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Sommerspielaktionen der Sportjugend in den Stadtteilen

Pressemitteilung der Sportjugend Remscheid

Der 3. Remscheider Kindertag findet am Sonntag, 28. Juni, auf dem Rathausplatz statt. Mit dabei ist auch wieder die Sportjugend Remscheid mit ihrem Team. Wir bieten Kinderschminken sowie Luftballonbasteln an und betreuen eine Rollenrutschstation. Der ganze Rathausplatz wird zu einem Kinderparadies. Also kommt vorbei! Wir erwarten euch am Stand der Sportjugend.

Am 7. und 8. Juli findet auf der Sportanlage Stadtpark von jeweils 14 bis 17 Uhr eine Sommerspielaktion für alle daheimgeblieben statt. Die Sportjugend bietet an diesen beiden Tagen gemeinsam mit dem Sportamt verschiedene Mitmach-Angebote an. Geplant sind u.a. ein Bungee-Trampolin, eine Slackline, Schwungtuchaktionen und Riesenseifenblasen. Auch in der dritten, vierten und fünften Ferienwoche finden jeweils dienstags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr in verschiedenen Stadtteilen Mitmach-Angebote statt: Am 14. Und 15. Juli au dem Jahnplatz Lüttringhausen , am 21. Unsd 22. Juli auf dem Spielplatz Emil-Nohl-Straße sowie am 28. Juli auf den Konsumterrassen, Rosenhügeler Straße, und 29. Juli auf dem Spielplatz Honsberger Straße.

Entscheidungstraining für die Studien- und Berufswahl

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

„Welches Studium passt zu mir?“, „Welche Anforderungen erwarten mich?“ – noch vor Ende der Bewerbungsfristen für das Wintersemester 2015/16 bietet die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal für unentschlossene Studieninteressierte am Freitag, 3. Juli, und Samstag, 4. Juli, ein Entscheidungstraining an. Eine Anmeldung ist noch möglich unter zsb@uni-wuppertal.de">zsb@uni-wuppertal.de. Das zweitägige Seminar richtet sich an Oberstufenschülerinnen und -schüler, die noch nicht wissen, was sie studieren möchten. Im Mittelpunkt stehen Informationen und Übungen zur Entscheidungsfindung. „Ziel ist es, eigene Interessen und Fertigkeiten mit passenden Studieninhalten in Übereinstimmung zu bringen und konkrete Zielperspektiven zu entwickeln“, so Brigitte Diefenbach, Studienberaterin an der Bergischen Universität. Das Training für eine Gruppe von bis zu 14 Schülerinnen und Schülern findet in den ZSB-Räumen am Uni-Hauptcampus in Wuppertal-Elberfeld, Gaußstraße 20, Gebäude B, Ebene 05 und 06., am Freitag, 15-18 Uhr, und Samstag, 10-16 Uhr, statt. Der Materialbeitrag pro Schüler beträgt 40 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich (Telefon 0202/439-2595 oder per E-Mail an zsb{at}uni-wuppertal.de).

Radfahrer fährt Fußgängerin an und flüchtet

Ein rüpelhafter Radfahrer war gestern (25. Juni) gegen 14:15 Uhr auf der Werkzeugtrasse in Remscheid unterwegs. In Höhe der Taubenstraße näherte sich der Unbekannte drei Damen mit hoher Geschwindigkeit von hinten, bremste stark ab, fuhr aber dennoch gegen den Oberschenkel einer 64-Jährigen und verletzte sie leicht. Als die Frauen ihn zur Rede stellen wollten, wurde der Mann beleidigend und fuhr in Richtung Hastener Straße davon. Er war etwa Mitte Dreißig, groß, stabil gebaut, hatte rötliches Haar und Sommersprossen. Er trug eine Brille, einen Fahrradhelm, eine kurze, schwarze Radlerhose und ein blaues Fahrrad-Shirt. Bei dem Fahrrad handelte es sich um ein schwarzes Rennrad. Zeugenhinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Remscheid unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

