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Fabian Knott (16) führt die Schüler Union Remscheid

Der  Vorstand der Schüler-Union Remscheid.Pressemitteilung der Schüler Union Remscheid

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Schüler Union Remscheid wurde der Vorstand neu gewählt. Die Schüler Union ist die einzige örtliche Organisation neben dem Jugendrat, in der sich Schüler zwischen 14 und 21 Jahren auf politischer Basis mit den Wünschen, Problemen und Interessen von Remscheider Schülern beschäftigen. Bei der der Wahl zum Kreisvorsitzenden setzte sich Fabian Knott durch. Der 16jährige ist Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Zu seinen Stellvertreter wurden Leander Reinshagen (16), Alessia Schaaf (18) und Moritz Schumacher (17) gewählt.

Fabian Knott hat sich für die Schüler Union viel vorgenommen: „Ich möchte gemeinsam mit euch bei einer Klausurtagung ein Programm für die kommenden zwei Jahre aufstellen.“ In den Mittelpunkt stellte der Jungpolitiker vor allem die politische Bildung von Mitschülern. „Weiterhin möchte ich Seminare anbieten, in denen Kindern und Jugendlichen die Gefahren und die Vorteil von Online-Diensten wie Facebook oder Twitter nähergebracht werden. Wir alle müssen besser lernen mit den neuen Medien umzugehen.“ Neuer Schriftführer ist Mustafa Al (17). Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer und Beisitzerinnen Leonie Hilker (19), Leon Glatzer (17), Lukas Weber (18), Philipp Wisniowski (17), Maximilian Siegert (21), Nico Stratemeyer (19) und Joshua Strack (15).

Der Vorsitzende der Jungen Union Remscheid, Mathias Heidtmann, der vor zwei Jahren die Schüler Union reaktiviert hatte, ist stolz auf die neuen Vorstandsmitglieder: „Politik ist so wichtig für unsere Gesellschaft. Wenn möglichst viele junge Menschen sich frühzeitig engagieren wollen, ist das ein gutes Zeichen und der richtige Schritt gegen Politik- oder Politikerverdrossenheit.“

Aufsichtsrat verabschiedete Sana-Geschäftsführer Oliver Bredel

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

„Dass heute so viele da sind – Aufsichtsratsmitglieder, Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist Ausdruck der hohen Wertschätzung und Anerkennung Ihrer Arbeit und Ihrer Person, lieber Herr Bredel.“ Mit diesen Worten eröffnete die Aufsichtsratsvorsitzende des Sana-Klinikums Remscheid, Dr. Dorothea Dreizehnter, eine kleine interne Feier für den scheidenden Geschäftsführer. Im Namen des Aufsichtsrates bedankte sie sich bei ihm für die geleistete Arbeit: „In Ihre Amtszeit fallen wesentliche Großinvestitionen, die erfolgreiche Sanierung des Hauses und umfangreiche Ausweitungen des medizinischen Angebots. Sie haben das Klinikum mit Ihrem Team geprägt und wesentlich zur dessen Entwicklung beigetragen. Unter Ihrer Regie ist es auch gelungen, das Krankenhaus Radevormwald - nach der Übernahme vor knapp zwei Jahren - neu auszurichten und erstmals wieder in die schwarze Zahlen zu führen. Ihr unternehmerisches Denken, Ihre umfassenden Kenntnisse, aber auch Ihre Besonnenheit und pragmatisches Handeln zeichnen Sie aus. Ich schätze Ihren Rat, Ihre Loyalität und Ihre Erfahrung und werde Sie als kompetente Führungskraft und Ratgeber missen. Im Namen des gesamten Aufsichtsrates sage ich Ihnen herzlichen Dank.“

Acht Jahre leitete Oliver Bredel (Foto links) die Geschicke des Sana-Klinikums Remscheid. Dabei ist es ihm gelungen, das Klinikum trotz eines immer schwieriger werdenden markt- und gesundheitspolitischen Umfelds aus einem tief defizitären Bereich in die Gewinnzone zu führen und wirtschaftlich auf stabile Beine zu stellen. Des Weiteren hat Oliver Bredel maßgeblich zur Modernisierung und zum Ausbau des Leistungsprofils des Sana-Klinikums Remscheid beigetragen. So ist unter seiner Leitung unter anderem die Abteilung für Adipositas- und Metabolische Chirurgie etabliert worden. Darüber hinaus ist mit dem MVZ Sana Arztpraxen Remscheid in der ehemaligen Dünkeloh-Klinik ein zusätzliches Angebot der wohnortnahen, hochwertig medizinischen Versorgung geschaffen worden. Zuletzt hat Bredel die Neustrukturierung der Patientenorientierung im Sana-Klinikum Remscheid mit initiiert und vorangetrieben. In Radevormwald hat der 52-jährige gemeinsam mit Gunnar Schneider als Geschäftsführer das ehemalige Johanniter-Krankenhaus nach der Übernahme durch Sana in eine neue, zukunftssichere Ära geführt. Das heutige Sana Krankenhaus Radevormwald konnte beispielsweise durch die Neustrukturierung der beiden chirurgischen Abteilungen das Leistungsspektrum wesentlich erweitern und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Radevormwald und Umgebung zukunftsfähig sicherstellen und um ein wichtiges Segment ausbauen. „Oliver Bredel hat im Rahmen seiner Geschäftsführertätigkeit sehr viel in und für die beiden Sana-Krankenhäuser bewegt. Durch seine große Kompetenz im Management von Krankenhäusern und seinen hohen persönlichen Einsatz ist der Grundstein für die kontinuierliche Fortentwicklung der beiden Häuser gelegt worden“, so Dr. Dorothea Dreizehnter weiter.

