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Mountainbiker, oder: mit vollem Speed hinein in die Dickung

Foto: Hans Georg Müller.

Ruhig war es im Wald. Es ist einer der schönsten Wege an der Drosselwiese im Forstgut Hasenclever auf Ehringhausen. Plötzlich ein Rauschen, und wenige Sekunden später rasten Mountainbike-Fahrer an mir vorbei. Gerade konnte ich noch ausweichen. Was wäre, wenn Mutter mit Kinderwagen...? Und einen Tag später eine erneute "Begegnung der dritten Art" mit den "Sportlern". Erst quer über die Wiese und dann mit vollem Speed hinein in die Dickung. Das Wild wird vergrämt, und Menschen werden in Gefahr gebracht. Wer so fährt, sollte sich einen speziellen Mountainbike-Parcours suchen.

Kunsthandwerker- und Bauernmarkt in Lüttringhausen

Foto: Hans Georg Müller.

Einen Parkplatz in näherer Umgebung dieser Lüttringhauser Attraktion zu finden war schon Glücksache. Der Ordnungsdienst hatte zu tun, um besonders Parkfreudige im absoluten Halteverbot mit 15 Euro für die erste Stunde und mit 25 für die zweite zu verwarnen. Die sommerlichen Temperaturen und ein knackblauer Himmel sorgten für gute Umsätze. Frisch gepresster Apfelsaft schmeckte zur Auswahl der unterschiedlichsten Würste. Immer dabei Curry, auch Berliner mit Schärfenangabe, neu Elsässer pikant und selbstverständlich Krakauer. Ausdauernde Esser konnten sich mit der Entschalung bergischer Flußkrebse mühevoll beschäftigen. Der Handwerkermarkt wirkte wohl "synergetisch", um die  Publikumszahl zu potenzieren.  

„Kommunen müssen für politischen Fehler auch noch zahlen!“

Pressemitteilung der Fraktion der Grünen

Beinahe beiläufig lag dem Jugendhilfeausschuss gestern eine Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnisnahme vor, aus welcher hervorgeht, dass Remscheid bei der Umsetzung des Betreuungsgeldes künftig auf einem Gutteil der Personalkosten hängen bleiben soll. „Das schlägt dem Fass endgültig den Boden aus!“, so David Schichel, Jugendpolitischer Sprecher und Mitglied im Finanzausschuss: „Wieder einmal bleibt Remscheid auf Kosten sitzen, die in Berlin zu verantworten sind, von Konnexität wieder keine Spur. In einer Stadt, die um jeden Betreuungsplatz genauso kämpfen muss, wie um jede Verwaltungsstelle, ist das einfach nicht zu vermitteln. Eine halbe Stelle könnten wir dauerhaft für sinnvollere Dinge einsetzen, als zur Verwaltung eines groben gesellschaftspolitischen Fehlers wie dem Betreuungsgeld. Ich fordere Herrn Hardt schlicht auf, die Einwände, die er bei jeder Podiumsdiskussion des vergangenen Wahlkampfes von Eltern, Erzieherinnen und Kommunalpolitikern entgegnet bekam, endlich ernst zu nehmen. Setzen Sie sich für die Abschaffung der Herdprämie ein und sorgen Sie mit diesem Geld für eine nachhaltige Finanzierung der Schulsozialarbeit und eine qualitative und nachfragegerechte Kinderbetreuung im Bergischen Land.“

Für Gäste aus Kirsehir fand sich am GBG nur eine Familie

Pressemitteilung der grünen Landtagsabgeordneten Jutta Velte

Gestern besuchten Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums (GBG) mit ihren Gästen aus Kirsehir die grüne Remscheider Abgeordnete Jutta Velte, Integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, im Landtag in Düsseldorf. Jutta Velte: "Es war ein sehr angenehmer und interessanter Besuch. Wir haben intensiv über Migration und Integration, über anonymisierte Bewerbungen über Fachkräftemangel und über Wege zu einer inklusiven Gesellschaft diskutiert. Interessant waren die unterschiedlichen Sichtweisen der jüngeren und älteren Teilnehmer und vor allem deren Diskussionsfreude. Ich habe den Besuch als Bereicherung erlebt. Schade nur, dass sich an der Schule nur eine deutschsprachige Familie gefunden hat, die die Gäste aus Kirsehir aufnehmen konnte."

