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Noch keine Betriebserlaubnis für die neuen Abellio-Züge

Die neuen Triebwagen des Müngsteners ab Dezember 2013 in einer Fotomontage.

Noch weiß niemand, wann der erste Abellio-Zug fahren wird“, überschrieb der Waterbölles am 18. September einen Bericht über das neue Betriebsgebäude der Abellio Rail NRW GmbH in der Nähe des Remscheider Hautbahnhofs. Abellio, eine Tochtergesellschaft der niederländischen Eisenbahnen NS, übernimmt zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember von der Bahn AG den Betrieb des „Müngsteners“ (dann „S 7“). Dass die Züge von Abellio mit Beginn des neuen Fahrplans von Remscheid aus Richtung Wuppertal verkehren werden, war schon damals klar. Unklar war lediglich das Ende der Sanierungsarbeiten an der Müngstener Brücke. Inzwischen hat die Bahn verlauten lassen, dass damit nicht vor Juli 2014 zu rechnen sein wird. Kein glücklicher Start also für den neuen Betreiber der Regionalbahnlinie 47, wie Geschäftsführer Ronald F. Lünser gestern bei einer Pressekonferenz in „Haus Müngsten“ einräumte.

Abellio will auf der Strecke Solingen – Remscheid – Wuppertal statt der bisherigen, veralteten Triebwagen im 20-Minuten-Takt (30 Minuten-Takt abends und an den Wochenenden, 60 Minuten nachts bis 2.30 Uhr) neue Züge mit 1.000 PS und 130 Sitzplätzen einsetzen, die beim Waggonbauer Alstgom in Salzgitter gebaut wurden. Sie ermöglichen auf allen Bahnsteigen der Strecke (Ausnahme Schaberg) einen barrierefreien Einstieg, bieten Kopfstützen- und Armlehnenkomfort und verfügen über Rollstuhlplätze, behindertengerechte Toiletten und Klimaanlage - und zur Sicherheit auch über eine Video- und eine Notsprechanlage. Der Einsatz von Zugbegleitern soll, gerade am Abend, obligatorisch sein. Auch der Fahrplan verbessert sich für die Remscheider Bahnkunden: Statt einer Direktverbindung nach Düsseldorf gibt es künftig morgens zwei (ab Remscheid um 7.49 und um 8.49 Uhr), ebenso am Nachmittag (ab Düsseldorf um 16 und um 17 Uhr).

Soweit die guten Nachrichten aus der gestrigen Pressekonferenz. Und nun die schlechte: Die neuen Triebwagen vom Typ „Coradia Lint 41/H“ (im Bild ein Zug ähnlicher Bauart) haben vom Eisenbahnbundesamt die erforderliche Zulassung bislang noch nicht erhalten. Es kann also sein, dass Abellio am 15. Dezember teils mit angemieteten Fahrzeugen, teils mit den alten Triebwagen der Bahn AG den Fahrbetrieb aufnehmen muss.

Neuer Pachtvertrag für Jagdreviere gilt ab 1. April 2014

Dichte Kronen alter Buchen verhindern, dass sich am Boden junge Laubbäume wie Kirsche, Ahorn und Esche, von Förstern gerne gesehen, ansiedeln können. Um durch eine größere biologische Vielfalt Sturmschäden (wie bei Kyrill) zu vermeiden, wurden beispielsweise im Waldgebiet Küppelstein schwächere Buchen zu Gunsten kleiner Lichtungen gefällt. Seitdem wächst dort viel junges Grün. Das aber freut nicht nur die Spaziergänger, sondern auch das Rehwild. Denn mit dem Unterholz wächst auch das Futterangebot der Tiere. Je größer aber das Futterangebot, desto größer auch der Wildbestand. In diesen so regelnd einzugreifen, dass der Wildverbiss durch Rehe die Forstwirtschaft möglichst nicht beeinträchtigt, ist Aufgabe der Jäger. Der Appell von Markus Wolff, Leiter des Forstamtes der Stadt Remscheid, an die Jäger, diese Aufgabe ernst zu nehmen und den behördlich vorgegebenen Abschussplan für Schalenwild auch einzuhalten, ist bei einem Gang durch Remscheider Stadtwald unübersehbar. An zahlreichen Stellen, etwa nahe der Hofschaft Leverkusen und am „Waldhof“, hat Wolff in den vergangenen Jahren kleine Areale einzäunen lassen (Foto unten rechts) um aufzuzeigen, „wie nötig der Schutz der Baumschösslinge von hungrigem Wild ist.“ Durch die Gatter vor Rehen geschützt, kann das junge Grün kräftiger ins Kraut schießen als außerhalb des Zaunes. Wolff: “Zu viele Rehe verzögern das Wachstum eines Waldes!“

