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Arbeitslosenquote liegt weiter unter Niveau von 2013

Martin Klebe. Foto: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Ein Trend setzt sich fort, die Arbeitslosigkeit in Remscheid ist auch im Mai gesunken und liegt weiter unter Vorjahresniveau“, berichtet Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Der Remscheider Arbeits-markt zeigt sich in anhaltend guter Verfassung, auch wenn sich die Unternehmen bei Neueinstellungen im Moment etwas zurückhalten. Von der insgesamt zuversichtlichen Stimmung auf dem Arbeitsmarkt konnten am meisten die unter 25jährigen profitieren. So waren mehr als zwölf Prozent weniger Jugendliche arbeits-los gemeldet, als im Mai vor einem Jahr.“

Die Arbeitslosigkeit in Remscheid ist im Mai um 102 Personen zurückgegangen. Damit sind nun 5.178 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 297 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen sank im Mai auf 8,9 Pro-zent1. Vor 12 Monaten betrug die Arbeitslosenquote 9,4 Prozent. (Bei der Arbeitslosenquote ist zu berücksichtigen, dass im Mai die Bezugsgrößen zur Berechnung der Arbeitslosenquoten planmäßig angepasst wurden. Dadurch kann es vorkommen, dass trotz steigender Arbeitslosenzahlen die Quote sinkt, oder ggf. bei sinkenden Arbeitslosenzahlen die Quote steigt oder annähernd konstant bleibt. Für die Stadt Remscheid folgt aus der Anpassung eine Differenz von 0,1 Prozentpunkten, das heißt ohne die Aktualisierung läge die Quote bei 8,8 Prozent.) Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Die Unterbeschäftigung bildet die zusätzliche Entlastung des Arbeitsmarktes durch arbeitsmarktpolitische Instrumente (z.B. Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten, Vorruhestand) ab. Die Unterbeschäftigungsquote in Remscheid betrug im Mai 10,8 Prozent (-0,2 Prozentpunkte).

Die Agentur für Arbeit betreute im Mai 1.280 Männer und Frauen ohne Job, das sind 26 weniger als im Vormonat und 200 Personen weniger als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag konstant bei 2,2 Prozent. Im Rechtskreis SGB II, für den das Jobcenter Remscheid zuständig ist, gab es 3.898 Arbeitslose und somit 76 Personen weniger als im April; im Vergleich zum Mai 2013 waren es 97 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote sank im Mai um 0,1 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent.

In Remscheid meldeten sich im Mai insgesamt 822 Personen bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter neu oder erneut arbeitslos. Das waren 11 Arbeitslosmeldungen mehr als im April aber 73 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 917 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 40 weniger als im Vormonat aber 112 mehr als im Mai 2013. Im Mai mussten sich insgesamt sechs Remscheiderinnen und Remscheider weniger aus Erwerbstätigkeit arbeitslos melden als im Vormonat. Auf der anderen Seite konnten sich 13 Personen mehr in Erwerbstätigkeit abmelden.

Nach Personengruppen entwickelt sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich, ist aber im Mai in allen ausgewiesen Gruppen gesunken. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 25 Jahre sank im Mai weiter um 41 Personen auf insgesamt 463 (-8,1%). Im Mai 2013 waren noch 530 Jugendliche aus Remscheid arbeitslos.

Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im Mai insgesamt 214 neue Stellen von Arbeitgebern aus Remscheid gemeldet. Das waren zwar 48 Stellen weniger als im April, jedoch ist der Stellenzugang seit Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent gestiegen. In Remscheid werden derzeit Fachkräfte im verarbeitenden Gewerbe, insbesondere im Be-reich Metallbearbeitung, Mitarbeiter in der Lagerwirtschaft, Logistik und im Gesundheits- und Sozialwesen gesucht. Etwa 30 Prozent der gemeldeten Stellen kommen aus dem Be-reich Arbeitnehmerüberlassung.

Im aktuellen Berichtsjahr wurden bislang 540 Ausbildungsstellen in Remscheid gemeldet, 63 weniger als im letzten Jahr. Davon sind im Mai noch 227 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gesucht werden beispielsweise noch Azubis als Verkäufer, Fachlageristen, Kraftfahrzeug-mechatroniker, Kaufleute im Einzelhandel und Handelsfachwirte. „Auf dem Ausbildungsmarkt ist noch vieles möglich. Wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz für 2014 sucht, sollte sich allerdings sputen und sich so schnell wie möglich bei der Berufsberatung melden“, appelliert Martin Klebe.