„Man kann auch mit einer Gabel den Löffel abgeben!“

Pressemitteilung der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V.

Müssen scharfe Messer „gefährlich gut“ sein oder sind sie auch „gut gefährlich“? Was sagt das Produktsicherheitsgesetz und die Marktaufsicht dazu? Und wie können Qualitätssiegel dem Verbraucher helfen, gute Produkte zu finden? Trockene Fragen um Verordnungen, Richtlinien und Gesetzen, denen Dr. Christian Pelshenke auf dem 19. Werkzeugseminar der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW) am Donnerstag kurzweilig nachging. Durch die jahrzehntelange Verzahnung des Forschungsbereichs mit dem Prüfbereich der FGW ist bei Forschungsgemeinschaft in Remscheid neben der Werkzeugkompetenz auch eine zentrale Stelle für die Prüfung von Schneid- und Haushaltwaren entstanden. Die Veranstaltung hat sich nicht nur als Plattform für wissenschaftlichen „know-how“-Transfer etabliert, sondern hat sich zudem zum Branchentreff entwickelt. Auf dem im zwei-jahres Rhythmus stattfindenden Seminar berichteten weitere, hochkarätige Referenten über wissenschaftlich-technische und rechtliche Dinge rund um das Thema Schneidwaren und Verbraucherprodukte.

Prof. Wendl von der Fachhochschule Südwestfalen eröffnete die Veranstaltung mit einem ebenso kurzweiligen Vortrag über „Messerwerkstoffe für Profis“ und erklärte die Verschleißbeständigkeit von Stahl anhand von Haselnussbutter. Frau Dr. Jung von der Firma Böhler stellte die Eignung neuer pulvermetallurgischer Stähle, so genannte PM‑Stähle, als Messerwerkstoffe vor, bevor Herr Zind von der FGW über „Schneidleistung von Messern und Klingen“ berichtete. Am Nachmittag referierte Herr Müller von der Bundesanstalt für Materialforschung aus Berlin über Korrosions­beständigkeit, deren Charakterisierung und Bestimmung. Dabei wurden neue Verfahren vorgestellt, mit denen man in einem Kurzprüfverfahren zerstörungsfrei Halbzeuge, aber auch fertige Produkte auf deren Korrosionsbeständigkeit hin testen kann. Herr Gehring von dem gleichnamigen Solinger Schneidwarenhersteller leitete über die Lebensmittelverträglichkeit von Verbraucherprodukten und die sogenannte „Solingen-Verordnung“ zu rechtlichen Aspekten und Anforderungen an die Hersteller und sogenannten Inverkehrbringer über. Immer höhere Anforderungen von Kunden verlangen den Herstellern innovative Ansätze ab. Das beginnt beim Werkstoff und endet nicht zuletzt an der Überprüfung und Einhaltung von gesetz­lichen Vorgaben. In dieser logischen Kette war die gut besuchte Veranstaltung auch aufgebaut. Ein Rundgang durch die neuen Prüflaboratorien mit praktischen Vorführungen rundete die gut besuchte Veranstaltung ab.

Verleihung des ZahnGesundheitsPreises 2013

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zum Tag der Zahngesundheit 2013 verlieh der Arbeitskreis "Zahngesundheit für Remscheid" in diesem Jahr bereits zum sechszehnten Mal den ZahnGesundheitsPreis an Kindertageseinrichtungen Remscheids, die täglich mit den Kindern nach dem Frühstück die Zähne putzen. Das Zähneputzen im Kindergarten ist keine Selbstverständlichkeit. Es fordert von den Erzieherinnen Zeit, Aufmerksamkeit und Wissen. Klar ist jedoch: Wer seine Zähne von Kindesalter an pflegt, hat gute Chancen auf gesunde Zähne im Erwachsenenalter! Der Arbeitskreis "Zahngesundheit für Remscheid" hat es sich daher zum Ziel gemacht, immer wieder das Engagement derjenigen zu unterstützen, die sich ganz besonders für die Zahngesundheit von Kindern einsetzen. Die Verleihung des ZahnGesundheitsPreises ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen der Arbeitskreis die Zahngesundheit der Remscheider Kinder fördern möchte.

