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Vorschläge zum Busverkehr von Hückeswagen nach Köln

von Felix Staratschek

Hückeswagen hatte einmal eine Buslinie 434, die werktags vier bis fünf Mal täglich Hückeswagen mit Köln verband. Und auf dem Weg bediente diese Linie auch Dabringhausen und Altenberg. 1 Stunde und 20 Minuten dauerte die Fahrt in den 80er Jahren. Später wurde die Buslinie in Köln Mülheim gekappt, so dass man per Stadtbahn oder S- Bahn ins Zentrum weiter fahren musste. Die Buslinie hatte mit so wenigen Fahrten nicht die Chance, ein attraktives Angebot zu bieten.Ob es genug Pendler alleine von Hückeswagen nach Köln gibt, um eigens dafür eine Buslinie zu rechtfertigen, ist fraglich. Leider wurde nie mein Vorschlag aufgegriffen, die Linie 434 und die Linie 339 zu verbinden und daraus die Buslinie Radevormwald - Hückeswagen - Köln zu schaffen. Denn der Linienbeginn der 434 in Wipperfürth war nicht sehr sinnvoll, da Wipperfürth schon über Bergisch Gladbach schneller an Köln angebunden war. Radevormwald dagegen hatte keine Direktverbindung nach Köln, so dass hier einige Fahrgäste hätten hinzu gewonnen werden können, die nicht gerne mehrmals umsteigen.

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Vorschulkinder in der Backstube von Obermeisterin Eppels

Birgit Eppels, Obermeisterin der Innung der Nahrungsmittelhandwerke Remscheid, konnte in ihrer Backstube jetzt 15 Vorschulkinder der Integrativen Kindertagesstätte Hagedornweg begrüßen. Bei dem vorweihnachtliche Besuch im „Keksladen“ (auch mittwochs und Samstag auf dem Remscheider Markt) durften die Kinder natürlich auch Kekse ausstechen und backen. Elke Beier-Engstermann, Leiterin der Kita Hagedornweg: „Wir hatten alle viel Spaß  und danken nochmals für die nette Einladung im Rahmen der Sozialen Patenschaft des Remscheider Handwerks.“ (Fred Schulz)

Dritte Ausgabe des „kubia-Magazins“ ist erschienen

Pressemitteilung des Instituts für Bildung und Kultur e. V.

Sich kreative Räume zu erschließen und kulturell-künstlerisch zu betätigen, ist für viele ältere Menschen wichtiger Bestandteil einer sinnerfüllten Gestaltung des eigenen Älterwerdens und bedeutet einen Zugewinn an Lebensqualität. Wie diese Räume ausschauen und gestaltet werden können, ist Inhalt des „kubia-Magazins“ des „Kompetenzzentrums für Kultur und Bildung im Alter“ (kubia). Es widmet sich zweimal im Jahr wechselnden Themen der Kulturellen Bildung und Teilhabe imAlter und richtet sich an interessierte Kulturpädagogen/innen, Mitarbeiter/innen von Kultur-, Alten- und Bildungseinrichtungen, Künstler/innen, Altenpfleger/innen, Kulturmanager/innen und Vertreter/innen kommunaler Kultureinrichtungen. In dem soeben erschienenen Heft list das Thema „It takes two to tango: Kulturelle Bildung im Generationendialog“. Denn Kulturelle Bildung bietet mit gemeinsamen Tanz-, Theater-, Medien- und anderen Kunst- und Kulturprojekten vielfältige Zugänge, um einen Dialog der Generationen zu fördern, von- und miteinander zu lernen und gemeinsam Spaß und Freude zu erleben. Dazu findet sich eine Vielzahl von Beispielen, z.B. ein Bericht über das aktuelle Europa-Projekt von kubia („mix@ges“), bei dem es um Generationenbegegnungen durch die künstlerische Nutzung digitaler Medien geht. Das Resümee einer jungen Projektteilnehmerin könnte bei dem Thema zum Leitbild werden: „Es heißt immer Generationenunterschied, dabei müsste man viel mehr nüber die Gemeinsamkeiten sprechen.“

