hat die Kritik aus ihren Reihen am Standort Blume und dem Abweichen vom Regionalen Einzelhandelskonzept für das Bergische Städtedreieck zur Kenntnis genommen. Bei der Stellungnahme der IHK (als Träger öffentlicher Belange) muss eine enge Sortiments­bindung gefordert werden. Nach sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile und ausführlicher Diskussion ist die Vollversammlung zu der Auffassung gelangt, dass die Vorteile einer solchen Ansiedlung für das Bergische Land überwiegen. Die Vollversammlung drängt für den Fall der Realisation des Projekts darauf, dass die Stadt Remscheid umgehend mit der Planung und Projektierung von Ersatz­flächen für die verlorenen Gewerbeflächen beginnt.“ Das Parlament der Wirtschaft verständigte sich ferner darauf, eine Beschlussfassung zur geplanten IKEA-Ansiedlung in Wuppertal-Nächstebreck auf die nächste Sitzung im März 2012 zu vertagen, um auch dieses Vorhaben und insbesondere Details zum geplanten Fachmarktzentrum zunächst im Einzelhandelsausschuss der IHK zu erörtern. (Foto: Armin Gerhardts)

Caritas will Dialog zwischen Christen und Muslimen fördern

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid

Gleich drei Veranstaltungen stehen im Dezember im interkulturellen Zentrum der katholischen Kirche St. Josef auf dem Programm. „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des geplanten Moscheebaus in Remscheid wollen wir den Dialog zwischen Christen und Muslimen fördern“, positioniert sich der Caritas-Vorsitzende Werner Fußwinkel. Die Einladung zum Besuch der Messfeier mit einem sich anschließenden kleinen Imbiss am Freitag, 2. Dezember, bietet eine erste Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zuvor waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Freitagsgebet eingeladen gewesen. „Das war sehr aufschlussreich“, unterstreicht Stefan János Wágner vom Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverband Remscheid und lobt die Gastfreundschaft und Offenheit der Muslime von der DITIB-Moscheegemeinde.

Anlässlich des 50. Jahrestags des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei wird am Dienstag, 6. Dezember, um 17.30 Uhr der Film „Almanya – Willkommen in Remscheid“ gezeigt. Die preisgekrönte Komödie handelt über die Geschichte einer türkischen Einwanderfamilie. Die Wuppertaler Schauspielerin Lilay Huser, im Film spielt sie die Rolle der Fatma Yilmaz, wird bei einem anschließenden Filmgespräch Rede und Antwort stehen.

Ein Austausch über Gemeinsamkeiten und über Elemente christlicher und muslimischer Feiertage und Bräuche, wie z.B. dem Fasten, findet in einem Podiumsgespräch am 12. Dezember um 17.30 Uhr statt. Das Gespräch zwischen dem Remscheider Theologen Hans Jürgen Roth und dem Islamwissenschaftler der DITIB, Rafet Öztürk, wird moderiert von Pfarrer Jochen Robra, Islambeauftragter des ev. Kirchenkreises Lennep. Nähere Informationen siehe bei www.caritas-remscheid.de. Auskünfte erteilt Stefan János Wágner, Tel.: 02191/20 98 528.

Weihnachtsdorf mit zwei Bahnen für`s Eisstockschießen

Ein Klick auf das Foto oben, und Sie sehen es in einem neuen Fenster in voller Größe. (Tipp, falls nicht: Im neuen Fenster Ansicht+Zoom anklicken!)

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf vielfachen Wunsch beginnt auf dem Rathausplatz das Remscheider Weihnachtsdorf, das Wintermärchen für die ganze Familie in diesem Jahr wieder vor dem 1. Advent; es findet vom 25. 11. bis 23.12. statt. Lauschen Sie vom, wenn Frau Holle und Hänsel und Gretel im Märchenwald von ihren Abenteuern erzählen! Entdecken Sie das Weihnachtsprogramm für alle Altersklassen und als besonderes Highlight das exklusive X-Mas-Konzert der erstklassigen Coverband YouWho! Beobachten Sie das Weihnachtsdorf aus der neuen Nordsee-Lounge mit 360° Panoramablick, während Sie ostfriesische Spezialitäten genießen! Erleben Sie eine historische Zeitreise beim mittelalterlichen Markttreiben, oder genießen Sie kulinarische Leckereien und entdecken Sie das vielseitige Sortiment in den Weihnachtsmarkthütten!