Dass dies eine lohnenswerte Aufgabe ist, beweisen die Erfolge: Seit Gründung des Arbeitskreises im Jahr 1994 ist die Anzahl der sogenannten „naturgesunden“ Zähne der Remscheider Kindergartenkinder um 16,5 % und die der Schüler um 34,4 % gestiegen. Zur Verlosungsfeier des ZahnGesundheitsPreises 2013 hatte der Arbeitskreis "Zahngesundheit für Remscheid" gestern in die Aula der Gemeinschaftsgrundschule Freiherr-vom-Stein eingeladen. Die Resonanz auf den ZahnGesundheitsPreis war wie in jedem Jahr sehr groß. Mehr als die Hälfte aller Remscheider Kindertageseinrichtungen nahmen an der Verlosung teil. Mit Unterstützung der anwesenden Kinder zog Oberbürgermeisterin Beate Wilding die Gewinner von attraktiven Geldgewinnen in Höhe von insgesamt 1.850 Euro. Damit möglichst viele Kindertageseinrichtungen einen Gewinn mit nach Hause tragen konnten, wurde der ZahnGesundheitsPreis auf zehn Gewinne verteilt. Über einen Geldbetrag freuten sich:

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Inklusion - eine Chance für ein Leben miteinander

Was sind eigentlich die Unterschiede zwischen Inklusions- und Integrationspolitik? Hinkt Deutschland bei der Integrationsentwicklung tatsächlich hinterher? Was wird vor Ort gebraucht, um das umzusetzen, was der Gesetzgeber vorgibt, damit alle an diesem Prozess Beteiligten sich ernst genommen und verstanden fühlen? Diesen Fragestellungen geht Prof. Dr. Andrea Platte in ihrem Vortrag am Mittwoch, 9. Oktober, ab 18 Uhr, im Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-Platz 1), nach. Andrea Platte lehrt am Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene – der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften an der FH Köln. Eingeladen wurde sie von der SPD Remscheid. Der SPD Arbeitskreis Inklusion hatte sich in den vergangenen Wochen sehr intensiv mit dem zurzeit sehr aktuellen Thema auseinandergesetzt und bei seinen Recherchen durchaus über "den Tellerrand" geschaut: Wie gestalten unsere europäischen Nachbarn die Umsetzung der Inklusionspolitik? Was kann man von ihnen lernen und was wäre sinnvoll zu übernehmen, um es hier vor Ort umzusetzen? Damit Partizipation nicht nur ein Schlagwort bleibt, haben sich die Veranstalter bewusst für die Anmietung des Vaßbendersaals entschieden. Er liegt zentral, ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar, ist barrierefrei zugänglich, verfügt u.a. über sanitäre Einrichtungen für Menschen mit Handicap und bietet durch die Tiefgarage ausreichend Parkplätze!
An den Vortrag der Referentin schließt sich eine Podiumsdiskussion an mit Prof. Dr. Andrea Platte, Dorothee Robra (Leiterein der OGGS Hackenberg), Erden Ankay-Nachtwein (Vorsitzende des Fördervereins für Interkulturelle Erziehung), Hans Peter Meinecke (Vorsitzender des Schulausschusses) und Stephan Schürmann (Behindertensport beim RTB). Durch den Abend führt Bernd Geisler (Freier Journalist).

„Competentia“ im Städtedreieck informiert am 8. Oktober

Pressemitteilung der Stadt Remscheid.

Seit dem Frühjahr 2012 arbeitet das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf „(„Competentia“) für das Bergische Städtedreieck an der Verbesserung der Ausbildungs-, Arbeits- und Wiedereinstiegsbedingungen für Frauen in unserer Region. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, das Kompetenzzentrum am 8. Oktober im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses Remscheid kennenzulernen. Ab 17 Uhr geben Birgit Frese, Katharina Maas-Krömer und Christine Jentzsch Antworten auf diese Fragen: Welche Ziele hat das Kompetenzzentrum? Wer arbeitet dort? An welchen Projekten wird derzeit gearbeitet? Welchen Nutzen können Remscheider Frauen und Remscheider Unternehmen daraus ziehen? Außerdem sollen konkrete Kooperationsmöglichketen erörtert werden. Um Anmeldung per E-Mail unter Frauenbuero@remscheid.de">Frauenbuero@remscheid.de oder telefonisch unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 39 59 wird gebeten.

