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Nach der Zugtaufe auch noch Videoaufnahmen von der Strecke

Sektfontäne auf den neuen Namenszug "Remscheid" und das Stadtwappen. Foto: Lothar KaiserDer 1.600 PS starke Abellio-Triebwagen, der gestern Mittag am Bahnsteig 3 des Remscheider Hauptbahnhofs mit Sekt auf den Namen „Remscheid“ getauft wurde, wird in den nächsten 15 Jahren, wenn alles gut geht, die Erde 62 Mal umrunden. Rein rechnerisch, versteht sich. Stets auf der Strecke zwischen Solingen, Remscheid, Wuppertal und zurück. „Allzeit gute Schienen unter den Rädern“ wünschten dem auf Hochglanz polierten Gefährt, an dessen vier Türen der Namenszug samt Stadtwappen prangt, die zahlreich erschienenen Gäste, allen voran am Mikrophon Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Ronald R. F. Lünser (Geschäftsführer Abellio Rail NRW), Jeff Hoogesteger (Vorstand der europäischen Abellio-Group) und Rolf Ommen (Abteilungsleiter Nahverkehrsmanagement Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

Der Triebzug der Marke Alstom Coradia Lint 41/H ist seit der Betriebsaufnahme der Strecke durch Abellio am 15. Dezember 2013 mit der Kennzeichnung VT 12007 im Einsatz. Er ist einer von neun Zügen, die Abellio im Auftrag des VRR auf dieser Strecke einsetzt. In den 73 Tagen seit Betriebsbeginn hat der „Müngstener“ / jetzt S 7, 550.000 Fahrgäste über 212.000 Kilometer gefördert. Die Zahl der Stationshalte summierte sich dabei auf 86.600, davon 7.750 in Remscheid. Vor dem Hintergrund der Anfangsschwierigkeiten einer jeden neuen Betriebsaufnahme sei die Betriebsstabilität der S7-Flotte als sehr gut zu bezeichnen, betonte Ronald R. F. Lünser. Im Januar konnten 99,36 Prozent aller Fahrten durchgeführt werden gegenüber 98,46 Prozent im Dezember. Lünser: „Eine Taufe der Züge auf Haltepunkten unserer Strecke hat bei Abellio Tradition. Es ist ein identitätsstiftendes Ereignis, das auch unsere Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringt. Weitere Taufen sind geplant."

Die Abellio GmbH ist deutsche Tochter der niederländischen Abellio Transport Holding B.V., die in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Schweden täglich mit 12.000 Mitarbeitern für die Mobilität von mehr als Million Fahrgästen sorgt. Die nordrhein-westfälische Bahntochter der deutschen Abellio GmbH ist die Abellio Rail NRW GmbH, die derzeit jährlich rund zehn Millionen Fahrgäste auf vier Millionen Zugkilometern im Ruhr-Sieg-Netz (Essen-Hagen-Iserlohn-Siegen) und im Emscher-Ruhrtal-Netz (Bochum-Gelsenkirchen). Seit Dezember 2013 bedient das Unternehmen zusätzlich die Strecke zwischen Wuppertal und Solingen mit 1,6 Millionen Zugkilometern/Jahr.

Der Waterbölles hat die Zugtaufe per Video dokumentiert. Und da kurze Zweit später eine Gruppe von Remscheider Seniorinnen und Senioren (60+/ SPD) zwecks Fahrscheinautomat-Schulung und Polizeivortrag (Thema: Taschendiebstahl) zu einer Zugfahrt nach Wuppertal und zurück startete, nutzte der Waterbölles die Gelegenheit, um den neuen Wagen auch von ihnen aufzunehmen und um Fahrtaufnahmen aus der Fahrerkanzel (Bahnhof Lennep, Blombachtalbrücke, entlang der Autobahn) zu machen.

Hier geht es zum Film

Jede(r) zweite Erwerbstätige in NRW pendelt

Einpendler nach Remscheid, Stadt aus ...
Auspendler aus Remscheid, Stadt nach ...