Ab 1. April 2014 gilt ein komplett neuer Pachtvertrag für die Pächter von elf Remscheider Jagdrevieren auf der einen Seite sowie Waldbesitzer und Landwirten auf der anderen. Die Vermeidung von Wildschäden (im Wald durch Rehe und auf den Feldern durch Wildschweine) spielt darin eine größere Rolle. Im Rathaus erläuterten gestern die Übereinkunft (von li. n. re.) Hans Hermann Kempe, Ernst Alfred Kempe, Rechtsanwalt Stefan Hertel und Forstamtsleiter Markus Wolff. (Foto: Lothar Kaiser)

Der Interessenkonflikt zwischen Förstern und Jägern ist vielschichtig und scheint teilweise unvermeidbar zu sein, so auch der zwischen Forstamtsleiter Markus Wolff und den rund 330 Mitglieder der Kreisjägerschaft Remscheid. Denn ein Jagdrevier ohne Wildbestand ließe sich wohl an keinen Jagdscheinbesitzer (Bundesjagdgesetz §11)  verpachten. Die Verpächter sind die Waldbesitzer und Landwirte. Über ihre bejagbarer Flächen sind sie qua Gesetz Zwangsmitglieder einer ganz speziellen Körperschaft des öffentlichen Rechts, einer Jagdgenossenschaft. Davon gibt es im Stadtgebiet Remscheid gleich drei (durch die Eingemeindung von Bergisch Born, das früher zu Hückeswagen gehörte). Vorsitzender der größten Jagdgenossenschaft Remscheid (rund 3.000 Hektar) ist Hans Hermann Kempe. Vorsitzender der örtlichen Hegegemeinschaft Remscheid (nach § 10 a Bundesjagdgesetz), die die jeweils drei Jahre laufenden Abschusspläne der Remscheider Jagdreviere koordiniert, ist Alfred Kempe. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Stefen Hertel, Berater der Jagdgenossenschaft Remscheid, und Markus Wolff stellten sie der Lokalpresse gestern im Rathaus den komplett neuen Pachtvertrag vor, den ein Jäger akzeptieren muss, will er zum 1. April 2014 eines der insgesamt elf Jagdreviere der Jagdgenossenschaft in der Größe zwischen 250 und 400 Hektar pachten.

Gatter beweisen: Zu viele Rehe verzögern das Wachstum eines Waldes. Foto:Lothar Kaiser

Die Jagdgenossenschaften legen ihre Erträge aus der Verpachtung entsprechend der jeweiligen Grundstücksfläche auf ihre Mitglieder um. Die Jagdgenossenschaft Remscheid erhielt von ihren elf Pächtern bisher pro Jahr rund 50.000 Euro. Durch den neuen Vertrag werden es einige tausend Euro weniger sein. Eine Ersparnis für die Jagdpächter? Mitnichten! Für eventuell anfallende Maßnahmen zu Verhinderung von Wildschäden sowie für festgestellte Schäden in den Wäldern durch Rehe und/oder auf (Mais-)Feldern durch Wildschweine fallen künftig für den Pächter pro Hektar seines Jagdreviers drei Euro für die Vorsorge bzw. bis zu acht Euro (je nach Wildschadensrisiko) für den entstandenen Schaden an.

