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Der unscheinbare Sänger mit dem Lied von der hungrigen Katze

Die Braunelle. Foto: Hans Georg Müller.Oft sprechen Leute, wenn sie die Heckenbraunelle zu Gesicht bekommen, vom Sperling. Natürlich ist des Spatzen Kleid ähnlich schlicht, aber doch ganz anders  "gemustert". Auch ist die Lebensweise der Braunelle nicht mit der des Spatzen zu vergleichen. Meistens huscht sie durch Hecken und Dickungen, um Insekten zu haschen. Nur wenn es ums Singen und Weibchen anlocken geht, sucht sie sich durchweg die höchsten Sangeswarten aus. Es erschallt dann ein schnell vorgetragenes Lied von klaren, aber kaum zu trennenden Tönen. Ein alter Ornithologe übersetzte es in die Lautmalerei. Schnell gesprochen: "Kriegt mich die Miez, dann frisst sie mich". Hoffentlich nicht!

In voller Blüte: Die Bushaltestelle am Hauptbahnhof

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Bushaltestelle am Willy-Brandt-Platz macht ihrem Namen „Blumeninsel“ derzeit alle Ehre, denn dort blühen gerade die Japanischen Kirschen (prunus accolade). Das ist für alle Remscheider und ihre Besucher ein richtiger Augenschmaus. Wer Frühlingsblumen liebt und in den nächsten Tagen ein wenig Zeit hat, sollte unbedingt an der Bushaltestelle vorbeischauen und den Blütenzauber genießen. Bald wird die Bushaltestelle „Blumeninsel“ elf Jahre alt, denn die Anlage wurde im Juli 2003 mit einem großen Fest feierlich eingeweiht. Als Eingangstor zur Innenstadt setzt die „Blumeninsel“ klare architektonische Akzente und verbindet außerordentlich gut die funktionalen Aspekte einer Bushaltestelle mit der großzügigen baulichen Gestaltung des Platzes. Die gut gelungene gartenartige Ausbildung der Haltestelle stellt eine angenehme Relation zwischen Form, Funktion und Gestaltung dar. Eine Atmosphäre, von der sich täglich die Fahrgäste überzeugen können. Das moderne, funktionale und angenehme Ambiente wurde und wird von den Remscheider Bürgern sehr gut angenommen.

 

Mit neuem Vorstand weiter Führungen im Flüsterwald

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Wupper-Tells

Die Interessengemeinschaft der Wupper-Tells (IG Wupper-Tells), die das Programm und die Buchungsmodalitäten der alljährlichen Führungen im Flüsterwald zwischen Müngsten und Burg festlegt, hat einen neuen Vorstand. Diplom-Pädagoge Ernst Nowak hat den Staffelstab als 1. Vorsitzender von Dr. Andrea Kauka übernommen. Der 2. Vorsitzende, Herr Diplom-Biologe Guido Weber und die Schatzmeisterin, Frau Diplom-Geographin Alexandra Clauberg wurden in ihrem Amt bestätigt. Dr. Andrea Kauka, die den Vorsitz aus beruflichen Gründen nicht fortsetzen kann, hat mit großem Engagement die organisatorische Aufbauarbeit geleistet. Die Wupper-Tells wurden im Rahmen des mit LVR-Mitteln geförderten Projektes „Flüsterwald – Erlebnisse in wertvoller Natur“ 2010 von der Biologischen Station Mittlere Wupper in Kooperation mit der NUA NRW und der Akademie Remscheid ausgebildet, und haben seit Ende 2012 eine eigenständige Interessengemeinschaft gegründet. Der neue Vorsitzende lobte den Teamgeist aller Mitglieder und möchte sich in seiner Amtszeit vor allem der inhaltlichen Arbeit widmen. Für die Besucher der Veranstaltungen ändert sich nichts, denn die Buchung wird in bewährter Form weiterhin zentral über die Biologische Station Mittlere Wupper abgewickelt.

