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Schwerer Unfall nach gefährlichem Überholmanöver

  • Heute Morgen gegen 5.15 Uhr endete ein gefährliches Überholmanöver auf der Bundesstraße 229 in Remscheid mit einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen überholte ein 23-Jähriger vor einer Kurve der Solinger Straße verbotswidrig einen Pkw. Nach Zeugenangaben soll er zudem mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Im Kurvenausgang streifte der Focus des Solingers einen entgegenkommenden Golf, wodurch der Außenspiegel des VW abriss. Im weiteren Verlauf schlingerte der Ford auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und stieß dort frontal mit dem Ibiza eines 25-jährigen Remscheiders zusammen. Mit Rettungswagen kamen die beiden Fahrer zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Sowohl der Ford als auch der Seat waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt. Den jungen Fahrer erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Für die Dauer von etwa vier Stunden regelte die Polizei den Verkehr an der Unfallstelle. Dazu musste die Straße teilweise komplett gesperrt werden, wodurch es zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr kam. Den Sachschaden bezifferten die Beamten auf ca. 18.000 Euro.
  • Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr wurden zwei Autofahrer auf der Solinger Straße in Remscheid verletzt. Nach Zeugenaussagen fuhr ein 50-Jähriger mit seinem Passat im Kurvenbereich der Bundesstraße 229 auf der Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit dem Nissan einer 42-jährigen Wuppertalerin zusammen, die in Richtung Müngsten unterwegs war. Beide Fahrer kamen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. An den Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden (Schadenshöhe etwa 20.000 Euro). (aus dem Polizeibericht)

Anonyme Hass-Schreiber mindern Spaß an Facebook

Auch viele Remscheider tummeln sich in sozialen Netzwerken. Wer in Facebook gezielt nach „Remscheid“ sucht, findet zahlreiche Gruppen, öffentliche wie geschlossene:

In solchen Gruppen für eine respektvolle Debattenkultur zu sorgen, die zivilisatorische Mindeststandards erfüllt, ist angesichts der Fülle der Einträge nur schwer möglich. Zumal manche Schreiber statt ihres echten Namens feige ein Pseudonym wählen. Denn dann lässt sich leichter diffamieren. Bei Recherchen im Internet über rechtsradikale Aktivitäten in sozialen Netzwerken bin ich auf eine ganze Reihe von Zitaten gestoßen, die (verbale) Auswüchse im Netz treffend beschreiben:

„In den Kommentarspalten und Sozialen Netzwerken herrscht ein rauer Ton. Beleidigungen sind schneller getippt als gesprochen. Die Debattenkultur im Internet ist aggressiv, verletzend und nicht selten hasserfüllt und bedrohlich.“ (aus der Broschüre  "‘Geh sterben!‘. Umgang mit Hate Speech und Kommentaren im Internet", die die Amadeu Antonio Stiftung, Berlin, im Internet veröffentlicht hat. Der Namensgeber der Stiftung wurde 1990 von rechten Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde zu Tode geprügelt, weil er schwarz war.)

„Neu ist es keineswegs, dass rechtsextreme Gruppierungen ihr braunes Gedankengut über die sozialen Netzwerke weiterverbreiten. Mit geringen Kosten lässt sich dort große Wirkung erzielen.“ (Express.de)

„Die rechtsextreme Szene, ob in Parteien oder frei organisiert, nutzt das Internet seit Jahren so professionell, wie viele Akteure von der demokratischen Seite es nicht schaffen.“ (Simone Rafael, „Netz gegen Nazis“)

„Worte können sein wie winzige Arsendosen. Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“ (Victor Klemperer)

„Die Anonymität des Netzes verleitet viel zu häufig zu sprachlicher Verrohung und zum Verzicht auf Respekt gegenüber Mitmenschen. (...) Wenn die Würde von Mitmenschen angegriffen wird, ...muss es stets Widerspruch geben.“ (Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz)