Auf der Remscheider Eislaufbahn (25.11. - 8.1.2012) können kleine Schlittschuhläufer und große Eisbären wieder einen ganz besonderen Winterspaß erleben: Mehr als 800 m² Eis unter freiem Himmel mit dem beliebten Rundlauf um den Bergischen Löwen sowie regelmäßige Events und originelle Aktionen bieten in der Vorweihnachtszeit eisiges Vergnügen. Für die kleinen Gäste stehen Eislauf-Pinguine zum Üben und Gleitschuhe für die ersten Eislaufversuche zur Verfügung. Für die großen Besucher hält der Schlittschuhverleih Übergrößen bereit! Lassen auch Sie sich vom Eislauffieber anstecken!

Erleben Sie das gesellige Eisstockschießen bei der Weihnachtsfeier mit Kolleg/innen oder Freunden, oder nennen Sie sich nach der gewonnenen Stadtmeisterschaft "Remscheider Stadtmeister". Nach dem Erfolg des Eisstockschießens im vergangenen Winter werden den Besuchern des Remscheider Weihnachtsdorfes in diesem Jahr gleich zwei Eisstockbahnen in der Größe von 3 mal 30 m zur Verfügung stehen. Termine können online auf www.weihnachtsdorf-remscheid.de angefragt werden! Ob Sportstunde oder Klassenausflug: Remscheider Schulen ermöglicht die Stadtsparkasse wieder freies Eislaufen! Lehrer können sich einen freien Termin im Kalender aussuchen und eine Reservierung ihres Wunschtermins auf der Homepage anfragen. Die Homepage www.weihnachtsdorf-remscheid.de bietet darüber hinaus viel Informatives und Unterhaltsames: Beeindruckendes: Video vom Aufbau, Livestream, Gästebuch, aktuelle Informationen und Programmübersicht.

Unterschiedliche Maßstäbe bei Umsetzung von Ratsbeschlüssen

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Am 12. Mai beschloss der Rat der Stadt Remscheid auf Vorschlag der Verwaltung: „Für Veranstaltungen, welche die Stadt repräsentieren, und für förderungswürdige Sportveranstaltungen werden weiterhin die benötigten Verkehrszeichen entgeltfrei ausgeliehen/aufgestellt und Absperrungen durch die Stadt entgeltfrei vorgenommen. Für kommerzielle Veranstaltungen sind die Kosten weiterhin vom Veranstalter zu tragen.“ Weiter heißt es in der Vorlage, dass „zu den Veranstaltungen im öffentlichen Verkehrsraum, welche die Stadt repräsentieren … der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen zählt.“ Veranstaltungen, welche die Stadt „repräsentieren“, zeichnen sich nach Darstellung der Verwaltung u.a. dadurch aus, dass die „Schirmherrschaft oder dergleichen“ übernommen wird. Seit dem ersten Lüttringhauser Weihnachtsmarkt im Jahre 1977 haben alle Remscheider Oberbürgermeister und aktuell auch die Oberbürgermeisterin die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen.

Dem Vorstand und Beirat des Heimatbundes Lüttringhausen war bis zur zufälligen Kenntnisnahme der im Mai 2011 dem Rat vorgelegten Drucksache 14/0729 nicht bekannt, dass es bereits seit Jahren diese Regelung gibt, nach der die Stadt bei verschiedenen Veranstaltungen die benötigten Verkehrszeichen und Absperrungen ohne Berechnung selber beschildert und aufstellt. Nicht bekannt war ebenfalls, dass der Lüttringhauser Weihnachtsmarkt zu diesen Veranstaltungen zählt. Bekannt war lediglich, dass die Stadt seit wenigen Jahren die Verkehrszeichen und Absperrungen kostenfrei ausleiht.

Zur Durchführung der umfangreichen Beschilderungs- und Absperrmaßnahmen beim Weihnachtsmarkt sind dem Heimatbund im Laufe der Jahre auf Grund dieser Unkenntnis jeweils Kosten in vierstelliger Höhe entstanden. Eine Information der Stadt über die vorstehende Regelung erfolgte zu keinem Zeitpunkt. Auf Grund der nunmehr bekannt gewordenen Regelung wurde mit Schreiben vom 11.10.2011 an die Oberbürgermeisterin durch den Heimatbund beantragt, entsprechend dem oben angeführten Ratsbeschluss zu verfahren und die im Rahmen des Lüttringhauser Weihnachtsmarktes am 27.11.2011 erforderlichen verkehrlichen Maßnahmen entgeltfrei durch die Stadt vornehmen zu lassen. In mehreren Schreiben an den Heimatbund lehnte es die Stadt dann allerdings ab, entsprechend dem Ratsbeschluss zu verfahren. Stattdessen teilte Beigeordneter Dr. Henkelmann als Ergebnis einer Erörterung im Verwaltungsvorstand mit Schreiben vom 17.11.2011 u.a. mit, „dass aus personellen und (haushalts)wirtschaftlichen Gründen die Stadt leider nicht in der Lage ist, hier anders zu entscheiden“.