Lagerhalle am Güldenwerther Bahnhof brannte

Um 1:19 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid vergangene Nacht vom Besitzer einer Lagerhalle am Güldenwerther Bahnhof alarmiert. In einen Teilbereich der Lager- und Produktionshalle war ein Brand ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr war Feuerschein durch die Fenster erkennbar, ein Hallentor drohte durchzubrennen. Ein Übergreifen des Brandes auf das Obergeschoss und benachbarte Gebäudeteile stand kurz bevor. Ein Trupp wurde unter Atemschutz eingesetzt, um die Brandbekämpfung in der brennenden Halle einzuleiten. Gleichzeitig wurden Überdruckbelüfter in Stellung gebracht, um die Ausbreitung des Brandrauchs einzudämmen. Der Brandherd konnte von dem Löschtrupp schnell lokalisiert und abgelöscht werden, so dass eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnten. Durch umfangreiche Belüftungsarbeiten konnte das Gebäude weitgehend von Brandrauch befreit werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. (aus dem Bericht der Berufsfeuerwehr)

Warnstreiks in der Stadtverwaltung am Donnerstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Gewerkschaft ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) plant, sich am 27. März an den großen zentralen ver.di-Kundgebungen in Nordrhein-Westfalen zu beteiligen. Sie ruft städtische Tarifbeschäftigte, Auszubildende und Praktikanten zur Teilnahme auf. Wie schon am ersten Streiktag in der letzten Woche hat dies Auswirkungen auf den Betrieb der städtischen Kindertageseinrichtungen. Beiliegende Übersicht informiert darüber, welche Einrichtungen sich am 27. März an der ver.di-Aktion beteiligen: Von insgesamt achtzehn Einrichtungen bleiben elf geschlossen. In vier Einrichtungen werden Notgruppen vorgehalten: Fürberg, Honsberg, Königsstraß3und Struck. Drei Einrichtungen öffnen regulär mit allen Gruppen: Eberhardstraße, Hasenberg und Hölterfeld. Aus den geschlossenen Einrichtungen können einzelne Kinder in die Notgruppen sowie in die komplett geöffneten Einrichtungen vermittelt werden.

Mit Einschränkungen im Service ist am 27. März auch im städtischen Bürgerservice zu rechnen, der im Dienstleistungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz untergebracht ist. Kunden, die keinen Termin gebucht haben, wird empfohlen, ihren Besuch auf einen streikfreien Tag zu verlegen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) holen streikbedingte Ausfälle bei der Abfuhr im Zeitraum 28. März bis einschließlich 1. April nach. Informationen rund um die Dienstleistungen der TBR können unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 28 40 erfragt werden.

Verstärkter Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur

Bereits heute verfügt das Bergische Städtedreieck mit Institutionen wie der Bergischen Universität mit zahlreichen An- und In-Instituten, der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe (FGW), dem Berufsbildungszentrum der Metall- und Elektroindustrie (BZI), dem Institut für Galvanik und Oberflächentechnik (IGOS), dem Bergischen Institut für Produktentwicklung und Produktdesign (BI), dem Institut ASER, der Neuen Effizienz, dem Innovationslabor Bergisches Land, den Technologiezentren GuT und W-tec sowie zahlreichen weiteren privat und öffentlich getragenen Einrichtungen ein breites Spektrum an institutioneller Unterstützung unternehmerischer Entwicklung. Diesen Einrichtungen wird im Lichte des sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs und der klein- bzw. mittelbetrieblichen Größenstruktur im Städtedreieck eine weiter wachsende Bedeutung zukommen. Hierbei wird es vor allem um die Förderung des Wissenstransfers gehen. Sie wird flankiert durch das Erfordernis einer modernen und leistungsfähigen Weiterbildungsinfrastruktur. Daneben erfordert der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes insgesamt auch die Weiterentwicklung der unternehmensbezogenen Versorgungsinfrastruktur. Daher legt die Region ein besonderes Augenmerk auf die Verfolgung folgender Themenschwerpunkte:

  • Themenschwerpunkt Infrastrukturausbau; Da zukunftsfähige Datennetze einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen, ist eine Verbesserung der Breitbandversorgung - vor allem in den Stadtrandlagen - für die Region unerlässlich. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Elektromobilität ist die Einrichtung von Ladestationen von zentraler Bedeutung. Dies gilt insbesondere entlang der Fahrradtrassen, die für die Alltagsmobilität (Verknüpfung von Wohnung, Arbeitsplatz, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen) und die touristische Entwicklung ein besonderes Potenzial darstellen (vgl. Kapitel 3.7, Themenschwerpunkt Wege der Region und 3.8, Themenschwerpunkt Regionale Entwicklungsachsen).
  • Themenschwerpunkt Standortsicherung: Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein und eine adäquate Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte der Region leisten zu können, muss die Ausstattung der bestehenden Weiterbildungseinrichtungen sowie der unternehmensnahen Institute und Institutionen den neuesten Anforderungen angepasst werden. Dazu sind teilweise Neu- oder Erweiterungsbauten, aber auch die Modernisierung des Maschinenparks erforderlich.
  • Themenschwerpunkt Neuansiedlung: Die unmittelbare Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird für die ökonomische Entwicklung einer Region zunehmend wichtiger. Das erfordert auf Seiten der Wissenschaft ein breites, wissenschaftlich herausragendes und dennoch anwendungsorientiertes Angebot an Lehrstühlen und Instituten. So beabsichtigt das Bergische Städtedreieck, sich auch für die Ansiedlung weiterer Einrichtungen dieser Art zur Stärkung der Bergischen Universität einzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei etwa auf der Akquisition eines Blaue Liste-Instituts.

(aus: „ECKPUNKTE DES REGIONALEN STRUKTURPROGRAMMS FÜR DIE EU-FÖRDERPERIODE 2014 – 2020“, den Ratsfraktionen in den drei bergischen Großstädten zum Jahresbeginn vorgelegt von der Bergischen Entwicklungsagentur)

Gänseidyll im Eschbachtal mitten auf dem Froschgewässer

Foto: Hans Georg Müller.Auf Motivsuche am Hüttenhammer war ein tiefes " Honk - Honk" zu hören. Ganz hoch flogen zwei Gänse, nach dem Flugbild zu urteilen, die diese Laute erschallen ließen. Gut 20 Minuten später standen die Vögel am Altenhammerteich und stiegen ins Froschgewässer. Es war eine Vogelart aus dem Norden, die sich inzwischen in NRW stark ausbreitet - Kanadagänse. Sie sind im Eschbachtal noch selten anzutreffen. Nicht nur auf den Ruhrradwegen veranlassen diese Vögel inzwischen manchen Radfahrer zur Vorsicht. Denn ihre Hinterlassenschaften sorgen für Rutschgefahr...

"Testfahrer" von barrierefreien Einrichtungen des Zuges beeindruckt

Pressemitteilung des Beirats für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Am 19. März fand eine Testfahrt des Beirats für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf der S7-Strecke von Remscheid nach Wuppertal in den neuen Zügen von Abellio statt. 20 Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer, Blinde, Sehbehinderte, andere Menschen mit Handicaps und Vertreter des Beiratsvorstands konnten sich davon überzeugen, dass die Mühen erfolgreich waren, die neuen Wagen auf der Linie S7 barrierefrei zu gestalten. Schon am Eingang, bei der barrierefreien Toilette war, Platz für 4 Rollstühle und einen Rollator, weitere Stellmöglichkeiten ergaben sich dort, wo auch Fahrräder transportiert werden können. Die freundlichen Zugbegleiterinnen ermöglichten den Einstieg für diese über die leider noch vorhandene ca. 30 cm breite Spalte zwischen Bahnsteig und Zug mit Hilfe einer mobilen Rampe, die bei Bedarf auch vom Zugführer ausgelegt wird. Berührungssensitive Türen sichern den gefahrlosen Eingang auch für Mobilitätseingeschränkte, Alarmknöpfe in den für Rollstühle befahrbaren Toiletten können Hilfe herbeirufen. So waren die Testfahrer insgesamt sehr angetan von den barrierefreien Einrichtungen des Zuges.

