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Remscheider Bürger machten sich selbst ein Geschenk

von Gabriele Lipka, Bergischer Naturschutzverein e.V.

Die leeren Kassen der Stadt lassen die notwendige Pflege der Rosenbeete im Hardt Park nicht zu. Die Ehrenamtlerinnen, die diese Aufgabe seit vielen Jahren übernommen hatten, mussten altersbedingt aufgeben. - So die Botschaft im Januar 2013.- 2014 erhalten Bürger und Gäste der Stadt Remscheid ein Geschenk: Mit viel Herzblut engagierter Bürger, die sich damit selbst ein Geschenk machten, ist der Hardtpark zu einem Mustergarten robuster auch im Bergischen Land blühender Rosen entwickelt worden. Die 17 Rosenbeete wurden von Wildkräutern befreit, erfuhren Boden- und Strauchpflege. Jede Rose wurden mit ihrem Namen bestimmt, nach Farben und Sorten gepflanzt -historische-und alte Rosen, Wild-,Strauch-, Edel-,Bodendecker- und Beetrosen.

Am 23. November pflanzten Mitarbeiter der Deutschen Bank im Rahmen eines „Social Days“ der Deutschen Bank 100 Rosenstöcke nach. Begeistert wurde der Einsatz der angehenden Forstwirte des Forstamtes aufgenommen, die mit dem Erdbohrer die Pflanzlöcher gruben. Das ganze Jahr über leisteten die Treckerfreunde Remscheid vollen Einsatz, nicht nur beim Transport des Pferdemistes. Wenn alles gut geht, werden wir 2014 Rosa alba „Königin von Dänemark“, die Rosen  „Sophie Scholl“,„Heinrich Schultheis“ aber auch „Grand amore“ neben vielen anderen Rosenpersönlichkeiten bewundern können.

Diese Entwicklung ist möglich geworden durch das „Know How“ und die Arbeit der Bergischen Rosenfreunde, dem Lenneper Verkehrsverein und vielen Bürgen aus Remscheid, aber auch aus Burscheid, Leverkusen, Solingen, Wermelskirchen und Wuppertal. Der Aufbau dieses Parks muss Motor sein, ein Erhaltungs- und Pflegekonzept für die innerstädtischer Grünflächen zu  entwickeln. Sie müssen wieder ihrer Funktion als Erholungsort für die Bürger, als Bewahrer der Artenvielfalt und Erhalter eines ausgeglichenen Wohnklimas gerecht werden. Remscheid steht im Vergleich bundesweit nicht gut da mit seinen innerstädtischen Grünflächen. Essen und Wuppertal liegen da an der Spitze(je nach Statistik). Diese Flächen zu erhalten und zu entwickeln wird außer bürgerschaftlichem Engagement, weitere Maßnahmen erfordern. Solingen hat seine Botanischen Garten durch eine Stiftung erhalten, Bremen erhält seinen Bürgerpark schon seit den 1960 Jahren auf diese Weise. Wie sieht das Remscheider Konzept aus?

Werkzeugbranche: Imagepflege und neue Vertriebswege

Michael Kleinbongartz. Foto: Lothar KaiserAus Handwerk und Industrie kommen positive Konjunktursignale. Der Zentralverband des deutschen Handwerks erwartet zum Jahresbeginn 201 eine „Erholung von den Konjunkturdämpfern“, ausgelöst durch Bau- und Kfz-Gewerbe. Auch der deutsche Maschinenbau ist optimistisch gestimmt. Und in der deutschen Werkzeugindustrie, in Remscheid stark veretreten, gingen in diesem Herbst so viele neue Aufträge ein, dass Michael Kleinbongartz (Foto), seit Mai Vorsitzender des Fachverbandes Werkzeugindustrie (FWI), und Thomas Holland-Letz, Referent für Recht und Technik beim FWI, gestern auf einer Pressekonferenz im Industriehaus“ an der Elberfelderstraße für 2014 ein Wachstum von zwei Prozent prognostizieren konnten – nach zwei wirtschaftlich schon durchaus gut verlaufenen Geschäftsjahren der Branche.