„Seit der Erfindung der Sozialen Netzwerke, des interaktiven Internets, erfahren wir mehr über den Hass unserer Mitmenschen, als uns lieb ist. (...) Die Hemmschwelle dafür sinkt in der Anonymität und vor dem Bildschirm, denn der Hasser muss niemandem dabei ins Gesicht schauen. Ob grob oder subtil vorgetragen: In der Masse von Einschlägen des Hasses in Foren oder Kommentaren ziehen sich die Nicht-Hasser bald zurück. Was sollen sie auch tun? Wem Hass als Persönlichkeitsmerkmal oder Frustreaktion nicht zur Verfügung steht, der kann sich in einer von Hass dominierten Atmosphäre nicht lange aufhalten. Ist das Feld dann erst geräumt, siegt der Hass und feiert sich selbst. (Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Berlin / siehe auch die Initiative „Netz gegen Nazis“)

„Beleidigungen, Aggressivität und verbale Ausfälle muss man nicht dulden. Letztlich ist es dann ultima ratio, solche Störer auch zu sperren und auszuschließen. Oft wird uns dann Zensur vorgeworfen – es ist aber unsere Pflicht, andere Nutzer und auch unsere Mitarbeiter vor Drohungen und anderen Entgleisungen zu schützen.“ (Torsten Beeck, Social Media Spiegel Online)

Aktuell gestern auf WDR 5 in „Politikum“:Warum Hass geblockt werden sollte“, Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Claus Eurich. Hintergrund:  Einige Nachrichtenportale schränken die Kommentarfunktionen ein oder schaffen sie ganz ab. Zu heftig waren die Beleidigungen.

Er war Schmetterling des Jahres 2011 - der große Schillerfalter

Ein großer Falter fliegt in meine Richtung . Schwarzweiß ist seine Hauptfärbung. Er setzt sich, nachdem er einige Erkundungsrunden um den Fotografen gedreht hat. Ein Fotoschuß ist gelungen. Aber nun blitzt ein blaues Wunder auf. Auf den Flügeldecken, mal die linke mal die rechte, prangt in strahlendem Blau ein schillerndes Farbspiel. Winzige Luftkammern in den Schuppen (Wikipedia) sorgen für den Überaschungseffekt. Es soll wohl Freßfeinde abschrecken. Der der Große Schillerfalter, Schmetterling des Jahres 2011, ist auf die Salweide angewiesen, da seine Raupen diese als Nahrung haben. Sein Vorkommen nimmt leider ab.

Verteilung der Bundesmittel missachtet Intention des Bundes

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Vor wenigen Wochen hat der Bund 3,5 Milliarden Euro Bundeshilfen für finanzschwache Kommunen beschlossen. Zur in Nordrhein-Westfalen beabsichtigten Verteilung der Mittel erklärt der Bundestagsabgeordnete für Remscheid, Solingen und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU): In einer großen Kraftanstrengung hat der Bund mit dem "Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommen" 3,5 Milliarden Euro bewilligt. Dabei ist es gelungen, angesichts der schwierigen Finanzlage vieler Kommunen in NRW von der bisherigen Verteilung von Bundesmitteln nach dem 'Königsteiner Schlüssel' abzuweichen und unser Bundesland deutlich besser zu stellen: 32,2 Prozent der Mittel, 1,125 Milliarden Euro, sind für NRW vorgesehen. Das sind rund 50 Prozent bzw. 383,3 Millionen Euro mehr, als bei üblicher Verteilung normalerweise auf NRW entfallen wären (22,2 Prozent nach Königsteiner Schlüssel). Andere Bundesländer haben zugunsten der finanzschwachen Kommunen in NRW auf ihren ihnen eigentlich zustehenden Anteil verzichtet.  Die Intention des Bundes-Kommunalinvestitionsförder-gesetzes ist es, die Mittel nicht 'mit der Gießkanne' breit zu streuen, sondern gezielt gerade für finanzschwache Kommunen bereit zu stellen und so dazu beizutragen, die Kluft zwischen 'armen' und 'reichen' Städten zu schließen.  Die konkrete Verteilung der Bundesmittel auf die Kommunen ist nun Sache der Länder. Die rot-grüne NRW-Landesregierung hat jetzt einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der den Zielen des Bundesgesetzes klar zuwiderläuft. Er verteilt die Bundesmittel, die eigentlich gezielt für finanzschwache Kommunen eingesetzt werden sollen, nach der üblichen Schlüsselzuweisung und berücksichtigt gerade nicht die besondere Notlage einzelner Städte. 385 der insgesamt 427 Gebietskörperschaften in NRW sollen mit Geld aus dem Bundes-Hilfsprogramm bedacht werden.