Trotzdem gab es auch noch Verbesserungsvorschläge: Die Sprachansage hätte etwas lauter sein dürfen, ein weiterer Notrufknopf in Nähe der Toilettentüre wäre von Vorteil, ebenfalls eine automatisch (!) ausfahrbare Rampe zur Überbrückung der o. g. Einstiegsspalte. Auf manchen Strecken gibt es letztere schon, diese sollen aber nach und nach auch in den bei uns eingesetzten Wagen eingebaut werden.

Überhaupt trafen die Testfahrer auf großes Interesse bei den Mitarbeitern von Abellio, Eine Prüfung der Vorschläge wurde ebenso zugesichert wie eine weitere Begutachtung nach Einbau der automatischen Rampen. Es bleibt, einen herzlichen Dank für das uns entgegen gebrachte Interesse auszudrücken und auf eine weitere gute Zusammenarbeit zu hoffen. (Karl-Heinz Bobring, Vorsitzender)

Im Wahlkampf lässt die FDP einen Löwen brüllen

Der neue Vorstand der FDP Remcheid.Pressemitteilung der FDP Remscheid

Wer den ordentlichen Kreisparteitag der Remscheider FDP am vergangenen Freitag im Webersaal der Lenneper Klosterkirche besuchte, der konnte die mit einem blauen Tuch abgedeckte Skulptur kaum übersehen. Was sich darunter verbarg, sollte später am Abend geklärt werden. Zunächst begrüßte Kreisvorsitzender Hans Lothar Schiffer die Parteifreunde und Besucher und handelte die üblichen Regularien ab. Schließlich stand auf der Tagesordnung auch die Neuwahl des Kreisvorstands.

„Wir sind für die Kommunal- und Europawahl am 25. Mai gut aufgestellt“, verkündete Schiffer und begrüßte besonders herzlich Peter Bürger von der Agentur Bürger Albrecht Partner aus Wuppertal. „Zusammen mit der Agentur haben wir seit November 2013 die Kommunalwahlkampagne entwickelt, die wir Ihnen heute vorstellen wollen. Sie werden sicherlich mit mir der Meinung sein, dass sich diese Arbeit gelohnt hat.“ Prompt wurde das blaue Tuch von der Skulptur gezogen, und im strahlenden Scheinwerferlicht zeigten sich ein großer und drei kleine Löwen. Nicht irgendwelche Löwen – sondern blau-gelbe FDP-Löwen, die für die Liberalen in den nächsten Wochen kräftig brüllen werden, wie Peter Bürger meinte. Wie das geschehen soll, das führte der Agenturvertreter dann ausführlich vor. Große Plakate wird es geben, die die Botschaften der Remscheider FDP vermitteln sollen. „Stark für unsere Stadt“ und „Wir leben Remscheid“ brüllt Leo von den Plakatwänden und stellt dabei auch die Kandidaten für den neuen Rat und den Ob-Kandidaten vor. Überall ist der gelb-blaue Geselle zu sehen, und selbst im Wahlprogramm verkündet er auf originelle Weise die liberalen Botschaften. Gut gebrüllt, Leo!

Die Besucher des Parteitags begrüßten diese Kampagne mit großem Beifall. „Wir freuen uns zusammen mit Ihnen auf eine informative, sympathische und faire Kampagne. Seien Sie sicher, dass unser „Leittier“ noch mehr veranstalten kann, als das, was wir Ihnen heute Abend hier zeigen konnten“. Mit diesen Worten beendete Schiffer die Vorstellung der Wahlkampagne und wandte sich dem ebenso wichtigen zweiten Teil des Abends zu, der Neuwahl des Kreisverbandsvorstands. Es folgten die üblichen Rechenschaftsberichte und die Entlastung des bisherigen Vorstands. Danach übernahm der Ehrenvorsitzende der Remscheider FDP, Peter Harnischmacher, die Leitung des Parteitags; in gewohnt lockerer Weise führte er durch die Wahlen. Hans Lothar Schiffer wurde einstimmig wiedergewählt. Auch seine beiden Stellvertreter, Volker Zahnweh und Benjamin Becker, Schatzmeister Michael Dorfmüller, Schriftführer Torben Clever sowie der Vertreter der Jungen Liberalen im Vorstand, Matthias Voigtländer, wurden mit großen Mehrheiten gewählt.

