Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Fragen zur Unterbringung von Heimkindern in Remscheid

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschuss am 3.Juni greift die Fraktion der Grünen den jüngsten Kinderheim-Skandal in Gelsenkirchen auf, der eine Diskussion über die Qualität von Heimunterbringungen ausgelöst hat sowie Forderungen nach mehr Kontrollrechte für die Heimaufsicht. Dem Gelsenkirchener Jugendamtsleiter war in einem Bericht des ARD-Magazins "Monitor" vorgeworfen worden, er und ein Kollege hätten mit der Unterbringung von Kindern in der von ihnen gegründeten Einrichtung „Neustart“ in Ungarn Geld verdient. Dazu sollen sie in den Jahren 2007 und 2008 gezielt für eine Überbelegung eines Heims in Gelsenkirchen gesorgt haben. Bezüglich der Unterbringung von Heimkindern in Remscheid möchten die Grünen nun von der Verwaltung wissen:

  • Werden Jugendliche im Ausland betreut?
  • Wie ist das Verfahren bei der Unterbringung von Jugendlichen (auch im Ausland)?
  • Wie wird die Einhaltung des Hilfeplans bei einer Unterbringung von Jugendlichen überprüft?
  • Werden die Träger regelmäßig überprüft?
  • Gibt es Nebenbeschäftigungen von städtischen Bediensteten des Jugendamtes?

IHK-Ehrennadel auch für 18 Prüfer aus Remscheid

Pressemitteilung der IHK

Im Rahmen einer Feierstunde in der Villa Media iun Wuppertal hat die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) gestern 162 Prüferinnen und Prüfer geehrt, die seit vielen Jahren ehrenamtlich in den Prüfungsausschüssen der IHK im Einsatz sind. Zum Dank für Ihr Engagement bekamen die langjährigen Prüfer von IHK-Vizepräsident Christan Busch die Ehrennadel der IHK verliehen. Er appellierte an die Unternehmen, verstärkt Mitarbeiter für die Prüfertätigkeit freizustellen, und an die Fachkräfte, sich hierfür zur Verfügung zu stellen. Nur so könnten auch künftig praxisorientierte Prüfungen in der Region sichergestellt werden.

120 Ausbildungsberufe werden von der Bergischen IHK geprüft. In den mehr als 400 Prüfungsausschüssen sind circa 1.300 Prüferinnen und Prüfer ehrenamtlich tätig. 2014 haben die Prüfer rund 4.000 Prüfungen im Ausbildungsbereich und mehr als 700 Prüfungen im Fortbildungsbereich abgenommen. Zu den geehrten gehörten auch die folgenden Prüfer aus Rem scheid:

  • 25 Jahre Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung: Karl-Heinz Gollasch, Lothar Groß, Klaus Knop, Uwe Mittelstädt, Martin Paschkowski, Gerhard Peter.
  • 25 Jahre Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung: Gabriele Brock-Stockter, Karl-Heinz Erwig,Gerardo Franciosi, Jürgen Grulke, Gunther Eduard Hille, Hermann Lüttgen, Uwe Mittelstädt, Barbara Pinnow, Hans Martin Pleiss, Frank Reinshagen, Thomas Ritscher, Ralf Vetter.

"Der Bund verbessert die Finanzlage der Kommunen!"

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Zur Verabschiedung der neuen, zusätzlichen Finanzmittel für Kommunen im Deutschen Bundestag und zu den Erwartungen an den Flüchtlingsgipfel am 18. Juni erklärt der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Solingen, Remscheid und Wuppertal II (Cronenberg und Ronsdorf), Jürgen Hardt (CDU):“Ich freue mich, dass der Bund unsere finanzschwachen Kommunen mit insgesamt zusätzlichen 3,5 Milliarden Euro unterstützt. So sieht es das heute im Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen“ vor. Nordrhein-Westfalen erhält davon 32,16  Prozent, also 1,13 Milliarden Euro, und damit mehr, als sich allein aufgrund der Bevölkerungszahl ergäbe. Mit der Einrichtung des Kommunalinvestitionsförderungsfonds mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro, der finanziellen Entlastung der Länder und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern um eine Milliarde Euro und der Erhöhung der Entlastung der Kommunen um 1,5 Milliarden Euro auf dann insgesamt 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2017 setzt die unionsgeführte Koalition ihre kommunalfreundliche Politik der vergangenen Jahre fort. So wird der Bund in den Jahren 2010 bis 2018 Länder und Kommunen um insgesamt rund 125 Milliarden Euro entlasten. Jetzt müssen wir aufpassen, dass das Geld auch tatsächlich bei den Kommunen ankommt und nicht irgendwo im Haushalt von NRW verschwindet.