Nach der Ratsvorlage hat die Stadt im vergangenen Jahr mit einem Kostenaufwand von ca. 25.000 Euro Verkehrsbeschilderungen im Rahmen von „die Stadt repräsentierenden Veranstaltungen“ oder für „förderungswürdige Sportveranstaltungen“ durchgeführt. Darunter sind nach Auffassung des Heimatbundes auch kommerzielle Veranstaltungen, die nach dem Ratsbeschluss ausdrücklich von einer Unterstützung ausgenommen sind. Vor diesem Hintergrund ist der Heimatbund Lüttringhausen nicht bereit, diese Ungleichbehandlung des gemeinnützigen Lüttringhauser Weihnachtsmarktes hinzunehmen, die darauf hinausläuft, dass es „die Stadt repräsentierende Veranstaltungen“ 1. und 2. Klasse gibt. Um die Veranstaltung am kommenden Sonntag nicht zu gefährden, hat der Heimatbund eine Firma beauftragt, die von der Stadt angeordneten Beschilderungen und Absperrungen durchzuführen. Die entstehenden Kosten wird der Heimatbund von der Stadt Remscheid zurückfordern. Im Übrigen hat es der Heimatbund Lüttringhausen nicht zu vertreten, dass der ideelle Lüttringhauser Weihnachtsmarkt von der Stadt Remscheid - ohne Zutun des Heimatbundes - als „repräsentierend für die Stadt“ eingestuft wurde und andere gemeinnützige Veranstaltungen nicht.
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Wir legen Wert auf die Feststellung, dass die Aussage in dem Artikel des RGA von heute "Heimatbund ärgert sich über die Stadt", nach dem "für die Initiatoren (des Weihnachtsmarktes) die mobilen Verkehrsschilder nicht mehr wie ursprünglich kostenfrei seien", nicht mit dem Inhalt der Einladung des Heimatbundes zu einem Pressegespräch, welches heute Nachmittag stattfindet, übereinstimmt. In dem RGA-Artikel wird auch der Eindruck erweckt, dass durch die Redaktion mit dem Unterzeichner gesprochen worden sei (Maar zeigte sich erbost). Dies war nicht der Fall. (Peter Maar, Vorsitzender des Heimatbundes)

Sporthalle Hackenberg ist ab morgen wieder bespielbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem sich in der Sporthalle Hackenberg (Hallen 1 bis 3) eine Deckenpaneele gelöst hatte und hinuntergefallen war - ohne Personen- oder weiteren Sachschaden anzurichten – fand gestern Vormittag in der gesperrten Halle kurzfristig eine Ortsbesichtigung mit der Herstellerfirma und dem mit dem Einbau beauftragten Handwerksbetrieb statt, um die Ursache für den Schaden zu analysieren und die Möglichkeiten einer schnellen Instandsetzung zu prüfen. Heute morgen wurden die erforderlichen Sicherheitsarbeiten  durchgeführt. Es fand erneut ein Ortstermin mit dem beauftragten Handwerksbetrieb statt. Dabei konnte festgehalten werden, dass die Sporthalle Hackenberg (Halle 1-3) ab Donnerstag, 24. November, wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung steht.

Remscheid hat kein Monopol auf ein Outlet-Center

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin!

Die Stadt Remscheid beabsichtigt auf der „grünen Wiese“ bei Lüttringhausen ein „Designer Outlet-Center“ (DOC) mit etwa 20.000 qm Verkaufsfläche anzusiedeln.  Die Stadt erwartet von dem  DOC einen deutlichen wirtschaftlichen Impuls, der sich nachhaltig und positiv auf die künftige Haushaltswirtschaft der Stadt auswirken soll. Die Landesregierung lehnt dieses Vorhaben aus Gründen der Raumordnung ab. Remscheid hat jedoch kein Monopol auf ein Outlet-Center auf der „grünen Wiese, auch wenn das vorliegende Einzelhandelsgutachten von ECOSTRA[1] dies faktisch unterstellt. Auch andere Gemeinden sind aus Gründen der Wirtschaftsförderung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der zusätzlichen Steuereinnahmen an der Ansiedlung von Outlet-Centern mit einem möglichst großen Einzugsgebiet interessiert.