Insgesamt 808 Jugendliche meldeten sich bisher bei der Berufsberatung in Remscheid, 17 weniger als im vergangenen Jahr. Davon suchen noch 381 Jugendliche eine Ausbildungs-stelle, das sind zwei Jugendliche mehr als vor einem Jahr zur selben Zeit. „Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber ist in diesem Jahr noch relativ konstant, perspektivisch wird sie aber deutlich sinken. Die Unternehmen sollten daher jetzt noch einmal die Chance nutzen, bei der Bewerberauswahl aus dem Vollen schöpfen zu können und die bald so dringend benötigen Fachkräfte jetzt ausbilden“, rät Martin Klebe. 

Späterer Unterrichtsbeginn nach dt. WM-Spielen?

Pressemitteilung der Schüler Union Remscheid

Die Schüler Union Remscheid spricht sich dafür aus, dass nach allen Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien der Unterricht später beginnt. Für viele Schülerinnen und Schüler gehöre es dazu, die deutsche Nationalmannschaft vor dem Bildschirm daheim oder beim Public-Viewing zu unterstützen. Fußball gehört bei uns mit zur Kultur. Deshalb sollte der Unterricht an den Folgetagen erst in der zweiten Stunde beginnen. "Bis zum Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Finale wären in Nordrhein-Westfalen nur drei Schultage von dieser Regelung betroffen. Das Schulministerium soll deshalb den nordrhein-westfälischen Schulen in dieser Zeit die Möglichkeit geben den Unterrichtsbeginn selbst zu bestimmen", so Fabian Knott, Vorsitzender der Schüler Union Remscheid. In Brandenburg hat das Schulministerium bereits den Schulen diesen Freiraum geben. Fußballbegeisterten Schülern sollte in dieser Zeit nicht ein Hindernis in den Weg gestellt werden die WM Spiele zu gucken. „Diese Regelung erachte ich für sinnvoll und sie sollte auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden!“

Gühne verzichtet auf Ratsmandat und Nachrücker Kirchner auch

Für die W.i.R. im Rat der Stadt:
Waltraud Bodenstedt
und Thomas Brützel




Die großen Verlierer der Kommunalwahl in Remscheid sind FDP und W.i.R. Beide sind im neuen Rat der Stadt nur noch mit zwei Kommunalpolitikern vertreten. Bei der FDP sind das Wolf Lüttinger und Philipp Wallutat und bei der W.i.R. wären es laut ihrer Reserveliste Wieland Gühne und Waltraud Bodenstedt. Doch Gühne nimmt sein Mandat nicht an, wie er heute Mittag auf einer Pressekonferenz in der Geschäftsstelle der W.i.R. an der Hindenburgstraße verkündete. Auf Platz 3 der Liste steht Fraktionsgeschäftsführer Roland Kirchner (Foto links). Doch er steht als Nachrücker nicht zur Verfügung. Kirchner: „In die Bezirksvertretung Lennep bin ich mit einem guten Ergebnis gewählt worden. Dieses Mandat nehme ich gerne an!“ Für Kirchner wird nun der W.i.R.-Vorsitzende Thomas Brützel von Platz 4 der Reserveliste in den Rat einziehen. Bei einem ähnlich guten Wahlergebnis wie 2009 wäre er der Neuling in einer vierköpfigen W.i.R-Fraktion gewesen. Nun müsse er „gleich richtig ran“, äußerte sich Brützel in der Pressekonferenz und kündigte an, das Amt des Vorsitzenden abgeben zu wollen, um sich auf die Ratsarbeit konzentrieren zu können. Die stellt er sich für die W.i.R. „konzeptioneller als bisher“ vor. Bretzel: „Da wird auch auf den Verein der Wählergemeinschaft mehr Arbeit zukommen!“

:Friedrich Wilhelm GühneMeine Art ist so, wie sie ist“, stellte Wieland Gühne (Foto links) fest und zeigte sich enttäuscht, dass die rege Öffentlichkeitsarbeit der W.i.R. in den vergangenen fünf Jahren offenbar bei vielen W.i.R.-Wählern nicht angekommen sei: “Wir haben gegenüber 2009 1.100 Stimmen verloren!“ Daraus ziehe er nun persönliche Konsequenzen. „Ich war schließlich in den vergangenen zehn Jahren das Bild das W.i.R. in der Öffentlichkeit! Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass das so nicht mehr gewollt ist!“