Für Städte mit hohen Haushaltsdefiziten und Schulden-ständen, in denen der Investitionsstau am höchsten ist, bleibt dadurch weniger als erwartet übrig: Für Remscheid nur 6,6 Millionen Euro, für Solingen nur 9,1 Millionen Euro und für Wuppertal lediglich rund 37 Millionen Euro.  Angemessen und auch rechnerisch geboten wäre aber eine deutliche Differenzierung nach 'finanzstark' und 'finanzschwach'. Der Städtetag NRW hat hierzu ein Berechnungsmodell vorgelegt, nach dem Remscheid 17,1 Millionen Euro, Solingen 17,6 Millionen Euro und Wuppertal 56,3 Millionen Euro erhalten würden.  Ich halte den jetzt vorgelegten Verteilungsplan des Landes für nicht mit dem 'Bundesgesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen' vereinbar und fordere die Landesregierung auf, massiv nachzubessern. Sollte das Land NRW bei seinem ungerechten Verteilungsansatz bleiben, wird mein Ansatz in Berlin konterkariert, dass die besondere Notlage mancher Kommunen in NRW auch zusätzliche Mittel erfordert. Denn was bleibt vom 'Sonderopfer' anderer Bundes-länder für NRW, wenn das Geld dann hier in unserem Bundesland auch an nicht bedürftige Städte verteilt wird?“

Am Freitag Preisverleihung im Luftballonwettbewerb

Pressemitteilung des REMSCHEID TOLERANT  e.V.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1. Mai hatte REMSCHEID TOLERANT  e.V. Kinder zu einem Luftballonwettbewerb eingeladen. Versehen mit Name und Adresse sind Dutzende Ballons in den Himmel gestiegen. Mehr als 20 Ballons wurden gefunden, und die anhängenden Karten wurden an Remscheid Tolerant zurückgeschickt. Die drei Ballons, die am weitesten geflogen sind, werden mit einem Preis honoriert. Der 1. Preis geht an Alex Friedl (eine Familienkarte für einen Zoobesuch in Wuppertal), der zweite an Alexander Bassow (vier Eintrittskarten für die Wasserlandschaft des ) und der dritte an Hasan Mustafic (ein Präsentkorb mit Fair Trade Produkten). Einen besonderen Dank sagen wir den Findern der Ballons, die die Karten zurück geschickt haben. Den 1. Platz hat Ulla Werner aus 35288 Wohratal ermöglicht, der Ballon flog rund 150 km weit, den 2. Platz hat Familie Stindt aus Meinerzhagen ermöglicht, der Ballon flog rund 43 km weit, und den 3. Platz hat Heinz-Georg Becker. ebenfalls aus Meinerzhagen, ermöglicht; der Ballon flog rund 39 km weit. Die Gewinner sind benachrichtigt, die Überreichung der Preise erfolgt am kommenden Freitag um 15 Uhr im Barista-Café auf dem Theodor-Heuss-Platz.   Remscheid Städtebauförderung: RS bekommt aus 1.646.000 Euro

Geld für Honsberg, Friedrich-Ebert-Platz, Kremenholl etc.

Sven Wolf.Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion

258 Millionen Euro gehen in diesem Jahr aus dem Städtebauförderprogramm des Landes an die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden. Mit diesem Geld können landesweit 202 Bauvorhaben realisiert werden, darunter 32 neue Projekte. „Remscheid erhält 1.646.000 Euro aus dem Förderprogramm“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Remscheid kann mit diesem Geld bereits die ersten Ideen zur Revitalisierung der Innenstadt anstoßen und Maßnahmen am Honsberg fortsetzen. Mit 1.142.000 Euro wird unter anderem die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes gefördert. Hier sollen zunächst in einem Wettbewerb Fragen rund um die künftige Nutzung des Platzes beantwortet werden. Eine Frage ist etwa, ob der große Platz auch künftig ausschließlich für Busse freigehalten werden muss.