Dass der Bund den Kommunen nun derart deutlich zur Seite springt, ist ein großer Schritt zur Verbesserung der Finanzlage. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach unserer Verfassung die Länder für die Finanzausstattung der Kommunen verantwortlich sind. Bei der Flüchtlingshilfe für die Kommunen hat die Landesregierung völlig sinnwidrig die Hälfte abgezweigt. Bund und Länder können nur gemeinsam die steigende Anzahl an Flüchtlingen bewältigen. Auf dem Bund-Länder-Gipfel vor anderthalb Wochen im Kanzleramt wurde beschlossen, ein gemeinsames Maßnahmenpaket zu schnüren. Die Ministerpräsidentenkonferenz am 18. Juni 2015 wird konkrete Maßnahmen beschließen. Neben einer Beschleunigung der Asylverfahren und mehr Personal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss über weitere Finanzmittel gesprochen werden. Der Bund tut viel. Die Länder dürfen ihre Kommunen nicht im Stich lassen.“

Politiker wollen Willkommens- und Anerkennungskultur

Zur Sitzung des Rates am 18. Juni haben die Ratsfraktionen/Ratsgruppen von SPD, Grünen, FDP und W.i.R. eine „Willkommens- und Anerkennungskultur für Remscheid“ gefordert. Ihr Antrag hat folgenden Wortlaut: „ Der Oberbürgermeister wird gebeten, gemeinsam mit Akteur*innen innerhalb der Stadtverwaltung und in der Zivilgesellschaft einen Leitbildprozess für eine Anerkennungs- und Willkommenskultur zu initiieren mit dem Ziel, die Möglichkeiten, die eine interkulturelle und inklusive Stadtgesellschaft bietet, zu nutzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Migrantenselbstorganisationen sind ebenso selbstverständlich einzubeziehen wie der Integrationsrat und der Stadtrat. Über den Fortgang ist regelmäßig zu berichten.

Begründung: „Eine vielfältige Gesellschaft ist keine romantische Utopie und schon gar keine bedrohliche Form entfremdeter Parallelgesellschaften. „Vielfalt“ und interkulturelles Zusammenwirken ist gelebte Realität und findet ihren Ausdruck in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, der unter uns lebt oder geboren ist, lernt, seine Kinder erzieht, arbeitet und wirtschaftet, ist ein gleicher und unverzichtbarer Teil unserer Stadt. Zur Bekämpfung von Vorurteilen und Diskriminierung sowie zur Förderung von Toleranz und Wertschätzung bedarf es einer Kultur des Respekts, der Anerkennung und das Bekenntnis zu gleichberechtigter Teilhabe von Geburt an. Dies bedingt ein beispielhaftes Zeichen der Stadtverwaltung z.B. bei der Anerkennung und Förderung der Mehrsprachigkeit von Kindern, bei der interkulturellen Öffnung der Regeldienste, beim kultursensiblen Umgang mit Kund*innen, bei der Eröffnung von Chancengleichheit und bei der Entwicklung von kultursensiblen Instrumenten in der Stadtentwicklung. Weder in der Bildung noch im Arbeitsmarkt, weder bei der Wohnungssuche noch in Kultureinrichtungen oder in der Pflege dürfen weder die Herkunft, der soziale Status, das Geschlecht oder die Religionszugehörigkeit über den Zugang zu Chancen entscheiden.

Es ist selbstverständlich, dass jeder Mensch, der auf der Flucht vor Armut, Hunger und Gewalt zu uns kommt, in Remscheid ein sicheres und würdevolles zu Hause bekommt. Willkommenskultur geht vom Menschen aus und leistet einen wichtigen Beitrag  zu einer weiteren Abkehr von einer überholten Abschottungskultur und defensiver Erkenntnisverweigerung „kein Einwanderungsland“ zu sein. Dazu brauchen wir Begegnung, Anerkennung und eine interkulturelle Öffnung der Gesellschaft.