„Entscheidung der kath. Kirche ist von vorgestern!“

Pressemitteilung der Jungen Liberalen Remscheid

Die Jungen Liberalen in Remscheid kritisieren die Entlassung einer Remscheider Grundschullehrerin durch das Erzbistum Köln aufgrund Ihrer Heirat mit einer Frau. Die Lehrerin für katholische Religion war aufgefordert worden ihre offizielle Lehrerlaubnis zurückzugeben, nachdem ihre Partnerschaft mit einer Frau bekannt geworden war. Dies ist der katholischen Kirche möglich, da sie als Religionsgemeinschaft ein eigenständiges Arbeitsrecht erlassen kann. „Wieso Arbeitsplätze, die durch Steuermittel finanziert Werden, nicht den Arbeitsgesetzen in Deutschland unterliegen ist unbegreiflich“, wundert sich Matthias Voigtländer, Vorsitzender der Jungen Liberalen in Remscheid. „Die JuLis stehen für Toleranz und Freiheit und verurteilen daher das Vorgehen des Kölner Erzbistums scharf.“ Für die Remscheider Jungen Liberalen ist klar, in Schulen mit öffentlicher Trägerschaft könne nur das Arbeitsrecht gelten, das Diskriminierung ausdrücklich ausschließt. Wenn die katholische Kirche sich damit nicht anfreunden könne, dürfe es auch keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen mehr geben, so die Sicht der JuLis. (Christian Meynen)

[Der Waterbölles verweist auf das Betriebsverfassungsgesetz, § 118 (Tendenzschutz). Demnach ist das Verhalten der kath. Kirche rechtens. Folglich müssten die JuLis eine Streichung dieses Paragraphen fordern – übrigens eine jahrzehntealte Forderung der Gewerkschaften. ;-) ]

"An der Tuchwiese" entstehen 60 altengerechte Wohnungen

Erschließung des Friedhofgeländes zeichnet sich ab“, titelte der Waterbölles am 18. September 2013 und berichtete über den Plan der evangelischen Kirchengemeinde Lennep, auf dem nicht mehr benötigten Friedhofgeländes an der Albrecht-Thaer-Straße auf der Basis des Bebauungsplans Nr. 605 altengerechte Wohnungen zu errichten. Dafür gründete sie mit Zustimmung der Landeskirche die „Service-Wohnen Evangelische Kirchengemeinde Lennep gemeinnützige GmbH“. Längst ist der Erschließungsvertrag mit der Stadt unter Dach und Fach, und bis auf die letzte Asphaltschicht und die Bürgersteige ist auch die neue Stichstraße schon fertig, an der, wie inzwischen feststeht, drei Doppelhäuser mit zusammen 60 Wohnungen entstehen sollen. Ein Haus baut die Kirchengemeinde, zwei Häuser bauen private Investoren aus Remscheid.

Und wie soll die neue Straße heißen? „An der Tuchwiese“. Das entschied gestern die Bezirksvertretung Lennep auf Vorschlag der Kirchengemeinde und ihrer Partner. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister hatten sie darauf hingewiesen,, dass sich der neue Straßenname nach Auskunft des Heimatforschers Klaus R. Schmidt aus der früheren Nutzung dieses Wiesenareals herleiten lasse: Das Wiesengelände wurde einst zur Aufstellung der Rahmen und Trockengestelle der Lenneper Tuchmacher genutzt. Deshalb verbinde der Name „An der Tuchwiese“ idealerweise die Geschichte des Ortes mit der Anbindung an die Region und betone gleichzeitig die Identifizierung aller Anwohner mit diesem besonderen Ort sowie seiner Bedeutung im Herzen Lenneps. „Die unmittelbare Nähe zum Tuchmuseum unterstützt den Vorschlag“, heißt es im Beschlussvorschlag der Verwaltung. Dem stimmten die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep zu – einstimmig!“

Hätten Sie`s gewusst? Gut getarnt am Brodberg unterwegs

Goldlaufkäger. Foto: Christian Groger.Schnell läuft er zwischen den braunen und grünen Grashalmen über die Wiese neben dem Fernsehturm auf dem Hohenhagen. Es ist ein  Goldlaufkäfer (auch "Goldschmied" genannt) auf der Suche nach Beute (oder einfach auf der Flucht vor dem Fotografen?). Letzterer hat etliche Mühe dieses schnelle Motiv scharf vor die Linse zu bekommen. Den ersten Versuch, ihn aufzuhalten, indem man die Hand einfach gegen seine Laufrichtung hält, ignoriert er insofern, als er über die Hand läuft, mit seinen kräftigen Kiefern kurz in den Finger zwickt und sich wieder ins Gras fallen lässt..
Der Respekt ist angekommen, und nun wird er auf den Knien weiter verfolgt - ich bin froh, das ich nicht beobachtet werde. Dieser wunderschöne Käfer ist etwa drei Zentimeter lang, tagaktiv und überfällt für seinen Speiseplan Schnecken, Engerlinge und sogar Regenwürmer. Im Gegensatz zu anderen Käfern kann der Goldlaufkäfer nicht fliegen, und seine Flügeldecken sind miteinander verwachsen. In der Literatur wird der Käfer als "gebietsweise häufig" beschrieben - für mich war es die erste Begegnung - nicht nur in Remscheid, sondern überhaupt.

