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Verlässliche e.V. und Kompazz/Kraftstation machten das Rennen

Ratsmehrheit steht zur Schulsozialarbeit und zur OGS“ titelte der Waterbölles am 26. November 2014. Damals hatten Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und W.i.R. den Antrag angekündigt, die Schulsozialarbeit zur Umsetzung des allgemein als „sperrig“ angesehenen Bildungs- und Teilhabepakets bis Ende 2017 fortzusetzen. Entsprechend beschloss später der Rat der Stadt. Die Stadt hatte die Schulsozialarbeit seit dem 1. Januar 2014 (nach Ausstieg des Bundes) mit Zustimmung der Kommunalaufsicht als so genannte „freiwillige Leistung“ alleine finanziert. Zugleich forderte der Rat der Stadt im November 2014 Land und Bund auf, für eine dauerhafte Finanzierung dieser unverzichtbaren sozialpolitischen Maßnahmen Sorge zu tragen, ohne die Kommunen damit weiterhin zu belasten. Reaktion der Bundes damals: Null! Für ihn sprang ab 1. Januar 1015 in NRW die Landesregierung in die Bresche. Sehr zur Erleichterung der Stadt Remscheid. Denn das bedeutete für sie einen Festbetrag des Landes für 2015, 2016 und 2017 in Höhe von jeweils rund 365.000 Euro. Von den jährlich 535.000 Euro, die der Rat der Stadt beschlossen hatte, um eine leistungsfähige und zielorientierte Schulsozialarbeit für bedürftige Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, sind somit in diesen drei Jahren jeweils nur noch knapp 170.000 Euro aus der Stadtkasse zu zahlen.

Aus dem jährlichen Fördervolumen von 525.000 bis 560.000 Euro in den Jahren 2015, 2016 und 2017 ergab sich für die elf Schulsozialarbeiter/innen der freien Trägern Kompass e.V. und Verlässliche e.V. (auf 9,5 Vollzeitstellen) allerdings eine Hängepartie: Zum 1. August mussten die Leistungen entsprechend der Förderrichtlinien des Landes öffentlich neu ausgeschrieben werden. Das Ausschreibungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen. Den Zuschlag erhielten - die Die Verlässliche e.V. (Primarbereich) und Kompazz/Kraftstation (Sekundarbereich), so dass die wichtige Arbeit mit bewährten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fortgesetzt werden kann. Beide Träger hatten sich gegenüber einem Mitbewerber durchgesetzt. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus machten auf ihrer gestrigen Pressekonferenz in der Gelben Villa kein Hehl daraus, dass sie über das Ergebnis dieses „Vergabeverfahrens nach allen Regeln der Kunst“ erfreut und erleichtert zugleich sind. Dass das für Schulsozialarbeiter/innen ebenfalls gilt, muss nicht weiter betont werden. Drei von ihnen – Christine Oberhuber, Alicia Pellicer Martinez und Niko Berkljacic – nahmen zusammen mit Wolfgang Zöller, Geschäftsführer der Kraftstation, sowie Gerda Spahn und ihr Sohn Matthias, ebenfalls für den Verlässliche e.V. aktiv, an der Pressekonferenz teil. Oberbürgermeister und Sozialdezernent bescheinigten ihnen, die rund 11.000 Menschen (mit mehr als 6.500 Kindern und Jugendlichen), die in der Stadt finanzielle Hilfen nach den SGB II erhalten, über die Beihilfemöglichkeiten des Bildungs- und Teilhabegesetzes so gut zu informieren zu haben bzw. ihnen bei der Antragsstellung behilflich gewesen zu sein, dass die Bundesmittel zum Jahresende ausgeschöpft werden.