Zu einer Willkommenskultur gehört auch die positive und offene Einstellung von öffentlichen Einrichtungen und Politiker*innen gegenüber Migrant*innen. Insbesondere in Ämtern und Behörden fühlen sich Migrant*innen oft nicht willkommen. Die Remscheider Stadtverwaltung kann von den interkulturellen Kompetenzen, der Mehrsprachigkeit und dem hohen Qualifikationsniveau vieler Zuwanderer*innen profitieren. Aufgrund des demografischen Wandels und eines ansteigenden Fachkräftemangels wird Remscheid auch in Zukunft zunehmend auf Einwanderung angewiesen sein. Es gilt die Prozesse zu gestalten und dazu geeignete Instrumente zu entwickeln.“

Ungewöhnliche Streikaktion von Erzieher/innen vor dem Rathaus

Der Begriff „Flashmob“ bezeichnet nach Wikipedia einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun und sich dazu mittels Mobiltelefonen oder Internet verabredet haben. Die zahlreichen Frauen und wenigen Männer – Erzieher/innen aus Remscheider Kindertagesstätten, Mitglieder der Gewerkschaft ver.di – die sich gestern Mittag zu einem solchen Flashmob auf dem Rathausplatz verabredet hatten, einte ein Ziel: Sie möchten künftig besser bezahlt werden. Ein wirkungsvoller und auch lautstarker Auftritt, bei dem zu Gitarrenbegleitung leere Plastikflaschen den Rhythmus vorgaben. Es wurde auch gesungen, und zwischendurch bekam der Waterbölles auch fünf Erzieherinnen vors Mikrophon. (siehe Video)

Förderer sollten sich auch verbal nicht überschätzen

Waterbölles-Kommentar

Das „Historische Zentrum“ (HIZ) auf Hasten besteht – damit sage ich heimatgeschichtlich halbwegs interessierten Bürger/innen nichts Neues – aus dem Stadtarchiv, dem einstigen Heimatmuseum „Haus Cleff“ und dem Deutschen Werkzeugmuseum. Dieses Ensemble gilt es zu erhalten. Ohne kleingeistige Eifersüchtelei. Hier ist vielmehr sportlicher Teamgeist gefragt. Den sollte Michael Kleinbongartz, der neue Vorsitzende des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum e.V., eigentlich mitbringen. Der Unternehmer (Gesellschafter der KUKKO Werkzeugfabrik Kleinbongartz & Kaiser oHG) ist schließlich nicht nur Vorsitzender des Fachverbandes Werkzeugindustrie e.V., sondern auch des Fußballclubs FC Remscheid. Und wie Lokalpolitik tickt, sollte er als ehemaliges FDP-Ratsmitglied ebenfalls wissen. Und dann noch den pensionierten Museumsleiter Dr. Urs Diederichs als Stellvertreter an seiner Seite – da könnte es mit dem HIZ eigentlich nur aufwärts gehen. Sollte man meinen.

Doch die erste Pressekonferenz des neuen Vorstandes gleicht, so wie sie sich heute in den lokalen Medien niedergeschlagen hat, eher einer Kampfansage als einem Angebot zu vertrauensvoller Zusammenarbeit. Beatrice Schlieper, die Vorsitzende des Fördervereins „Haus Cleff“ musste das so empfinden und nicht anders auch Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann. Der wurde von seinem Büro von den Berichten in RGA und Bergischer Morgenpost elektronisch in Kenntnis gesetzt – auf dem Weg in den Urlaub. Seine erste Reaktion gegenüber dem Waterbölles: „Ich bin sprachlos.“ Beispielsweise über den Satz „Der Förderverein lehnt es ab, die Begegnungsstätte (gemeint ist der Saal im Werkzeugmuseum) dem Haus Cleff zur Verfügung zu stellen.“ Meines Wissens ist die Stadt Remscheid der Hausherr des HIZ, also auch des Werkzeugmuseums. „Völlig klar!“, sagte Henkelmann. Fazit: Da gibt es für den Förderkreis gar nichts abzulehnen. Es bleibt dabei: Der Hausherr lädt ein, wen immer er möchte.