Auch der Fachverband selbst sieht sich gut aufgestellt. Die Zahl seiner Mitglieder ist zwar zurückgegangen, weil größere Firmen kleinere übernommen haben. Mit derzeit 160 Mitgliedern (Jahresumsatz 15 Milliarden Euro und 16.000 Beschäftigte) ist der FWI mit sieben Festangestellten inzwischen jedoch die einzige Interessenvertretung der Werkzeughersteller in Europa. Der Verband verzeichne ein steigendes Interesse an einer Mitgliedschaft aus dem Kreis von Zulieferern und Dienstleistern, betonte Kleinbongartz. Um das Angebot für seine Firmen weiter zu optimieren, hat der FWI ein Kooperationsnetzwerk mit fünf ähnlich aufgestellten mittelständischen Verbänden geknüpft. Es handelt sich hierbei um den Verband der Deutschen Pinsel- und Bürstenhersteller (VPB), den Herstellerverband Haus und Garten (HHG) den Verband Deutscher Schleifmittelwerke (VDS), den Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) und den Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF).

Wichtigster Auslandsmarkt der deutschen Werkzeughersteller bleibt die EU mit einem Anteil von über 50 Prozent, wobei allerdings die Nachfrage aus den großen EU-Länder Frankreich, Italien und Spanien deutlich zurückgegangen ist. Gute Wachstumsraten verzeichnen dagegen bei fast allen Werkzeuggruppen die USA, China, Russland, die Türkei und Osteuropa. Um bis zu 32 Prozent haben die Werkzeugausfuhren nach Afrika zugenommen; ihr jedoch Anteil an den Gesamtausfuhren  ist mit ca. zwei Prozent aber weiterhin bescheiden. Hier sieht der FWI noch Potenziale.

Im Inland profitiert die Werkzeugindustrie vom gestiegenen privaten Konsum, aber auch von Investitionen der Industrie und der Logistikbranche.  Kleinbongartz: „Allrounder haben es generell schwerer aus Firmen, die mit Spezialwerkzeugen und Sonderlösungen eine Nische gefunden haben!“ Die zumeist kleinen und mittleren Unternehmen seien hinsichtlich Kundennähe, Flexibilität, Qualität und Innovationskraft gegenüber ausländischer Konkurrenz im Vorteil, meinte der FWI-Vorsitzende. „Sie können flexibel auf Kundenwünsche eingehen und auch kleinere Mengen schnell liefern!“ Weil ein Warenbestand auf Lager viel Kapital bindet, haben viele Händler ihre Läger reduziert. Durch Importe können sie kurzfristige Bestellungen aber nur schwer zu erfüllen. Kleinbongartz: „Besonders in Asien können nur größere Mengen bestellt werden. Die Lieferzeiten sind lang, und das, was dann ankommt, entspricht dann nicht immer den Erwartungen!“  In Zahlen: Die Werkzeugimporte aus asiatischen Ländern gingen im 1. Halbjahr 2013 um 8,7 Prozent zurück, sehr zur Freude der heimischen Hersteller.

Deren vorrangiger Vertriebsweg ist im Inland noch immer der  Fachhandel. Gestiegen ist dort die Nachfrage nach sogenannten Handelsmarken, die aus unterschiedlichen Quellen im In- und Ausland zugekauft werden. Diese Werkzeuge liegen in der Regel qualitativ und preislich unterhalb der Premium-Marken-Werkzeuge, was dem Handel eine höhere Gewinnspanne erlaubt und ihn von bestimmten Herstellern unabhängig macht. Professionelle Werkzeuge werden von den Herstellern gerne auch direkt vertrieben, während das Geschäft mit deutschen Baumärkten zumeist über Werkzeugsortimenter unter Fremdmarken läuft.

Der FWI rät seinen Mitgliedern, mehr für die Pflege ihrer Marken zu tun, um deren Bekanntheit und positives Image beim Endkunden weiterhin sicherzustellen. Nicht dass es Grund zur Sorge gäbe: In allen Vertriebskanälen stellt der FWI seit einigen Jahren einen generellen Trend zu höherwertigen Werkzeugen und traditionellen, gut geführten Marken fest. Doch im Bereich der Standard-Werkzeuge geraten die deutschen Hersteller zunehmend unter Druck durch preiswertere Importe. Firmen, die durch Sonderwerkzeuge und Speziallösungen gegensteuern wollen, müssen sich auch auf neue Vertriebswege einlassen. Kleinbongartz: „Wichtig ist, dass die Hersteller wissen, welche Erfahrungen Anwender mit den Produkten machen. Das kommt Neu- und Weiterentwicklungen zugute. Hier setzen einige Werkzeughersteller bereits auf soziale Netzwerke im Internet.“ Die Unternehmensgruppe von Michael Kleinbongartz („Kukko“) setzt hier beispielsweise auf den Vertrieb mit Amazon.