Berufs-
pendler
darunter
weiblich
Entfernung
in km


Berufs-
pendler
darunter
weiblich
Entfernung
in km
Wuppertal 5 655 2 351 8,5
Wuppertal, Stadt 5 203 2 486 8,5
Wermelskirchen 3 294 1 495 7,9
Wermelskirchen, Stadt 1 796 835 7,9
Radevormwald 1 845 826 10,0
Solingen, Stadt 1 682 729 11,3
Solingen 1 828 740 11,3
Radevormwald, Stadt 1 097 446 10,0
Hückeswagen 1 273 559 8,4
Düsseldorf, Stadt 1 075 472 29,5
Köln 769 305 31,7
Köln, Stadt 797 265 31,7
Wipperfürth 500 197 14,7
Hückeswagen, Stadt 554 169 8,4
Düsseldorf 445 168 29,5
Dortmund, Stadt 359 153 41,0
Leverkusen 398 158 20,5
Leverkusen, Stadt 267 110 20,5
Bochum 282 70 32,0
Burscheid, Stadt 238 74 13,1
Burscheid 274 115 13,1
Langenfeld (Rheinland), Stadt 201 70 20,4
Schwelm 226 98 12,1
Essen, Stadt 198 69 31,4
Essen 205 61 31,4
Velbert, Stadt 182 60 19,7
Dortmund 203 38 41,0
Witten, Stadt 173 32 28,2
Hagen 189 65 26,5
Wipperfürth, Stadt 161 66 14,7
sonstige Gemeinden 4 941 1 571

sonstige Gemeinden 4 133 1 626


Nahezu die Hälfte (49,8 Prozent) der 8,6 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte 2012 über die Grenzen ihres Wohnortes hinaus zur Arbeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Berufspendler um 1,9 Prozent höher als im Jahr 2011. Allein nach Köln (299 000) und Düsseldorf (285 000) pendeln zusammen täglich weit mehr als eine halbe Million Erwerbstätige. Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckt ihren Bedarf an Arbeitskräften überwiegend aus dem Umland: 57,8 Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Die Stadt Neuss wies mit 58,2 Prozent die höchste, die Stadt Solingen mit 29,6 Prozent die niedrigste Einpendlerquote aller NRW-Großstädte (ab 100 000 Einwohner) im Lande auf. Die Angaben beruhen auf der "Pendlerrechnung NRW 2012", deren Ergebnisse IT.NRW jetzt in seiner Landesdatenbank (www.landesdatenbank.nrw.de) veröffentlicht hat. Dort können die Pendlerbewegungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind darüber hinaus weitere Merkmale der Pendler verfügbar. Hierzu gehört neben Geschlecht, Alter, Beschäftigungsumfang, Stellung im Beruf und Branche auch die Pendeldistanz.

Frühlingserwachen unter der Leitplanke

Blühender Huflattich. Foto: Hans Georg Müller

An der Dicken Eiche leuchtet es grellgelb. Nur ein Stengel mit Blütenkopf schiebt der Huflattich aus der mit Benzinrückständen durchzogenen Erde unter der Leitplanke. Im Lehrberuf "Drogist" gilt diese Pflanze als Heilpflanze oder Droge. Das Blatt, welches später nachkommt, wurde gesammelt, getrocknet und als Hustenmittel in der Drogerie verkauft. In diesem Jahr blüht der Huflattich viel früher als sonst; bei  d e m  Wetter kein Wunder.

Remscheider Buddy–Projekt zur Alkoholprävention zeigt Wirkung

Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep

Die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes schult in Kooperation mit der Stadt Remscheid seit dem vergangenen Jahr Jugendliche ab 18 Jahren und junge Erwachsene als “Buddies”, die bei öffentlichen Festen die Veranstalter dabei unterstützen, dass es friedlich und fröhlich bleibt, auch wenn Alkohol ausgeschenkt wird. Dieses Projekt zur Alkoholprävention versteht sich als Ergänzung zu Maßnahmen für Sicherheit und Ordnung. Das Buddy–Projekt firmiert auch unter dem Namen „MIDZ“ = „Mitdenkzentrale für klares Rauschen“. Buddies sind Mitdenker! Die Mitglieder der MIDZ suchen das Gespräch über die Lust am Rausch mit oder ohne Alkohol, den Kick im Leben, ohne das die eigene Welt aus der Kontrolle gerät. Wie kann man feiern und Spaß haben und dabei trotzdem klar im Kopf sein. Geht das? Am Rosenmontag sind die Buddies zwischen 11 und 14 Uhr auf der Straße. Basisstation ist die Stadtteilbibliothek in der Lenneper Altstadt, Berliner Str. 9. in Remscheid-Lennep. (Ingo Klein)