Ein guter Start in eine gemeinsame Zukunft sieht anders aus. Nicht, dass alle Beteiligten im Chor ein Loblied singen müssten auf das vom Kulturdezernenten vorlegte Museumskonzept mit dem Titel „Lebendiges Handelskontor des 18. Jahrhunderts – der Weg vom Kaufmannssitz zum Fabriksystem“. Hierüber zu diskutieren, auch kontrovers, kann durchaus hilfreich, zielführend sein. Wenn die vakante Stelle des Museumsleiters wieder besetzt worden ist. Das Bewerbungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Beim neuen Chef /der neuen Chefin des HIZ werden die Fäden zusammenlaufen. Für Anregungen der beiden Fördervereine wird er/sie dankbar sein. Dass er/sie sich das neue Museumskonzept von den Förderern diktieren ließe, ist nicht vorstellbar. Zumal die Politik, der Rat der Stadt, auch in dieser Frage das letzte Wort hat.

Was also hat den neuen Vorstand des Förderkreises geritten, mit derart geschwellter Brust an den Start zu gehen? Es sei „abwegig“, Ausstellungsstücke aus dem Werkzeugmuseum in ein neu gestaltetes „Haus Cleff“ zu überführen, berichtet die Bergische Morgenpost aus der Pressekonferenz. Das von Henkelmann vorgelegte Konzept sei museumsfachlich „an den Haaren herbeigezogen“, zitiert der RGA den früheren Museumsleiter Urs Diederichs. Wo blieben/bleiben eigentlich dessen Konzepte?

Fördervereine sind aus der Kultur nicht wegzudenken. Gäbe es sie nicht längst, müssten sie schnellstens erfunden werden. Aber die Rollenverteilung muss klar sein. Förderer sollten sich nicht überschätzen, auch nicht verbal. Sonst wird aus dem, was man erhalten möchte, leicht ein Scherbenhaufen.

Martin Sternkopf übernimmt Amt von Bernd Fiedler

Martin Sternkopf wechselt von den Flüchtlingen zu den Sportlern. Der Oberverwaltungsrat, der  am 1. September 2009 die Leitung des damals von Oberbürgermeisterin Beate Wilding neu eingerichteten Zentraldienstes „Integration und Migration“ (ZD 0.17) - bis dahin Leiter des Migrationsbüros - übernommen hatte, wird zum 1. Juli Leiter des Fachdienstes „Sport und Freizeit“ (2.45). Das teilte heute Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit, um Gerüchten vorzugreifen. Im Sport sei durch das Ausscheiden von Bernd Fiedler die Leitung vakant; dessen Stelle sei weggefallen.

Gleichzeitig sollen der Zentraldienst „Integration und Migration“ und der Fachdienst „Zuwanderung und Versicherungswesen“ (3.33) zusammengelegt und unter der Leitung von Claudia Schwarzweller im Dezernat von Frau Reul-Nocke angesiedelt werden. Mast-Weisz: „Das Kommunale Integrationszentrum bleibt in meinem Geschäftsbereich. Ich danke Frau Schwarzweller und Herrn Sternkopf für ihre Bereitschaft zur Übernahme der neuen Aufgaben. Wir haben somit die Möglichkeit, auch bei den Fachdienstleitungen die erforderliche personellen Einsparungen umzusetzen und gleichzeitig die Leitungsaufgaben in beiden Bereichen sicherzustellen.“

Vor einem beruflichen Wechsel stand Martin Sternkopf schon im vergangenen November. Wie damals aus der Verwaltung verlautete, sollte er zum 1. April 2015 Chef des Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes mit Sitz in Solingen werden. Doch Sternkopf winkte trotz höherer Besoldung „aus ausschließlich persönlichen Gründen“ ab. Sternkopf ist ehrenamtlich Vorsitzender des Vereins „Remscheid Tolerant“ und engagiert sich seit 1996 bei den Remscheider Grünen, für die er in diesem Jahr  im Wahlbezirk 5 Honsberg & Blumental für den Rat der Stadt kandidierte.

 

Auch die historische Treppenanlage wird jetzt saniert

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Seit fast 130 Jahren prägt die Denkmalanlage an der Richthofenstraße, die gemeinsam mit der ev. Kirche Lüttringhausen unter Schutz steht, das Stadtbild im historischen Lüttringhauser Zentrum. Um das Denkmal vor dem drohenden Verfall zu bewahren, hat der Heimatbund Lüttringhausen im vergangenen Jahr zu einer Spendensammlung aufgerufen. Innerhalb weniger Wochen gingen auf den Spendenkonten ca. 10.000 Euro ein, die es gemeinsam mit Sachspenden der Firmen Max Paffrath und Erbschloe (Sanierung der Zaunanlage) und Lixfeld (Bereitstellung von Gerüst und Bauzaun) möglich machten, mit der Instandsetzung des Denkmalsteines und des gusseisernen Adlers zu beginnen.