Probleme bereitet den Firmen zunehmend die Gesetzgebung. So droht auf EU-Ebene eine Pflicht zur Kennzeichnung aller Verbraucherprodukte mit dem Herkunftsland, allerdings nach anderen Kriterien als bislang für die freiwillige Kennzeichnung mit „made in Germany“ üblich. Der FWI sieht zwar nicht das in der Presse teilweise befürchtete Ende von „made in Germany“, rechnet jedoch mit zusätzlichem bürokratischen Aufwand für die Firmen und mit einer Verunsicherung der Verbraucher. Als Belastung für die Firmen betrachtet FWI-Referent Thomas Holland-Letz, auch die neue Bestimmung im Produktsicherheitsrecht, wonach auf jedem Produkt die vollständige Adresse des Herstellers erkennbar sein muss.

"Trinkwasser in Remscheid hat hervorragende Qualität!"

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Ab 1. Dezember tritt in der Trinkwasserverordnung ein neuer Grenzwert für Blei in Kraft. Statt bisher 25 Mikrogramm Blei pro Liter dürfen dann nur noch zehn Mikrogramm in einem Liter Trinkwasser vorhanden sein. „Wir begrüßen den neuen Grenzwert für Blei. Der Grenzwert steht für Vorsorge und aktiven Schutz der menschlichen Gesundheit. Diese haben beim Trinkwasser Vorrang. In dem von uns gelieferten Trinkwasser wird auch der neue, strengere Grenzwert seit vielen Jahren unterschritten, denn in Remscheid sind weniger als 0,1 Mikrogramm Blei in einem Liter Trinkwasser enthalten. Unser Trinkwasser entspricht den hohen Qualitätsanforderungen und wird laufend in externen Laboren unter-sucht“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des EWR GmbH.

Um die Sicherheit für die Kunden in Remscheid zu gewährleisten, werden schon langfristig Austauschprogramme dort durchgeführt, wo noch Restbestände in Hausanschlussleitungen vorhanden waren. Seit über 15 Jahren gibt es in Remscheid keine Bleirohre bei den Hausanschlussleitungen mehr und für die großen Hauptleitungen wurden über-haupt keine Leitungen mit Blei eingesetzt. „Wir als Wasserversorger sind verantwortlich für das von uns bis zum Hausanschluss (Übergabestelle) gelieferte Trinkwasser. Für die Trinkwasserinstallation im Haus sind die Vermieter/Gebäudeeigentümer verantwortlich. Durch Bleileitungen in älteren Häusern oder neu installierte Kupferleitungen können Bleikonzentrationen im Trinkwasser auftreten, die die zulässigen Höchstwerte überschreiten“, betont Dr. Joachim Frings, Leiter für Betrieb Gas/Wasser bei der EWR GmbH. Um im Zweifelsfall zu klären, ob es noch Wasserleitungen aus Blei in einem Haus gibt, sollten Vermieter oder Verwalter des jeweiligen Gebäudes angesprochen werden. Bleiquellen im Trinkwasser im privaten Bereich können insbesondere alte Bleirohre und häufig Billigarmaturen sein, die nicht für den Trinkwassereinsatz geeignet sind. Verbrauchern stehen für Informationen zum Trinkwasser-Installationsbereich neben den Verbraucherberatungsstellen auch das Installateur-Handwerk und der Sanitär-Fachhandel zur Verfügung.

Das Wasser – unser wichtigstes Lebensmittel – wird ständig kontrolliert. „Damit es täglich in guter Qualität aus dem Hahn fließen kann, muss es strengsten gesundheitlichen Anforderungen genügen“, erklärt Dr. Joachim Frings. Viele Wasserinhaltsstoffe werden dabei in Mengen von einem Milliardstel Gramm pro Liter gemessen (gemäß der Trinkwasser-verordnung vom 01.11.2011). Die Ergebnisse werden in der Trinkwasseranalyse dokumentiert, deren jüngste Fassung (2012) auf der Internetseite der EWR GmbH veröffentlicht wurde. Die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister bietet ihren Kunden im Ser-viceCenter im Allee-Center umfangreiche und kompetente Beratung rund um das Thema Trinkwasser an. Hier kann sich der Kunde darüber informieren, wie sich im Alltag Wasser sparen lässt, ohne dass es zu Komforteinbußen kommt. Für Fragen rund um das Remscheider Trink-wasser stehen den Kunden Frau Hartmann (Tel.: 02191/16-4552) und Herr Dr. Frings (Tel.: 02191/16-4782) gern zur Verfügung. (Foto: Neyetalsperre)