So kurz und kahl bleiben die Platanen auf der "Allee" nicht lange

Mit Astschere und Motorsäge geht es den (erstmals 2008 zurückgeschnittenen) Platanen in der Fußgängerzone der Alleestraße seit gestern erneut ans Geäst. Im Auftrag der Stadt Remscheid schneidet eine Fachfirma die Bäume, die in den vergangenen Jahren arg ins Kraut geschlossen waren, so rigoros zurück, dass sich manche Passanten darüber schon wieder aufregen. Aber das hat alles seine Ordnung, sieht nur nicht mehr so schön aus wie früher. Aber nicht lange: Platanen sind schnell wachsende Bäume und waren deshalb eigentlich für die Alleestraße auch nicht die richtige Wahl. Aber nun stehen sie nun mal da und verlangen einen regelmäßigen Rückschnitt alle vier bis fünf Jahre. (Fotos: Brunhilde Arnolds)

Hier will die Stadt den Bau von Einfamilienhäusern ermöglichen

Unter anderem um diese Felder geht es am morgigen Mittwoch, wenn im Mensaraum der Städtischen Sekundarschule an der Ewaldstraße die Bezirksvertretung Süd tagt. Das Gelände, das zwischen den beiden Spangen der Flurstraße liegt, soll helfen, die in Remscheid gegenwärtig recht große Nachfrage nach attraktiven Einfamilienhäusern zu decken. Der gültige Regionalplan – früher Gebietsentwicklungsplan (GEP) – weist das Gebiet als allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) aus, und der seit dem 23. Dezember 2010 rechtswirksame Flächennutzungsplan der Stadt Remscheid stellt es als Wohngebiet dar. Der Grundstückseigentümer war deshalb mit der Bitte an die Stadt Remscheid herangetreten, für diesen Bereich ein Bauleitplanverfahren einzuleiten. Das geschah mit dem Bebauungsplan Nr.: 631, zu dem der Rat der Stadt am 12. November 2009 den Aufstellungsbeschluss fasste. Vom 30. Juli 2012 bis 24. August 2012 folgte die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.

Nach Abwägung der dabei eingegangenen Stellungnahmen schlägt die Verwaltung nunmehr eine Planvariante vor, bei der die versiegelte öffentlichen und die privaten Flächen um ca. 270 Quadratmeter geringer ausfallen können. „Die Herstellungskosten und die nachfolgenden Unterhaltungskosten sind entsprechend geringer“, so die Verwaltung in ihrer Vorlage für die BV Süd. Grundsätzlich heißt es darin zu dem Bauvorhaben: „ Auch bei rückläufiger Bevölkerungsentwicklung ist weiterhin eine Bereitstellung von Wohnbauland erforderlich, besonders für junge Familien. Einerseits führt die Entwicklung der Zahl der Haushalte, andererseits die quantitative und qualitative Veränderung der Ansprüche an die Wohnungen zu einem Neubaubedarf und damit zu einem Wohnbaulandbedarf. Darüber hinaus soll mit dieser Angebotsplanung versucht werden, nicht nur junge Familien an den Standort Remscheid zu binden, sondern zusätzlich ein attraktives Angebot für Neuansiedlungen zu stellen. Es gibt in Remscheid eine starke Nachfrage nach Immobilien, wobei das derzeitige Angebot knapp ist. Derzeit werden auf dem Markt fast ausschließlich Bestandsimmobilien angeboten. Der Neubau von Einfamilienhäusern findet derzeit kaum statt. Aus genannten Gründen ist es auch ein vorrangiges Ziel und im besonderen Interesse der Stadt Remscheid, diese Planung, dort eine Wohnbebauung zu realisieren, zu forcieren.“ Das Wohnumfeld sei für Familien mit Kindern angesichts von zwei in wenigen Gehminuten erreichbaren Kindergärten (Arnoldstraße und Otto-Pfeiffer-Haus) besonders positiv: Und auch eine Grundschule befinde sich in der Nähe (Burger Straße).