Aus finanziellen Erwägungen hatte der Heimatbund zunächst die ebenfalls erforderlich werdende Sanierung der zum Denkmal gehörenden doppelseitigen Treppenanlage zurückgestellt. Nach der großen Resonanz aus der Bürgerschaft hat sich der Heimatbund nun entschlossen, auch die Treppenanlage zu sanieren. Denn der Denkmalstein und die Treppenanlage bilden eine Einheit, und ein hervorragend restaurierter Denkmalstein einerseits und eine weiterhin sanierungsbedürftige Treppenanlage andererseits passen nicht zusammen. Mit den entsprechenden Arbeiten wurde zwischenzeitlich begonnen.

In einem Gutachten über den Zustand der Treppenanlage wird u.a. festgestellt, dass alle Natursteinfugen größtenteils durch Flankenabrisse, Rückwitterungen oder durch Totalverlust geschädigt sind. Des Weiteren liegen Steinschäden in Form von Rissbildungen und älteren Ausbrüchen vor. Zwei Stufen des westlichen Treppenlaufs sind gebrochen, alle Steinoberflächen weisen zum Teil einen starken biogenen Bewuchs auf.

Die zusätzlichen Kosten für die Instandsetzung der Treppenanlage betragen ca. 7.000 Euro. Der Gesamtaufwand für die Restaurierung der gesamten Denkmalanlage, die im Eigentum der Stadt steht, beläuft sich somit auf jetzt ca. 40.000 Euro. Diese werden ausschließlich aus Spenden, aus Mitteln des Heimatbundes und zu einem erheblichen Teil aus Sachleistungen der genannten Firmen erbracht. Um die erforderlich werdenden zusätzlichen Maßnahmen finanzieren zu können, ruft der Heimatbund zu einer weiteren Spendensammlung auf. Alle Spender werden, wenn nicht widersprochen wird, wieder im Lüttringhauser Anzeiger ohne Nennung des Spendenbetrages veröffentlicht. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt. (Spendenkonto für die Sanierung der Denkmalanlage: Heimatbund Förderverein, IBAN DE66 34050000 0000 222224 oder DE22 34060094 000 4639811.

25. Remscheider City-Lauf am Sonntag, 14. Juni

Pressemitteilung des Remscheider Schwimmvereins von 1897

Als der Reinshagener Turnerbund am 8. Juni 1991 den Start zum 1. Remscheider City-Lauf freigab, konnte niemand auch nur im Entferntesten ahnen, dass 24 Jahre später an gleicher Stelle das 25-jährige Jubiläum gefeiert werden würde. Am 14. Juni ist es tatsächlich soweit. Um 12:20 Uhr fällt der Startschuss zum 1. Lauf dieses denkwürdigen Jubiläums, zum 25. Remscheider City-Lauf, der seit 1996 unter der Regie des Remscheider SV steht und seit 1991 von der Stadtsparkasse Remscheid unterstützt wird. Bereits am Abend zuvor wird ab 19 Uhr dieses Jubiläum mit Dirk Trümmelmeyers Jim-Rockford-Band und einer Soul-Shake-Party auf dem Theodor-Heuss-Platz gebührend gefeiert. Der Einritt ist frei.

Das Sportprogramm bietet auch in diesem Jahr wieder neun Kinder- und Jugend sowie zwei Erwachsenenläufe. Hier dürfte vor allem das Citylauf-Finale über 2.000 Meter im Mittelpunkt stehen, wenn es für die Erstplatzierten um jeweils zwei VIP-Karten für ein Bundesligaspiel von Bayer Leverkusen in der kommenden Saison gehen wird.  Aber auch der Klassiker über 10.000 Meter wird seine besten Teilnehmer sowohl im Einzel- als auch im Staffelwettbewerb mit Sonderpreisen der Stadtsparkasse Remscheid belohnen. Der Organisator des 25. City-Laufs, Dirk Riemer, freut sich indessen 3 Wochen vor dem ersten Startschuss bereits über 500 Anmeldungen und hofft auf weitere, zahlreiche Jubiläumsgäste. Für Statistik-Freaks bietet der RSV auf seiner Internetseite www.remscheider-sv.de  einen besondern Service. Hier sind alle Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2014 online abrufbar.