Wahl zum Seniorenbeitrat 2014 auch per Urne

Zeitgleich mit der Kommunalwahl wird am 25. Mai 2014 auch die Wahl zum Remscheider Seniorenbeirat stattfinden. Allerdings nicht mehr wie bisher als reine Briefwahl, sondern als Urnen- und Briefwahl. Das hat die Stadtverwaltung vorgeschlagen, um Kosten zu sparen.  Entsprechend geändert werden soll die Wahlordnung. Darüber hat im Dezember der Rat der Stadt zu entscheiden. Begründung der Verwaltung: „Eine reine Briefwahl würde gegenüber einer Urnen- und Briefwahl höhere Kosten verursachen, da die Briefwahlunterlagen mit hohem Porto an alle Wahlberechtigten versandt werden müssten.“ Durch die Vielzahl der Wahlen an diesem Tag, die Vielfalt an unterschiedlichen Wahlberechtigungen  - Europawahl, Kommunalwahl, Seniorenbeirat, Integrationsrat) - und damit auch die Vielzahl unterschiedlicher Stimmzettel werde allerdings die Belastung der ehrenamtlichen Wahlhelfer/innen an diesem Tag schon besonders hoch sein. Deshalb ist vorgesehen, die Stimmzettel der Wahl zum Seniorenbeirat am Wahlabend nicht auszuzählen, sondern in versiegelten Umschlägen zusammen mit dem Wählerverzeichnis dem Wahlamt zu übergeben. Dort sollen die Stimmzettel dann in den folgenden zehn Tagen ausgezählt werden.

Nikolaus-Aktion hat bei den Schlawinern gute Tradition

Seit vielen Jahren packen Jugendliche, Stadtteilbewohner und Mitarbeiter der „Schlawiner“ gGmbH kleine Tüten, um sie am Vorabend des Nikolaustages vor die Wohnungstüren der Nachbarn zu stellen. Jede dieser kleinen Überraschungstüten ist gefüllt mit unterschiedlichen Nusssorten, Schokolade und einem „lieben Gruß vom Nikolaus“. In diesem Jahr werden etwa 17 Nikolaus-Helfer am 5. Dezember  wieder ihre roten Mützen aufsetzen und ab 18 Uhr durch den Stadtteil Klausen gehen und die Nikolausüberraschung vor 1.600 Haus- bzw. Wohnungstüren stellen.

Neues Design, klare Struktur und nutzerfreundliche Navigation

Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG

Wer im Internet Informationen einholt und seine Bankgeschäfte erledigt, möchte in der Regel flexibel sein und ohne Umwege finden, was er sucht. Die Volksbank Remscheid-Solingen eG kommt diesem Wunsch ihrer Online-Kunden jetzt noch mehr entgegen: mit der neuen virtuellen Filiale, die seit dem 26. November  im Netz verfügbar ist. Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen eG, freut sich über die neue Online-Filiale: "Eine überarbeitete Struktur, ein aufgeräumtes Design sowie verschiedene Formen der Inhaltsdarstellung wesentliche Besonderheiten der Website aus. Neu ist auch die noch nutzerfreundlichere Navigation, über die man schnell zu Produktinformationen, Kontaktmöglichkeiten und Extras gelangt“. Auch wird das Thema Sicherheit nach wie vor groß geschrieben. Besondere Zugangswege beim Online-Banking machen dies möglich. Herzlich lädt die Volksbank alle Interessierten dazu ein, sich unter der Internetadresse www.voba-rsg.de selbst ein Bild zu machen oder in die Geschäftsstellen vor Ort zu kommen, um sich die neue Website persönlich erläutern zu lassen.