Bedenken von Anliegern der Flurstraße, sie könnten an den Erschließungskosten beteiligt werden, entkräftet die Verwaltung in ihrer Stellungnahme: „Es ist davon auszugehen, dass das Plangebiet über einen Erschließungsvertrag abgewickelt wird, soweit es sich um öffentliche Straßenverkehrsflächen handelt. Hierbei übernimmt der Erschließungsträger die Kosten für die Erschließungsanlagen und überträgt diese nach Abschluss der Arbeiten an die Stadt Remscheid. Aus diesem Grund können die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten auf die Anwohner der heutigen Flurstraße nicht umgelegt werden. Darüber hinaus sind die beiden bestehenden Teilstücke der Flurstraße ... fertige Erschließungsanlagen, so dass in diesem Fall keine Erschließungsbeiträge anfallen können.“

RFID-Technik macht ab heute die Buchausleihe zum Kinderspiel

Die neue automatische Buchrückgabe

Ab 2013 Rückgabe ausgeliehener Bücher rund um die Uhr“, titelte der Waterbölles am 5. April 2012. Kurz zuvor hatte der Rat der Stadt 279.182.64 € für die Einführung von RFID-Technologie in der Bibliothekgenehmigt. RFID steht für „radio-frequency identification“. Die neue Technik zur Medienverbuchung und Sicherung, bestehend aus einem an jedem Buch angebrachten Code / Chip und einem Lesegerät, ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung der Bücher und anderer Medien und erleichtert den Ausleihprozess wesentlich. Ohne beträchtliche finanzielle Unterstützung des Landes NRW wäre diese Neuanschaffung für die finanzschwache Stadt unmöglich gewesen. „182.000 Euro vom Land für neue RFID-Technik der Bücherei!", meldete der Waterbölles am 30. Juni 2012, nachdem die Bezirksregierung Düsseldorf zugesagt hatte, die neue „Medien-Selbstverbuchung“ zu 80 Prozent zu bezuschussen. Blieben für die Stadt lediglich 52.000 Euro zu tragen für die notwendigen Umbauten. Die Schlussrechnung liege zwar noch nicht vor, sagte Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann gestern. Doch Nicole Hauser-Grüdl, die Fachdienstleiterin des Kommunalen Bildungszentrums, ist zuversichtlich, die kalkulierten Mittel des Landes und der Stadt nicht voll ausschöpfen zu müssen: Wir werden mit dem Geld gut auskommen!“

Heute geht die neue Technik in Betrieb, nachdem 6. Februar die Endabnahme keinerlei Beanstandungen ergab. Rechts neben der bisherigen Service-Theke hängen zwei Ausleihautomaten (mit Monitor) an der Wand, wo die Büchereikunden die von ihnen ausgesuchten Bücher mit Hilfe des an jedem Buch angebrachten RFID-Codes selbst einscannen können. Links von der Service-Theke Richtung Ausgang muss nun jeder Kunde wie in einem Kaufhaus eine Signalschranke passieren. sollte er seine Bücher nicht ordnungsgemäß „verbucht“ haben, ertönt ein Signal und die Schranken leuchten rot auf. Gegenüber der Service-Theke befinden sich die beiden Rückgabeautomaten, in dem Raum dahinter zwei Förderbänder, die die Medien zu einem von insgesamt Sammelkörben transportieren. Aufgabe der Bücherei-Mitarbeiter/innen bleibt es nach wie vor, die Medien zurück in die Regale zu stellen. Die Rückgabe-Automaten registrieren, ob jemand die Ausleihzeit überschritten hat. In diesem Fall wird eine Gebühr fällig. Die kann der Automat zwar nicht kassieren. Doch die Ausleihautomaten, die zwischen Foyer und Service-Bereich aufgestellt werden sollen, geben bei der nächsten Ausleihe die gewünschten Medien erst dann frei, wenn die Gebühr an der Kasse entrichtet worden ist.