Zum 1. April 2014 wird Oliver Bredel Sprecher der Geschäftsführung der Sana- Kliniken des Landkreises Cham in Bayern. „Wir freuen uns, dass die langjährige Erfahrung von Oliver Bredel weiterhin der Sana AG erhalten bleibt und nun an einem anderen Standort zum Einsatz kommen wird. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg“, so Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana AG und bis Ende letzten Jahres Aufsichtsratsvorsitzender des Sana- Klinikums Remscheid. Oliver Bredel: „Ich freue mich auf meine neue Position in der Oberpfalz. Bei der Weiterentwicklung der drei Sana-Kliniken in Cham, Roding und Bad Kötzting mitzuwirken, ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme.“

Von einem OB-Kandidaten und seinem großen Programmkino

Hans Gerd Goebertvon Hans Gerd Göbert

Man könnte schwindelig werden, wenn man registriert, welche Wohltaten die CDU plötzlich auch für sich reklamiert. In der Tat „ganz großes Kino“, was Herr Siegfried als sein visionäres Programm vorstellt. Das Kino ist der rote Faden durch das gesamte Programm. Es gibt aber noch andere Visionen bzw. zahlreiche Versäumnisse, die eine nähere Betrachtung wert sind.

  • „Wir haben weitere Steuer-und Gebührenerhöhungen bei der Grund-und Gewerbesteuer verhindert.“ – So? Wo und wie das denn? Hat die CDU dabei etwa die Gestaltungsmehrheit glatt überstimmt, ohne dass die Bürger davon etwas erfahren haben?
  • „Das Ampelbündnis klaut dreist unsere Ideen und reklamiert unsere Erfolge für sich.“ - Das halte ich durchaus für möglich, wenn man sieht, wer in den letzten Wochen wem alles klaut. Darf man aber vielleicht konkret erfahren, welche CDU-Visionen damit gemeint waren?
  • „Nur mit mehr Bürgerbeteiligung und Bürgernähe können wir unsere Heimatstadt noch besser und lebenswerter machen.“ - So lobenswert, dass man es sich gut auf Termin legen sollte. Die jetzige OB hat vor Jahren diesbezüglich auch das Blaue vom Himmel versprochen. So sollte es fast keine NICHTöffentlichen Sitzungen mehr geben. Was ist daraus geworden? Tricksen, Tarnen, Täuschen.
  • „Wir müssen dafür kämpfen, dass RS Großstadt bleibt...Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Abwanderung stoppen, Menschen wieder nach Remscheid holen und wirtschaftlich noch stärker werden.“ - Stimmt, es gibt aber noch eine Möglichkeit, die Bevölkerungszahl wenigstens zu stabilisieren. Dazu müssten sich die jungen Generationen genau hier in Remscheid intensiver um mehr Nachwuchs kümmern. Der Trend zum zweiten Kind soll nämlich ungebrochen sein (?)
  • „Lassen Sie uns damit aufhören, Wirtschafts- gegen Sozialpolitik auszuspielen. Gute Wirtschafts-politik ist die Voraussetzung für gute Sozialpolitik.“ - Daran zweifelt kaum jemand. Wenn das jedoch alles ist, was der Kandidat auf sozialpolitischem Gebiet anzubieten hat, würde er dem ebenso umfangreichen wie schwierigen Aufgabengebiet eines Oberbürgermeisters niemals gerecht werden können.
  • „Was wir aber auch ganz klar brauchen, ist ein zentraler Ort in RS, wo junge Menschen arbeiten, lernen, leben, feiern und wohnen können, einen Wirtschaftscampus. Ein attraktiver Wirtschaftscampus könnte zu einem Leuchtturm für Remscheid werden.“ - Nun weiß jeder wieder, warum Remscheid die Seestadt auf dem Berge ist. Hier gibt und gab es so viele verbal gebaute Leuchttürme, fast mehr als auf den ostfriesischen Inseln. Konkret nennt man außerdem Wohnheime, die einen Campus umschließen sollen. Auf welcher Fläche denn? Wie wäre es mit der unteren Alleestraße und einem Campus im Sinn/Leffers, da kluge Mitbürger ohnehin die Hausbesitzer dazu bewegen möchten, ihre Ladenlokale in Wohnungen umzubauen?
  • Dann folgen ellenlange Abhandlungen zu einem Kino, um nach dessen Umsetzung sagen zu können: „Alles wird gut, die Remscheid-Flüchtlinge kehren zurück und neue stoßen aus dem Ruhrpott und dem Rheinland hinzu.“ Ganz so, als ob es dort keine Kinos gäbe? Ich dachte immer, das Haupt-kriterium für Auswärtige wäre ein gut bezahlter, sicherer Arbeitsplatz? Wie demnächst satte 800 hoch dotierte Minijob-Arbeitsplätze auswärtige Arbeitnehmer ins verträumte Lennep locken könnten....
  • Dann widmet sich der Kandidat auf gefühlten sieben Seiten wichtigen Themen wie Eindämmung des Flächenverbrauchs durch neue Gewerbeflächen, nachhaltigem Naturschutz und Umweltschutz - genau hier in Remscheid - mit den Worten: Wir sind eine tolle Stadt im Grünen.“ - Gut, dass wir das noch einmal aus berufenem Munde erfahren dürfen. Aber das ist tatsächlich alles zu diesen ebenfalls sehr drängenden Themen dieser Zeit, genau hier in Remscheid. Direkt nach einem Multiplexkino!