Claudia Holtschneider führt die Lenneper Lions an

Carsten Heiermann und Claudia Holtschneider.Pressemitteilung des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“

Claudia Holtschneider ist neue Präsidentin des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“. Sie übernimmt das Amt turnusgemäß zum 1. Juli von Carsten Heiermann. Die Archäologin und Historikerin kennt Remscheid wie ihre Westentasche – und möchte die Stadt und ihre Umgebung mit den Clubmitgliedern während ihres Präsidentenjahres noch ein bisschen besser kennenlernen. So steht zum Beispiel ein Besuch bei einem Remscheider Traditionsunternehmen auf dem Programm. Als neue Aktivität möchte Claudia Holtschneider einen Spendenlauf ins Leben rufen – das dient zum einen dem guten Zweck, zum anderen soll es den Clubmitgliedern helfen, sich noch besser kennen zu lernen. Natürlich wird der Lions Club „Wilhelm Conrad Röntgen“ mit seiner neuen Präsidentin sein größtes Charity-Projekt fortführen, den Verkauf des Adventskalenders, mit dessen Erlös Jahr für Jahr soziale Projekte in Remscheid unterstützt werden. Auch beim Tag der Vereine am 16. August präsentieren sich die Lions gemeinsam mit den jungen Engagierten des Leo-Clubs „Graf von Berg“.

Mini-Club junger Museumsprofis auch in den Ferien

Pressemitteilung der Stadt Remscheid:

Wie hat Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen entdeckt? Und wie genau funktioniert das eigentlich mit dem Röntgen? Die Mitglieder des Mini-Clubs beantworten diese und viele andere Fragen rund um das spannende Thema „Röntgen“. 20 Schüler zwischen 10 und 13 Jahren haben sich im Deutschen Röntgen-Museum zu richtigen Museumsführern ausbilden lassen, um Gleichaltrigen „ihr“ Museum zeigen zu können. Ein Jahr lang haben die Mitglieder im Röntgen-Museum Wilhelm Conrad Röntgen und seine Erfindung erforscht, Experimente durchgeführt und alle Winkel des Museums genau erkundet. Jetzt führen die Museums-Profis andere Kinder auf Augenhöhe durch das Deutsche Röntgen-Museum und erklären, was Röntgenstrahlen sind und wie sie entdeckt wurden.

Wie läuft eine Führung ab? Bis zu drei Museums-Profis zeigen Gruppen bis 15 Kindern in ca. einer Stunde die spannendsten Ecken des Deutschen Röntgen-Museums. Größere Gruppen werden geteilt. Bei jeder Gruppe muss mindestens eine erwachsene Begleitperson dabei sein. Wahlweise können die Kinder anschließend mit der spannenden Museumsrallye „Röntgen auf der Spur“ einige Themen noch genauer unter die Lupe nehmen. Die Veranstaltung dauert dann ca. 2,5 Stunden. In den Schulferien können Termine vormittags und nachmittags gebucht werden. Während der Schulzeit sind die Museumsprofis nur nachmittags verfügbar. Die Veranstaltung eignet sich für Kinder ab 8 Jahren. Eine Führung kostet pro Gruppe 15 Euro und einen Euro Eintritt pro Kind. Der Eintritt für eine Lehrperson pro Gruppe ist frei. Veranstaltungen können unter Tel.RS 163384 oder per E-Email (info@roentgenmuseum.de">info@roentgenmuseum.de) gebucht werden.