Die Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden wurde auch bisher schon auf den Pächter übertragen. Nun aber wird dessen finanzielles Risiko gedeckelt. Wildschäden nach Möglichkeit zu vermeiden, ist nun das vertraglich vereinbarte gemeinsame Interesse der Jagdgenossenschaft (Verpächter) und der Jäger (Pächter). Mindestens einmal im Jahr müssen sie sich in dem Jagdrevier  treffen, um die Konsequenzen aus festgestellten Wildschäden zu beraten. Markus Wolff: „Haben die Wildschäden gegenüber dem Vorjahr zugenommen, spricht das für einen größer gewordenen Wildbestand. Dann muss der Zuwachs abgeschöpft werden!“ Sprich: Der Jagdpächter muss die Zahl seiner Abschüsse erhöhen. Keine leichte Aufgabe insbesondere bei Wildschweinen. Denn die „Schwarzkittel“ sind clever: Tagelang lassen sie sich nicht blicken (während der Jäger auf einem Hochsitz auf sie wartet). Kaum bleibt der Jäger einmal zu Hause, sind die Wildschweine wieder da und pflügen das Maisfeld um. Der Schaden für den Landwirt ist oft immens.

Wachsamer Rehbock. Foto: Hans Georg Müller.

Der Pächter verpflichtet sich, einen an den Wald angepassten artenreichen und gesunden Wildbestand herzustellen und zu erhalten, der die natürliche und künstliche Verjüngung aller im Jagdbezirk vorkommenden Hauptbaumarten ... ermöglicht und die Entmischung der Baumarten verhindert.“ (aus dem neuen Pachtvertrag) [Foto: Hans Georg Müller]

Interesse an Jagdrevier?

Wenn zum 1. April 2014 die elf Jagdreviere der Jagdgenossenschaft Remscheid für neun Jahre neu verpachtet werden, werden einige der bisherigen Pächter nicht mehr dabei sein. Sie wollen aus Altersgründen ausscheiden. Das macht den Weg frei für die bisherigen „Mitjäger“ in den Revieren, aber auch für weitere Jagdscheinbesitzer. Interessenten können sich bis Ende November bei Ernst Alfred Kempe, Nagelsberg 1, Tel. RS 65676, melden.

Die Jagdgenossenschaft Remscheid hat dem Entwurf des neuen Pachtvertrages einstimmig zugestimmt. Eine Alternative hätten die Mitglieder jedoch nicht gehabt. Denn Markus Wolff hatte kein Hehl daraus gemacht, das er die Vertragspassagen zur Vermeidung von Wildschäden für unverzichtbar hält. Ohne neuen Pachtvertrag mit den Jägern hätte die Stadt Remscheid sich aus der Jagdgenossenschaft zurückgezogen und ihren Wald als Jagdreviere selbst verpachtet. Für die bejagbaren Flächen der übrigen Mitglieder der Genossenschaft – größtenteils Felder und Wiesen – hätte sich dann kaum noch ein Jäger interessiert. Ein Einkommensverlust wäre die Folge gewesen. - Übrigens: Pro Jahr werden in Remscheid ca. 80 Wildschweine und 280 Rehe erlegt (die Wildunfälle im Straßenverkehr eingeschlossen).

CDU-Nachwuchs vermisst positive Stimmung beim DOC

Matthias Heidtmann.Pressemitteilung der Junge Union Remscheid

Zwei Jahre ist es nun her, dass die Remscheider Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurne gebeten wurden. Wahlmöglichkeit: Ja oder Nein, kein „Jein“, kein „Eventuell“, kein „Mal schauen“. Das Ergebnis: ein klares Ja. Die Bürgerinnen und Bürger die zur Wahl gingen, haben sich ein florierendes Remscheid mit wundervollen Geschäften, neue Arbeitsplätze und Besucher, die den Tourismus in Remscheid beleben, vorgestellt: Das ganze Projekt brachte eine Art Aufbruchsstimmung in die Stadt. Nach zwei Jahren ist von dieser Stimmung nicht mehr viel zu spüren. Eine Teilschuld sieht der JU-Vorsitzende Mathias Heidtmann bei der Oberbürgermeisterin „Wenn sie für das Projekt verantwortlich sein will, muss sie sich auch für das Projekt verantwortlich fühlen und dementsprechend handeln, sie muss das Projekt vorantreiben, Türen öffnen. Momentan kommt es mir so vor, als würde sie das Projekt aufschieben wollen. Oder fühlt sie sich der Aufgabe nicht gewachsen? Dann muss externer Sachverstand her!