Auch im Erdgeschoss wurde die neue Technik der Marktführer „bibliotheka“ eingebaut: Gleich neben dem Eingang, von außen zu befüllen, befindet sich der 24-Stunden-Rückgabeautomat (Foto links). Er werde voraussichtlich in zwei Wochen in Betrieb gehen, so Nicole Hauser-Gründl gestern. Der Schacht, in dem die Medien abgelegt werden müssen, öffnet sich erst, wenn die Maschine den am dem Medium befindlichen Code erkannt hat. Vorstellbar ist für Cornelia Pauß, die Abteilungsleiterin der Bibliothek, aber auch ein Fall, dass die Klappe verschlossen bleibt: „Wenn zum Beispiel zuhause an einem Kinderbuch das Etikett abgeknibbelt worden ist. In diesem Fall würde sich die 24-Stunden-Außenrückgabe totstellen! Denn zurückgenommen wird nur, was sich im Computer als ausgeliehen finden lässt!“
Sollte also jemand auf die Idee gekommen ein, am Automaten zu nächtlicher Stunde seine eigene Altlektüre anonym „spenden“ zu können.... Fehlanzeige!


„IQ Hasenberg“ gemeinschaftlich gestalten und achtgeben

von Christiane Mersmann-Pohl*

„Inklusives Quartier Hasenberg“ hieß das Zauberwort, das kürzlich die Hasenberger Bürgerinnen und Bürger in einer öffentlichen Versammlung (Fotos) diskutierten. Dahinter verbirgt sich ein Projekt vor dem Projekt, das von der Aktion Mensch gefördert wird. Gesucht wird ein Vorhaben zu Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Stadtviertel Hasenberg. Mit dieser konkreten Idee kann dann im Herbst dieses Jahres eine weitere Projektförderung bei der Aktion Mensch beantragt werden. Partner sind dabei die GEWAG als Wohnungsbaugesellschaft, die Naturschule Grund als Bildungsträger und die Augusta-Hardt-Heim gGmbH als sozialpsychiatriescher Dienstleister. Und die „Hasenberger“ sind aufgefordert, sich über Ihren Stadtteil und dessen Entwicklung auszutauschen. Die Grundidee: Visionen zu entwickeln, wie der Hasenberg aussehen könnte, um dort auch in Zukunft gut leben und wohnen zu können.

Die Veranstaltung wurde breit beworben. Damit sich alle Bevölkerungsgruppen angesprochen fühlten, wurde die Einladung auch in Russisch, Polnisch und in leichte Sprache verfasst. Angesprochen waren alle „Hasenberger“, egal welcher Generation, Herkunft ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Rund 200 Menschen folgten der Einladung in den leerstehenden Supermarkt, der eigens für diese Veranstaltung hergerichtet worden war. Die Mehrzahl der Besucher gehörte zur Generation 50+. Sie wünschten sich einen Lebensmittelpunkt, der mehr zu bieten hat als die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Es könnte ein engmaschiges Netz zur Versorgung von Senioren mit anderen Hilfen entstehen, eine Dienstleistungsbörse, blühende Mietergärten, eine gemeinsame Nutzung von Nutzgärten vieler Nationen und ein Café.

Das sind die bisher gesammelten Ideen. Für weitere innovative Ideen soll nun versucht werden, weitere Jugendliche, junge Familien und Menschen aus anderen Kulturen in die Projektfindung einzubeziehen. Um die Datenbasis zu erweitern, versuchen die Projektpartner alle Generationen zu erreichen. Angedacht ist unter anderem ein Film-Projekt für junge Menschen, realisiert durch „Der Welle gGmbH“, das soziokulturelle Jugendzentrum in Lennep. In Film sollen die Bewohner des Stadtteils zu Wort kommen, können sie sagen, was ihnen am Hasenberg gefällt, was sie vermissen und was sie sich wünschen.

( Christiane Mersmann-Pohl ist die Koordinatorin des Projekts. In der kommenden Woche wird sie ihr Büro in der Ladenzeile vor dem ehemaligen „Supermarkt“ beziehen. Das Büro wird die Anlaufstelle sein, an der alle Hasenberger Bürger/innen Informationen zum Projektstand erfragen und einsehen können, jedoch auch neue Anregungen abgeben und äußern können. Die Sprechzeiten im Laden sind montags von 15 bis 17 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr.)

Wenig Schönes zum Thema "Remscheid wird picobello!"