Moonlight-Shopping im Allee-Center am 27. Juni

Pressemitteilung des Allee-Center

Der Erfolg der Vorjahre verlangt geradezu nach einer Wiederholung: Am Samstag, 27. Juni, erlebt das beliebte Mitternachtsshopping im Allee-Center Remscheid eine Neuauflage. An diesem besonderen Abend sind sämtliche Geschäfte in den Räumlichkeiten am Theodor-Heuss-Platz bis 24 Uhr geöffnet. Zudem ist das Mitternachtsshopping erneut Teil der „Remscheider essKULTour“, die vom 26. bis zum 28. Juni zum neunten Mal unter Beteiligung Remscheider Gastronomen die Alleestraße in eine Gourmetmeile verwandelt. Die Mieter des Allee-Centers Remscheid haben für ihre Kundinnen und Kunden wieder vielfältige Aktionen und Angebote zum Mitternachtsshopping vorbereitet. Es gibt Rabatt-Aktionen von bis zu 30 Prozent sowie Verkostungen. Auch das eine oder andere Glas Sekt wird in den Geschäften kostenlos angeboten.  Ebenfalls am 27. Juni findet die „Hasten Historic“ statt, an der wieder zahlreiche Oldtimer-Liebhaber aus der Region mit ihren automobilen Schmuckstücken teilnehmen. Der Zieleinlauf der Oldtimer-Rallye erfolgt gegen 16:00 Uhr auf dem Rathausplatz, Sieger und Platzierte werden ab 19:00 Uhr auf der Treffpunktbühne im Allee-Center ausgezeichnet. „Beim Mitternachtsshopping herrscht immer eine sehr entspannte Atmosphäre, die unsere Kundinnen und Kunden schätzen. Wir freuen uns deshalb, an diesem Abend ein besonders vielfältiges Angebot bieten zu können“, sagt Center-Managerin Kathrin Schubert. Zudem werden ab 21 Uhr kleine Geschenke an die Kunden verteilt. Das Parkhaus im Allee-Center Remscheid ist an diesem Abend bis 0:30 Uhr geöffnet und die Benutzung – wie immer samstags – ab 16 Uhr kostenlos.

„Germania“: 175 Jahre und kein bisschen leise

Pressemitteilung des Remscheider Männerchores „Germania“

Unter diesem Motto tritt der Chor, der in diesem Jahr 175 Jahre alt geworden ist, zum 1. Jubiläumskonzert am Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr, im Vaßbendersaal neben der Stadtkirche Remscheid auf. Als zweifacher Meisterchor und Konzertchor im Chorverband NRW ist der Chor der Meinung, dass auch bei diesem Konzert ein Streifzug durch die klassische Männerchorliteratur mit immer wieder gern gehörten Stücken nicht fehlen darf. Dem geänderten Publikumsgeschmack folgend sind Songs von Udo Jürgens, „Yesterday“ von den Beatles, Ohrwürmer aus Musicals  und anderes bis hin zu „You`ll never walk alone“, dem Kultlied des FC Liverpool, im Programm. Das mit rund 30 Musizierenden auftretende Jugendorchester der Feuerwehr Radevormwald spielt u. a. Melodien aus „Les Miserables“, aus Walt Disney Filmen und ein Medley der Kompositionen von Andrew Llouyd Webbers.

Das Publikum ist zum Mitsingen eingeladen bei „Wenn alle Brünnlein fließen“, bei „Marmor, Stein und Eisen bricht“, bei „Mer lasse d´r Dom en Kölle“ und bei „Caprifischer“ (es gibt Textblätter!).  Und vielleicht klatscht und singt es zum Schlusslied kräftig mit, wenn vom Chor und dem Blasorchester der Deutschmeister-Regimentsmarsch (Wir sind vom K- und K-Infantrie-Regiment) präsentiert wird. Nach dem Konzert: Bewirtung mit allem, was das Herz begehrt sowie ein einstündiges „Open-Air“ mit dem Jugendorchester der Feuerwehr Radevormwald auf dem Kirchplatz. Karten für 13 € können reserviert werden unter Telefon RS 34 05 35. (Wilhelm Wunderlich)

Staatsanwalt: Oldtimer wird zur Strafe versteigert

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Wuppertal

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal startet am heutigen Tage über die Internetplattform „Justiz-Auktion“ die Versteigerung eines Opel Commodore 2.5 S aus dem Jahre 1978. Der grüne PKW ist reparaturbedürftig und verfügt über einen originalen Bordwerkzeugsatz. Das Fahrzeug war per Strafbefehl des Amtsgerichts Solingen eingezogen worden. Anlass hierfür war, dass der 49 Jahre alte Fahrzeughalter aus Solingen ohne Fahrerlaubnis mit dem Pkw von der Polizei angetroffen worden war und den Beamten gegenüber erklärt hatte, dass er auch weiterhin ohne Führerschein mit dem Auto fahren werde. Wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde er deshalb zu einer Geldstrafe verurteilt. Härter als die Geldstrafe in Höhe von 450 € dürfte ihn der Verlust seines Fahrzeugs treffen. Interessenten können nunmehr ab einem Startgebot von 500 € mitbieten. Der Erlös kommt der Staatskasse zu Gute. (Baumert, Oberstaatsanwalt)