Rund um den Honsberg können die begonnen Maßnahmen mit 504.000 Euro fortgesetzt werden. Die guten Ansätze und Investitionen unter anderem der GEWAG werden hier gefördert. Lange leerstehende Häuser im unteren Honsberg kann die GEWAG niederlegen und die Grünflächen gestalten. An einigen Häusern in der Siemensstraße werden Fassaden saniert und die bereits begonnene Idee eines Ortes für Jugendkultur vorangebracht. Im Bereich des Lobachs und Kremenholls können Grünflächen gestaltet werden. Zudem wird privaten Eigentümern mit einem Hof- und Fassadenprogramm unter die Arme gegriffen. Die Städtebauförderung ist in mehrerlei Hinsicht wichtig für unsere Städte und Gemeinden: Wir bekommen Geld für unsere kommunale Infrastruktur, zugleich erzielen wir mit den Bauprojekten volkswirtschaftliche Effekte, die über das eigentliche Ziel der integrierten baulichen, ökonomischen und sozialen Erneuerung hinausgehen. Mit den Fördermitteln aus dem gesamten Programm können landesweit Folgeinvestitionen von bis zu 1,8 Milliarden Euro ausgelöst werden.

Das Programm hilft insbesondere gezielt Städten und Gemeinden mit strukturellen Schwierigkeiten, denen es aufgrund ihrer schwierigen Haushaltslage nicht möglich wäre, das erforderliche Geld für dringend benötigten Investitionen im Städtebau allein aufzubringen. An dem Maßnahmenpaket von 346 Millionen Euro beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 143 Millionen Euro, der Bund mit 115 Millionen Euro und die Kommunen mit 88 Millionen Euro. Wir stehen damit zusammen mit dem Bund zu unseren Zusagen, die Städte und Gemeinden auf sehr hohem Niveau bei der nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung zu fördern. Damit wollen wir auch die Bürgerbeteiligung vor Ort stärken“.

9. Remscheider "essKULTour" war ein Publikumsmagnet

 

Signet der 'EssKULTour'.Die 9. Remscheider „essKULTour“ vom 26. bis 28. Juni war  ein voller Erfolg. Weil das Wetter diesmal keinen Strich durch die Rechnung machte, drängten sich auf der Alleestraße die Gäste. Zuerst, um sich an den ausgehängten Speisekarten der 14 Gastronomen einen Überblick zu verschaffen, und dann auf der Suche nach einem freien Platz. Und der war – vor allem in den Abendstunden – gar nicht so leicht zu finden. Klar, dass die meisten Gastronomen mit dieser „essKULTour“ auch finanziell zufrieden sein konnten. Für sie ist diese lukullische Meile längst nicht nur eine gute Möglichkeit, ihre Restaurants ins Gespräch zu bringen – zum Werbeeffekt kommt auch der finanzielle Aspekt hinzu, vorausgesetzt, die drei Tage fallen nicht, wie schon erlebt, buchstäblich ins Wasser. Die Preise der Hauptgerichte dürften allerdings hier und da an eine gewisse Schmerzgrenze gestoßen sein. Das Preis-Leistung-Verhältnis sollte auch künftig stimmen ...

„Gemeinsam auf der Trasse! Aber sicher!“ beginnt morgen

Nach einem erfolgreichen Auftakt 2014 wiederholen die Polizei RheinBerg und die Polizei Wuppertal die Aktion "Gemeinsam auf der Trasse! Aber sicher!“ Die Auftaktveranstaltung beginnt am morgigen Dienstag, 30. Juni, um 11 Uhr in Remscheid-Bergisch Born auf der Balkantrasse/Abzweig zur Trasse nach Hückeswagen. Während der Auftaktveranstaltung bietet die Verkehrswacht des Rheinisch-Bergischen Kreises außerdem eine Fahrradcodierung an.
Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Ein oft bevorzugtes Ziel sind dabei die vielen Trassen in unserer Region. Dort sind jedoch nicht nur Radfahrer unterwegs, auch Fußgänger, Hundebesitzer und Inline-Skater nutzen regelmäßig dieses Freizeitangebot. Um mit möglichst vielen Nutzern der Balkantrasse ins Gespräch zu kommen, werden die Verkehrsunfallprävention der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Polizei Wuppertal, in Kooperation mit den örtlichen Verkehrswachten, wieder mehrere gemeinsame Präventionsveranstaltungen während der Sommerferien 2015 durchführen: Nähere Informationen, die weiteren geplanten Termine, sowie eine Karte mit den Veranstaltungsorten finden Sie auf den Homepages www.polizei-rbk.de und www.wuppertal.polizei.nrw.de.