Falls das alles ist, könnte es jedoch durchaus sein, dass seine Vision vom Oberbürgermeister der Stadt Remscheid Ende Mai eine Filmversion folgt. Ich hätte da zwei Filmtitel zur Auswahl: „Vom Winde verweht“ oder „Der Clou“. Aber noch wäre Zeit für kleine kosmetische Änderungen an diesem bestechenden Programmkino. Wie wäre es mit der Marke „Babelsberg im Bergischen?“

Haushalt- und Küchenmaschinen aller Art kamen aus RS

Hobeleisen-Schleifer. Foto: SchmidtDie Herstellung eines Schlittschuhes gab dem Bergischen Kleinschmiede Arbeit, in der er seine traditionelle Geschicklichkeit zeigen konnte. Nirgendwo in Deutschland blühte dieser Fabrikationszweig so wie in Remscheid, und trotz aller technischen Umgestaltungen behielt er im Wesentlichen dort seinen Standort. Diese Konzentration ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass die zur Fabrikation erforderlichen Vorprodukte ebenfalls in Remscheid hergestellt bzw. weiter verarbeitet werden. Die Remscheider Walzwerke haben schon manches Profil, welches die Schlittschuhindustrie für die Läufe benötigt, gewalzt. Die älteren Schlittschuhe bestanden teilweise aus Holz. Die Hölzer wurden in der Hausindustrie von den sog. „Schlittschuh-Hölzern" verfertigt, kleinere Betriebe stellten sich später auf maschinelle Herstellung der Hölzer um. Die sog. Schlittschuhschmiede waren auf die Wasserhammerwerke in der Umgebung von Remscheid angewiesen, die den zur Herstellung der Läufe nötigen Raffinierstahl erzeugten. Der Holzschlittschuh erhielt sich in seiner Grundform bis auf den heutigen Tag.

In den18 70er Jahren ging man zur Anfertigung von Metallschlittschuhen über. Seit 1875 wurde in Remscheid der neue Hebel-Schlittschuh ,,Halifax" hergestellt. Obwohl er seine Heimat in Amerika hatte, stellten ihn die tüchtigen Remscheider Fabrikanten sogar für den Export nach dorthin her und nahmen erfolgreich den Kampf gegen den amerikanischen Wettbewerb auf. Ende der 1870er Jahre erfand ein Remscheider Fabrikant den Schraubenschlittschuh. Diese Verbesserungen führten zu einem förderlichen Wettbewerb unter der Remscheider Unternehmerschaft. Recht vielseitig ist heute die Auswahl von in Remscheid hergestellten Schlittschuhen für Kunst-, Hockey- und Schnellauf.

Der Schlittschuh ist als ausgesprochener Saisonartikel zu betrachten. Die Fabrikation hatte stets unter einer starken Ungewissheit zu leiden. Ein milder frostarmer Winter lässt die Zahl der Bestellungen sofort zurückgehen, während nach frostreichen Wintern die Betriebe das ganze Jahr voll beschäftigt sind. Heute wirken auch noch weitere Umstände ungünstig ein: andere Sportarten (Ski- und Rodelsport) erfreuen sich stärkerer Beliebtheit, weil die Möglichkeiten zu ihrer Ausübung größer sind. In den letzten Jahren hatte ferner die immer weiter um sich greifende Halbschuhmode einen absatzhemmenden Einfluss.

Dem Beispiel der Schlittschuhschmiede folgend, nahmen auch die Fabrikbetriebe andere Artikel auf, um einen Ausgleich der Produktion zu schaffen (z. B. alle Arten Gartengeräte und andere Massenartikel zur Beschäftigung der Stanzwerke). Aber nur durch eine folgerichtige Durchführung dieser Maßnahme konnte ein dauernder Erfolg erzielt werden. Sehr wichtig war früher der Rollschuh, der seine Bedeutung infolge der Auswirkung von Polizeiverboten, der Erfindung neuer Jugendsportgeräte wie des Rollers u. a. verlor. Trotz dieser Bemühungen blieben die Betriebe jedoch im Wesentlichen auf die Herstellung von Schlittschuhen trotz aller Unsicherheiten angewiesen, da sich eine weitergehende Umstellung auf andere Waren wegen der in der Natur der Fabriken bedingten hohen Kosten nur in der Richtung einer untragbaren Erhöhung des Betriebsrisikos auswirken würde.