PS-Auslosung mit ABBA-Coverband „The Sound of Sweden“

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Für Donnerstag, 20. Februar 2014, um 19.30 Uhr lädt die Stadtsparkasse Remscheid wieder zu einer PS-Auslosung ins Teo Otto Theater ein. Die Ziehung der Gewinnzahlen aus dem PS Sparen und Gewinnen findet dieses Mal im ABBA-Feeling der siebziger Jahre statt. Die europaweit erfolgreiche Coverband „The Sound of Sweden“ präsentiert ihr Konzertprogramm „ABBA Illusion * a tribute“ mit den Hits der schwedischen Superband. Durch den Showabend führt Radio RSG-Moderator Thorsten Kabitz. Der Eintrittspreis für die PS-Auslosung beträgt 15 Euro und beinhaltet ein PS-Los. Die Auslosung im Februar bietet Gewinnchancen bis zu 250.000 Euro. Seit über einem halben Jahrhundert gibt es die erfolgreiche Kombination aus Gewinnspiel und Geldanlage. Da die Sparkassen das PS Sparen und Gewinnen ohne eigenen Profit betreiben, können sie 55 Prozent des Loseinsatzes wieder als Gewinne ausschütten. Das ist eine bessere Quote als bei jeder anderen deutschen Lotterie. Weitere 25 Prozent verbleiben in der Region und werden für gemeinnützige Projekte zur Verfügung gestellt. Die Stadtsparkasse Remscheid konnte aus dem Verkauf der PS-Lose im Jahr 2012 rund 187.000 Euro an Remscheider Vereine und Institutionen ausschütten. Der Kartenvorverkauf für die PS-Auslosung beginnt am Montag, 2. Dezember, in allen Geschäftsstellen der Stadtsparkasse Remscheid.

Land fördert Fachkräfteprojekt für Unternehmen in RS

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Frauenbüro der Stadt Remscheid erhält 2013/ 2014 erneut Landesförderung für ein Fachkräfteprojekt, das Wiedereinsteigerinnen als wichtiges Fachkräftepotential auch für kleine und mittlere Unternehmen in den Fokus stellt. „Die überwiegende Mehrzahl von weiblichen Beschäftigten kehren nach ein bis drei Jahren Elternzeit in ihren alten Betrieb zurück. 40 Prozent der Mütter kommen allerdings aus unterschiedlichen Gründen nicht wieder. Das ist eine hohe Anzahl von Fachkräften, die den Betrieben verloren gehen. Hier gilt es, die weiblichen Fachkräfte auch in der Elternzeit im Blick zu behalten und einen strukturierten Wiedereinstieg ins Unternehmen umzusetzen, der für Arbeitgeber und Beschäftigte passt“, so  die Sozialwissenschaftlerin Astrid Vornmoor von der Beratungsfirma Vornmoor-Consult, die im Auftrag des Frauenbüros Betriebe in Remscheid besuchen wird. Interessierte Remscheider Betriebe können sich unter der Rufnummer (0 21 91) 46 01 60 18 oder unter info@vornmoor-consult.de">info@vornmoor-consult.de und unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 22 57 oder unter Frauenbuero@remscheid.de">Frauenbuero@remscheid.de informieren.

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Kronenkreuz für langjährige Mitarbeit in der Diakonie

Zum Dank für langjährige haupt- und nebenamtliche Mitarbeit in der Diakonie erhalten zur Stunde in einem Gottesdienst in der Paulus-Kirche in Hasten fünf Mitarbeitende des Diakonischen Werks des Evangelischen Kirchenkreises Lennep das goldene Kronenkreuz: Pfarrer Martin Rogalla, dem Vorsitzenden des Kirchenkreis-Diakonie-Fachausschusses, überricht die goldenen Kronenkreuze und die entsprechenden Urkunden an Pfarrer Erhard Falkenhagen, Bernd Liebetrau, Arno Matthies, Birgit Reinel und Jürgen Salewski . Sie waren alle zusammen insgesamt 146 Jahre lang für die Diakonie im Einsatz, in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen,