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REB vergrößern sich um Forst, Grün, Friedhöfe und Straßen

Die Remscheider Entsorgungsbetriebe sollen zum 1.1.2014 um die Sparten Forst, Grünflächen, Friedhöfe und Straßenbau erweitert werden. Das steht heute auf der Tagesordnung des REB-Betriebsausschusses. Die Verwaltung soll die zur Betriebserweiterung notwendigen Schritte vorbereiten und dem Rat zum Beschluss vorlegen. Aus diesen Bereichen sollen die wesentlichen operativen Aufwandsansätze (Personalaufwendungen, Materialaufwendungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) in die neue Gesellschaft übergehen.

Der mit dem Hauhaltssanierungsplan erteilte Prüfauftrag, städtische Ämter mit den Remscheider Entsorgungsbetrieben (REB) in der Rechtsform einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zusammenzulegen, führte zu einem Gutachten, das diesem Plan Synergieeffekte und damit Kostenentlastungen in einer Größenordnung von ca. 1 Mio. € attestierte. Voraussetzung: Die Zusammenfassung aller Bereiche an einem einzigen Standort. Dies aber ist, wie es in der Verwaltungsvorlage für den Ausschuss heißt, „derzeit aufgrund der räumlichen Möglichkeiten nicht umsetzbar.“ Dennoch laute die Empfehlung der Gutachter, die REB um die Sparten Forts, Grünflächen, Friedhöfe, Straßen- und Brückenbau zu erweitern. Die neuen Sparten sollen in die bestehenden Buchhaltungs- und Kostenrechnungssysteme der REB integriert werden.

Beschließt der Rat in der Dezember-Sitzung entsprechend, werden 160 Mitarbeiter auf 157,3 Vollzeitplanstellen) in die neuen „Technischen Betriebe (TBR) verlagert. Für diese Bereiche ist im Haushaltssanierungsplan bereits ein nicht unerheblicher Personalabbau (18 Vollzeitplanstellen) vorgesehen Dieser Personalabbau „muss bei der Gründung der TBR umgesetzt werden“, heißt es in der Vorlage. Bereits hieraus ergebe sich im Konsolidierungszeitraum ein Personalkostenabbau in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Weitere Kosteneffekte, vor allem im Personalbereich, seien nur langfristig umsetzbar.

Das Straßen-, Brücken-, Spielplatz- oder Grünflächenvermögen soll nicht auf die neuen TBR übertragen werden. Wohl aber das Betriebsvermögen (Geräte, Fahrzeuge, Betriebsgebäude etc.) Einzige Ausnahme: die Sparten Forst und Friedhöfe.  Auch deren Grundvermögen soll an die TBR gehen. Da das Straßenvermögen, die Grünflächen und Spielplätze etc., im Vermögen der Stadt Remscheid verbleiben, bleibt diese weiterhin zuständig für die Finanzierung der notwendigen Investitionen. Die Stadt behält insbesondere die Funktion des Straßenbaulastträgers. Die TBR sind hier nur als Ingenieurbüro und operativer Baubetrieb tätig.