„Gesundheitsrisiko Ausdauersport - Mythos oder Wahrheit?“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nur noch wenige Wochen – dann fällt wieder der Startschuss zum jährlichen Röntgenlauf. Die Teilnehmer trainieren bereits fleißig und bereiten sich auf das Sportevent vor. Doch wer hart trainiert, muss sich auch mit dem Gesundheitsrisiko auseinandersetzen. Deshalb veranstalten in diesem Jahr der Röntgen Sport Club e.V. und die Stadt Remscheid in Kooperation mit der Volksbank Remscheid-Solingen eG am 10. Oktober, zweieinhalb Wochen vor dem Laufevent, ein Röntgenlauf-Symposium. Das Motto ist „Gesundheitsrisiko – Ausdauersport? Mythos oder Wahrheit“. Schirmherr über die Info-Veranstaltung ist die DGSP – Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention des Deutschen Ärztebunds. Die Reinerlöse werden zum Erhalt der beleuchteten Bachtalrunde und der Herzsportgruppe des Lenneper Schwimmvereins gespendet. Karten gibt es im Vorverkauf sowohl im Rathaus Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15, 42899 Remscheid, als auch in den Filialen der Volksbank Remscheid-Solingen eG.

Unter der Moderation von Arnd Bader und Dr. med. Helmut Cuntze informieren in der Aula des Röntgen-Gymnasiums in Lennep drei Referenten über Risiken und Wissenswertes rund um Ausdauersport, die ideale Vorbereitung auf einen Marathon und vieles mehr. Im Anschluss können in einer Diskussionsrunde die Besucher ebenfalls ihre Fragen an die Referenten stellen. Hierfür werden vor Beginn der Veranstaltung Fragekarten ausgegeben. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Neben den vielfältigen Informationen erhalten die Besucher ein Freigetränk, ein leckeres Fingerfood und die Lauffibel „42 Tipps für 42 km“ von Dr. Schomaker. Sie wird derzeit in der Läuferszene stark diskutiert, räumt der Autor doch mit einigen bisherigen Gewissheiten auf und empfiehlt neue Wege zur Marathonvorbereitung.

Bei "Schule“ und „Soziales“ nach Geld für das WTT forschen?

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Der Ratsbeschluss von 2011 „steht“: Ab 2016 soll der jährliche Zuschuss der Stadt Remscheid für das Westdeutsche Tournee-Theater wegfallen. Ohne diese 97.000 Euro müsste das kleine Theater, das mit 180 Vorstellungen im Jahr Einnahmen von126.000 Euro erzielt, seine Pforten schließen. Denn ohne städtischen Zuschuss gäbe es auch kein Geld mehr vom Land (222 000 Euro). Das WTT vor dem Aus? Das möchte eigentlich niemand im Rat der Stadt. Aber woher das Geld nehmen? Im städtischen Kulturausschuss sprach Kulturdezernent D. Christian Henkelmann jetzt von einer "verzweifelten Situation". Die Bergische Morgenpost zitierte ihn mit den Worten: "Wir haben nicht das Geld, und die Stadt ist nicht in der Lage, durch Umschichtung die Mittel zur Verfügung zu stellen." Und von Seiten heimischer Unternehmer seien keine Sponsorengelder avisiert. Ausschussvorsitzende Karl-Heinz Humpert (CDU) appellierte an die "kreative Kämmerei", nach Finanzierungsmöglichkeiten auch einmal in den Bereichen „Schule“ und „Soziales“ zu forschen. Das lässt nichts Gutes erwarten.