In Zahlen: Während 2013 von Berechtigten nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) noch 2.289 Anträge zum Bildungs- und Teilhabegesetz gestellt wurden (Fördersumme: 300.741 Euro) und nach SGBII 1.289 Anträge (Fördersumme: 608.102 Euro), waren es 2014 nach dem BKGG 1.686 (248.375 Euro) und nach SGB II 2.214 (761.221 Euro). Finanzschwachen Familien bzw. deren Kindern konnte somit 2013 mit insgesamt 908.844 Euro geholfen werden bzw. 1.009.596 Euro in 2014. Von letztgenannter Summe entfielen auf Schulausflüge/Klassenfahrten 146.682 Euro, Schulbedarfspakete 261.612 Euro, die Schülerbeförderung 630 Euro, die Lernförderung 138.323 Euro, die Mittagsverpflegung 416. 799 Euro sowie die soziale & kulturelle Teilhabe 45.540 Euro.

Es gibt Grundschulen in Remscheid, die haben die Unterstützung von Schulsozialarbeitern dringender nötig als andere. Das hat etwas mit sozialen Brennpunkten zutun. Und genau deshalb wollte gestern Gerda Spahn keine Namen nennen, um die betreffenden Schulen nicht in irgendeiner Weise an den Pranger zu stellen. Nur so viel: Von den 26 Schulstandorten im Primärbereich bekommen 16 regelmäßig Besuch von Schulsozialarbeitern, vier Standorte zweimal pro Woche und drei sogar dreimal pro Woche.

Zum 31. Dezember 2014 hatten „Kompazz 2.0“ und der Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V. (Kraftstation) einen „Zwischenbericht“ vorgelegt, der Zielgruppen und Tätigkeitsfelder der Remscheider Schulsozialarbeiter anschaulich und ausführlich beschreibt.
Der Waterbölles hat wesentliche Punkte daraus zusammengefasst:

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Künftig mehr Zusammenarbeit für Menschen mit Behinderung

Im Bild v.l.n.r.: Sozialdezernent Thomas Neuhaus, LVR-Fachbereichsleiterin Gabriele Lapp und LVR-Landesrat Dirk Lewandrowski. Foto: Stadt Remscheid.

Pressemittilung der Stadt Remscheid

Als neuer Dezernent für das Soziale des LVR hat sich gestern Landesrat Dirk Lewandrowski (rechts) in Begleitung von Gabriele Lapp als der für die Region zuständigen LVR-Fachbereichsleiterin für Sozialhilfe beim Remscheider Sozialdezernenten Thomas Neuhaus vorgestellt. Dabei vereinbarten sie, die Zusammenarbeit zwischen den Sozialdezernaten des LVR und der Stadt Remscheid intensivieren zu wollen. Eine verstärkte Kooperation sei vor allem hinsichtlich der Themenfelder Arbeit und Ausbildung für Menschen mit Behinderung, Integrationsfirmen für Menschen mit Behinderung, Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen angezeigt. Auch insbesondere bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, das nach Abschluss im Bundestag eine neue, an die Herausforderungen der Inklusion angepasste Basis für die Förderung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung darstellt, sei ein verstärkter Schulterschluss sinnvoll.

Die in Remscheid anstehenden Prozesse wie die Entwicklung eines Inklusionsplanes, geplante Arbeitsprojekte (Café im Ämterhaus) und verstärkte Bemühungen, um Menschen mit Behinderungen Alternativen zum Besuch von Werkstätten auf dem Arbeitsmarkt in Remscheid zu bieten, begrüßte der neue Landesrat Lewandrowski ausdrücklich. Dirk Lewandrowski hatte vor seiner Tätigkeit beim LVR ein Richteramt an den Sozialgerichten Duisburg und Braunschweig mit den Schwerpunkten Schwerbehinderungsrecht und Sozialhilferecht inne.