  • Arno Matthies seit 37 Jahren (seit 1976 als Dipl.-Sozialarbeiter und Bereichsleiter in der Fachstelle Sucht, Leitung der EFLB, seit 2004 stellvertretender Geschäftsführer, seit 2013 Geschäftsführer des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Lennep)
  • Jürgen Salewski seit 30 Jahren (1983-1993 Kinder- u. Jugendpsychiatrie in der Diakonie Aprath, seit 1993 Dipl.-Sozialarbeiter in der Suchtprävention)
  • Birgit Reinel seit 29 Jahren (1984-1990 Hausmutter im Evangelischen Kreiskinderheim Wermelskirchen, seit 1990 Sozialarbeiterin im Diakonischen Werk in unterschiedlichen Bereichen)
  • Bernd Liebetrau seit 25 Jahre (1988-1992 Dipl.-Sozial-Pädagoge im Internat des Ev. Schulungszentrums in Hilden, seit 1992 in der Suchtprävention) und
  • Pfarrer Erhard Falkenhagen seit 25 Jahren (seit Januar 1989 Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der Diakoniestation Rade und seit 2003 Mitglied im Fachausschuss Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises Lennep).

„Das Kronenkreuz ist ein Zeichen der Ermutigung für die Mitarbeitenden in der Diakonie: das Kreuz als Hinweis auf Not und Tod, die Krone als Zeichen der Hoffnung und Auferstehung. Die Verbindung von Kreuz und Krone soll die Zuversicht zeigen, dass Not überwunden werden kann, weil Jesus Christus Not und Tod überwunden hat“, so Ingo Klein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.

CDU lehnt 1,9 Millionen-Entlastung für Remscheid ab

Sven Wolf.Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

In der gestrigen Sitzung des nordrhein-westfälischen Landtags hat die CDU die Änderung des Einheitslastenabrechnungsgesetzes (ELAG) abgelehnt. Der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf ist enttäuscht: „Mir ist die Ablehnung unerklärlich. Wir folgen als Gesetzgeber einer eindringlichen Aufforderung des Verfassungsgerichts und korrigieren einen Fehler der schwarz-gelben Vorgängerregierung. Für Remscheid heißt das eine Entlastung von rund 1,2 Mio. Euro für das Abrechnungsjahr 2012. Ein Betrag in Höhe von rund 715.000 Euro wird Remscheid für die Jahre 2007 - 2011 erstattet.“ Damit bekräftigt das Land seine kommunalfreundliche Haltung und nimmt keine Verrechnungen mit den Zahlungen für die Kommunen für die Jahre 2009 bis 2011 vor. Der Forderungsverzicht im ELAG beläuft sich für 2007 auf über 169 Millionen Euro und für 2008 auf knapp 71 Millionen Euro. Das sind mehr als 240 Millionen Euro. In den Folgejahren wird die jährliche Entlastung 130 bis 155 Millionen Euro betragen. „Zum wiederholten Male lehnt die CDU-Landtagsfraktion eine Entlastung der kommunalen Familie ab. Dieses ist umso verwunderlicher, da der Gesetzentwurf intensiv mit den kommunalen Spitzenverbänden vorberaten und durch sie bestätigt worden ist.“

In neun Jahren mehr als 119 000 Euro für Werkzeugmuseum

Ein so genannten Bestückungswagen der Firma Bedrunka & Hirth ist das jüngste Ausstellungsobjekt des Deutschen Werkzeugmuseums. – Dr. Urs Diederichs, Ulrich Horz und Gernot Tödt stellten die Spende gestern vor.Gut, dass sich das Team der Deutschen Werkzeugmuseums – Dr. Urs Diederichs, Ulrich Horz und Markus Heip - auf den Förderkreises des Museums verlassen kann, wenn es gilt, das Museum mit zeitgemäßer Technik auszustatten und durch besondere Exponate zu ergänzen. Allein in den vergangenen neun Jahren flossen aus der Kasse des Vereins, der auch weiterhin von Gernot Tödt geführt werden wird, rund 119.000 Euro in das Museum. Und die nächsten Ausgaben sind bereits geplant, wie Tödt gestern auf einer Pressekonferenz verriet.