Schließlich konnte der neue Vorsitzende noch eine Ehrung vornehmen: Der Lüttringhauser Bezirksvertreter Kurt-Wilhelm Müller erhielt für seine 40jährige Mitgliedschaft in der Remscheider FDP eine Urkunde und die Ehrenplakette des Bundesverbands.

Jochen Siegfried (CDU): "Unser Remscheid zur Marke machen!"

Jochen Siegfried

In der „Event-Arena“ am Remscheider Hauptbahnhof wählt die Remscheider CDU zur Stunde ihren Fraktionsvorsitzenden Jochen Siegfried zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters und damit Gegenkandidat von Burkhard Mast-Weisz (SPD) bei der Kommunalwahl am 25. Mai. Für die CDU ist dies zugleich die Auftaktveranstaltung zum Kommunalwahlkampf. Und den geht Siegfried sehr selbstbewusst an, wie seiner Rede zu entnehmen war. Der Waterbölles dokumentiert sie nachfolgend:

„Warum sollen die Menschen am 25. Mai genau hier in Remscheid CDU wählen? Weil wir als CDU in den letzten fünf Jahren viel für unsere Stadt erreicht haben. Wir haben gemeinsam mit den Musikern und den Orchesterfreunden unsere Bergischen Symphoniker gerettet. Wir haben den Anstoß zur erfolgreichen Gründung eines kommunalen Bildungszentrums (Volkshochschule, Jugendmusikschule, städtische Bücherei) gegeben. Wir haben erfolgreich für den Erhalt unserer vier Gymnasien in Remscheid gekämpft. Wir haben uns frühzeitig für die Sekundarschule als neue Schulform in Remscheid ausgesprochen – und somit den Schulfrieden gesichert. Die Sekundarschule wird demnächst – wie von uns beantragt – den Namen von Nelson Mandela tragen. Wir haben weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen bei Grund- und Gewerbesteuer verhindert. Wir treiben die Ansiedlung des DOC in Lennep voran und machen uns dafür stark, dass die berechtigen Interessen der Bürger in Lennep dabei nicht zu kurz kommen. Wir wollen eine lebendige Innenstadt. Daher unterstützen wir gegen alle politischen Widerstände die Gründung einer Interessen Standort Gemeinschaft für die Alleestraße und setzen uns für eine Belebung der Innenstadt ein.

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Am Altenhammerteich beginnt jetzt wieder die Massenhochzeit

Fotos: Hans Georg Müller.

Viele "Paare" trafen schon huckpack ein, nachdem einige von den Naturschützern aus den Fangeimern an der Eschbachtalstraße entnommen und von der Straße gerettetworden  waren. Junggesellen, solitär, nahmen schon ein erfrischendes Bad im Teich, um dann alles zu beklettern, was irgendwie rund und ein bischen steil war. Manches attraktive Weibchen hat da schon einmal vier bis fünf Bewerber auf dem Buckel, egal wo. Hauptsache festklammern, bis das Weibchen, unter Atemnot, kleine Piepser von sich gibt. Schon mal ist ein "Quook - quook" zu vernehmen, wenn das Wasser in Grasfroschsicht kommt. Noch kurze Zeit, und bei Froschens kehrte wieder Ruhe ein.

Flüsterasphalt oder Schallschutz-Fenster hätte der Investor zu zahlen

„Die Regelung des Verkehres rund um das geplante DOC trägt maßgeblich zum Funktionieren des Projektes bei. Die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens und die vorgestellte Simulation lassen noch einige Fragen offen“, stellten die Remscheider Grünen nach der Bürgerversammlung zum DOC im Forum Hacikenberg fest. Und damit waren sie nicht alleine. Die Fragen der grünen Fraktion zum Verkehrsgutachten beantwortete die Verwaltung am vergangenen Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss wie folgt schriftlich:

Nach Aussage von Frau Burkhart soll der Verkehr durch städtebauliche Maßnahmen von der Spielberggasse ferngehalten werden. Welche Möglichkeiten werden gesehen die Spielberggasse vom Autoverkehr freizuhalten? Wohin soll der von dort verdrängte Verkehr fließen? Inwieweit harmoniert diese Überlegung mit den Planungen zu den Knotenpunkten? Die Anbindung des geplanten DOC im Bereich Spielberggasse an die historische Altstadt Lennep ist eine der zentralen Aufgabenstellungen in der weiteren verkehrstechnischen und städtebaulichen Planung zum DOC. Die weitere Detailplanung insbesondere der verkehrlichen Situation wird Aufschluss darüber geben, inwieweit die Spielberggasse die Verlagerung des Pkw-Verkehrs von der Wupperstraße nach deren Einziehung übernehmen kann, oder ob es zu anderen Verlagerungsthemenfeldern wie z.B. im Bereich der Rospattstraße o.ä. kommt. Der Auftrag zur Planung dieses zentralen Punktes wird in den kommenden Wochen erteilt.

Wie soll der Fußgänger- und Autoverkehr in der Lenneper Altstadt in Einklang gebracht werden? Wurde möglicher Parksuchverkehr über die Mühlenstraße in die Simulation mit einbezogen? Im Bereich der Altstadt Lennep selbst sollen keine zusätzlichen Autoverkehre durch das DOC entstehen. Hierzu wurden ausführliche Erläuterungen insbesondere hinsichtlich der Installation eines dynamischen Parkleitsystems in den Bürgerversammlungen gegeben. Insofern ist nach heutiger Sachlage nicht davon auszugehen, dass der Autoverkehr im Bereich der historischen Altstadt mit Ausnahme der Situation Spielberggasse/Stadion sich signifikant verändert.

Gibt es Ersatz für die wegfallende Parkfläche am Jahnplatz? Im Rahmen der weiteren Planungen zum DOC ist die Thematik der Erstellung eines Gesamtparkkonzepts für Lennep insbesondere für den Bereich Lennep Altstadt und Umgebung erforderlich. Diese Aufgabenstellung umfasst auch evtl. Ersatzparkflächen für den Entfall des Jahnplatzes zu eruieren und entsprechend zu kennzeichnen. Auch dies ist eine Aufgabenstellung der kommenden Monate.

Ist es möglich das Parkhaus auf dem Kirmesplatz um mindestens eine Etage in die Tiefe zu bauen? Zur Thematik der Höhe und der Anzahl der Etagen des Parkhauses auf dem Kirmesplatz sind sowohl im Rahmen der beiden Öffentlichkeitsveranstaltungen der vergangenen Woche als auch bereits in schriftlicher Form verschiedenste Anregungen an die Verwaltung herangetragen worden. Nach derzeitigem Sachstand ist davon auszugehen, dass aufgrund dieser Anregungen und aufgrund der weiteren Detaillierung im Bebauungsplan hier Planänderungen erforderlich werden sowohl betreffend die Höhe als auch betreffend Ausgestaltung und Etagen.

Wann ist mit der Untersuchung der übrigen Verkehrsströme rund ums DOC und in Lennep zu rechnen? Ist die Einrichtung von Anliegerstraßen und Anliegerparken, z.B. in der Brehmstr., Röntgenstr., Albrecht-Thaer-Str., Hentzenallee vorgesehen? Für den Gesamtbereich Lennep ist ein Konzept für den ruhenden Verkehr zu entwickeln. Die genannten Anregungen müssen Eingang finden in die Prüfung eines solchen Konzeptes.

Worauf basiert die Annahme, dass aus Richtung Radevormwald Halver Lüdenscheid kaum DOC-Verkehr über die B229 anreist? Worauf basiert die Annahme, dass täglich nur 14 Autos aus Richtung Lüttringhausen/Eisernstein das DOC anfahren? Warum ist in der Simulation kein An- und Abreiseverkehr aus Richtung Wermelskirchen, Hückeswagen, Wipperfürth und Gummersbach erkennbar? Wie sollte möglicher Abreiseverkehr, insbesondere am Knoten Trecknase, geregelt werden? Diese Fragen wurden dem Büro Brilon Bondzio Weiser zur Beantwortung übermittelt. Die Beantwortung dieser Fragen wird voraussichtlich in der Sitzung des Rates am 3. Apil erfolgen.