Frauen kommen ab sofort kostenlos ins Stadion

Pressemitteilung des FC Remscheid

Der FC Remscheid senkt für die neue Saison die Preise. Ab sofort kostet der Eintritt auf allen Plätzen sechs €, und ermäßigte Karten kosten vier € (für Mitglieder, Behinderte, Jugendliche, Rentner, Studenten sowie Arbeitslose). Für Frauen ist der Eintritt in der neuen Saison sogar kostenlos! Dies wurde auf dem Staffeltag der Landesliga-Vereine in Jüchen beschlossen, auf dem sich Petra Köser und Jürgen Wellmann für den FCR am Mittwochabend über die wichtigsten Themen der neuen Saison in der Landesliga informierten. Nachdem nun endlich Gewissheit über die Regelungen der neuen Saison herrscht, startet ab Freitag, den 7.August, der Vorverkauf der Dauerkarten in der Geschäftsstelle im Röntgenstadion in Lennep (Vollzahler 90 €, ermäßigt 60 €). Weitere Vorverkaufsstellen befinden sich bei Möbel Kotthaus, auf der Lindenallee und bei W&A Catering an der Bismarckstraße. Durch den Erwerb einer Dauerkarte spart der Fußballfan über die Saisonzeit den Eintritt zu zwei Spielen und hat zudem keine Wartezeiten beim Einlass. Für das „Heimspiel –Triple“ der ersten drei Heimspiele, die in der Zeit vom 23./26. und 30. August innerhalb von acht Tagen stattfinden, bietet der FCR  zudem eine 3er Karte zum Preis von 15 € (neun € ermäßigt) an. Diese sind bereits am Sonntag beim Spiel gegen den VfL Leverkusen und danach zu den Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle im Röntgenstadion erhältlich!  Die Geschäftsstelle ist wie folgt geöffnet: Montag und Donnerstag von 10 bis 14 Uhr, Dienstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr.

Saisonaler Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit im Städtedreieck

Dr. Martina Wolff.Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Erwartungsgemäß ist die Jugendarbeitslosigkeit im Sommer auch im Bergischen Städtedreieck angestiegen. Viele Berufsausbildungen endeten vor den Ferien und die jungen Fachkräfte, die nach Ihren Prüfungen von den ausbildenden Unternehmen nicht übernommen werden konnten, haben sich arbeitslos gemeldet. Zudem verzögern sich in der Ferienzeit die Entscheidungen – auch zu Neueinstellungen in den Unternehmen. Dieser sprunghafte Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ist ganz typisch für die Sommermonate“, erklärt Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Im Bergischen Städtedreieck sind im Juli 30.368 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 525 mehr als im Juni, aber 1.723 oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote für die drei Städte steigt von 9,3 Prozent im Juni auf aktuell 9,5 Prozent (Juli 2014: 10,1 Prozent). In Remscheid waren im Juli 5.045 Menschen arbeitslos, 57 mehr als im Juni, aber 159 (-3,1 Prozent) weniger als im Juli vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 8,5 Prozent im Juni auf 8,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 8,9 Prozent.

Der Bestand an freien Arbeitsstellen ist im Juli in Remscheid um 95 Stellen auf 610 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 173 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber aus Remscheid meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid im Juli 254 neue Arbeitsstellen, acht weniger als im Juni und 15 weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gingen 1.591 Arbeitsstellen ein und damit 576 weniger als von Januar bis Juli 2014.

3.024 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre sind im Städtedreieck aktuell arbeitslos gemeldet, 8,4 Prozent mehr als im Juni, aber immer noch 356 oder 10,5 Prozent weniger als im Juli vor einem Jahr. Im aktuellen Berichtsjahr wurden bislang 2.769 Ausbildungsstellen im Bergischen Städtedreieck gemeldet, 265 oder 8,7 Prozent weniger als im letzten Jahr. Davon sind im Juli noch 942 Ausbildungsstellen unbesetzt. In Remscheid meldeten Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit bisher 548 Ausbildungsstellen. Dies sind 26 Stellen oder 4,5 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Aktuell sind in Remscheid noch 142 Ausbildungsstellen frei und damit 22 Stellen oder 13,4 Prozent weniger als im letzten Jahr. Die meisten offenen Stellen gibt es aktuell beispielsweise als Stanz- und Umformmechaniker, Verkäufer, Gebäudereiniger, Kaufleute im Einzelhandel, Fachlageristen, Köche, Maler und Lackierer, Restaurantfachleute, Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Bäckereifachverkäufer sowie Kaufleute Groß- und Außenhandel.