Fotos bom "erionladenden Tor" zur Innenstadt. Fotos: Michel Dickel.

von Michael Dickel

So sieht es gegenüber unserem Farbengeschäft an der Bismarckstra0e aus, und das mit wenigen Unterbrechungen schon seit Monaten. Die Tüten und deren Inhalt neben den Containern verteilen sich durch den Wind wunderbar Richtung Bahnhof, wenn sie sich nicht schon auf meinem Grundstück irgendwie verhaken. Zwei Eingaben an die Beschwerdestelle habe ich schon gemacht. Das ist jetzt ungefähr zwei Jahre her. Heute die dritte. Damals war die Reaktion: „Privatgrundstück..!“ Tja, schade, dass der Müll das nicht beachtet!“

 

"Verkehrsuntersuchung berücksichtigt Belastung des Eisernsteins nicht!"

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wilding, der beigefügten Stellungnahme des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Wuppertal – Solingen – Remscheid, schließt sich der Heimatbund Lüttringhausen e.V. vollinhaltlich an. Die vorliegende Verkehrsuntersuchung für das geplante Outlet-Center in Lennep geht davon aus, dass lediglich unter 0,5 Prozent der Besucher aus Richtung Wuppertal / Lüttringhausen (Eisernstein – Lindenallee – Lüttringhauser Straße) an- und abreisen werden. An einem normalen Werktag wären dies bei den im Gutachten genannten insgesamt 2.700 zusätzlichen Fahrzeugen weniger als 14 (!) Fahrzeuge, die aus dieser Richtung täglich zum DOC fahren würden. Eine Untersuchung des Verkehrsaufkommens in Lüttringhausen sei deshalb nicht erforderlich. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang von dem Gutachter stattdessen auf den geplanten Ausbau der L 419 in Wuppertal-Ronsdorf (Parkstraße im Bereich der früheren Kasernen) und den ebenfalls geplanten An-schluss dieser Straße an die A 1 unterhalb der Blombachtalbrücke, die dazu führen würden, dass der aus Richtung Wuppertal kommende Verkehr nicht mehr durch Lüttringhausen fließen würde. Nach Auskunft des Landesbetriebs Straßen NRW ist dieser Anschluss jedoch frühestens in 2025 zu erwarten.

Es muss folglich davon ausgegangen werden, dass für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren ein Großteil des durch das DOC zusätzlich entstehenden Verkehrsaufkommens aus Richtung Wuppertal / Düsseldorf durch Lüttringhausen fließen wird und die angenommene Zahl von täglich 14 Fahrzeugen aus dieser Richtung absolut unrealistisch ist. Dies wird auch dadurch verdeutlicht, dass zum Beispiel täglich Fahrzeuge in einer dreistelligen Größenordnung aus Richtung Lüttringhausen das Gartencenter Kremer an der Lüttringhauser Straße anfahren. Und dies vornehmlich aus dem Nahbereich. Und beim DOC mit seinem großen Einzugsbereich von mehreren Hunderttausend Einwohnern sollen es nur 14 Fahrzeuge täglich sein? Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine Ergänzung der Verkehrsuntersuchung bezogen auf die Auswirkungen in Lüttringhausen und hier speziell auf den Bereich der Kreuzung Eisernstein.

Haimo Bullmann, Vorsitzender des Regionalverbandes Wuppertal-Solingen-Remscheid, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wilding, in unserem Schreiben vom 7. Februar haben wir darauf hingewiesen, dass die Besucher des Outlet-Centers Lennep, die aus Wuppertal und den westlich von Wuppertal gelegenen Städten Haan, Erkrath, Hilden, Wülfrath und Mettmann kommen, größtenteils nicht über die Autobahn anfahren. Sie werden vielmehr die Strecke über die L 4L8/ 14L9 und die L 58 (früher B51) nutzen. Dies hat zur Folge, dass der Verkehrsknoten Eisernstein und die Lindenallee in Lüttringhausen durch den DOC-Verkehr. belastet werden. ln diesem Zusammenhang stellten wir zwei Fragen:

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Beim Gründerpreis für Schüler winken Geld und Coaching

Sie wetteifern in diesem Jahr in Remscheid um den Deutschen Gründerpreis für Svhüler.