Von Zweien, die sich ins Abseits gedrängt fühlen

„Dicke Luft“ im Rathaus. Und auch zwischen Sport und Politik in Remscheid. Auch in der sechsten Version fand der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf eines „Pakts für den Sport“ vergangenen Donnerstag im Schul- und Sportausschuss keine Zustimmung. Eine Niederlage für Sportdezernent Burkhard Mast-Weisz und Sportamtsleiter Bernd Fiedler, die das Papier gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid erarbeitet und dabei auch Anregungen der Politik berücksichtigt hatten. Das habe der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke wohl vergessen, beklagte auf der gestrigen Pressekonferenz des Sportbundes Klaus Hesse. Und  Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes, vermutete, der Text sei der Politik offenbar im Vergleich zu ähnlichen Vereinbarungen in anderen nordrhein-westfälischen Städten zu konkret. „Dabei waren die Anregungen der Politik, die eingebaut worden sind, eigentlich sehr konstruktiv“, wunderte sich Geschäftsführerin Daniela Hannemann.  Nun also „droht der mühsam ausgehandelte Pakt des Sports zu platzen“, schrieb gestern der RGA – und lieferte darauf gleich Meineckes Antwort: „Ich weiß nicht, ob der Pakt mühsam ausgehandelt wurde. Der war plötzlich da. Was mich daran stört, ist der erkennbar große Anspruch des Sportbundes, in die Abläufe der Verwaltung eingreifen und überall mitbestimmen zu wollen. (…) Das fanden wir befremdlich.“ Joachim Hartenstein (RTV), der seinen Sitz im Sportausschuss kürzlich genervt an Hannemann abgetreten hatte, weil „mir meine Zeit dafür zu schade ist“, kommentierte Meineckes Aussage im RGA vom 17. November („Sportpolitik ist eine Angelegenheit der Politik") gestern sarkastisch: „Die Aktivitäten der vergangenen Jahre beweisen: Der einzige, der in Remscheid wirklich Sportpolitik macht, ist der Sportbund!“ Nicht aber, um der Politik diese Aufgabe streitig zu machen. „Wir wollen eigentlich nur Hilfestellung leisten und unseren Sachverstand einbringen!“ Aber selbst das werde dem Sportbund nunmehr verwehrt, kritisierte Reinhard Ulbrich.

Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes Remscheid. Foto: Lothar Kaiser

Die Remscheider Sportvereine verstehen die neue Kooperationsvereinbarung als Weiterentwicklung der „Allianz für den Sport“, der der Sportausschuss am 2. Oktober 2002 ausweislich des Sitzungsprotokolls beigetreten war. Und als folgerichtige Konsequenz aus zwei Vereinbarungen während so genannter Turmgespräche“ mit Fraktionsvorsitzenden und Dezernenten -  am 19.Januar 2004 („Sieben-Punkte-Handlungsprogramm“) und am 26. April 2004 (erste Kooperationsvereinbarung zwischen Sport-Verwaltung und Sportbund), so Ulbrich gestern weiter. 2004 sei vereinbart worden, dass der Sportbund „künftig in die sportpolitischen Planungen einbezogen wird“. Daraufhin habe der Sportbund damals auf seine Forderung nach Stimmrecht im Sportausschuss verzichtet. Fast schon genüsslich zitierte Ulbrich gestern aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 26. März 2004, wonach Hans Peter Meinecke den damaligen Oberbürgermeister Fred Schulz in seiner Aussage unterstützt habe, die Ergebnisse der Turmgespräche sicherten eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und: Bei der Verteilung der Mittel aus der Sportstättenpauschale des Landes solle der Sportbund ein Mitspracherecht erhalten. Verwundert zeigten sich die Sportfunktionäre gestern, dass die Politik dem Sportbund künftig nur noch das Recht einer Stellungnahme zu bereits vorliegenden Verwaltungspapieren einräumen will und sich an folgender Passage im „Parkt für den Sport“ reibt: „Die Kooperationspartner werden auch weiterhin eine vertrauensvolle Informations- und Beteiligungskultur pflegen. Manifestiert wird dies durch

  • Beteiligung des Sportbundes an der Ratsarbeitsgruppe Sportentwicklung, in der Politik, Verwaltung und Sportbund alle maßgeblichen Sportentwicklungsprojekte beraten,
  • Beteiligung des Sportbundes an Mitteilungen und Beschlussvorlagen für den Rat der Stadt und seine Gremien in allen Belangen des Fachdienstes Sport und Freizeit. Der Sportbund kann entsprechend Stellungnahme beziehen.
  • Beteiligung des Sportbundes an der Gesundheitskonferenz und ihrer Arbeitsgruppen, insbesondere der AG Kindergesundheit,
  • Beteiligung des Sportbundes an der AG Jugendverbandsarbeit,
  • Einbindung des Sportbundes in die Managementplanung des Dezernats Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport,
  • Beteiligung von Sportdezernent und dem Leiter des Fachdienstes Sport und Freizeit am Sportforum des Sportbundes,
  • Fortführung der „Quartalsgespräche“.