Zudem hat sich der Wind gedreht. Viel schlechte Stimmung wird gegen das DOC gemacht, Bürger werden bewusst verunsichert. Auch die WIR-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid trägt dazu bei, die frei nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ agiert. Die W.i.R. muss sich entscheiden, ob sie hinter dem Projekt steht oder nicht. Zu viel Klein-Klein kann den ganzen Prozess verlangsamen. Der stellvertretende JU-Chef Maximilian Siegert erklärt: „Man kann jedes Projekt zerreden, man muss sich nur lange genug Zeit lassen. Da fallen einem bestimmt noch ein paar negative Schlagzeilen ein. Wir sollten nicht über Parkgebühren reden, sondern um ein Jahrhundert-Projekt für Remscheid. Eine solche Haltung brauchen wir“. Die Junge Union Remscheid steht nach wie vor hinter dem Projekt. „Wir appellieren an alle Beteiligten: Macht gute Stimmung für das Projekt. Vor zwei Jahren hatten wir eine Vision als wir Bürger und für das Projekt entschieden haben. Wir glauben weiterhin daran“, so der Vorsitzende Mathias Heidtmann.

"SPD, FDP und Grünen setzen Forderung der CDU um!"

Pressemitteilung der CDU-Mittelstandsvereinigung Remscheid

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Remscheid stellt mit Genugtuung fest, dass die „Gestaltungsmehrheit“ im Rat der Stadt Remscheid die langjährige Forderung nach einer Verstärkung der Wirtschaftsförderung, nach einem „Kümmerer“, nunmehr umsetzt. Die Umsetzung hätte aus Sicht der MIT schon drei bis fünf Jahre früher erfolgen müssen, aber es stimmt für die Zukunft zuversichtlich, dass wohl die führenden Köpfe der „Gestaltungsmehrheit“ lernfähig sind. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung fordert nunmehr die schnellstmögliche Umsetzung der geplanten Maßnahme, damit die neue Planungsamtsleiterin Sigrid Burghardt zum einen entlastet wird und sich zum anderen intensiver um die Thematik DOC kümmern kann. Zudem hat Remscheid ausreichend Probleme, die schnellstmöglich bearbeitet werden müssen. Abschließend stellt Henner Blecher, Vorsitzender der MIT Remscheid, fest: „Die heimische Wirtschaft freut sich auf einen kompetenten Ansprechpartner in der Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid. Mit der Remscheider Wirtschaft wird eine gut funktionierende Wirtschaftsförderung einen zuverlässigen Partner finden“.

Jeder Adventskalender der Lions enthält ein Los

Pressemitteilung des Lions Clubs „Wilhelm Conrad Röntgen“

In den Supermärkten gibt’s Dominosteine und Schokoweihnachtsmänner zu kaufen – und im Allee-Center und einigen anderen Verkaufsstellen den Adventskalender des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“. Der besteht aus weit mehr als Schokolade. Zum siebten Mal legt der Remscheider Serviceclub dieses Benefizprojekt auf: Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender geht an Hilfsprojekte in Remscheid. In diesem Jahr sind das der Verein „Notbremse“ und die Ärztliche Kinderschutzambulanz. „Notbremse“ hilft bedürftigen Kindern und Jugendlichen unbürokratisch, wenn beispielsweise das Geld für eine Klassenfahrt oder bestimmte Unterrichtsmaterialien fehlt. Die Kinderschutzambulanz ist seit vielen Jahren für misshandelte und missbrauchte Kinder im Bergischen Land da – und kann nur durch Spenden existieren. Im vorigen Jahr konnten die Lions 12.000 Euro aus dem Kalenderverkauf spenden. Die Produktion des Adventskalenders wird durch Spenden zahlreicher Remscheider Firmen und Einzelpersonen finanziert. Das Titelbild des Kalenders zeigt in diesem Jahr die winterliche Hermannsmühle.

