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Dieser Gruß zum Pfingstfest ist 115 Jahre alt

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, Pfingsten und die dazu gehörenden kirchlichen und weltlichen Feste haben auch in Lennep eine lange und besondere Tradition. Ein Lehrer am RöGy erklärte uns vor  langer Zeit immer, dass man früher bei allen hohen Festen und offiziellen Veranstaltungen, also das ganze Jahr über. seinen "pingstbesten"  Anzug trug. Der "herzinnige Gruß zum Pfingstfest" zeigt Bilder aus  dem Alten Lennep, die um 1900 entstanden sind. Die traditionelle Pfingstkirmes des Schützenvereins "Eintracht Lennep“ 1928 findet in diesem Jahr vom 22. bis zum 25. Mai auf dem Lenneper Kirmesplatz statt. Der Pfingsttrödel – in jedem Jahr ein zusätzlicher Publikumsmagnet – wird entlang der Mühlenstraße aufgebaut. Auf diese Lösung haben sich Veranstalter und Stadt geeinigt. Für das Jahr 2016 wird geprüft, ob die Pfingstkirmes auf der Robert-Schumacher-Straße sattfinden kann. Näheres zur "Eintracht", ihrer Geschichte und ihren Festen findet man auf deren Website:  http://schuetzenverein-eintracht-lennep.de/. Zur Geschichte der Pfingstfeiern kann man auch hier etwas nachlesen: http://www.lennep.eu/pfingstkirmes-in-lennep/. Das Tuchmuseum hat übrigens am Pfingstsonntag geöffnet und waretet mit einer neuen Sonder-Ausstellung auf. Jochen Hüttemann präsentiert seine wunderschönen Art-Quilts. Viel Arbeit steckt in diesen Arbeiten. Die Ausstellung ist noch bis Ende August zu sehen.

100.000 m³ Gülle-Wasser-Gemisch in Kläranlage gereinigt

Pressemitteilung des Wupperverbandes und der EWR

In der vergangenen Woche, am 12. Mai, wurde die Reinigung von insgesamt 100.000 Kubikmetern Gülle-Wasser-Gemisch vom Talsperrengrund der Neyetalsperre in der Kläranlage Hückeswagen abgeschlossen. Wie die kontinuierlichen Untersuchungen des Talsperrenwassers zeigen, war dieses Vorgehen sehr sinnvoll, um das am höchsten mit Gülle belastete Wasser zu behandeln. Die Nährstoffbelastung mit Stickstoff und Phosphor am Grund der Neyetalsperre hat sich nach dem verheerenden Gülle-Vorfall deutlich soweit reduziert, dass eine weitere Reinigung von Talsperrenwasser in der Kläranlage derzeit nicht mehr sinnvoll ist.

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Wander-Ausstellung der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“

Pressemitteilung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums

Schüler und Lehrer des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums werden die Wander-Ausstellung der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ aus Berlin in das Ämterhaus nach Remscheid holen. Dort wird die Ausstellung am 3. Juni um 14 Uhr eröffnet werden. Sie wird dort bis zum 19. Juni zu sehen sein. Sie zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9, EF und Q1 der Schule haben sich mit dem Thema „Deutscher Widerstand“ auseinandergesetzt und darauf vorbereitet, interessierte (Schüler-) Gruppen durch die Ausstellung zu führen. Sollten Sie Interesse an einer solchen Führung durch Schüler/-innen unserer Schule haben, so schreiben Sie uns doch bitte eine Mail an die folgende Mailadresse: emagym@gmx.de">emagym@gmx.de. (Olaf Wiegand)

"Remscheider Sommer" mit Märchen von Hasen und Löwen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Wir meinen nicht wirklich, dass das, was wir jetzt erzählen werden, auch wahr ist.“ Mit diesen Worten beginnen afrikanische Geschichtenerzähler ihre Märchen. Erzählungen voller Magie und Mysterien, seltsamer Gestalten und fabelhafter Helden. Sie berichten von der großen Heilerin, der Schlange, dem ewigen Verlierer, der dummen Hyäne, von dem schlauen Schakal, dem pfiffigen Hasen, der jeden überlisten kann, von der klugen Schildkröte, der ewig betrügenden Spinne, von dem Herrscher in der Gestalt des Löwen und vielem Wunderbaren mehr. In der Tradition dieser Erzähler entführen Diana Drechsler und Mo Herzinger Jung und Alt am Pfingstmontag, 25. Mai, um 16 Uhr im Stadtpark in eine Welt der Phantasie und Musik. Lasst euch verzaubern von Geschichten und afrikanischen Rhythmen voller Lebensfreude, in der die Worte Flügel bekommen und zum Eigentum aller Menschen werden, die sie hören. Denn der letzte Satz afrikanischer Märchen lautet: „Dies ist meine Geschichte, die ich erzählt habe. Mögen Teile fortgetragen werden und Teile davon zu mir zurückkehren.“ (www.maerchen-mit-musik.de)