„Der Pakt für den Sport ist doch nicht vom Himmel gefallen, sondern er entspricht bewährtem täglichen Handeln“, stellte Reinhard Ulbrich fest. Dazu zähle auch, dass der Sportbund durch die Übernahme weiterer „Schlüsselgewalt“ in den Sportstätten für einen eigenen Sparbeitrag in Höhe von rund 700.000 Euro gesorgt habe. Ob die Politik denn das auch zur Disposition stellen wolle, fragte Erwin Rittich (LTG). „Aber noch hoffe ich, dass der Streit positiv beigelegt werden kann“, ergänzte Ulbrich.

Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar Kaiser„Stadtvorstand in erschreckendem Zustand“, kommentierte am Freitag im RGA Andreas Tews, nachdem der Sozialdezernent Mast-Weisz (Foto links) beklagt hatte, er habe nur durch Zufall von einer Überprüfung seines Amtsbereichs durch einen externen Prüfer erfahren. Zwischen der Oberbürgermeisterin, ihrem Referenten und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden auf der einen und Mast-Weisz auf der anderen Seite stimme es menschlich schon seit längerem nicht mehr, so Tews. Meinecke dazu gestern im RGA: „Ich habe persönlich nichts gegen Herrn Mast-Weisz. Aber er (Meinecke) sei der Meinung, dass im Sozialbereich Einsparungen gefunden werden müssten. „Wir haben festgestellt, dass das Dezernat … recht groß und unübersichtlich ist, so dass … der Gedanke an eine externe Überprüfung nahe (liegt).“ Dass Mast-Weisz sich hintergangen fühle, sei „ein Lebensgefühl“, hatte sich Meinecke am Freitag im RGA wenig einfühlsam geäußert.

Für diese Art der öffentlichen Auseinandersetzung in scharfem Ton haben viele städtische Bedienstete kein Verständnis. Und auch die Sportfunktionäre nicht, wie sie gestern einhellig betonten. Mastz-Weisz solle offenbar als Sozial- wie als Sportdezernent ins Abseits gestellt werden. Reinhard Ulbrich: „Die Sportvereine stehen geschlossen hinter ihm. Er war uns immer ein verlässlicher Verhandlungspartner. Wir haben großes Vertrauen zu ihm, auch wenn wir uns in der Vergangenheit manchmal gefetzt haben – aber immer mit offenem Visier!“ Noch ein Unterschied zwischen Sport und Politik??

"Für einen Sportplatzersatz reicht der politische Wille nicht!"

Nun müsse man alsbald in Lennep nach einem neuen Sportplatzgelände suchen, sagte Oberbürgermeisterin Beate Wilding am 3. November, als sie auf einer Pressekonferenz im Rathaus für eine kleine Sensation sorgte: Nicht mehr an der Blume, sondern in direkter Nachbarschaft der Lenneper Altstadt soll nun ein Designer Outlet-Center entstehen auf den Schützenplatz (zweigeschossige Tiefgarage), dem Jahnplatz und auf dem Gelände des jetzigen Lenneper Stadions-Gelände, dessen Hanglage eine weitere Tiefgarage unter den einzelnen Shops und gastronomischen Betrieben des neuen DOC möglich macht. Bei den neuen Planungen müssten die berechtigten Interessen“ der Lenneper Vereine berücksichtigt werden, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Siegfried dem Waterbölles damals in einer ersten Stellungnahme. Und auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke betonte, das Projekt müsse „mit dem Ziel der Verwirklichung mit allen Beteiligten (Vereine, Organisatoren und Privatpersonen) sorgfältig weiterentwickelt werden“; fügte hinzu, es dürfe „nicht an den Bedenken Einzelner scheitern!“