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Kinder- und Jugendtelefon bietet neuen Mitarbeitern Ausbildung

Das Kinder- und Jugendtelefons (KJT) in Remscheid, dessen Träger der örtliche Kinderschutzbund ist, sucht weitere Mitarbeiter. Das kostenfreie und anonyme Gesprächsangebot für Kinder und Jugendliche besteht in Remscheid seit ca. 40 Jahren und ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 08001110333 bzw. 116111 erreichbar. Wir sind Mitglied im Dachverband "Nummer gegen Kummer e.V.", dem bundesweiten Netzwerk von über 100 Telefonberatungsstellen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Anrufenden Anregungen und Unterstützung an, um Situationen, Probleme, Entwicklungsaufgaben zu reflektieren und besser zu bewältigen.

Das Beratungsteam sucht nun Verstärkung und bietet eine qualifizierte Ausbildung über 70 Stunden in der Zeit von Juni 2014 bis Februar 2015 zum/r Telefonberater/in an (Eigenanteil 100 €). Die Teilnehmer werden in dieser Zeit im Rahmen von Selbsterfahrung, durch Erlernen und Üben von Gesprächsführungs- und Beratungstechniken sowie durch die Auseinandersetzung mit Themen, die für die Beratung von Kinder und Jugendlichen bedeutsam sind, auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Wir suchen Menschen,

  • die Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen, sie entlasten und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen wollen,
  • die Verständnis für pubertäre Verhaltensweisen haben, psychisch belastbar sind und auch Provokationen angemessen begegnen können,
  • die tolerant sind gegenüber anderen Meinungen, Kulturen und Religionen,
  • die sich in Kinder und Jugendliche einfühlen können und Freude haben, anderen zu helfen,
  • die nach der Ausbildung ihre ehrenamtliche Mitarbeit mit zwei Stunden wöchentlich nachmittags oder abends über einen längeren Zeitraum zusagen können. Regelmäßige Supervision wird als Unterstützung geleistet. 

Interessenten können sich beim Kinderschutzbund Remscheid unter Tel. RS 292141 anmelden bzw. weitere Informationen erfragen oder eine E-Mail an info@kinderschutzbund-remscheid.de">info@kinderschutzbund-remscheid.de senden. (Karl-Richard Ponsar)

„Earth Hour 2014“, oder: "Deine Stunde für unseren Planeten!"

Pressemitteilung der Klima-Allianz Remscheid

Am Samstag, 29. März, von 20.30 – 21.30 Uhr ist die „Earth Hour“. Dann sollen auch in Remscheid die Lichter ausgehen – als Zeichen für den Klimaschutz! Alle Menschen in Remscheid sind aufgerufen, sich zu beteiligen und 60 Minuten die Beleuchtung zu löschen. Die Beleuchtung von bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten wird am Aktionstag ausgeschaltet. Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Handwerk sind ebenfalls aufgerufen, eine Stunde auf Beleuchtung – bei Büro- und Geschäftsgebäuden und privat zu Hause – zu verzichten. Diese Aktionsstunde setzt ein globales Zeichen für den Klimaschutz, soll aber keine einmalige Aktion sein, sondern Ziel ist es, sich täglich um Klimaschutz und Energiesparen zu bemühen.

Jede und Jeder kann einen Beitrag leisten – Informationen darüber, was man tun kann, findet man auf der Homepage der Klima-Allianz Remscheid (www.klima-allianz-remscheid.de). Die Allianz möchte gemeinsam mit allen anderen Klimaschutzinteressierten unter dem Motto „Deine Stunden für unseren Planeten“ ein starkes Zeichen setzen und deutlich machen, dass es für einen erfolgreichen Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt. Und nicht nur in der Aktionsstunde sondern dauerhaft! Die ev. Luthergemeinde lädt Interessierte herzlich ein zum meditativen Gottesdienst für den 29. März von 18 bis 19 Uhr bei Kerzenlicht ein. Auch bei der musikalischen Ausgestaltung wird auf Strom verzichtet, die Orgel schweigt und der Organist begleitet die Gottesdienstteilnehmer am Klavier.

Die Klima-Allianz Remscheid lobt einen Klimaschutz-Preis für Schülerinnen und Schüler aus. Mit dem Preis sollen Dokumentationen zu vorbildlichen Aktivitäten zur Energieeinsparung, zur effizienten Nutzung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien gewürdigt werden. Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, bei ihren Eltern oder im Bekanntenkreis zu erfragen und in den Betrieben in Remscheid oder im Umland zu erforschen, wie dort (z.B. in der Produktion, in der Verwaltung, im Lager/in der Logistik oder in allen anderen Bereichen) sparsam mit Energie umgegangen wird und Ressourcen gespart werden. Jüngere Schülerinnen und Schüler können auch ihre Aktivitäten zum Klima- und Ressourcenschutz innerhalb der Schule darstellen. Die Erkenntnisse sollen in einer Dokumentation festgehalten werden in Papierform (als gebundenes Exemplar oder als pdf-Dokument oder als Power- Point-Präsentation), als Film/Video oder in einer Kombination aus Papier und Film. Die Dokumentation kann bebildert sein. Es dürfen nicht mehr als 30 Seiten Dokumentation bzw. Filme mit drei bis maximal fünf Minuten Länge abgegeben werden. Elektronische Daten sind auf einem Datenträger (z.B. USB-Stick) bereitzustellen.