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Im begann die neue Spielrunde des deutschen Gründerpreises für Schüler, Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel für Schüler ab 16 Jahren. Die Partner stem, Sparkassen, ZDF und Porsche unterstützen das Projekt, in dem Schüler von allgemein bildenden und beruflichen Schulen ein fiktives Unternehmen gründen und sich so nachhaltig für den Einstieg in das Berufsleben qualifizieren. „Im vergangenen Jahr waren unsere Remscheider Schüler wieder sehr erfolgreich", freut sich Markus Kollodzey, Unternehmenssprecher der Stadtsparkasse Remscheid. „Zwei Schülerteams vom Remscheider Röntgen-Gymnasium erreichten mit ihren Geschäftskonzepten die Top Ten im Rheinland." Die Jungunternehmer von „McMotors" entwickelten LED-Lampen, die Motorradscheinwerfer von Autoscheinwerfern unterscheiden sowie die Beleuchtung und Reflektion der Räder verbessern. Das Team von „inventive genius" präsentierte die Idee einer Schuheinlage, die mit Hilfe kleiner wiederaufladbarer Solarzellen Schuhe kühlt und lüftet. Kollodzey ist zuversichtlich, dass an diesen Erfolg angeknüpft werden kann. In der gestrigen Kickoff-Veranstaltung der Stadtsparkasse Remscheid präsentieren sieben Teams von insgesamt drei Remscheider Schulen ihre Unternehmen, ihre Geschäftsideen und ihre Untemehmerpaten:

  • „Gean Media", Röntgen-Gymnasium. Idee: Intelligente Zahnbürste
  • „Stoplight GmbH", Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Idee: Drei-Phasen-Bremslicht
  • "Hygeia Cosmetics", Röntgen-Gymnasium. Idee: Eine innovative Idee, für kleine Wunden und Blessuren
  • „CarLocKey", Röntgen-Gymnasium. Idee: Funkschlüsselsystem
  • „Innovative Office", Röntgen-Gymnasium. Idee: Büro-Utensil
  • „Comfort Couch GmbH", Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Idee: Luxuriöse Couch mit integriertem Kühlschrank
  • „Sistemas", Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Idee: Kleiner Chip mit GPS

Die Stadtsparkasse Remscheid lobt für das Siegerteam im regionalen Wettbewerb 500 Euro aus. Insgesamt 10.000 Euro Preisgelder vergibt der Rheinische Sparkassen- und Giroverband an die zehn besten Teams im Landeswettbewerb am 17. Juni 2014 in Düsseldorf. Die bundesweit zehn besten Teams werden am 2. Juni in Hamburg Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro erhalten. Das Sieger-Team wird anschließend im Rahmen der Verleihung des Deutschen Gründerpreises in Berlin in der Kategorie „Schüler" ausgezeichnet. Außerdem nehmen die fünf besten Teams im Herbst in einem „Future Camp“ an einem speziell für sie entwickelten Management- und Persönlichkeitstraining teil. (Markus Kollodzey)

Zwei Randalierer landeten im Polizeigewahrsam

Gestern Morgen gegen 7.45 Uhr, warfen drei junge Männer (21, 22 und 23 Jahre alt) vor dem Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz mehrere Warnbaken einer Baustelle auf die Fahrbahn und hoben an der Elberfelder Straße einen Gullydeckel aus. Ein Busfahrerbeobachtete und filmte das Geschehen mit seinem Handy. Als er mit seinem Mobiltelefon die Polizei verständigte, kam ihm das Trio bedrohlich nahe. Als weitere Personen hinzutraten, entfernte sich das Trio in Richtung Alte Rathausstraße. Die Polizisten stellten die Flüchtigen zwischen Nordstraße und Kirchhofstraße. Zwei der Randalierer wollten ihre Ausweise nicht vorzeigen und ihre Identität nicht bekannt geben, zudem beschimpften sie die Beamten. Als der 21-Jährige zur Wache transportiert werden sollte, trat er nach einem Polizisten; auch der 22-Jährige leistete Widerstand und versuchte sich zu befreien. Während der 23-Jährige später aus der Polizeiwache entlassen werden konnte, verbrachten die beiden anderen mehrere Stunden im Polizeigewahrsam. Da sie unter dem Einfluss von Alkohol standen, ordnete die Staatsanwaltschaft zudem eine Blutprobe an. Die Männer erwartet nun auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. (aus dem Polizeibericht)