Inzwischen ist viel gesagt worden. In den Medien, aber auch hinter verschlossenen Türen. Begeisterte Fürsprecher eines DOC meldeten sich ebenso zu Wort für „Oberbedenkenträger“. Am 7. November diskutierte der Presseclub der Denkerschmette das Thema. Einig waren sich an diesem Abend Wieland Gühne (W.i.R.) und Axel Behrend (Linke) darin, dass ein neues Gelände für Sport und Vereine gefunden worden sein müsse, bevor Stadion und Schützenplatz verkauft würden. Das Problem: Bereits für Februar peilt die Stadt offenbar einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor McArthurGlen an. Da geht es dann ums Geld – um die Frage, welche Infrastrukturmaßnahmen zu Lasten von McArthurGlen gehen und welche zu Lasten der Stadt.

Hauptsache, es bleibt genug übrig Geld aus dem Grundstücksverkauf übrig für einen neuen Fußballplatz anstelle des alten Stadions. Für einen Platz, der den jetzigen Erfordernissen des 1. FC Remscheid entsprechen müsse, nicht weniger, aber auch nicht mehr, hörten Sportfunktionäre seitdem aus Kreisen von Rat und Verwaltung. Vergangenen Freitag traf man sich endlich in größerer Runde im Rathaus; um miteinander (!) zu reden. Oberbürgermeisterin Beate Wilding hatte eingeladen. Mit dabei von Seiten der Verwaltung Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, Sportdezernent Burkhard Mast-Weisz und Sportamtsleiter Bernd Fiedler. Die Ratsfraktionen waren durch Jochen Siegfried (CDU), Hans Peter Meinecke (SPD), Hans Lothar Schiffer (FDP), Beatrice Schlieper (Grüne), Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Fritz Beinersdorf (Linke) vertreten, der Remscheider Sport durch Klaus Hartmann (LTG), Dieter Maar (FCR), Hr. Claudio Giuliano (VfL Lennep), Joachim Weber (SG Hackenberg) sowie durch Dr. Ralf Flügge, Andreas Engels und Daniela Hannemann als Vertreter des Sportbundes Remscheid.

Wer erwartet hatte, dass es anschließend eine abgestimmte Presseerklärung geben  würde, sah sich enttäuscht (und wer damit erst gar nicht gerechnet hatte, sah sich in seiner Einschätzung der städtischen Öffentlichkeitsarbeit bestätigt). Dabei wollen nicht nur die Vorstände der Sportvereine wissen, wo in Lennep Ersatz für das Stadion geschaffen werden soll, sondern auch die vielen Mitglieder dieser Vereine. Leider scheint es in der Konferenz am Freitag eher planlos zugegangen zu sein. Diesen Eindruck konnte man aus dem Gedächtnisprotokoll ziehen, auf das sich Daniela Hannemann, die Geschäftsführerin des Sportbundes, gestern Nachmittag auf einer Pressekonferenz in der Turnhalle an der Jan-Wellem-Straße mehrfach bezog. Eingeladen dazu hatte Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Sportbundes Remscheid und frühere Oberbürgermeister der Stadt, um gemeinsam mit den Sportfunktionären Hartmut Bau, Jutta Fey, Dr. Rald Flügge, Joachim Hartenstein, Stefan Schürmann, Klaus Hesse und Erwin Rittich eines ganz klar zu machen: „Völlig indiskutabel wäre für die Sportvereine, würde die Stadt mit dem Investor einen Vertrag abschließen, obwohl ein Ersatzgelände für das Stadion noch weiterhin im Nebel läge! Wir können uns auf keine eventuelle Luftnummer einlassen!“ Genau darauf aber scheint es hinauszulaufen.