Kleiner Monolog am Gartenteich ...

Droht kein Regen? Dann öffnen sich im Gartenteich wieder die Seerosen! Weniger wetterempfindlich ist der gelbe Wasserhahnenfuß. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, womit er sich gerade herumschlagen muss: Blattläuse. Die lassen die schwarzen Johannesbeeren am Teichrand zum Glück unangetastet. Noch sind sie nicht ganz reif. Das dauert noch ein paar Tage. Aber es verspricht eine Rekordernte zu werden. Hoffentlich sind noch genug Bügelflaschen im Keller - für den „Aufgesetzten“.

José-Luis Ortega zeigt seine Bilder in zwei Filialen

Volksbank-Filialleiter Michael Kaul (links im Bild)  freut sich, dass der Remscheider Künstler José-Luis Ortega seine Arbeiten in den Volksbank-Räumen an der Alleestraße zeigt.Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG

Zu einem Ort der Kunst werden in diesem Sommer zwei Filialen der Volksbank (Alleestraße und Lüttringhausen). Der Maler José-Luis Ortega zeigt dort einige seiner Arbeiten. Der gebürtige Spanier, der 1962 mit seiner Familie nach Deutschland kam, ist in Remscheid kein Unbekannter. Die Liste seiner Ausstellungen in der Region und darüber hinaus ist lang. Als Lehrer an der Volkshochschule führt er seit 20 Jahren Laien in die Kunst der Aquarellmalerei ein. An den Remscheider Grundschulen weckt er in Kindern die Freude an der Malerei. Die spricht auch aus seinen eigenen Bildern. Es sind meist kraftvolle Kompositionen mit starken Strukturen. „Neben naturalistischen Arbeiten tendiere ich zum abstrakten Expressionismus“, sagt Ortega über sich selbst. „Ich bin sehr experimentierfreudig und immer auf der Suche nach neuen Wegen mit neuen Materialien.“ Die abstrakte Malerei dient ihm als Ausdruck der eige-nen Persönlichkeit, als ein Mittel, sich immer wieder neu zu artikulieren. Die Ausstellung läuft im Juli und August in den Filialen Alleestraße 66 und Kreuzbergstraße 8. Öffnungszeiten: Mo. und Do. 8 bis 13 sowie 14 bis 18 Uhr, Di. 9 bis 13 sowie 14 bis 16.30 Uhr, Mi. 9. bis 13 Uhr, Fr. 9 bis 14 Uhr. Die Filiale Alleestraße hat mittags durchgehend geöffnet.

Schon als Kind wollte José-Luis Ortega in seiner Heimatstadt Granada die Kunstschule besuchen, doch seine Eltern zerrissen die Anmeldung: „Lern lieber etwas Nützliches“, sagten sie. Ortega wurde später Informatiker, doch nahm er schon in Spanien Malunterricht, den er auch in Remscheid fortsetzte. Der Volksbank ist es eine Freude, ihm für seine Kunst einen Raum zu geben. „Das gesellschaftliche und soziale Engagement der Bank für die Region bezieht sich auf alle Bereiche unserer Stadt – und dazu gehört auch die Kunst“, sagt Michael Kaul, Leiter der Volksbank-Filiale an der Alleestraße. Carsten Tillmanns, der Lüttringhauser Filialleiter, freut sich auf die Veränderung in den Geschäftsräumen und hofft, dass die Kunden zum nächsten Bank-termin auch ein bisschen Zeit mitbringen, um die Arbeiten von José-Luis Ortega zu betrachten.