Eine Jury aus Vertretern der Klima-Allianz entscheidet in einem einstufigen Verfahren über die Gewinner. Die Preisgelder für die Klassen- oder Teamkasse in Höhe von 3.600 Euro werden wie folgt verteilt: 1. Preis: 600 Euro 2. Preis: 500 Euro 3. Preis: 400 Euro 4. bis 10. Preis: 300 Euro Die Preisgelder werden mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Remscheid-Solingen eG und der Stadtsparkasse Remscheid zur Verfügung gestellt. Am 30. Mai 2014 ist Einsendeschluss für die Einreichung der Dokumentationen. Mitte Juni erfolgt die Sichtung und Entscheidung durch die Jury. Vor den Schulferien finden die Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Übergabe des Preisgeldes statt. Die Wettbewerbsarbeiten sind in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei: Klima-Allianz Remscheid, c/o Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Elberfelder Str. 36, 42853 Remscheid Monika Meves, Telefon RS 163313, E-Mail info@klima-allianz-remscheid.de

"Aktivangebote in einer wertvollen Kulturlandschaft"

Die touristische Entwicklung des Bergischen Städtedreiecks ist mit dem Ziel einer deutlichen Steigerung der Wertschöpfung auf der Grundlage eines regionalen Masterplans auf klare inhaltliche Schwerpunkte und geeignete Instrumente ausgerichtet. Das Alleinstellungsmerkmal der Lebendigen Bergischen Industriekultur – Museen, ehrenamtlich betriebene Angebote, historische Verkehrsmittel – wird gestärkt und mit Aktivangeboten in der wertvollen Kulturlandschaft verknüpft. Die Tourismusentwicklung besitzt als Querschnittsaufgabe maßgebliche Schnittstellen zu den Themen Klimawandel, Nahmobilität, Kulturlandschaft sowie Gesundheit und Stadtentwicklung. Das Bergische Städtedreieck sieht die Maßnahmen der Tourismusförderung als einen integrierten, querschnittsorientierten Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftsregion und einer im umfassenden Sinne nachhaltigen Entwicklung, der weiterhin mit geeigneten Instrumenten, wie der GRW-Förderung, gefördert werden sollte. Die Effekte und Zielerreichung der Maßnahmen müssen beobachtet werden, um ggfs. bei der Ausrichtung der Projekte nachsteuern zu können.

  • Themenschwerpunkt Zukunftsstandorte: Touristische Schwerpunktstandorte – z.B. der Brückenpark Müngsten und Schloss Burg – bedürfen einer infrastrukturellen Qualifizierung und/oder Sanierung. Diese Zukunftsstandorte mit einem hohen Besucherpotenzial bilden die Grundlage der touristischen Wertschöpfung der Region. Weitere Beispiele sind die Wupperschiene oder die historischen Altstädte der Region.
  • Themenschwerpunkt Wege der Region: Derzeit werden überregionale Qualitätswege für Radfahrer und Wanderer in Kooperation mit den Nachbarregionen aufgebaut. Diese verbinden das Bergische Städtedreieck mit dem Ruhrgebiet, dem Sauerland und der Rheinschiene. Die Massenmärkte bieten ein hohes Besucherpotenzial aus diesen angrenzenden Regionen. Es bedarf in Zusammenarbeit mit den Vereinen auch einer Verknüpfung der touristischen mit kulturellen und sportlichen Angeboten auf den Trassen.
  • Themenschwerpunkt Marketing und Profilierung: Die Schaffung der regionalen Struktur für Tourismusförderung erhöht neben der überregionalen Kooperation v.a. auch die Schlagkraft des Marketings. Hierbei gilt es beispielsweise die Willkommenskultur zu stärken und die »Eingangstore« zu den Städten zu qualifizieren. Das Bergische Städtedreieck hat sich mittlerweile u.a. auch als Filmstandort profiliert, was ein besonderes Kulturmarketing der Region ermöglicht.
  • Themenschwerpunkt Netzwerkstärkung: Ein regionales Netzwerk von touristischen Betrieben befindet sich im Aufbau, die bürgerschaftlichen Akteure werden durch den Netzwerkaufbau und die Entwicklung geeigneter Geschäftsmodelle zu touristischen Anbietern. Es gilt, diese Netzwerke nachhaltig zu sichern und die notwendigen Kommunikationsstrukturen weiter zu qualifizieren. Zur Qualitätssicherung bedarf es einer besonderen Unterstützung der touristischen Leistungsträger. Der Aufbau moderner und nachhaltiger Strukturen mit Beseitigung von Defiziten, die Wachstum und Beschäftigung behindern, soll die touristische Wertschöpfungskette im Bergischen Städtedreieck stärken.