Daniela HJannemannWie denn die Finanzierung des Ersatzgeländes aussehen solle, hatte Daniela Hannemann (Foto rechts) am Freitag wissen wollen. Die Obernbürgermeisterin habe ihr daraufhin geantwortet, das Volumen kenne man noch gar nicht. Noch fehle ein Bodengutachten. Und je nachdem, was die Stadt als Grundstückspreis erhalte und was sie für Infrastrukturmaßnahmen ausgegeben müsse, könne man dann erkennen, was für einen Sportplatz übrig bleibe. Reinhard Ulbrich dazu: „Der politische Wille, für einen neuen Sportplatz zu sorgen, reicht uns alleine nicht!“

Oberbürgermeisterin Beate Wilding habe am Freitag die Sportvertreter gefragt, wo sich diese denn eine Ersatzfläche vorstellen könnten und welche Bedarfe (Fußball, Leichtathletik, Schule) diese Fläche erfüllen müsse, berichtete Hannemann weiter. Die Bedarfsanalyse, die das städtische Sportamt bereits mit dem Sportbund Remscheid erstellt hat, habe bei dem Treffen zu ihrer Verwunderung keine Rolle gespielt.

Die Sportvereine sehen die größten Chancen für einen neuen Fußballplatz in Hackenberg, eventuell unter Einbeziehung des früheren Krankenhausgeländes. Notwendig sei dort allerdings ein massiver Ausbau der Infrastruktur (mind. sechs neue Umkleiden; zusätzliche Parkplätze) da der VfL Lennep auch Frauenfußball anbiete und daher Umkleiden für beide Geschlechter vorhanden sein müssten. Auch die SG Hackenberg verweist auf eine – auch ohne zusätzlichen Sportplatz-  prekäre Umkleidesituation an der Hackenberger Straße hin. Schon jetzt müssten die Umkleiden der Sporthalle genutzt werden.

Bis Mitte Januar wollten die OB und der Stadtplaner die am Freitag angesprochenen Ersatzflächen (Hackenberg, Bachtal, Knusthöhe: Bereich zwischen Ringstraße und Albert-Schmidt-Allee) prüfen, berichtete Hannemann gestern. Auch Fragen des Lärmschutz und des Parkplatzbedarfs sollten dann beantwortet werden. Auf  ihre Frage, ob womöglich gar Geld übrig bleibe für einen neues Sportgelände, habe Hans Gerd Sonnenschein etwas unwirsch reagiert: Er wisse derzeit nun mal nicht, über welche Summe man letztlich sprechen könne.

Im RGA stellte gestern Hans Peter Meinecke fest, der neue Sportplatz müsse „aus dem Projekt heraus finanziert werden. Zusätzliches Geld haben wir nicht!“ – Für Reinhard Ulbrich ein weiterer Beleg für die Notwendigkeit eines „Pakts für den Sport“. Dessen drohendes Scheitern war gestern das zweite große Thema des Sportbundes Remscheid.

Familienzentrum "Im Park" fördert Kinder ganz speziell

FIP Familienzentrum im Park

Wilhelmstraße 36, 42853 Remscheid
Leitung: Margarete Cziesla, Tel. 02191 / 27075
Homepage: www.fip-rs.de
E-Mail: fip@familienzentrum-suitbertus.de">fip@familienzentrum-suitbertus.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7.00 -16.30 Uhr, Freitag: 7.00 -15.00 Uhr (Notgruppe bis 16.30 Uhr)

Träger: Katholische Kirchengemeinde St. Suitbertus, Papenberger Straße 14a, 42853 Remscheid, Tel. 02191/24773

Wir sind eine katholische Kindertagesstätte mit drei integrativen Gruppen. In diesen betreuen wir je zehn Kinder ohne und fünf Kinder mit Förderbedarf. In einer vierten Gruppe werden 20 Kinder ab zwei Jahren betreut. Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen, Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen, Sprachstörungen und Beeinträchtigungen in der sozialen und emotionalen Entwicklung werden in Einzeltherapien oder im Gruppengeschehen spielerisch gefördert. Das ist uns wichtig: Fürsorge, Integration, Sicherheit, Individuelle Förderung, Selbständigkeit, Neugier, Miteinander, Freude an Spiel, Bewegung und Sprache, Optimismus, Naturerfahrungen, individuelle Förderung, Geborgenheit, wertschätzender Umgang, Glaube, Integration. Das FamiIienzentrum Im Park hat 2006/2007 an der Pilotphase teilgenommen und am 4.6.2007 das Gütesiegel erhalten. Die Rezertifizierung hat im Kindergartenjahr 2010 / 2011 stattgefunden, wobei das Gütesiegel wieder überreicht worden ist.