Hasenberg hofft auf Fördergelder der "Aktion Mensch"

Der Hasenberg in Lennep war einst ein besonders bei jungen Familien beliebtes Stadtviertel. Auf Grund demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen haben sich die Lebensbedingungen im ehemals lebendigen Quartier verschlechtert. Ein Teil der Infrastruktur ist weggebrochen, Geschäfte und Restaurants mussten schließen, Freizeitangebote wurden weniger. Die Folge: junge Menschen sind weggezogen, und der Zuzug blieb unter den notwendigen Erfordernissen, denn es fehlen attraktive Angebote, um neue Anwohner anzulocken. Eine negative ökonomische Entwicklung, gepaart mit Zuwanderungen führte zu schwierigen Wohn- und Lebensbedingungen am Hasenberg.

Dem möchten drei Kooperationspartner seitg einigen Jahren aktiv begegnen und Anstöße zur Entwicklung eines "Inklusiven Hasenbergs" zur Verbesserung des Wohnumfelds und zur Entwicklung eines gemeinschaftlichen Miteinanders aller dort vertretenen Einwohnergruppierungen geben. Es sind die Augusta-Hardt-Heim gemeinnützige GmbH (AHH) als sozialpsychiatriescher Dienstleister, die in Remscheid an verschiedenen Stellen chronisch psychisch kranke Menschen betreut (etwa in Wohngruppen), die Remscheider Wohnungsbaugesellschaft GEWAG und die „Naturschule Grund, Umweltbildungsstation Remscheid“. Weitere Akteure: die IG Hasenberg, die Grundschule Hasenberg, OGGS, die Kindertagesstätte Hasenberg, die Kirchengemeinde Lennep und das Jugendzentrum Die Welle e.V.

Im Rahmen des Programms "Förderschwerpunkt Inklusion" der Aktion Mensch e.V. stellte die AHH gGmbH vor zwei Jahren einen Förderantrag für die Vorlauf- und Aktivitätsplanung, der auch bewilligt wurde. Unter der Überschrift „‘IQ Hasenberg‘ gemeinschaftlich gestalten und achtgeben“ berichtete Christiane Mersmann-Pohl, Diplom-Sozialpädagogin und Qualitätsmanagerin bei der AHH gGmbH, als Koordinatorin des Projekts „Inklusives Quartier Hasenberg“ am 25. Februar 2014 im Waterbölles über die Ergebnisse einer Bürgerversammlung (Archivfoto rechts). Die rund 200 Besucher (zumeist Generation 50+) hatten sich damals mehr Wohn- und Lebensqualität für den Stadtviertel Hasenberg gewünscht. Das Quartier müsse mehr zu bieten haben als die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Aufgerufen waren damals alle Bewohner des Stadtteils, und sind es auch heute noch, Visionen zu entwickeln, wie der Hasenberg aussehen könnte, um dort auch in Zukunft gut leben und wohnen zu können. Unter Einbeziehung möglichst vieler Anwohner und Gruppierungen sollen bereits bestehende Angebote vernetzt und entwickelt werden sowie neue Angebote geschaffen werden.

Auch inklusive Visionen sind erwünscht. "Unter Inklusion versteht die Aktion Mensch, dass jeder Mensch vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen kann - und zwar von Anfang an und unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, seiner ethnischen wie sozialen Herkunft, seines Geschlechts oder seines Alters. Insofern bezieht sich Inklusion auf alle Menschen (Quelle: www.aktion-mensch.de)". Für den Hasenberg bedeutet das: Neue infrastrukturelle Angebote, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten sollen auch auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zugeschnitten sein. Über den im Mai gestellten Antrag auf Förderung des auf drei Jahre angelegten Projektes hat die „Aktion Mensch“ noch nicht entschieden. Aber die drei Kooperationspartner sind zuversichtlich, den Zuschlag zu bekommen, und sie sind auch bereit, den geforderten Eigenanteil an der Finanzierung (zehn Projekt) zu übernehmen.  Die Projektideen:  Aufbau eines lokalen Handwerkernetzwerkes zur Einrichtung von Arbeits - und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Form einer Integrationsfirma  •Ein Beratungs-und Begegnungszentrum für Hasenberger Bürger und Bürgerinnen unter Einbeziehung des BBZ mit zusätzlichen Angeboten für Jugendliche  •Eine ständige personelle Vertretung im Inklusionsbüro, zur Steuerung und Koordinierung der Aktivitäten.  •Aufbau einer Dienstleistungstauschbörse  •Förderung von freiwilligen Engagement im Stadtteil.  •Entstehung von Mietergärten