Übrigens können die Käufer auch selbst etwas gewinnen: Jeder Kalender enthält eine Losnummer, mit dem sich die Chance eröffnet, einen von über 120 Sachpreisen zu gewinnen, darunter beispielsweise Einkaufsgutscheine, Theatertickets, eine Senseo-Kaffeemaschine oder ein iPod. Die Gewinnzahlen werden ab dem 1. Dezember unter www.lionsclub-lennep.de veröffentlicht. Der Lions-Kalender 2013 wird wieder für sieben Euro das Stück parallel zum Bücherbasar des zweiten Remscheider Lions Clubs im Allee-Center verkauft - am Mittwoch und Donnerstag, 30. und 31. Oktober, sowie am Samstag, 2. November und am verkaufsoffenen Sonntag, 3. November, zu den Öffnungszeiten der Center-Geschäfte. Ab Montag, 4. November, werden die Kalender dann – solange der Vorrat reicht – auch in einigen Geschäften in der Innenstadt, Lennep und Hasten erhältlich sein. Die Verkaufsstellen sind: Modehaus Johann (Kölner Straße 12) und Leo-Laden (Berliner Straße 5) in Lennep, Edeka-Markt Rötzel (Königsstraße 203) in Hasten sowie in der Innenstadt beim Schuhhaus Rohr (Alleestraße 10), Optik Kind (Alleestraße 71) sowie bei Tee Gschwender im Allee-Center. (Joachim  Marx)

Ölspuren und Sturmschäden hielten Feuerwehr in Atem

Pressemitteilung der Feuerwehr Remscheid

Das im Tagesverlauf über Deutschland hinweggezogene Sturmtief hat in Remscheid glücklicherweise nur geringe Schäden verursacht. Dennoch musste die Feuerwehr bis zum Abend zu 7 wetterbedingten Einsätzen (z. B. umgestürzte Bäume etc.) ausrücken. Als weitaus arbeitsintensiver erwiesen sich jedoch 5 teils mehrere Kilometer lange Ölspuren, welche zu einer erhöhten Unfallgefahr auf den ohnehin regennassen Straßen führten. Um diese zu beseitigen, setzte die Feuerwehr 28 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr ein. Betroffen waren Lenneper Altstadt, Edelhoffstr., Ronsdorfer Str., Neuenkamper Str. und Lenneper Str., Bismarckstr., Burger Str., Bliedingshauser Str. und  Preyersmühle. Die letztgenannte Ölspur wurde vermutlich durch einen Kleintraktor verursacht, der an der Preyersmühle durch Einsatzkräfte der Feuerwehr ausfindig gemacht werden konnte. Das auf dem Grünstreifen der L 408 abgestellte Fahrzeug hatte durch auslaufendes Öl zudem das Erdreich verschmutzt, welches in Absprache mit dem Umweltamt der Stadt Remscheid durch die Feuerwehr aufgenommen und entsorgt werden musste.
Ein außergewöhnlicher Rettungsdiensteinsatz ereignete sich in den Nachmittagsstunden im Stadtteil Lennep. Um eine Patientin, die sich Verbrennungen 2. und 3. Grades zugezogen hatte, schnellstmöglich in ein Spezialkrankenhaus für Brandverletzte transportieren zu können, landete gegen 15.30 Uhr ein Rettungshubschrauber auf der Rasenfläche des Lenneper Röntgenstadions. Ein Ersthelfer, der sich beim Ablöschen der Patientin leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde mit einem Rettungswagen in das Sana-Klinikum transportiert.