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Volksbank-Symposium: Theo Waigel und Europa als Chance

Andreas Otto vom Vorstand der Volksbank Remscheid-Solingen eG, Dr. Theo Waigel und Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen eG freuten sich über die zahlreichen Gäste beim traditionellen Symposium in der Volksbank.Pressemitteilung der Volksbank Remscheid

Gestern Abend war Dr. Theo Waigel zu Gast in der Lenneper Klosterkirche und referierte im Rahmen des traditionellen Symposiums der Volksbank Remscheid-Solingen eG über das Thema „Europa und der Euro – Chancen und Risiken“. Als Bundesfinanzminister habe er maßgeblich für die Einführung des Euro gestellt hat. „Es lohnt sich für dieses Europa zu kämpfen“, lautete der Apell von Theo Waigel, denn: „Noch nie ging es Deutschland so gut wie heute und ein Scheitern des Euro wäre eine Katastrophe für Deutschland und Europa“. Theo Waigel, der in den 90er Jahren Finanzminister unter der Regierung Kohl war, berichtete eindrucksvoll über die Entstehung des Euro und über die derzeitige Situation in Europa. Die 250 Besucher erfuhren, wie der Elder Statesman nachhaltig für Deutschland die Weichen stellte und bis heute den Kontakt zu seinen ehemaligen europäischen Partnern aufrecht erhält. Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen eG, würdigte den Referenten für seine Arbeit und stellte fest: „Ohne Theo Waigel und die Einführung des Euro wäre heute die Situation für die Deutschen problematischer – gerade auch für die heimische Wirtschaft.“ In seiner Begrüßungsrede ging Frithjof Grande auch auf das Mittelstandssymposium ein, welches seit neun Jahren stattfindet und mittlerweile eine „Kult-Veranstaltung“ in Remscheid geworden sei.

Auffahrunfall: 25.000 Euro Sachschaden an vier Pkw

Gestern um 17.37 Uhr kam es auf der Lenneper Straße in Höhe der Autobahnbrücke zu einem Verkehrsunfall mit vier Pkw. Deren zehn Insassen, darunter zwei Kleinkinder, konnten sich zwar eigenständig aus den Fahrzeugen befreien, jedoch wurden fünf Erwachsene bei dem Unfall verletzt und mussten nach einer Erstbehandlung vor Ort zur weiteren medizinischen Versorgung in die Krankenhäuser in Remscheid und Wermelskirchen gebracht werden. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sicherten die Unfallstelle, klemmten die Batterien der betroffenen Fahrzeuge ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und stellten den Brandschutz sicher. Zur rettungsdienstlichen Versorgung kamen vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der Notfallseelsorger zum Einsatz. Zu dem Unfall war es gekommen, weil ein 38-jähriger Velberter auf die Linksabbiegerspur zur BAB 1 (Fahrtrichtung Dortmund)   hatte wechseln wollen und dabei zu spät hatte, dass die Fahrzeugschlange vor ihm abbremste. Trotz sofortiger Notbremsung fuhr er auf den vor ihm fahrenden Pkw eines 58-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf den nächsten Pkw aufgeschoben und dieser auf einen dritten. An den vier Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 25.000 Euro. (aus dem Bericht von Polizei und Feuerwehr)

Der Christbaumschmuck kam diesmal vom Henkelshof

Foto: Lothar Kaiser

Jungen und Mädchen der städtischen Kindertageseinrichtung „Henkelshof“ schmückten gestern gemeinsam mit ihren Erzieherinnen den Weihnachtsbaum, der traditionell im Foyer des Rathauses Remscheid wenige Tage vor dem 1. Advent seinen Platz findet.