Seinen Entschluss, sich in die zweite Reihe zurückzuziehen, hatte Gühne den Fraktionskollegen am Montag mitgeteilt. Gestern wurden die übrigen Mitglieder des Vereins der Wählergemeinschaft davon in Kenntnis gesetzt. Gühne und Kirchner heute Mittag gelassen: „Der Verzicht auf die Mandate ist die Chance für einen Neuanfang!“

Wie die FDP hat mit dieser Wahl bei nur zwei verbliebenen Ratsmitgliedern auch die W.i.R. ihren Fraktionsstatus (gilt erst ab drei Mandaten) verloren. Beide Gruppierungen müssen also künftig ohne Zuwendungen aus dem Stadtsäckel auskommen. Da stellt sich die Frage, ob es trotz des Einnahmeausfalls gelingen kann, die Geschäftsstellen beizubehalten. Thomas Brützel für die W.i.R.: „Unser Verein bleibt ja bestehen; es wird also auch weiterhin eine Geschäftsstelle geben!“ Die FDP war heute Mittag telefonisch „vorübergehend nicht zu erreichen“ (automatische Ansage). Kreisvorsitzender Hans Lothar Schiffer via Handy: "Wir hatten vergangenen Tagen ein paar technische Störungen!" Und auf die Frage nach dem Fortbestand der Geschäftsstelle an der Alleestraße: "Noch ist nichts entschieden. Aber die Tendenz geht dahin, die Geschäftsstelle in eingeschränktem Betrieb weiterzuführen!"

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Neue Interessengemeinschaft hat schon 27 Mitglieder

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Kindertagespflege Remscheid (KIBI)

KIBI“ lautet der Name der Interessengemeinschaft Kindertagespflege in Remscheid, die sich jetzt in Remscheid gebildet hat, um der örtlichen Kindertagespflege ein angemessenes Gesicht zu verleihen. Die KIBI ist ein Zusammenschluss qualifizierter und engagierter Tagespflegepersonen, die künftig gemeinsam die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Kindertagespflege informieren wird. Unsere Ziele: Vernetzung schaffen, Eltern informieren, Kooperationspartner finden. Derzeit hat die Interessengemeinschaft 27 Mitglieder. Wir wollen

  • Eltern dabei unterstützen, eine liebevolle, verlässliche und flexible Betreuung für ihr Kind zu finden.
  • uns für die öffentliche Anerkennung des Berufsbildes der Tagespflegeperson einsetzen.  
  • die Vernetzung und den kollegialen Austausch der Tagespflegepersonen fördern und vertiefen.
  • eine gemeinsame Basis schaffen durch regelmäßigen Gesprächs-und Erfahrungsaustausch, um so unsere Arbeit zu optimieren. Wir qualifizieren uns ständig durch die Teilnahme an Fort-und Weiterbildungsangeboten.

 

In jedem Stadtteil von Remscheid gibt es, für die Eltern, die gerne ihren Beruf wieder nachgehen möchten, die Möglichkeit, eine verlässliche und flexible Betreuung für Kinder von null bis drei Jahren zu finden. Mit Herz erfüllen die Kindertagespflegepersonen die Aufgabe, Kinder individuell zu betreuen und ihrem Alter und Fähigkeiten entsprechend zu begleiten. Die Website der Interessengemeinschaft bietet weitere Informationen unter http://www.kibi-remscheid.deAnsprechpartner sind Andrea Hoferichter und Ireen Köhn, Tel. RS 6960877, E-Mail: info@kibi-remscheid.de.

Sichere Passwörter und Fotos nur in kleinster Auflösung

Volksbank-Marketingleiter Markus Kottsieper und Ernst Schulten, Wakeup Internet e.V.Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG

Der Vortrag in der Aula des Leibniz Gymnasium begann mit einem Donnerschlag: Mit wenigen Klicks konnte Dipl.-Betriebswirt Ernst Schulten dem Publikum live darstellen, wie viele fremde Internetdienste bei einer Bestellung über „Zalando“ oder „Amazon“ gleichzeitig „zuschauen“ und Daten sammeln. Ebenfalls beeindruckend war die Tatsache, dass jeder Eintrag in der Suchmaschine „Google“ eine Spur hinterlässt, die wiederum andere Unternehmen für Ihre Werbung nutzen. „Facebook ist kostenlos – Sie zahlen „nur“ mit Ihren Daten und bekommen dafür Werbung von anderen Unternehmen“, so Ernst Schulten. Auf Einladung der Volksbank Remscheid-Solingen eG und des Leibniz Gymnasium war der Hochschuldozent nach Remscheid gereist. Vor mehr als 120 Eltern, Lehrern und Schülern zeigte Ernst Schulten live, welche Auswirkungen Google, Facebook und „Whatsapp“ auf unser Leben im Internet haben. Die Internetriesen Google und Facebook leben davon, dass sie die Daten ihrer Nutzer sammeln, auswerten und vermarkten. Auch „WhatsApp“ ist nur durch besondere Programmeinstellungen sicher zu nutzen.