„Ich bin sehr besorgt darüber, dass uns weniger Ausbildungsstellen von den Unternehmen gemeldet wurden. Der Fachkräftebedarf ist schon jetzt hoch und wird in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. Ohne Ausbildung werden wir den Fachkräftebedarf der Zukunft nicht decken können. Im vergangenen Jahr blieben im Bergischen Städtedreieck 198 Ausbildungsstellen unbesetzt. Das sind fast 200 verschenkte Chancen auf selbst ausgebildeten Nachwuchs. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, jedem Jugendlichen ein Angebot zu machen, doch das geht nur mit der heimischen Wirtschaft. Wir können es uns nicht leisten, schulisch schwächere Jugendliche zurückzulassen. Mit unseren Ausbildungsakquisiteuren und der assistierten Ausbildung haben wir jetzt noch einmal zusätzliche Möglichkeiten, die Unternehmen von Beginn der Ausbildung an bis zur Prüfung zu unterstützen und die Jugendlichen bei den Ausbildungen zu begleiten. Ich bin überzeugt, dass sich unser gemeinsames Engagement lohnt und bitte um die Unterstützung der regionalen Wirtschaft“, so Dr. Bettina Wolf.

Insgesamt 4.600 Jugendliche meldeten sich bisher bei der Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal, 316 oder 6,4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Davon suchen noch 1.329 Jugendliche eine Ausbildungsstelle, das sind 178 Jugendliche oder 11,8 Prozent weniger als vor einem Jahr zur selben Zeit. Allein bei der Berufsberatung in Remscheid meldeten sich in den vergangenen zehn Monaten 754 Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Das sind 115 Jugendliche oder 13,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit sinkt die Bewerberzahl anteilig in Remscheid am stärksten unter den drei Städten. Von allen in Remscheid gemeldeten Bewerbern suchen aktuell noch 193 Jugendliche eine Ausbildungsstelle, das sind 82 weniger (-29,8 Prozent) als im vorigen Jahr.

Auch an die Ausbildungssuchenden richtet Dr. Bettina Wolf ihren Appell: „Wer noch keine Ausbildungsstelle gefunden hat, sollte die Hoffnung nicht aufgeben und sich sofort bei der Berufsberatung melden. Es ist sinnvoll, sich weiter intensiv zu bewerben, auch wenn noch Antworten von Arbeitgebern ausstehen. Wer sich auch in den Nachbarstädten bewirbt, hat bessere Chancen, denn dort sind wieder andere Möglichkeiten vorhanden“, so Dr. Bettina Wolf. (Claudia John)

Baugenehmigung für neues Flüchtlingsheim verzögerte sich

Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege am 18. August möchte die Ratsgruppe der W.i.R. vo0n der Verwaltung Einzelheiten zum Aufgabenvolumen und Personalstand des Bauordnungsamtes. Anlass sind die bekannt gewordenen Verzögerungen beim geplanten Umbau eines früheren Firmengebäudes in Hasten zu einem Haus mit Wohnungen für Flüchtlinge. Mitte Juli war die Verwaltung noch davon ausgegangen, dass der Umbau Ende 2015 oder Anfang 2016 fertiggestellt sein würde. Doch die Baugenehmigung verzögerte sich. „Warum?“, fragt nun die W.i.R.  „Hat der Investor den Bauantrag so spät eingereicht oder fehlt dem Bauordnungsamt weiterhin Personal, um Anträge zeitnah bearbeiten zu können?“ Im Übrigen vermisst die W.i.R. noch die komplette Antwort auf ihre Anfrage aus dem Schulausschuss zum Brandschutz an Schulen: „Hier fehlt immer noch eine Aufstellung zum zeitlichen Ablaufplan, wann welche Schule in welchem Zeitrahmen umgestellt wird.“