Wie AHH-Verwaltungsleiter Andreas Willinghöfer am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep berichtete, steht schon jetzt fest, dass die Augusta-Hardt-Heim gGmbH die Cafeteria in den Häusern Schneppendahler Weg 34 -36 von der GEWAG zum 1. September anmieten wird. Dort soll es dann Angebote für von der AHH gGmbH betreute Klienten geben, aber auch für Mietern des Hauses und anderen Anwohnern. Willinghöfer: „Gedacht ist zunächst an Kreativangebote und gesellige Veranstaltungen. Alle Anwohner sind herzlich eingeladen, sich an der Erweiterung der Angebotspalette nach eignen Ideen zu beteiligen. Künftig sollen dort auch Vereine und Organisationen des Quartiers die Möglichkeit erhalten, die Räumlichkeiten zu nutzen und mit Leben zu füllen.“  Sobald die „Aktion Mensch“ die beantragte Förderung zugesagt hat, soll ein Quartiersmanager/ eine –managerin für den Hasenberg (Einwohnerzahl: 4.295) eingestellt werden, um weitere Ideen zu sammeln und weitere Angebote nach den Bedürfnissen der Beteiligten zu organisieren.  

Auf das „grüne Licht“ der Geldgeber wartet auch Prof. Brigitte Caster von der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln. Über Andreas Willinghöfer, der an der FH Köln am Zentrum für akademische Qualifikation und wissenschaftliche Weiterbildung nebenberuflich eine zweisemestrige Weiterbildung zum Prozessplaner für Inklusion absolviert, ist sie auf das Hasenberger Projekt aufmerksam geworden und hat ihr Interesse an dessen wissenschaftlicher Begleitung signalisiert. „Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess mit dem Ziel, einen Kulturwandel herbeizuführen“, heißt es in einer ersten Projektstudie der Professorin. Die Förderung durch die „Aktion Mensch“ vorausgesetzt, äußert sich  Prof. Caster darin zuversichtlich, dass es gelingen könne, „dass sich das „Inklusive Quartier Hasenberg“ zu einem Modellprojekt für kluge, weitsichtige und strategische Stadtplanung entwickelt und dazu beiträgt, die Chancen von Vielfalt und Inklusion sichtbar und erlebbar zu machen.“ Dazu Willinghöfer: „Sollte die Kooperation mit den Fakultäten Architektur, Stadt- und Verkehrsplanung zustande kommen, könnte sich daraus auch aus stadtplanerischer Sicht eine nachhaltige Entwicklung des Quartiers Hasenberg ergeben!“

Derweil verstärkt die AHH ihre Aktivitäten im Stadtteil weiter.  In die einstige Sparkassenfiliale Hasenberger Weg 11 soll eine Wohngruppe einziehen, die derzeit noch im Haupthaus des AHH an der Rotdornallee untergebracht ist. Und der Seniorentreff am Hasenberger Weg soll unter Federführung des AHH fortgeführt werden.

Glasverbot und die "stille Landnahme" in der Außengastronomie

Nächste Woche möchte die Stadtverwaltung die Gastwirte der Lenneper Altstadt an einen Tisch holen, um mit ihnen über Außengastronomie im Allgemeinen (Zahl der Tische und Stühle) und im Besonderen (Getränke in Gläsern oder Plastikbechern) zu reden. Einige Gastwirte bauten gerne ihre Tische und Stühle „anders auf als zulässig“, berichtete am Mittwoch in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep vor der Sommerpause Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann, und Ursula Czylwik (SPD) bestätigte diese "stille Landnahme". Das zweite „heiße Eisen“: Das Glasverbot bei größeren Veranstaltungen in der Altstadt (Ausnahme: Weinfest) und die möglichen Ausnahmen von diesem Verbot.