Sollte sich Remscheid durchsetzen und das Planungsrecht für das DOC Blume schaffen, würde Remscheid zum „Türöffner“ für Outlet-Center werden. Die Bezirksregierungen wären gezwungen, weitere großflächige Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ zu genehmigen. Der Investor, der in Remscheid tätig werden möchte, ist nicht das einzige kapitalkräftige Unternehmen für derartige Vorhaben. Der Wettkampf zwischen den Gemeinden einerseits und den Investoren andererseits, dürfte dann unvermeidlich sein.

Folgende großflächige und nicht stadtkernintegrierte Einkaufszentren und Outlet-Center im Einzugsgebiet der Stadt Remscheid sind bereits heute geplant oder angedacht:

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Nachfrage nach Kurzzeitpflege ist oft nicht zu decken

Kurzzeitpflege dient der zeitlich befristeten vollstationären Pflege von Menschen mit einem pflegerischen Bedarf, die ansonsten zuhause privat versorgt werden. Sie entlastet pflegende Angehörige – z.B. während eines Urlaubes der Pflegeperson – oder aber, wenn sich der Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen vorübergehend verschlechtert. Kurzeitpflege kann auch erforderlich werden, wenn pflegende Angehörige vorübergehend krankheitsbedingt ausfallen. Auf diese Weise soll die häusliche Pflegesituation gestützt werden, um eine dauerhafte vollstationäre Heimunterbringung zu vermeiden. In einigen Fällen wird Kurzzeitpflege auch dazu genutzt, dass Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt übergangsweise in einem Pflegheim versorgt werden. Oder aber die Kurzzeitpflege dient dem Kennenlernen einer vollstationären Pflegeeinrichtung. Die Kurzzeitpflege wird üblicherweise in stationären Pflegeeinrichtungen (Pflegeheimen) erbracht und die Einrichtungen nutzen die Plätze je nach Bedarf für Kurzzeitpflege oder aber alternativ auch als Dauerpflegeplätze. Die Kurzzeitpflege ist auf höchsten vier Wochen und auf maximal 1.510 € (ab dem 1.1.2012 auf 1.550 €) je Kalenderjahr begrenzt. Nicht pflegeversicherte Personen sowie bedürftige Menschen haben unter bestimmten Voraussetzungen zur Deckung der anfallenden Kosten einen Anspruch auf Leistungen des örtlichen Sozialhilfeträgers nach dem SGB XII (Hilfe zur Pflege).

In Remscheid stehen aktuell 29 Kurzzeitpflegeplätze im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung.  Es handelt sich dabei allesamt um sogenannte „eingestreute“ Kurzzeitpflegeplätze in  stationären Pflegeheimen, die je nach Bedarf entweder kurzzeitig oder aber auch für vollstationäre  Dauerpflege genutzt werden können.  Versorgungssituation in Remscheid  Da in der vollstationären Pflege derzeit bis zur Fertigstellung neuer Bauprojekte noch Plätze  fehlen, werden die 29 Kurzzeitpflegeplätze vielfach dauerhaft belegt und stehen nicht für Kurzzeitpflege zur Verfügung. Bereits im „2. Pflegebedarfsplan der Stadt Remscheid“ im November 2001 wurde ein rechnerischer  Bedarf zwischen 45 und 50 Kurzeitpflegeplätzen bezogen auf das Jahr 2004 dargestellt.  Jedoch hat sich bis heute kein Träger gefunden, der zusätzliche Plätze eingerichtet hat. Dass die aktuelle Versorgung  an Kurzzeitpflegeplätzen nicht ausreicht, zeigen ganzjährig bei der städtischen Pflegeberatung  eingehende Nachfragen nach Kurzzeitpflegeplätzen. Insbesondere während der üblichen  Urlaubszeiten finden Pflegende bereits seit Jahren oftmals keinen Platz für ihre zu pflegenden  Angehörigen. Die Situation wird sich im Laufe des Jahres 2012 mit Eröffnung der beiden neuen Pflegeheime (Wohnpark Herderstraße und Diakoniecentrum Hohenhagen) etwas entspannen. Trotzdem werden dann weiterhin noch 17 Kurzzeitpflegeplätze in Remscheid fehlen, die seitens der Pflegebedürftigen und der pflegenden Angehörigen dringend benötigt werden. (aus: Drucksache 14/1132 der Stadtverwaltung RS, Bericht zur Situation der Versorgung unterstützungsbedürftiger / pflegebedürftiger Menschen in Remscheid aus Sicht des örtlichen Sozialhilfeträgers)