1. Preis des Fotowettbewerbs ging nach Lennep

Helmut Harhaus mit dem neuen Großdrucker.Ende vergangenen Jahres suchte die hp / Hewlett-Packard GmbH (hp) europaweit unter dem Motto „Größenwahn“ nach Bildideen, die insbesondere durch den großformatigen Druck ihre Wirkung entfalten. Unterstützt wurde der Fotowettbewerb „HP Creative Competition“ von „Profifoto“, Fachmagazin für professionelle Fotografen. Inzwiwschen ist der Wettbewerb entschieden: Der Hauptpreis in Form eines neuen Großformatdrucker ging an das Remscheider Fotostudio von Helmut Harhaus in Lennep („Studio blickpunkt“). Seine  Panoramaserie hatte  die Fachjury sowohl thematisch als auch handwerklich überzeugen können. Zum Einsatz kommen wird der neue Drucker vorwirgend in der Hochzeitsfotografie. Helmut Harhaus: „Besonders auf Bilder von solch hochemotionellen Events warten die Brautpaare und Kunden  nur ungern, wenn die Bilder in entfernten  Fachlaboren hergestellt werden müssen. Das geht jetzt viel schneller!“

MobilCenter geschlossen wegen Mitarbeiterschulung

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Mitarbeiter aus dem MobilCenter werden regelmäßig zu Tarifen, Fahrplanänderungen und neuen Ticketangeboten geschult, um den Kunden eine fachkompetente Beratung rund um das Thema ÖPNV gewährleisten zu können. Aus diesem Grund wird das MobilCenter am Friedrich-Ebert-Platz am Mittwoch, 5. August, und Donnerstag, 6. August, geschlossen. Für Tarif- und Fahrplanauskünfte steht in diesem Zeitraum die Schlaue Nummer für Bus und Bahn zur Verfügung (0 18 03 – 50 40 30, 9 Cent/ Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/ Min.). Tickets können an diesem Tag in allen Stadtwerkebussen, den privaten Verkaufsstellen und online im Ticketshop erworben werden. Für die Schließung des MobilCenter im o. g. Zeitraum bitten die Stadtwerke Remscheid alle Kunden um Verständnis.

 

Schul-Fachmarkt zu Beginn des neuen Schuljahrs

Pressemitteilung des Allee-Centers

Das Ende der Ferien rückt unweigerlich näher, und so heißt es in der Zeit vom 3. bis zum 15. August auf der Treffpunktfläche im Allee-Center Remscheid einmal mehr: „Alles für die Schule“. An den Sonderverkaufsständen von McPaper und Thalia bekommen große und kleine  Kunden alles, was für das neue Schuljahr benötigt wird. Vom Füllfederhalter über Schulhefte bis zum Schulkalender, von Schulbüchern über Schultüten und deren Inhalt - passend zum Schulbeginn besteht die Möglichkeit, sich bei nur einem Center-Besuch mit den nötigen Utensilien einzudecken. (Kathrin Schubert)

Vier gewinnt! Riesenmikado! Entenangeln! Im Stadtpark!

Pressemitteilung der SPD

Die Sommerschulferien sind schön, der Stadtpark ist schöner und der Spielplatz im Stadtpark ist am schönsten: Der SPD-Ortsverein Stadtmitte / Hasten lädt für Sonntag, 2. August, Klein und Groß, Kinder, Eltern und Großeltern zu einem Kinder- und Spielplatzfest in den Stadtpark ein.  Es beginnt um 13 Uhr auf dem Spielplatz unterhalb des Schützenhauses. Für die Kleinen werden wir den Spielplatz an diesem Tag ein wenig erweitern, indem wir zusätzliche Spielmodule aufbauen werden. Für Klein und Groß wird es Kuchen und Getränke geben. Ende gegen 16 Uhr, wenn in der Konzertmuschel nebenan im Rahmen des „Remscheider Sommers“ ein Kindertheaterstück auf viele interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer wartet.