Handwerk feierte zweites Jahr der Sozialen Patenschaft

 

Fotos: Lothar Kaiser

Das Remscheider Handwerk feierte am vergangenen Samstag den diesjährigen „Tag des Handwerks“ in der Integrativen Kindertagesstätte am Hagedornweg. Zugleich wurde das zweijährige Jubiläum der Sozialen Patenschaft des Remscheider Handwerks gefeiert. 2011 hatte die Kreishandwerkerschaft Remscheid mit den angeschlossenen zwölf Innungen die Patenschaft über die drei Kindereinrichtungen der Lebenshilfe Remscheid- die Integrative Kindertagesstätte Fuchsweg. Die Integrative Kindertagestätte Hagedornweg und die Frühförder- und Beratungsstelle - übernommen.  Seitdem werden die Einrichtungen materiell und immateriell durch das Remscheider Handwerk und weiteren Partnern unterstützt. Bei Musik (Saxophonist Dirk Kammer), Clown und Kinderschminken (Petrikat), Hüpfburg und Torwandschießen kam eine fröhliche Stimmung auf, zumal auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Karin Lenhard, Vorsitzende der Lebenshilfe Remscheid, zeigten sich vom sozialen Engagement des Remscheider Handwerks sehr angetan und bedankten sich bei allen Beteiligten Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern. Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann überreichte Kita-Leiterin Elke Beier-Engstermann einen Spendenscheck über 1.000 Euro,  KFZ-Obermeister Hans-Jürgen Auras steuerte 15 Kinderwarnwesten bei. Damit hat die KFZ-Innung Remscheid inzwischen alle 105 Kinder und die Beschäftigten der beiden Kindertageseinrichtungen mit Kinderwarnwesten ausgerüstet. Diese Aktion wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt. Der nächste Tag des Handwerks findet am Samstag, 20. September 2014, statt. Geplant ist ein Handwerkerfest in der Frühförder- und Beratungsstelle.

Sponsoren-Tour über 10.000 Kilometer für Schulen in Ghana

Presseimitteilung des Leibniz-Gymnasiums

Am 1. Oktober fällt der Startschuss für alle Freunde des Leibniz-Gymnasiums, zu eine kombinierte Rad-Jogging-Walking -Tour nach Ghana. Die von den Teams in der Umgebung von Remscheid und Wuppertal zurückgelegten Strecken werden addiert und sollen bis zum 30. Juni 2014 die Strecke von Remscheid nach Ghana ergeben. Die Siegermannschaft wird dann über 10.000 Kilometer zurückgelegt haben. Die Klasse 6c eröffnet die virtuelle Ghana-Tour am 1. Oktober um 11 Uhr am Lenneper Bahnhof. Alle Teilnehmer müssen Sponsoren finden, die Radfahrern 1 Cent, Joggern 5 Cent und Walkern 8 Cent pro Kilometer zahlen. Dieses Geld wird als Spende an Opportunity International zur Gründung neuer Trustbanks oder Schulen gegeben. Um die Teilnahme an der neuen Ghana-Tour für alle Teilnehmer attraktiv zu gestalten, soll es zur Belohnung Preise in Form von Geldprämien für die Klassen- oder Kurskasse geben. Exakte Informationen zum Ablauf der OI-Tour finden Sie auf der Homepage des Leibniz-Gymnasiums (www.leibniz-remscheid.de).

Im Jahr 2009 hatte der Förderverein der Schule eine Zusammenarbeit mit der Organisation Opportunity International Deutschland (OID) begonnen, die in vorbildlicher Weise Mikrofinanzierung für Kleinstunternehmer über sogenannte Trustbanks betreibt sowie private Grundschulen (Microschools) in Entwicklungsländern gründet. Seit dem Start dieses Sozialprojekts wurde schon viel erreicht. Mithilfe einer Spende des Gymnasiums über 25.000 € wurde in Ghana eine Trustbank gegründet. Hierüber werden vier Microschools bei ihrem Auf- und Ausbau unterstützt, eine Microschool wurde neu gegründet. Das sichert 800 Schülerinnen und Schülern einen Ausbildungsplatz und 50 Lehrerinnen und Lehrern sowie zehn weiteren Schulangestellten einen Arbeitsplatz. Der größte Teil der Spende war bei zwei Sponsorenläufe, ein Schulfest und eine Projektwoche zum Thema "Eine Welt" zusammengekommen. (Verena Leberling)