Ist ein ÖPNV- und SPNV-Konzept für die DOC-Verkehrsplanung vorgesehen? Wenn ja, wann ist damit zu rechnen? Auch hier gilt, dass in den kommenden Monaten eine Gesamtplanung betreffend Anbindung des DOC an den ÖPNV über die derzeit vorhandenen Linien und ggf. ergänzende Linien zu entwickeln ist.

Der Gutachter geht durchschnittlich von einer Besetzung von mindestens 2,5 Personen pro Fahrzeug aus. Inwieweit hält die Fachverwaltung diese Annahme für gerichtsfest? Die Thematik der Besetzung der Fahrzeuge, die künftig ein DOC besuchen werden mit 2,5 Personen pro Fahrzeug ist mehrfach sowohl im Vorfeld der Öffentlichkeitsveranstaltungen aber auch bei den Öffentlichkeitsveranstaltungen selbst diskutiert worden, und der beauftragte Gutachter hat auch mehrfach diesbezüglich Stellung bezogen. Eine der Anregungen aus den Öffentlichkeitsveranstaltungen im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ist eine alternative Prüfung des Verkehrskonzeptes bei einer durchschnittlichen Besetzung von 2,0 Personen pro Fahrzeug. Ob dies eine komplett neue Berechnung bzw. neue Simulation erfordert und inwiefern dies mit vertretbarem Aufwand durchführbar ist, wird am 21.03.2014 im Rahmen der Evaluierung der beiden Öffentlichkeitstermine mit dem Verkehrsgutachter erörtert. Die Verwaltung wird diesbezüglich in der Sitzung des Rates am 03.04.2014 berichten.

Welche aktiven oder/und passiven Schallschutzmaßnahmen sind für die Ringstraße sowie für die direkte Umgebung des DOC, inklusive Parkhaus, vorgesehen? Werden vor dem Hintergrund der 9 Mio. Deckelung die Kosten dafür ganz oder nur teilweise vom Investor übernommen? Wie bereits in den Öffentlichkeitsveranstaltungen der vergangenen Woche durch den Ersteller des Schallgutachtens erläutert, ist zum jetzigen Zeitpunkt klar, dass das geplante Parkhaus im Bereich des Kirmesplatzes durch aktive Schallschutzmaßnahmen (geschlossene Bauweise) schalltechnisch abzuschirmen ist. Die erforderlichen aktiven oder passiven Schallschutzmaßnahmen im Straßenraum müssen durch Einzeluntersuchungen im Bereich von Fassaden, Zwischenräumen zwischen einzelnen Gebäuden etc. genau lokalisiert werden. Erst dann kann eine abschließende Aussage darüber getroffen werden, ob aktive Schallschutzmaßnahmen wie z.B. sog. Flüsterasphalt oder in Einzelfällen passive Schallschutzmaßnahmen wie z.B. schalldämmende Fenster eingebaut werden müssen. Grundsätzlich gilt für alle Maßnahmen das sog. Verursacherprinzip, d.h., dass die Übernahme der Kosten durch den vom Bebauungsplan begünstigten Investor zu tragen sind.

Zugleih wies die Verwaltung am Donnerstag noch einmal darauf hin, dass das Verfahren zum Bebauungsplan derzeit den Sachstand der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung erreicht habe. „Dieser Sachstand wird mit Sicherheit in den kommenden Monaten in Teilen vertiefende Untersuchungen insbesondere in bestimmten Detailpunkten betreffend Verkehr und Immissionen erfordern. Des Weiteren ist nunmehr auch eine detailliertere städtebauliche Entwurfsplanung durch das von dem Investor beauftragte Architekturbüro vorzulegen. Die ... Ergänzungen und Weiterentwicklungen im Prozess zur geplanten Ansiedlung des DOC sind notwendige Voraussetzung für den weiteren Verlauf des Bauleitplanverfahrens und den Gesamtprozess der Ansiedlung eines DOC in Remscheid-Lennep.“