Artikel vollständig lesen

Online-Beteiligung der Bürger/innen bei Gewerbeflächen

Die Remscheider Bürgerschaft kann nach Auffassung der Verwaltung in formelle Bauleitplanverfahren stärker als bisher eingebunden werden, aber auch in weitere konzeptionelle Projekte. So die Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 5 März. Sie enthielt die Frage, wie die Bürgerschaft „beim Thema Gewerbeflächen stärker eingebunden werden könne. Eine Online-Beteiligung könnte beispielsweise im Rahmen eines kommunalen Gewerbeflächenkonzepts vorgesehen werden, so die Verwaltung. Für eine einzelne Gebietsplanung – eventuell auch für einzelne Flächen  sei zwar eine ausführliche Beteiligung ebenfalls wichtig und sinnvoll,  jedoch nicht als interaktive Online-Plattform – „aufgrund des erwartbaren Grundaufwands in Relation zum geringeren Nutzen“. Falsch eingesetzt, schlügen Beteiligungen der Öffentlichkeit in erster Linie als Aufwands- und Kostenfaktor zu Buche. Eine verstärkte Beteiligung der Bürgerschaft sollte sich „prioritär auf bislang noch nicht gewerblich genutzte Flächen beziehen, die einer solchen Nutzung erstmalig zugeführt werden“, heißt es in der Antwort der Verwaltung. Nicht zuletzt müsse auch der jeweilige finanzielle Aufwand gesehen werden, der mit zusätzlichen Beteiligungsschritten und –prozessen verbunden sei.

Als positives Beispiel für eine Online-Beteiligung der Bürger/innen nennt die Verwaltung die sogenannten „Erdbeerfelder“ an der Borner Straße, die als neues Gewerbegebiet in Aussicht stünden. Zitat: „Planungsrecht existiert hier noch nicht, zudem wird auch das erforderliche vorlaufende Verfahren zur Fortschreibung des Regionalplanes in 2015 voraussichtlich noch nicht abgeschlossen werden. Zu diesem Bereich bietet es sich zur gegebenen Zeit durchaus an, über eine zusätzliche Beteiligung mit den Zielsetzungen nachzudenken, die Rechtssicherheit einer künftigen Bauleitplanung zu erhöhen, Akzeptanz zu schaffen und Bedenken auszuräumen. Da überdurchschnittlicher Klärungsbedarf zu erwarten ist, kann auch eine moderierte Onlineplattform in Betracht gezogen werden.“ Die Verwaltung halte das Thema Partizipation/Bürgerbeteiligung auch bei gewerblichen Flächen grundsätzlich für wichtig.

Verlag bietet Tag der offenen Tür am 11. Juni

Pressemitteilung des Gardez! Verlags

Vor 25 Jahren hat Michael Itschert seinen Traum wahr gemacht und bereits während des Studiums seinen Gardez! Verlag gegründet. Seit 2004 ist der Gardez! Verlag in Remscheid-Lüttringhausen beheimatet. Die Blut spendende Dröppelminna auf dem Cover zweier Krimis signalisiert, dass in den regionalen Anthologien und Kriminalromanen die spannenden Seiten des bergischen Landes ausgeleuchtet werden. Bei Live-Events wie Lesungen und Krimiwanderungen können die Leser Krimi-Autoren wie Oliver Buslau und Henrike Madest sogar hautnah erleben. Neben den bergischen Tatorten haben es Verleger Michael Itschert die Highlights des Städtedreiecks angetan, die er in Bildbänden wie „Unser Zoo Wuppertal „einfangen lässt. Doch der Gardez! Verlag streckt seine Fühler nicht nur ins Bergische aus: auch Köln, der Westerwald und das ferne Brasilien werden facettenreich in Büchern vorgestellt. Alle Regionen verbindet das Faible für den Fußball, der von ballverliebten Autoren zwischen zwei Buchdeckel geköpft wird. Weitere spannende Buch-Themen wie Essen & Trinken, Kunst und Philosophie bis hin zu dem Feuerwehrband „Gefährlicher Einsatz“ können Interessierte beim Tag der offenen Tür am 11. Juni ab 11 Uhr in den Verlagsräumen,  Richthofenstraße 14, bis 18 Uhr entdecken. Auch potentielle Autoren sind willkommen, denn für die hält Michael Itschert „33 Tipps“ bereit...