(aus: „ECKPUNKTE DES REGIONALEN STRUKTURPROGRAMMS FÜR DIE EU-FÖRDERPERIODE 2014 – 2020“, den Ratsfraktionen in den drei bergischen Großstädten zum Jahresbeginn vorgelegt von der Bergischen Entwicklungsagentur)

Wohnungsbrand an Adlerstraße entwickelte starken Rauch

Gegen 22:15 Uhr wurde die Feuerwehr gestern zu einem Brand in einem Sechs-Familien-Haus an der Adlerstraße gerufen. Die Leitstelle entsandte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften, da nicht bekannt war, ob sich noch Menschen in der betroffenen Wohnung aufhielten. Starker Rauch drang aus der Erdgeschosswohnung auf der linken Seite des Gebäudes. Ein Trupp wurde sofort unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung eingesetzt. Dieser ging mit einem Rauchschutzvorhang in die brennende Wohnung vor, um den Treppenraum vor Rauch zu schützen. Eine Drehleiter wurde in Stellung gebracht. Glücklicherweise befand sich niemand mehr in der Wohnung. Der Löschtrupp konnte sich so auf die Lokalisierung des Brandherdes konzentrieren und dann diesen ablöschen. Zur Entrauchung setzte die Feuerwehr einen Hochdrucklüfter ein. Nach Sichtung der anderen Wohnungen konnten die Bewohner wieder in ihre unbeschädigten Wohnungen zurückkehren. Während des Einsatzes wurde die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Nord unterstützt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (aus dem Bericht der Berufsfeuerwehr)

Bundestagsabgeordneter Manfred Zöllmer kommt zum Europa-Tag

Pressemitteilung der Albert-Einstein-Gesamtschule

Im Rahmen des „Europatags an Schulen“ lädt die Albert-Einstein-Schule (AES) seit vielen Jahren prominente Politiker ein, um mit ihnen in einen Dialog über aktuelle politische Fragen zu treten und andrerseits Ergebnisse ihrer europäischen Projektarbeit zu präsentieren. Am Freitag, 28. März, trifft der Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer (SPD) . von 9.30 bis 12 Uhr im Selbstlernzentrum der Schule, (Gebäude 1, Erdgeschoss) mit den 20 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 und 13 zusammen, die gemeinsam mit Partnerschülern aus Frankreich, Österreich, Lettland und Schweden derzeit an einem zweijährigen europäischen Comenius-Schulpartnerschaftsprojekt zum Thema „Migration – Mankind in Motion – Challenges and Opportunities“ teilnehmen. Da das nächste internationale Arbeitstreffen in Riga/Lettland ( 5.- 10. April) unmittelbar vor der Tür steht, werden die Schüler/innen Herrn Zöllmer Auszüge ihrer diesbezüglichen „Hausaufgaben“ (die Planung eines - fiktiven oder realen - einjährigen Aufenthalts in einem Land ihrer Wahl ) präsentieren - quasi als „Generalprobe“ für dieses Treffen in der lettischen Hauptstadt (und europäischen Kulturhauptstadt 2014). Darüber hinaus berichten die Schüler/innen über verschiedene Projekte bzw. Wettbewerbsbeiträge, die sie in den vergangen Monaten erfolgreich absolviert haben:

  • Prämierter Beitrag zum Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung, Thema „Hamburg - das Tor zur Welt oder doch nur Abschiebebahnhof ?“
  • Beitrag zum Schülerwettbewerb des Bundespräsidenten, Thema :“Die Welt beginnt vor Deiner Tür“, Remscheider Familien mit und ohne Migrationshintergrund zeigen in einer Fotoausstellung ihre private Wohnumgebung.
  • Beitrag zum Europäischen Wettbewerb der Landesjury NRW, Thema : „We are Europe“, ein von den Schüler/innen selbst komponierter und getexteter (Werbe-)Song für Europa anlässlich der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament 2014. (Ulrich Leikauf, Studiendirektor)

Frage war für Antwort mit „Ja“ oder „Nein“ viel zu komplex

„Erreicht die Stadt Remscheid vom jetzigen Zeitpunkt an für den Herbst dieses Jahres prognostiziert die Ziele des Stärkungspaktes und somit des Haushaltssanierungsplanes für das Jahr 2014?“ wollte die CDU-Fraktion am 13. März von er Stadtverwaltung wissen und bat um eine knappe Antwort mit „Ja“ oder „Nein“. „Die formulierte Frage und die vorgegebenen, als ausreichend angesehenen Antwortalternativen suggerieren die Möglichkeit einer ... seriösen Beantwortung, blendet allerdings die Komplexität der städtischen Haushaltsplanung im Haushaltsjahr 2014 mit einem Finanzvolumen im Ergebnisplan von über 600 Millionen € und den damit einhergehenden vielfältigen Entwicklungen bei der unterjährigen Haushaltsbewirtschaftung aus“, heißt es in der jetzt vorliegenden Antwort aus dem Rathaus. Darin wird verwiesen auf die Nachtragssatzung und den Nachtragshaushaltsplan 2014, der vom Rat in seiner Sitzung am 13. Februar beschlossen wurde. Es gehöre zum Wesen eines jeden Haushaltes, dass sich im Laue des Jahres positive und negative Effekte durch wirtschaftliche und gesetzliche Veränderungen ergäben. Die daraus gegebenenfalls resultierenden notwendigen Anpassungen im Rahmen der Haushaltsbewirtschaftung oder des Haushaltssanierungsplanes seien derzeit allerdings schwer abschätzbar. „Im Rahmen der Haushaltsführung stehen hierbei die üblichen Mittel zur Bewirtschaftung zur Verfügung – bspw. Erlass einer Haushaltssperre, über- oder außerplanmäßige Mittelbereitstellungen.“ Folgende Einflussgrößen seien derzeit noch schwer einschätzbar:

  • Personalaufwendungen: „Die derzeit stattfindenden Tarifverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass daraus Mehraufwendungen in Höhe von 2,5 Millonen € entstehen. Konkrete Aussagen zu den Auswirkungen auf die Höhe der zukünftigen Personalaufwendungen sind erst nach Abschluss der Tarifverhandlungen möglich.“
  • Gewerbesteuer: „Die Aufkommensentwicklung der Gewerbesteuer ist aufgrund der ganz überwiegenden Abhängigkeit von den betrieblichen Gewinnen immer von Schwankungen gekennzeichnet. Die Vorauszahlungen für 2014 sind stabil und spiegeln die publizierten Wirtschaftsnachrichten wider. Aus heutiger Sicht werden die Veranschlagungsergebnisse für Vorjahre von Bedeutung sein. Die Erträge hieraus können so zeitig im Jahr nicht realistisch eingeschätzt werden.“
  • Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG): „Die Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2014 wurden im Dezember 2013 vom Landtag NRW im Rahmen des GFG beschlossen und sind im Nachtragsplan 2014 enthalten. Eine gesicherte Planung für das Folgejahr ist jeweils erst bei Vorlage der 1. Modellrechnung möglich. Diese erfolgt im Regelfall erst im 3. Quartal eines jeden Jahres. Für die Planung künftiger Jahre bleiben nur die Erwartung der eigenen Steuerkraft und die Anwendung der Orientierungsdaten und Steuerschätzungen als Planungsgröße verfügbar.“
  • Transferaufwendungen: „Entscheidungen des Bundesgesetzgebers zur Entlastung der kommunalen Aufgabenträger verzögern sich und lassen derzeit daher keine belastbare Aussage zu den Auswirkungen auf die Transferaufwendungen zu. Finanzielle Risiken sind die steigende Zahl aufzunehmender Flüchtlinge und die gestiegene Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Rahmen des SGB II.“

Die Haushaltsbewirtschaftung werde eng durch das interne Controlling begleitet und unterliege im Übrigen der Berichtspflicht der Stadt gegenüber der Bezirksregierung zur Umsetzung des Haushaltssanierungsplans gemäß Stärkungspaktgesetz, heißt es in der Antwort der Verwaltung weiter. So könnten Risiken bei der Umsetzung des Haushaltssanierungsplans frühzeitig identifiziert und diesen gegengesteuert werden. „Es verbietet sich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt unter Hinweis auf die Komplexität der Haushaltswirtschaft in einer kreisfreien Stadt sowie derzeit nicht hinreichend bekannter Datengrundlagen für den unterjährigen Verlauf sowie künftiger Anpassungsbedarfe die aufgeworfene Frage mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten.“

Mit der Kamera auf Suche nach Honsberger Geschichten

Pressemitteilung der Kraftstation

Iim Rahmen des Kulturrucksacks NRW bieten wir in der zweiten Woche der Osterferien ein besonderes Ferienprogramm an: „Klopf, Klopf! Herein! Ein Stadtteil packt aus!“. Die Teilnehmer („ Pulsschläger Honsberg“ marschieren in den Osterferien durch den ganzen Honsberg und bitten Bewohner/innen um Gastfreundschaft, wie sie im Honsberg immer groß geschrieben wurde. Allerdings möchten die jungen Leute nicht bewirtet werden, sondern viel lieber spannende und lustige Geschichten vom Honsberg sammeln: „Vielleicht öffnen auch sie uns ihre Tür und berichten aus ihrem Leben, so dass der Pulsschlag lebendig wird.“ In der zweiten Osterferienwoche werden die zehn bis zwölf Jugendlichen im Alter von zehn bis 14 Jahren zu Besuch kommen. Dafür wandern wir von der Kraftstation bis zum Lohrbach hinunter. Unterwegs sind einige interessante Bauwerke und Wohnhäuser zu bewundern. Wer lebt hier? Wird uns geöffnet und wer hat eine spannende Geschichte zu erzählen? Auch ein Kameramann ist mit dabei und filmt die Reaktion der Kinder und die der Befragten. Das Filmmaterial dient als Impuls für den kreativen Arbeitsprozess. Zusammen mit dem Theaterkünstler und Tanzcoach Hüsnü Turan werden die Geschichten in rhythmische Bilder und Performances übertragen. Die Lebensbilder der Befragten bieten sicherlich genügend Anknüpfungspunkte für die Lebenswelten heutiger Jugendlicher aus dem Stadtteil. Gesucht werden Geschichten über die wir uns wundern, die den Honsberg ausmachen, die uns zum Nachdenken anregen.