Remscheid: kulturelle Vielfalt in einer einzigen Nacht

Fotos: Hans-Georg Müller
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Remscheids „Nacht der Kultur 2013“ begann am Samstag teilweise schon um 18 Uhr. Und in den meisten Fällen hieß es angesichts einer „geschenkten“ Stunde “Ende offen!“ Auf dem Rathausplatz ein Wiedersehen mit weißen alten Bekannten; mit neuen Gesichtern und Botschaften waren die dicken Köpfe wieder dabei. Wohin jetzt? Das Riesenangebot erforderte Logistik. Der Stadtkegel, Lennep und Lüttringhausen, Honsberg und Kremenholl, der Südbezirk und der Hasten lockten, Letzterer sogar bis ins Morsbachtal. Was war nicht alles dabei. In vorderster Linie natürlich die Malerei in vielfältiger Form. Und dann die Musik - vom Hardrock bis zum zarten Glockenklang der Stadtkirche, dort mit moderner Untermalung einer Liveband. Nicht zu vergessen "Flowerpower"-Romantik („House oft the Rising Sun“) aus Hippiezeiten nahe dem Stadttheater. Die dortigen Lichteffekte reichten bis zur düsteren Wolkendecke. Überall hatten sich die Akteure viel Mühe gegeben, um auf sich aufmerksam zu machen und Besucher anzulocken. Die Konkurrenz in dieser Nacht war schließlich groß und einfallsreich. Und noch etwas zeichnet diese “Nacht der Kultur“ aus, und das hatte gar nichts mit Kunst zu tun: An keinem Tag im Jahr trifft man in Remscheid mehr alte Bekannte. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Und: Großen Dank an alle kulturell Beteiligten.

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30 Tage Urlaub für NRW-Beamte nun beschlossene Sache

Der lang ersehnte Entwurf für eine neue Freistellungs- und Urlaubsverordnung (FrUrlV) für Beamtinnen und Beamte in NRW wurde am 15. Oktober vom Kabinett beschlossen. Danach erhalten alle Beamten altersunabhängig einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Für Anwärter/innen (Beamte auf Widerruf) beträgt der Urlaubsanspruch 27 Tage pro Jahr, es sei denn, sie arbeiten im Schicht- und Wechseldienst, dann stehen ihnen 28 Tage zu. Die Regelungen aus dem Arbeitnehmerbereich wurden somit 1:1 auf die Beamten übertragen. Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst, die vor Beendigung des Urlaubsjahres 2013 das 30. bzw. 40. Lebensjahr vollenden, hätten nach der bisherigen Regelung des § 18 Abs. 2 einen Urlaubsanspruch von 29 bzw. 30 Tagen gehabt. Die Übergangsvorschrift für das Jahr 2013 stellt für die betroffenen Beamtinnen und Beamten Vertrauensschutz sicher. Darüber hinaus wird die Verfallsfrist für den Erholungsurlaub auf 15 Monate ausgeweitet. Diese Regelungen gelten ab dem Jahr 2013. Die komba jugend remscheid begrüßt diese Regelung: „Mit dem Beschluss vom 15. Oktober haben nun alle Beamtinnen und Beamte sowie Anwärter/innen Klarheit über ihren Urlaubsanspruch für das laufende Jahr 2013 sowie die kommenden Jahre“, so Jugendleiterin Monica Plauschinatis. Nachdem für die Bundesbeamten bereits seit 2012 eine neue Urlaubsregelung gilt, hat die NRW-Landesregierung nun auch für die Landesbeamten eine Neuregelung beschlossen.