„Sicher durch Webhygiene“ ist ein Auftrag, den sich der Verein „Wakeup Internet e.V.“ gegeben hat, bei dem Ernst Schulten aktiv ist. „Wir können die Zeit nicht mehr anhalten, aber wir können uns geschützter im Netz bewegen. Dazu gehören sichere Passwörter, Fotos nur in kleinster Auflösung ins Netz zu stellen und die Sicherheitseinstellungen in den Browsern zu nutzen“, rät Ernst Schulten. Nach mehr als zwei Stunden waren auch die letzten Fragen ausführlich beantwortet. „Ich bin so dankbar, dass wir in den Genuss dieses großartigen Vortrags gekommen sind“, schwärmte Leibniz-Schulleiter Dr. Thomas Giebisch. „Wir müssen uns alle auf die Veränderungen einstellen und haben auch als Lehrkräfte eine Verantwortung zu tragen!“ Das Publikum dankte dem Referenten mit einem langanhaltenden Applaus. Und eins steht fest: Das Thema „Sicherheit im Internet“ muss und wird uns weiterhin beschäftigen müssen.

Uni: Lehrerbildung geht auf bilingualen Unterricht ein

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

In einer globalisierten Welt kommunizieren Menschen immer häufiger mehrsprachig miteinander: im Privatleben, in der Öffentlichkeit, im Berufsalltag und in der Wissenschaft. Als eine Folge dieser Internationalisierung bieten immer mehr Schulen bilingualen Unterricht an. Entsprechend steigt der Bedarf an Lehrkräften, die Schülerinnen und Schüler mehrsprachig unterrichten können. Die Bergische Universität Wuppertal hat daher zum Wintersemester 2013/14 den bundesweit einmaligen Masterstudiengang „Bilingualer Unterricht“ eingerichtet. Am Freitag, 6. Juni, wird NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann gemeinsam mit Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch den Studiengang im Rahmen eines Festakts offiziell eröffnen. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr im Hörsaalgebäude K auf dem Campus Grifflenberg (Gaußstr. 20, Gebäude K, Ebene 11, Hörsaal 32) statt. Gäste sind herzlich willkommen.

In derzeit vier Fächern (Geschichte, Mathematik, Biologie, Chemie) können angehende Lehrerinnen und Lehrer für Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs an der Bergischen Universität die Qualifikation für mehrsprachigen Unterricht (Englisch, Französisch) erwerben. Dass es beim bilingualen Unterricht um mehr geht als den Einsatz von Fremdsprachen im Biologie- oder Geschichtsunterricht, machen die Festvorträge deutlich: Festredner Dr. Dieter Wolff, emeritierter Professor für Didaktik der englischen Sprache und Literatur sowie Ideengeber des bilingualen Programms an der Bergischen Universität, und Dr. Andreas Bonnet, Professor für Didaktik der englischen Sprache und Literatur an der Universität Hamburg, loten das Verhältnis von fremdsprachlicher Bildung und fachlichem Wissenserwerb aus und fragen, ob bilingualer Unterricht als Königsweg zu interkultureller Kommunikation und Fremdverstehen gelten kann. Anschließend geben Anglistin Prof. Dr. Bärbel Diehr und Biologin Prof. Dr. Gela Preisfeld einen Einblick in die Praxis des von ihnen entwickelten Wuppertaler Studienkonzepts. 