  • Neue Leinwand: Was hilft im Saal der Begegnungsstätte ein moderner Beamer, wenn sein Licht nur unzulänglich auf eine kleine Leinwand fällt. 3,60 mal zwei Meter groß wird die Leinwand sein – und obendrein motorbetrieben -, die der Förderverein dem Museum „spendieren“ will. Kostenpunkt: ca. 600 Euro.
  • Verstärkeranlage: Für 300 Euro wurden in diesem Jahr neue Stand-alone-Strahler angeschafft, um einzelne Objekte besser ausleuchten zu können. Gäbe es eine neue Tontechnik, die mit den Strahlern verbunden wäre, ließen sich wirkungsvolle Multimediaeffekte erzielen (Lichtinstallationen). Deshalb hat der Förderverein 4.000 Euro in Aussicht gestellt für eine neue Verstärkeranlage nebst Mischpult, Lautsprechern und Mikrophonen. Markus Heip freut sich schon darauf, die alte Anlage aus dem Jahre 1996 ausmustern zu können.
  • QR-Code: Besitzer von Smartphones werden künftig im Werkzeugmuseum mit Hilfe kleiner QR-Code-Tafeln (an 32 Museumsstationen) und des Displays ihres Handy eine Autoführung mit bewegten Bildern starten können. Die erklärenden Texte wurden von Markus Heip neu aufgenommen und samt ergänzender Fotos beim Internetanbieter YouTube aufgespielt. Hält der Besucher künftig sein Smartphone vor eine der Tafeln, die zwecks einheitlichen Designs inzwischen bei einer Agentur in Auftrag gegeben worden sind, läuft eine kleine „Diashow“ ab. Das ist dem Förderverein 1.000 Euro wert. Und das hört und sieht man beispielsweise beim Stichwort „Rennstein“.
  • Abteilung „Werkzeughandel“: Der Teil dieses Museumsbereichs, der sich mit den vergangenen 15 Jahren beschäftigt, muss überarbeitet und ergänzt werden. Urs Diederichs: „Das ist ein größeres Projekt, eng verbunden mit dem Fachverband Werkzeugindustrie. Den neuen Rechner für visuelle Präsentationen wird der Förderverein finanzieren. Gernot Tödt: „Die genauen Kosten werden erst noch ermittelt.“

Begonnen hatte die gestrige Pressekonferenz in der Museumsabteilung “Moderne Werkzeuge - Moderne Fertigung“ mit der Vorstellung eines so genannten Bestückungswagen, der in der Ausstellung den Revolverkopf einer CNC-Maschine sinnvoll ergänzen wird – eine Spende der Firma Bedrunka & Hirth aus dem süddeutschen Bräunlingen im Wert von 1.000 Euro. CNC-Maschinen sind mittels Computersteuerung in der Lage, in kürzester Zeit hochkomplexe Fertigungsprozesse auszuführen. Dazu versorgen sie sich selbst mit dem jeweils erforderlichen Systemwerkzeug aus integrierten Magazinen mit bis zu 50 oder mehr Werkzeugplätzen. Aber auch diese reichen oft nicht aus, so dass zusätzliche Werkzeuge in externen Lagern oder aber Transportsystemen für den raschen Zugriff bereitgehalten werden müssen. Der neue Bestückungswagen soll das Verständnis der Besucher/innen für die Arbeitsweise von CNC-Maschinen erweitern. Vermittelt hatte die Spende das Hastener Hans Mesenhöller (“Carolus-Zangen“), der über eine Art Maschinen-Visitenkarten („Trendmaster“) Herstellern einen verstärkten Kontakt zu ihren Kunden anbietet. Bedrunka & Hirth nutzen dieses System.

Ohne baldige Maßnahmen wird ehrgeiziges Ziel nicht erreicht

Statistische Grundlagen der Studie
Flächennutzung Remscheid Remscheid NRW
km2 % %
Gebäude- und Freiflächen 21,7 29,1 12,8
Verkehrsflächen 7 9,4 7
Wald 23,1 31 25,6
Gewässer 1,1 1,5 2
Landwirtschaft 17,4 23,3 49,1
Sonstige 4,3 5,7 3,5
Gesamtfläche 74,6
Beschäftigungsstruktur (%) Remscheid
Produzierendes Gewerbe 45,9
Land-, Forstwirtschaft, Fischerei 0,1
Handel, Gastgewerbe, Verkehr 17,1
Dienstleistungen 36,9
Sozialversichertenanteil 36,6 100 100
Berufspendler NRW
Einpendler 24.736 29,7
Auspendler 20.959 0,5
Verkehrsmittel 23
Pkw 56.864 46,9
Pkw / 1.000 Einwohner 518 32,6
ÖPNV-Nutzern ortsintern 18.700.000
ÖPNV-Nutzungen / Einwohner pro Jahr 169
Wohnen
Einwohnerzahl 109.596
Wohnungen gesamt 59.350
Ein- und Zweifamilienhäuser 14.346
Mehrfamilienhäuser 5.748
Wohngebäude 20.094
Wohngebäude nach Alter %
bis 1978 78,7
1979 bis 1983 4
1084 bis 1995 9,1
1996 bis 2011 8,2