Remscheider an Einbruch in Bergisch Gladbach beteiligt

In der Nacht zu Samstag, gegen 2.40 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung im Bereich Schüttendelle ein Renault-Twingo auf. Zwecks Fahrzeugkontrolle gaben die Beamten Haltesignale, die der Fahrer jedoch nicht befolgte. Vielmehr beschleunigte er seinen Wagen und versuchte über die Kronprinzenstraße zu flüchten. Die Fahrt endete im Bereich der Linkläuer Straße, als das Auto an Sperrpfosten und Findlingen hängen blieb. Den 24-jährigen Beifahrer nahmen die Beamten vorläufig fest. Der Fahrer sowie ein weiterer Insasse flüchteten durch ein Waldstück in Richtung Trasse des Werkzeugs. Im Wagen fanden die Beamten umfangreiches Diebesgut (diverse Notebooks, Handys, Musikinstrumente und Bargeld). Ein Teil der Gegenstände konnte einem Einbruch in derselben Nacht in das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach zugeordnet werden. Dort hatten die Einbrecher mehrere Türen aufgehebelt (Cafeteria, Sekretariat und Lehrerzimmer) und rund 60 Lehrer- und Gemeinschaftsschränke gewaltsam geöffnet. Gestohlen wurden unter anderem Musikinstrumente, die mit einem Aufkleber der Schule versehen waren. Der vorläufig festgenommene Remscheider schweigt bislang und macht keine Angaben zu seiner Tatbeteiligung. Ob er und die beiden flüchtigen Männer auch für weitere Einbrüche in der jüngsten Vergangenheit in Schulen im Bergischen Land verantwortlich sind, ist Gegenstand noch andauernder Ermittlungen. (aus dem Polizeibericht)

"SOS", oder: Der ganz normale Wahnsinn heutzutage

Der ganz normale WEahnsinn. Foto: Lothar Kaiser

Es muss nicht unbedingt etwas mit mangelnden Deutschkenntnissen zu tun haben, dass auf einem Parkplatz an der Industriestraße gleich neben einem Sammelcontainer für Textilien und Schuhe ein ausrangierter Katzenbaum, Plastik, Schnellhefter und Bücher liegen. Es ist sogar eher unwahrscheinlich. Eher ist es eine Mischung aus Ignoranz, Verantwortungslosigkeit, Gleichgültigkeit und Dummheit, die so manches Umfeld von Sammelcontainern in Remscheid so oder ähnlich aussehen lässt – längst der ganz normale Wahnsinn! „SOS!“, möchte man rufen. „SOS“ – Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit – waren schon zu Zeiten von Oberbürgermeister Fred Schulz ein Thema der Kommunalpolitik. Seit September vergangenen Jahres gibt es den neuen „Kommunalen Ordnungsdienst“ (KOD) des städtischen Ordnungsamtes. Aber es wäre glatter Zufall, würden die KOD-Mitarbeiter einen Umweltsünder einmal auf frischer Tat ertappen...

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Zusage nicht eingehalten, jetzt reagiert die W.i.R.-Fraktion

Erstmalig in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16. Mai hatte die W.i.R.-Fraktion in einer Anfrage die Verwaltung gebeten, die Inhalte des Vertrages über die "Laternenmastwerbung" hinsichtlich der Nutzung, der Kosten und der Modalitäten öffentlich im Ausschuss vorzustellen und den Vertrag in Gänze den Fraktionen zur Verfügung zu stellen. In der Sitzung wurde ihr dies zugesagt. Daran musste die W.i.R. die Oberbürgermeisterin am 12. Juli erinnern, weil die Zusage bis dahin noch nicht eingehalten worden war. Jetzt ist der Geduldsfaden gerissen.: „Nachdem W.i.R zu jeder Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, letztmalig am 26. September, an Ihre Zusage erinnert haben, erlauben W.i.R. uns hiermit einen weiteren Versuch“, teilte die Fraktion gestern mit. Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7. November habe man nun den Antrag gestellt,

  • alle Zusagen der Verwaltung in den Sitzungen zu Anfragen und Anträgen (auch mündlicher Art) sowie Arbeitsaufträge der Politik grundsätzlich in die Niederschriften aufzunehmen, und
  • alle aufgenommenen Zusagen der Verwaltung in den Folgesitzungen unter TOP 4 „Mitteilungen der Verwaltung gem. Ziff. 2.5 der Geschäftsordnung“ als Tagesordnungsunterpunkt zuführen.

Begründung: „In der Vergangenheit ist es immer wieder bei der Abarbeitung von Anfragen, Anträgen oder Arbeitsaufträgen durch die Verwaltung zu Versäumnissen gekommen. Die W.i.R.-Fraktion erwartet, dass durch dieses Verfahren in Zukunft sichergestellt wird, dass die Verwaltung ihre „Hausaufgaben“ verlässlich und zeitnah erledigt.“

"Nacht der Kultur" am 26. Oktober in der Innenstadt

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 26. Oktober, zwischen 19 und 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.  Fast alle Veranstaltungsorte sind mit den Linienbussen der Stadtwerke zu erreichen. Hier die Angebote in in der Innenstadt.