Verkehrsunfall in Vieringhausen mit zwei Verletzten

Am heutigen Nachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall im Bereich Vieringhausen. Eine 38-Tonnen-Sattelzugmaschine mit Auflieger kollidierte in Vieringhausen bei Bergabfahrt in Richtung Solingen mit einem Pkw. Dabei wurde der Pkw an der linken Front und Fahrzeugseite so stark deformiert, dass die Fahrerin  (19) eingeklemmt und verletzt wurde. Bevor die Sattelzugmaschine zum Stehen kam, schob sie noch ein weiteres Auto auf einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Hierbei wurde eine weitere Fahrerin verletzt. Die Feuerwehr versorgte die eingeklemmte Fahrerin des ersten Pkw medizinisch und befreite sie unter Zuhilfenahme von hydraulischen Rettungsgerät aus ihrem Fahrzeug Dazu mussten das Dach sowie zwei Türen abgetrennt werden. Erst dann hatten die Rettungskräfte genug Platz, um die Patientin schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Zeitgleich wurde die andere Fahrerin von einem Rettungswagenteam transportfähig gemacht und in das SANA-Klinikum gebracht. Die Löscheinheit Hasten unterstützte die Berufsfeuerwehr, indem sie die Einsatzstelle vor Brandgefahren sicherte und Schaulustige abhielt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen. Bei dem Unfall verhinderten glückliche Umstände einen weiteren Personenschaden: Wegen des schlechten Wetters befanden zurzeit des Unfalls keine weiteren Personen auf dem angrenzenden Bürgersteig. Der Lkw stand nach der Kollision quer auf der Fahrbahn und war nicht mehr fahrbereit. Er musste mit schwerem Gerät einer Abschleppfirma abgeschleppt werden. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid und der Polizei)

Gemeinsam müssen Demokraten Neonazis zurückdrängen

Pressemitteilung der Partei DIE LINKE. Remscheid.

Kreisvorstand, Kandidaten und Wahlaktivisten der Remscheider LINKEN trafen sich am gestrigen Montag zu einer ersten Einschätzung des Kommunalwahlergebnisses. Nach einhelliger Einschätzung hat der OB-Wahlkampf zu einer erhöhten Publizität geführt, die im Wahlkampf von 2009 so nicht vorhanden war. Dass Fritz Beinersdorf mit einem Ergebnis von sechs Prozent als drittplatzierter OB-Kandidat abgeschnitten hat, wurde als Anerkenntnis für Beinersdorf gewertet. Durch das sehr gute Abschneiden in Lennep konnte DIE LINKE bei der Kommunalwahl einen gleich hohen Stimmanteil erreichen und ist somit eine von nunmehr nur vier Fraktionen im Remscheider Stadtrat. WiR und FDP haben ihren Fraktionsstatus eingebüßt und sind im neuen Rat nur noch als Gruppe vertreten.

DIE LINKE hat in allen Bezirksvertretungen einen Sitz und ist auch im Integrationsrat mit einem Sitz vertreten. Unser klares und umfangreich begründetes Nein zu einem DOC in Lennep wurde nicht nur von den Lenneper Wählern honoriert. Die geringe Wahlbeteiligung zeigt, wie „politikmüde“ die Menschen in unserer Stadt sind. Dass die rechtsextreme, fremdenfeindliche Gruppierung pro nrw Gruppenstatus im Rat der Stadt erlangte, ist erschreckend und auf einen Mangel in der politischen Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten zurückzuführen. In den Nachbarstädten Solingen und Wuppertal hat eine offensive politische Auseinandersetzung mit dem braunen Lager stattgefunden, dort ist es gelungen, sie relativ klein zu halten. Dass „Ignorieren“ der Rechtsextremisten hat sie nicht geschwächt, vielmehr hat die relative Gleichgültigkeit den Rechten zu einem Erfolg verholfen. Das Wahlergebnis von Köln zeigt uns auf, wie durch gemeinsames Handeln aller demokratischen Kräfte im Rat diese Neonazigruppierung zurückgedrängt werden kann. Es kann für uns in Remscheid sehr hilfreich sein, wenn wir unser Handeln am Kölner Beispiel ausrichten.

DIE LINKE ist zu einer festen Größe im politischen Raum geworden, an der niemand vorbei kann. Im Wahlkampf wurden junge Mitglieder gewonnen, die aktiv mitarbeiten. Dies ist eine gute Ausgangsbasis dafür, die kommenden Jahre bis zur Landtagswahl intensiv zu nutzen, um die Partei vor Ort weiter zu stärken, den Einfluss auszubauen und damit auch die „Stammwählerschaft“ zu stabilisieren. Für die OB- Stichwahl gibt DIE LINKE keine Empfehlung an ihre Mitglieder und Wähler. Sie werden frei und nach ihrem politischen Gewissen ihre Wahlentscheidung treffen. (Axel Behrend)

Was zur Stichwahl am 15. Juni zu beachten ist

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei der Wahl der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters am gestrigen Abend konnte kein Kandidat die erforderliche Anzahl an Stimmen erzielen. Zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen erfolgt daher eine Stichwahl am 15. Juni. Nach dem vorläufigen Endergebnis (http://ratsinfo.remscheid.de/wahlen/bw2014.html) treten Jochen Alfred Siegfried (CDU) und Burkhard Mast-Weisz (SPD) zur Stichwahl an.