Fragen zur Unterbringung von Heimkindern in Remscheid

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschuss am 3.Juni greift die Fraktion der Grünen den jüngsten Kinderheim-Skandal in Gelsenkirchen auf, der eine Diskussion über die Qualität von Heimunterbringungen ausgelöst hat sowie Forderungen nach mehr Kontrollrechte für die Heimaufsicht. Dem Gelsenkirchener Jugendamtsleiter war in einem Bericht des ARD-Magazins "Monitor" vorgeworfen worden, er und ein Kollege hätten mit der Unterbringung von Kindern in der von ihnen gegründeten Einrichtung „Neustart“ in Ungarn Geld verdient. Dazu sollen sie in den Jahren 2007 und 2008 gezielt für eine Überbelegung eines Heims in Gelsenkirchen gesorgt haben. Bezüglich der Unterbringung von Heimkindern in Remscheid möchten die Grünen nun von der Verwaltung wissen:

  • Werden Jugendliche im Ausland betreut?
  • Wie ist das Verfahren bei der Unterbringung von Jugendlichen (auch im Ausland)?
  • Wie wird die Einhaltung des Hilfeplans bei einer Unterbringung von Jugendlichen überprüft?
  • Werden die Träger regelmäßig überprüft?
  • Gibt es Nebenbeschäftigungen von städtischen Bediensteten des Jugendamtes?

IHK-Ehrennadel auch für 18 Prüfer aus Remscheid

Pressemitteilung der IHK

Im Rahmen einer Feierstunde in der Villa Media iun Wuppertal hat die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) gestern 162 Prüferinnen und Prüfer geehrt, die seit vielen Jahren ehrenamtlich in den Prüfungsausschüssen der IHK im Einsatz sind. Zum Dank für Ihr Engagement bekamen die langjährigen Prüfer von IHK-Vizepräsident Christan Busch die Ehrennadel der IHK verliehen. Er appellierte an die Unternehmen, verstärkt Mitarbeiter für die Prüfertätigkeit freizustellen, und an die Fachkräfte, sich hierfür zur Verfügung zu stellen. Nur so könnten auch künftig praxisorientierte Prüfungen in der Region sichergestellt werden.

120 Ausbildungsberufe werden von der Bergischen IHK geprüft. In den mehr als 400 Prüfungsausschüssen sind circa 1.300 Prüferinnen und Prüfer ehrenamtlich tätig. 2014 haben die Prüfer rund 4.000 Prüfungen im Ausbildungsbereich und mehr als 700 Prüfungen im Fortbildungsbereich abgenommen. Zu den geehrten gehörten auch die folgenden Prüfer aus Rem scheid:

  • 25 Jahre Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung: Karl-Heinz Gollasch, Lothar Groß, Klaus Knop, Uwe Mittelstädt, Martin Paschkowski, Gerhard Peter.
  • 25 Jahre Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung: Gabriele Brock-Stockter, Karl-Heinz Erwig,Gerardo Franciosi, Jürgen Grulke, Gunther Eduard Hille, Hermann Lüttgen, Uwe Mittelstädt, Barbara Pinnow, Hans Martin Pleiss, Frank Reinshagen, Thomas Ritscher, Ralf Vetter.

"Der Bund verbessert die Finanzlage der Kommunen!"

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Zur Verabschiedung der neuen, zusätzlichen Finanzmittel für Kommunen im Deutschen Bundestag und zu den Erwartungen an den Flüchtlingsgipfel am 18. Juni erklärt der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Solingen, Remscheid und Wuppertal II (Cronenberg und Ronsdorf), Jürgen Hardt (CDU):“Ich freue mich, dass der Bund unsere finanzschwachen Kommunen mit insgesamt zusätzlichen 3,5 Milliarden Euro unterstützt. So sieht es das heute im Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen“ vor. Nordrhein-Westfalen erhält davon 32,16  Prozent, also 1,13 Milliarden Euro, und damit mehr, als sich allein aufgrund der Bevölkerungszahl ergäbe. Mit der Einrichtung des Kommunalinvestitionsförderungsfonds mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro, der finanziellen Entlastung der Länder und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern um eine Milliarde Euro und der Erhöhung der Entlastung der Kommunen um 1,5 Milliarden Euro auf dann insgesamt 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2017 setzt die unionsgeführte Koalition ihre kommunalfreundliche Politik der vergangenen Jahre fort. So wird der Bund in den Jahren 2010 bis 2018 Länder und Kommunen um insgesamt rund 125 Milliarden Euro entlasten. Jetzt müssen wir aufpassen, dass das Geld auch tatsächlich bei den Kommunen ankommt und nicht irgendwo im Haushalt von NRW verschwindet.