„80 Prozent der Menschen stehen dem Klimaschutz gleichgültig gegenüber, und fünf Prozent sind Meckerer. Wirklich engagiert sind nur 15 Prozent“, sagte Dipl.-Ing. Hubert Grobecker (Foto), Prokurist der Bielefelder „e & u energiebüro GmbH“, als er am 24. September 2012 im Rathaus die Arbeitsschritte erläuterte, die in den folgenden zwölf Monaten zu einem Integrierten Klimaschutzkonzept führen sollten, wie es der Rat der Stadt am 12. Mai 2011 beschlossen hatte. Inzwischen liegt die Studie schriftlich und virtuell (auf der Internetseite der Stadt) vor, durch das Bundesumweltministerium im Rahmen seiner "Klimaschutzinitiative" zu mehr als 50 Prozent gefördert.

Fazit der Studie: Durch geeignete Maßnahmen lasse sich bis zum Jahre 2022 in Remscheid den CO2-Ausstoß um bis zu 14 Prozent zu verringern. Aber nur, wenn alsbald mit gezielten Maßnahmen im Bereich der heimischen Wirtschaft begonnen werde, erfuhren gestern die Mitglieder des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung von Hubert Grobecker. Denn Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen verursachen die Hälfte aller der CO2-Emissionen vor Ort; die privaten Haushalte lägen mit 38 Prozent erst an zweiter Stelle. Die absoluten CO2-Emissionen lagen im Jahr 2011 bei 826.065 Tonnen (8,37 Tonnen pro Einwohner). 14 Prozent weniger bis zum Jahre 2022, bedeute, so der Bielefelder Forscher, den Strombedarf, der gerade in der Industrie sehr hoch sei, aber auch den Energiebedarf der Haushalten (Heizung) zu reduzieren bei gleichzeitiger Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung an der Strom- und Wärmeerzeugung.

Dipl.-Ing. Hubert Grobecker. Foto: Lothar Kaiser„Ein Großteil Investitionen in den Klimaschutz muss von den Bürgerinnen und Bürgern aufgebracht werden“, betonte Hubert Grobecker. „Die Reduzierung der Energie für Wärmenutzung ist nur durch eine energetische Sanierung der Gebäude und eine Optimierung der Heizungsanlagen möglich!“ Die Studie hat ergeben, dass 78,7 Prozent aller Wohngebäude in Remscheid vor 1978 errichtet wurden. Entsprechend hoch sei in Remscheid nach Nachholbedarf bei der energischen Haussanierung. Vergleichsweise hoch sei auch der Anteil an alten Heizungsanlagen. Nachfolgend eine Vorschläge aus der Studie:

  • Ausbau des Beratungsangebotes für die Bürgerinnen und Bürger
  • Besseres Fortbildungsangebot für Handwerker und Planer
  • Einstellung eines Kliimaschutzmanager im Fachdienst Umwelt (Fördergelder), auch zur Förderung des Projektes "Ökoprofit"
  • Haus-zu-Haus-Beratung zur Gebäudesanierung durch von der Stadt beauftragte Energieberater (Kurzberatung auf Basis einer Checkliste)
  • Freiwillige Klimaschutzvereinbarungen mit örtlichen Firmen (Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistung)
  • Augenmerk bei der Wirtschaftsförderung auf den Energieeffizienzeffekt
  • Verringerung der CO2-Emissionen in städtischen Gebäuden um 20 Prozent
  • Ausbau von Photovoltaik-Anlagen (statistischer Rückstand)
  • Einsatz von Wärmepumpen bei Neubauten und Sanierungen
  • Ausbau der Kraftwärmekopplung (KWK bisher kaum vorhanden).

Vorschlagen wird ferner, im Berufsverkehr verstärkt Fahrgemeinschaften zu bilden und im innerstädtischen Verkehr bis 2011 zehn Prozent der Pkw-Fahrten durch den ÖPNV und das Fahrrad zu ersetzen. Zitat: “Das Fahrrad wird zum wichtigsten Verkehrsmittel.“ Das mag in Bielefeld möglich sein. Aber auch im bergischen Remscheid??