Vom Gehweg an der Kölner Straße sollen 147 qm wegfallen

Ende des Leerstands: Grünes Licht für Einzelhandel“, titelte der Waterbölles am 5. März, nachdem die Bezirksvertretung (BV) Lennep Plänen des Kölner Architektenbüro Fischer+Fischer und der Bocholter Ten Brinke Projektentwicklung GmbH zugestimmt hatte, die in dem unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Hertie/Karstadt-Kaufhaus in Lennep einen Vollsortimenter (Edeka?) und in einem neuen Flachbau nebenan einen Discounter (ALDI/(Edeka?) vorsehen. Dafür gab die BV damals auch eine 220 Quadratmeter große, ungenutzte Fläche des Hardtparks zur Bebauung frei. Die Kommunalpolitiker verbanden ihre Zustimmung damals mit der Option, dass sich die in der Sitzung Projektleiter Christian Braun vorgestellten Pläne im Verfahren nicht mehr wesentlich verändern.

Gestern nun kam Christian Braun erneut in eine Sitzung der BV - sie fand im evangelischen Gemeindezentrum in Bergisch Born statt -  und bekannte, man benötige von der Stadt noch 147,2 Quadratmeter des Bürgersteigs für eine Rollrampe, damit Kunden ihren Einkaufswagen mit zum Parkplatz nehmen könnten. Dadurch werde sich der Bürgersteig an der schmalsten Stelle bis auf 2,15 Meter verengen, aber auch dann sei noch genug Platz für zwei Kinderwagen im Begegnungsverkehr. Zum Vergleich: Ein normaler Bürgersteig hat eine Breite von einem bis 1,20 Meter, wie Claus-Thomas Hübler vom Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft ausführte. Er entschuldigte sich bei den BV-Mitgliedern dafür, dass die Zeit für eine schriftliche Vorlage nicht mehr gereicht habe. Zunächst habe man angenommen, die zusätzlich benötigte Fläche vertraglich zur Verfügung stellen zu können. Das sei aber nicht möglich; am förmlichen Entwidmungsverfahren, das am 24. September in einen Ratsbeschluss münde, komme man nicht vorbei.

Gerade mal ein paar Stunden alt war der Beschlussvorschlag, den Hübler gestern verlas. Hierzu stellte Bezirksbürgermeister Markus Kötter ein „mehrheitsfähiges Meinungsbild“ her, d.h.  er ließ abstimmen, sozusagen probeweise. Ergebnis: 7 Ja-Stimmen, drei Nein und eine Enthaltung. Die Verwaltung kann somit davon ausgehen, dass der der Eilbeschluss der BV Lennep, der in den Sommerferien gefasst werden muss, den Rat am 24. Oktober auch erreichen wird. Zurückholen könnte die BV ihn ohnehin nicht mehr; ihre nächste Sitzung ist erst am 21. Oktober.

Aber die Mehrheit für den Verzicht auf die Gehwegfläche war gestern ja deutlich. Ursula Czylwik (SPD) meinte, die BV habe einmal Ja zu dem Projekt gesagt, dann müsse sie jetzt auch B sagen. „Das rettet das historische Kaufhaus und wird Leben nach Leben bringen!“ Das eine bejahte Dr. Heinz Dieter Rohrweck, das andere verneinte er: „Der Umbau ist korrekt. Aber was da hinein soll, hat vier Buchstaben: M.I.S.T. Wegen eines Lebensmittelmarktes fährt niemand von Rade oder Wermelskirchen nach Lennep. Und der eine neue wird zwei Geschäftsschließungen nach sich ziehen!“ Auch Herta Rohrweck lehnte den Plan deshalb ab, wie schon im März. Das Ehepaar vertritt nicht die Meinung seiner Partei, wenn sie meint, „diese Art von Stadtplanung wird Remscheid sukzessiv kaputt machen!“