Dass der Bund den Kommunen nun derart deutlich zur Seite springt, ist ein großer Schritt zur Verbesserung der Finanzlage. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach unserer Verfassung die Länder für die Finanzausstattung der Kommunen verantwortlich sind. Bei der Flüchtlingshilfe für die Kommunen hat die Landesregierung völlig sinnwidrig die Hälfte abgezweigt. Bund und Länder können nur gemeinsam die steigende Anzahl an Flüchtlingen bewältigen. Auf dem Bund-Länder-Gipfel vor anderthalb Wochen im Kanzleramt wurde beschlossen, ein gemeinsames Maßnahmenpaket zu schnüren. Die Ministerpräsidentenkonferenz am 18. Juni 2015 wird konkrete Maßnahmen beschließen. Neben einer Beschleunigung der Asylverfahren und mehr Personal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss über weitere Finanzmittel gesprochen werden. Der Bund tut viel. Die Länder dürfen ihre Kommunen nicht im Stich lassen.“

Politiker wollen Willkommens- und Anerkennungskultur

Zur Sitzung des Rates am 18. Juni haben die Ratsfraktionen/Ratsgruppen von SPD, Grünen, FDP und W.i.R. eine „Willkommens- und Anerkennungskultur für Remscheid“ gefordert. Ihr Antrag hat folgenden Wortlaut: „ Der Oberbürgermeister wird gebeten, gemeinsam mit Akteur*innen innerhalb der Stadtverwaltung und in der Zivilgesellschaft einen Leitbildprozess für eine Anerkennungs- und Willkommenskultur zu initiieren mit dem Ziel, die Möglichkeiten, die eine interkulturelle und inklusive Stadtgesellschaft bietet, zu nutzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Migrantenselbstorganisationen sind ebenso selbstverständlich einzubeziehen wie der Integrationsrat und der Stadtrat. Über den Fortgang ist regelmäßig zu berichten.

Begründung: „Eine vielfältige Gesellschaft ist keine romantische Utopie und schon gar keine bedrohliche Form entfremdeter Parallelgesellschaften. „Vielfalt“ und interkulturelles Zusammenwirken ist gelebte Realität und findet ihren Ausdruck in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, der unter uns lebt oder geboren ist, lernt, seine Kinder erzieht, arbeitet und wirtschaftet, ist ein gleicher und unverzichtbarer Teil unserer Stadt. Zur Bekämpfung von Vorurteilen und Diskriminierung sowie zur Förderung von Toleranz und Wertschätzung bedarf es einer Kultur des Respekts, der Anerkennung und das Bekenntnis zu gleichberechtigter Teilhabe von Geburt an. Dies bedingt ein beispielhaftes Zeichen der Stadtverwaltung z.B. bei der Anerkennung und Förderung der Mehrsprachigkeit von Kindern, bei der interkulturellen Öffnung der Regeldienste, beim kultursensiblen Umgang mit Kund*innen, bei der Eröffnung von Chancengleichheit und bei der Entwicklung von kultursensiblen Instrumenten in der Stadtentwicklung. Weder in der Bildung noch im Arbeitsmarkt, weder bei der Wohnungssuche noch in Kultureinrichtungen oder in der Pflege dürfen weder die Herkunft, der soziale Status, das Geschlecht oder die Religionszugehörigkeit über den Zugang zu Chancen entscheiden.

Es ist selbstverständlich, dass jeder Mensch, der auf der Flucht vor Armut, Hunger und Gewalt zu uns kommt, in Remscheid ein sicheres und würdevolles zu Hause bekommt. Willkommenskultur geht vom Menschen aus und leistet einen wichtigen Beitrag  zu einer weiteren Abkehr von einer überholten Abschottungskultur und defensiver Erkenntnisverweigerung „kein Einwanderungsland“ zu sein. Dazu brauchen wir Begegnung, Anerkennung und eine interkulturelle Öffnung der Gesellschaft.

Zu einer Willkommenskultur gehört auch die positive und offene Einstellung von öffentlichen Einrichtungen und Politiker*innen gegenüber Migrant*innen. Insbesondere in Ämtern und Behörden fühlen sich Migrant*innen oft nicht willkommen. Die Remscheider Stadtverwaltung kann von den interkulturellen Kompetenzen, der Mehrsprachigkeit und dem hohen Qualifikationsniveau vieler Zuwanderer*innen profitieren. Aufgrund des demografischen Wandels und eines ansteigenden Fachkräftemangels wird Remscheid auch in Zukunft zunehmend auf Einwanderung angewiesen sein. Es gilt die Prozesse zu gestalten und dazu geeignete Instrumente zu entwickeln.“

Ungewöhnliche Streikaktion von Erzieher/innen vor dem Rathaus

Der Begriff „Flashmob“ bezeichnet nach Wikipedia einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun und sich dazu mittels Mobiltelefonen oder Internet verabredet haben. Die zahlreichen Frauen und wenigen Männer – Erzieher/innen aus Remscheider Kindertagesstätten, Mitglieder der Gewerkschaft ver.di – die sich gestern Mittag zu einem solchen Flashmob auf dem Rathausplatz verabredet hatten, einte ein Ziel: Sie möchten künftig besser bezahlt werden. Ein wirkungsvoller und auch lautstarker Auftritt, bei dem zu Gitarrenbegleitung leere Plastikflaschen den Rhythmus vorgaben. Es wurde auch gesungen, und zwischendurch bekam der Waterbölles auch fünf Erzieherinnen vors Mikrophon. (siehe Video)