Automobilzulieferer investiert in Kunststofftechnologie

Pressemitteilung der Edscha Group

Der international tätige Automobilzulieferer Edscha übernimmt zum 1. März 2013 die FPS Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Halver und die Friedhelm Piepenstock GmbH mit Sitz in Schalksmühle. Beide Unternehmen sind langjährige Entwicklungs- und Fertigungspartner von Edscha. Mit den Akquisitionen erweitert der Weltmarkt- und Innovationsführer für Türscharniere und Türfeststeller seine Kompetenzen im Bereich der Kunststofftechnologie. Diese gewinnt als wichtige Leichtbautechnologie im Automobilbau immer mehr an Bedeutung. „Megatrends wie der Klimawandel erfordern einen konsequenten Leichtbau bei allen Fahrzeugkomponenten. Die Friedhelm Piepenstock GmbH mit ihrem ausgezeichneten Werkzeugbau sowie die FPS Kunststofftechnik GmbH mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Großserienfertigung von Präzisionskunststoffteilen sichern Edscha einen strategisch wichtigen Gewinn an Know-how. Damit stärken wir unsere Innovationsfähigkeit nachhaltig“, erklärt Torsten Greiner, CEO von Edscha. Im Produktspektrum von Edscha gewinnen innovative Leichtbaulösungen zunehmend an Bedeutung: Dies gilt nicht nur für Antriebe zum vollautomatischen Öffnen und Schließen von Heckdeckeln und Heckklappen, sondern auch für Scharniersysteme und Türfeststeller sowie immer stärker auch für Pedalwerke.

Rund 50 neue Mitarbeiter am Standort Remscheid: Unter dem Dach von Edscha bieten sich beiden Unternehmen künftig beste Möglichkeiten, ihre Kompetenzen im Bereich der Kunststofftechnologie weiter auszubauen. Edscha wird ihnen für Investitionen in neue Technologien die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Zudem werden die Betriebsstätten Schalksmühle und Halver am Standort Remscheid integriert. Dies gewährleistet eine optimale Verzahnung zwischen dem neuen Bereich der Kunststofftechnik und den in Remscheid ansässigen zentralen Entwicklungsabteilungen. Betroffen von der Verlagerung der Betriebsstätten sind rund 50 Mitarbeiter der akquirierten Betriebe. Das mit den Unternehmenskäufen einhergehende Umsatzvolumen beträgt etwa 4,5 Mio. Euro.

"Die Esche" auf dem Hohenhagen wird 50 Jahre alt

Die Esche, das Gemeinde- und Stadtteilzentrum auf dem Hohenhagen, wird genau am 1. Advent 50! Aus diesem Anlass feiert die Gemeinde natürlich, aber eben nicht mit großem Tamtam, Reden und geladenen Gästen, sondern wie üblich mit allen, die gerne engagiert etwas für- und miteinander machen. Los geht`s daher um 11:15 Uhr mit einem Festgottesdienst, gestaltet von Pfarrer Wüpper  und Pfarrer Axel Mersmann. Anschließend gibt’s dann weder Sekt noch kaltes Buftet, sondern den traditionellen "Nikolaus-Markt" mit jede Menge selbst Hergestelltem -  nicht nur von den Gemeindemitgliedern der Johannes-Kirchengemeinde, sondern auch von vielen anderen engagierten Nachbarn auf dem Hohenhagen. Das alles kann gekauft und verzehrt werden (von Ohrringen über Socken bis hin zu Glühwein und Suppe) zu Gunsten der Kinderhospizstiftung Bergisch-Land. Wer gerade nicht aussuchen, trinken oder essen will, kann sich bei einem umfangreichen Programm einschließlich Theater und Tanz erholen.