Mit Blumenaktion Fahrräder für „Waldhof“ finanziert

Pressemitteilung des Leo-Clubs Graf von Berg

Am vergangenen Samstag war es so weit: Mitglieder des Leo-Clubs Graf von Berg übergab mehrere neue Puky-Fahrräder und zwei Kettcars an die evangelische Jugendhilfe Bergisch Land (ehemals „Der Waldhof“) auf Reinshagen. Breits zu Ostern hatten die Arbeiten für dieses Projekt begonnen. Zusammen mit den Kindern des Kinderheims bepflanzten die jungen „Leos“ vorbestellte Osterkörbe, die dann im Namen der Besteller mit einem Ostergruß an Familie und Freunde überreicht wurden. Aus dem Erlös dieser Aktion und dank der Unterstützung des Wermelskirchener Onlineversandhandels Skandic GmbH konnten sodann die Fahrräder für die Kinder finanziert werden. Der Teamleiter des Kinderheims Heiner van Mil und die Kinder freuten sich sehr, so dass eine Fortsetzung im nächsten Jahr bereits geplant ist. (Chiara Holtschneider)

Probleme beim Baudenkmal „Mannesmann-Turm“ wie erwartet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Stadtverwaltung Remscheid wurde jetzt das Gutachten zur Standsicherheit des denkmalgeschützten Mannesmann-Turms an der Burger Straße vorgestellt. Das auf Industrieanlagen und Turm- und Mastbauten spezialisierte Ingenieurbüro aus Düsseldorf hat nachgewiesen, dass bei einem Wiederaufbau mit Problemen zu rechnen ist. (siehe auch Waterbölles vom18. Juni: „Bei müdem Thomasstahl sieht es für den Turm düster aus“.) Die Antwort auf die Frage, ob und wie eine Lösung aussehen könnte, wird nun in Abhängigkeit von weiteren Untersuchungen zu suchen sein. Gemeinsam mit der Denkmalbehörde wurde festgelegt, an welchen Stahlelementen Proben entnommen werden können. Von der Duisburger Gesellschaft für Schweißtechnik wird anhand der Proben in einem Prüfverfahren, dem so genannten „Kerbschlagbiegeversuch“, die Zähigkeit des verwendeten Stahlwerkstoffs festgestellt. Die Ergebnisse werden von allen Beteiligten als eine wesentliche Grundlage für die Zukunft des Baudenkmals angesehen.

Nachdem sich in Folge des Sturms am 31. März  Stahlelemente des 59 Meter hohen Turms gelockert hatten, musste seinerzeit das Mannesmann-Werbesignet, der „Blaue Mond“, demontiert werden. Für den heutigen, in seiner Höhe reduzierten Turm bestehen aus statischer Sicht keine Bedenken. Forderungen der Denkmalbehörde sowie aus der Politik, der Bevölkerung und engagierten Initiativen zielen allerdings auf die Rekonstruktion des Ausgangszustandes.

 

Notfallübung galt dem Zusammenspiel der Akteure

Eine groß angelegte Notfallübung will exakt geplant sein. Vor allem, wenn daran, wie am vergangenen Samstag in Remscheid, drei Organisationen beteiligt sind: Die Abellio Rail NRW als Betreiber des „Müngsteners, die Feuerwehr Remscheid und das Notfallmanagement der DB Netz AG. Getreu dem Motto „die Übung macht den Meister“ ging es darum, das (in diesem Fall hauptsächliche technische) Zusammenspiel der Einsatzkräfte und verschiedenen Akteure zu überprüfen. Und Abellio wollte wissen, ob die im Rahmen des Notfallmanagementsystems festgelegten Prozesse und die Kommunikation zwischen der Betriebsleitstelle der Abellio als Unfallmeldestelle und allen Beteiligten reibungslos funktionieren. Das Szenario: Am Bahnübergang Alexanderstraße / Blumentalstraße ist ein Zuges der S7 mit einem Kleintransporter zusammengestoßen. Es hat mehrere Verletzte gegeben.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wussten nicht, was sie am Unglücksort erwarten würde, als um 8.50 der Alarm des Lokführers einging. Begonnen hatte die Übung allerdings schon zwei Stunden vorher. Das Unfallauto musste auf den Schienen platziert und Freiwillige (vom DRH Remscheid) als Unfallopfer geschminkt werden. Der Waterbölles begleitete die Übungsvorbereitungen mit der Videokamera.