Nacht der Kultur 2012. Archivfotos: Lothar Kaiser1.01 Schreinerei auf Abwegen

Die ehemalige Schreinerei öffnet an diesem Abend nochmals ihre Türen für ein vielfältiges Programm. Hans Dürholt, Remscheid, zeigt seine Lichtobjekte in besonderer Form-, Farbund Lichtgestaltung., Claudia Fey, Remscheid, stellt Exponate ihrer freien Malerei aus. Experimentell in Technik, Material, Form und Farbe. Andrea Streller, Remscheid, präsentiert erstmalig ihre markanten Steinskulpturen. Ergänzt wird die Ausstellung durch farbenfrohe Acryl-Bilder und durch Zeichnungen., Sebastian Eichhorn, Wuppertal, Musik- und Portraitfotograf zeigt einen Auszug aus seiner tourbegleitenden Fotoreportage über eine Hannoverane Artcoreband. Joachim Bach, Remscheid, präsentiert alte Schätze aus 140 Jahren Schreinerei Bach. Matthias Bach, Wuppertal, spielt mit 2 Bands bis der Holzwurm tanzt und die Späne fliegen. green ink machine, Remscheid, Wuppertal, Neuss, spielen Rock aus den 90er-Jahren u.a. Megadeth, Metallica, Fait no more usw. Veranstalter:Helga und Jochen Bach. Ort: Schützenstraße 48, 42853 Remscheid. Zeit: 19 bis 1 Uhr, Eintritt frei!

1.02 REMSIGHT – Urbanes Sehen und Hören

Impressionen und Blickwinkel zu der Stadt, in der wir leben. Eine genaue, eine frische, eine neue Sicht auf unsere Stadt und ihr Umfeld. – Sehen wir genau hin? Fotos und Bilder – Hören wir genau hin? Elektromusik, Geräusche und Licht – Was wünschen wir uns von unserer Stadt? Was macht sie zu unserem zu Hause? Jugendliche der Friedenskirche Remscheid und Projektteilnehmer aus Remscheid laden ein, gemeinsam genauer hinzuschauen und hinzuhören und spannende Einsichten zu entdecken. Veranstalterin: Ev.-Freikirchliche Gemeinde, Friedenskirche. Ort: Schützenstraße 32, 42853 Remscheid. Zeit: 20 bis 24 Uhr. Eintritt frei!

1.03 Kultur und Kulinarisches im Barista

Musik der 60er und 70er Jahre verbunden mit kulinarischen Köstlichkeiten bilden die richtige Mischung für eine gemütliche „Vaillant – Nacht der Kultur und Kirchen 2013“. Veranstalter: Salvatore Lerose. Ort: „Barista“, Theodor-Heuss-Platz, 42853 Remscheid. Zeit: 19 Uhr -Ende offen! Eintritt frei!

1.04 Kopf-Installationen

Zwölf aufblasbare überdimensionale Köpfe stehen auf dem Theodor-Heuss-Platz vor dem Remscheider Rathaus. Video-Beamer projizieren Gesichter auf die Skulpturen. Anders als im Vorjahr sehen die Zuschauer dieses Jahr gemalte, gezeichnete, modellierte, künstlerisch gestaltete Gesichter, die während ihrer Entstehung aufgenommen wurden. Die künstlerische Entstehung ist so nachvollziehbar. Dazu sind menschlicheStimmen zu hören, die sich zum Thema „miteinander leben“ äußern. Die Kommentare beziehen sich auf menschliche Besonderheiten, auf Ungewöhnliches, Humorvolles, Ernstes. Veranstalter: startpunkt e.V., 42107 Wuppertal in Kooperation mit dem Bündnis „Remscheid tolerant“ und dem Verein KulturStadt, Remscheid e.V. Ort: Theodor-Heuss-Platz, 42853 Remscheid. Zeit: 17 bis 24 Uhr

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