  • Wer ist wahlberechtigt?Wahlberechtigt für die Stichwahl bleiben alle Wählerinnen und Wähler, die im Wahlwählerverzeichnis für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 eingetragen waren. Für die Stimmabgabe zur Stichwahl wird das gleiche Wahllokal geöffnet, welches bereits auf der Wahlbenachrichtigung genannt ist.
  • Wahlbenachrichtigung: Die für die gestrigen Wahlen zugesandte Wahlbenachrichtigung gilt auch für die Stichwahl am 15. Juni.
  • Briefwahl/Wahlscheine: Wählerinnen und Wähler, die bereits für die gestrige Kommunalwahl die Brief- oder Direktwahl genutzt haben, erhalten auch für die Stichwahl die Wahlunterlagen automatisch zugeschickt. Die Briefwahlunterlagen sollten bis zum 3. Juni  bei allen Wählerinnen und Wählern vorliegen, die auch für die Stichwahl die Briefwahl mit beantragt haben. Andernfalls: Bitte an die Wahlhotline wenden. Wählerinnen und Wähler, die noch keine Briefwahl beantragt haben, aber am Tag der Stichwahl ihr Wahllokal nicht aufsuchen können, können online für die Stichwahl einen Wahlschein für die Briefwahl beantragen!

Ab morgen (27. Mai) ist Direktwahlbüro geöffnet. Wer seine Stimme zur Stichwahl am 15. Juni im Direktwahlbüro (Raum 148, 1. Etage) im Dienstleistungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz abgeben möchte, kann das ab morgen während folgender Öffnungszeiten tun: (montags von 7.30 bis 13 Uhr, dienstags von 7.30 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 13 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 12 Uhr).

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War es wirklich nur die blanke Schönfärberei?

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Selbst aus der Opposition heraus habe die Remscheider CDU eine „klare Handschrift“ geführt, hieß es in dem Flugblatt der CDU-Kandidaten für den Rat der Stadt, das vor der Kommunalwahl auf dem Hohenhagen in meinen Briefkasten flatterte. Und dann wurden einige Erfolge aufgezählt, die sich die CDU in den zurückliegenden fünf Jahren auf ihre Fahnen geschrieben hat. Zitat: „Was hat die CDU in Remscheid erreicht?

  • Wir haben erfolgreich für den Erhalt unserer Kulturlandschaft gekämpft (Orchester, Westdeutsches Tourneetheater).
  • Wir hatten die Idee zur Gründung eines kommunalen Bildungszentrums (Volkshochschule, Jugendmusikschule, städtische Bücherei).
  • Wir konnten unsere Gymnasien retten.
  • Wir waren von Anfang an für die Sekundärschule - und damit den Schulfrieden.
  • Wir haben ein weiteres Drehen an der Steuerschraube verhindert.
  • Wir wollen das DOC und mehr Bürgerbeteiligung.
  • Wir unterstützen die Interessen-Standort-Gemeinschaft (ISG) der privaten Eigentümer zur Verschönerung unserer Alleestraße.“

So ähnlich steht es auch im Wahlprogramm der CDU. Nun, nachdem die Wählerinnen und Wähler ihr Votum abgegeben haben, könnte man das im Vorfeld Gesagte und Geschriebene ad acta legen. Man muss ja nicht gleich alles für bare Münze nehmen, was in einem Wahlkampf den „mündigen Bürger“ beeindrucken soll. Andererseits: Vielleicht könnte es ja gelingen, dass im nächsten Wahlkampf in Remscheid etwas weniger auf Schönfärberei gesetzt wird. Denn, mal ehrlich, liebe CDU, was würden Sie schreiben wollen, wenn Sie jeden dieser sechs Spiegelstriche um zehn Zeilen ergänzen sollten? Die Gymnasien gerettet? Ich wusste gar nicht, dass sie in Gefahr waren. Und was ist denn konkret schon dadurch erreicht, dass Sie jemanden (die ISG Alleestraße) unterstützen? Und wer war es eigentlich, der weiter an der Steuerschraube drehen wollte, was Sie dann erfolgreich verhindert haben wollen?

In dem Wahlflyer des Kandidaten war kein Platz für eine ausführliche „Erfolgsgeschichte“. Im Waterbölles hätten Sie ihn. Zehn Zeilen pro Spiegelstrich. Das Angebot steht.