Im künstlerischen Prozess treten die jungen Teilnehmer sodann in Dialog mit den gesammelten Videobildern der Wanderung. Entstehen soll ein Gesamtkunstwerk, das den Puls des Honsberg auf sehr private Weise zum Schlagen bringt. Die Aufführung ist für die „Kulturbörse“ im Theo Otto Theater geplant. Alle Projektionsflächen und Spielelemente werden so flexibel gestaltet, dass sie dort aufgeführt werden können. Die Performance wird nicht länger als 20 Minuten dauern.
Wer Lust auf einen Besuch von drei bis vier Jugendlichen und einen Kameramann und eine Geschichte zu erzählen hat, kann sich bei Julia Dill melden: kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de oder Tel. RS 420003.

Eine Alternative zur "Grünen Wiese" für Gewerbe und Industrie

Das Bergische Städtedreieck geht davon aus, dass im Rahmen der kommenden EU-Förderperiode eine Förderung zur Umsetzung der innovativen Strategien des Regionalen Gewerbeflächenkonzeptes Bergisches Städtedreieck möglich ist. In der abgelaufenen Förderperiode 2007-2013 sollten Remscheid, Solingen und Wuppertal neben dem Ruhrgebiet seitens der Landesregierung bereits einen exklusiven Zugang zur Gewerbeflächenförderung erhalten, der jedoch aufgrund der sogenannten 5 ha-Regel (Mindestgröße für zu entwickelnde Gewerbebrachen) faktisch nicht möglich war. Mit der Aufnahme des Bergischen Städtedreiecks in die Förderkulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW-Förderung) besteht diese Anforderung jedoch nicht mehr, so dass die Region eine entsprechende Förderung unrentierlicher Kosten zur Gewerbegebietsentwicklung mit GRW-Mitteln erhalten kann, die entsprechend der Aussagen des EFRE-OPs projektbezogen auch mit EFRE-Fördermitteln kombinierbar ist.

  • Themenschwerpunkt Modernisierung im Bestand: Unter dem Oberbegriff »Modernisierung im Bestand« steht die Anpassung bestehender Gewerbegebiete an künftige Anforderungen im Fokus. Hierunter fallen u.a. die Aufbereitung von Altlastenflächen, Nachverdichtungsmöglichkeiten von Betrieben, betrieblich bedingte Umstrukturierungen und Anpassung von Produktionsprozessen, Aufwertung des öffentlichen Raums, Installierung von Gewerbegebietsmanagern und die energetische Sanierung bestehender Gewerbe- und Industriebauten sowie die Verbesserung der Ressourceneffizienz. Durch diese Maßnahmen sollen sich veraltete Industrieliegenschaften und Gewerbeparks zu modernen und wettbewerbsfähigen Gewerbestandorten entwickeln und eine Alternative zur »Grünen Wiese« darstellen.
  • Themenschwerpunkt Gewerbebrachen: Angesichts geringer Neuerschließungspotenziale in einem topografisch schwierigen Umfeld sowie zahlreicher leer stehender Gewerbeareale in allen drei Städten wird einer Förderung der Nachnutzung von Gewerbebrachen in den nächsten Jahren eine entscheidende Rolle zukommen.
  • Themenschwerpunkt Leuchtturm: Eine weitere Zielsetzung des Regionalen Gewerbeflächenkonzeptes steht unter der Überschrift »Leuchttürme «. Die Region will neue Leitmärkte entwickeln und setzt dabei besonders auf Themen der Ressourceneffizienz, des Klimaschutzes, der Ressourcenschonung und nachweisbarer Forschungs- und Innovationseffekte. Hierfür sollen ein oder mehrere Gebiete entsprechend der Leitmarkt- sowie Clusterstrategie des Landes NRW entwickelt werden. Da das Bergische Städtedreieck nicht über großflächige Brachflächen für eine solche Entwicklung verfügt, muss die Umsetzung eines solchen Leuchtturms in neu ausgewiesenen Gewerbegebieten erfolgen.
  • Themenschwerpunkt Zusammenarbeit: Nicht nur die drei bergischen Großstädte untereinander arbeiten auf dem Gebiet der Gewerbeflächenentwicklung eng zusammen; es ergeben sich Anknüpfungspunkte auch mit den unmittelbar angrenzenden Kommunen der umliegenden Kreise. In Einzelfällen soll geprüft werden, ob etwa über eine gemeinsame Erschließung die Kooperationsansätze noch vertieft werden können.

(aus: „ECKPUNKTE DES REGIONALEN STRUKTURPROGRAMMS FÜR DIE EU-FÖRDERPERIODE 2014 – 2020“, den Ratsfraktionen in den drei bergischen Großstädten zum Jahresbeginn vorgelegt von der Bergischen Entwicklungsagentur)