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Unternehmen bei robuster Konjunktur optimistisch

Pressemitteilung der IHK

„Die bergischen Unternehmen befinden sich in einer überwiegend guten wirtschaftlichen Situation. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt robust.“ So fasste gestern Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, das Ergebnis der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage zusammen. An dieser hatten sich mehr als 337 Unternehmen mit knapp 21.000 Beschäftigten beteiligt. Fast 40 Prozent der Unternehmen sehen sich in einer guten Verfassung, weitere 54 Prozent sind zufrieden. Im Vergleich der drei bergischen Großstädte liegt derzeit die Wuppertaler Wirtschaft klar vorne. Dort sei eine hervorragende wirtschaftliche Lage festzustellen. Aber auch in Remscheid und in Solingen stehen die Betriebe gut da.

Bei den Wirtschaftszweigen seien nach wie vor die unternehmensnahen Dienstleister „Konjunktur-Spitzenreiter“: „Hier kann man weiter von einem ‚Boom‘ sprechen, alle Wirtschaftsdaten der Branche sind hervorragend“, unterstrich Wenge. Auch die Geschäfte der bergischen Industrie liefen gut, wenn auch nicht mehr ganz so hochtourig wie noch vor wenigen Monaten. Die Geschäftslage des Einzelhandels sei insgesamt positiv, allerdings seien zahlreiche kleinere Betriebe von dieser Entwicklung abgekoppelt. Im Großhandel ist es umgekehrt: Hier hätten vor alle größere Unternehmen zu kämpfen. Die Hotels und Gaststätten seien mit der Entwicklung zufrieden, ebenso wie Banken und Versicherungen und auch das Verkehrsgewerbe melde erfreuliche Zahlen.

Für die Zukunft bleibt die regionale Wirtschaft optimistisch. „Dafür sorgt vor allem die Aussicht auf steigende Umsätze. Und auch die Betriebsergebnisse dürften sich wieder stabilisieren, nachdem sie zuletzt unter Druck geraten waren“, erklärte Wenge. Die Nachfrage werde angekurbelt durch den relativ schwachen Euro, den niedrigen Ölpreis und die zunehmende Kaufkraft der Konsumenten. Hierzu trage auch der erreichte hohe Beschäftigungsstand wesentlich bei. „Die Unternehmen werden deshalb ihre Investitionen ausweiten, sind aber bei ihren Personalplänen eher vorsichtig. Gründe dafür sind in erster Linie die Absatzrisiken im In- und Ausland, die zunehmenden Arbeitskosten und die wirtschaftspolitischen Rahmen­bedingungen“ so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Streuobstwiesenfest mit vielen Aktionen zum Mitmachen

Pressemitteilung der Evangelische Stiftung Tannenhof

Auch dieses Jahr lädt die Evangelische Stiftung Tannenhof wieder zum Streuobstwiesenfest auf ihr Gelände nach Remscheid-Lüttringhausen ein. Besucher erwartet am Tag des Erntedankfests (Sonntag, 4. Oktober) ein abwechslungsreiches Angebot und viele Aktionen zum Mitmachen. Um 10 Uhr beginnt das diesjährige Streuobstwiesenfest feierlich mit einem Familiengottesdienst in der Kirche auf dem Stiftungsgelände. „Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte der Stiftung haben wir ein buntes Programm vorbereitet“, erklärt Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Im Anschluss wird der Markt eröffnet, der sich auf dem parkähnlichen Areal vom Jochen-Klepper-Haus bis hin zur KiTa erstreckt. Dort ist in diesem Jahr ein sechs Meter hoher Kletterturm das besondere Highlight, der vom Kletterzentrum „Klettermax“ in Dortmund zur Verfügung gestellt wird. Diesen können kleine und große Abenteuerlustige unter der fachgerechten Sicherung durch Mitglieder des Deutschen Alpenvereins erklimmen. Zudem werden Rundfahrten mit historischen Traktoren angeboten.

Entsprechend dem Gedanken des Erntedankfests ist auch das kulinarische Angebot reichhaltig: Harald Auer aus Wuppertal-Ronsdorf bietet beispielsweise frisch gepressten Apfelsaft aus seiner Mostpresse an. „Wer möchte, kann gerne Äpfel aus dem heimischen Garten mitbringen und bei Herrn Auer auspressen“, ergänzt Pfarrer Leicht. Zudem verkauft die Kindertagesstätte Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Es wird ebenso einen Verkaufsstand des Bereichs Integration-Wohnverbund der Evangelischen Stiftung Tannenhof geben, wie auch einen von der Kirchengemeinde organisierten Würstchenstand. Auch der F(l)air-Welt-Laden aus Remscheid ist in diesem Jahr wieder mit einem Stand vertreten. Das abwechslungsreiche Programm sei nur durch viele helfende Hände innerhalb und außerhalb der Stiftung möglich geworden, betont Pfarrer Leicht. Er sieht in dem Fest zugleich einen wichtigen Schritt in Richtung Integration und Inklusion: „Wo immer Begegnungen stattfinden, ist der erste Schritt gemacht.“ Auch deshalb lege die Stiftung Tannenhof viel Wert darauf, regelmäßig solche Feste zu veranstalten. Das Streuobstwiesenfest endet um 16 Uhr in der Kirche mit folkig schönen Melodien mit einer kleinen Prise Jazz und Blues durch das Duo „FingerFood“.

Der Mond als Feuerball

Am frühen Morgen färbte sich der Mond rot - wie erwartet und von vielen Remscheidern beobachtet, die sich einen Wecker gestellt hatten, um dieses Naturschauspiel, das erste seit 1982, nicht zu verpassen.  Sie hatten Glück, denn das Bergische Land gehörte zu den Teilen Deutschlands, in denen der Nachthimmel ohne Wolken blieb. Die rote Färbung bekam der Mond durch eine Lichtbrechung. Es handelte sich zwar um eine totale Mondfinsternis. Dabei stehen Sonne, Erde und Mond hintereinander mit dem  Mond im Erdschatten der Erde. Weil aber die Erdatmosphäre das Sonnenlicht in den Kernschatten hineinstreut, wird der Mond nicht vollständig verdunkelt. Dass er um etwa 14 Prozent größer wirkt als im Mittel, liegt daran, dass er auf seiner Umlaufbahn der Erde zurzeit sehr nahe kommt. Die nächste Supermond-Finsternis wird es erst wieder 2033 geben.

Herbst und Bauernmarkt immer gut für neue Motive

Zum 10.Mal veranstaltete der Marketingrat Lüttringhausen gestern bei sonnigem Wetter seinen jährlichen Herbst- und Bauernmarkt. Mit fast 100 Ausstellern gehört er zu den größeren Märkten im Bergischen Land. Und wie in den vergangenen Jahren war er auch diesmal für Fotografen und Filmer wieder gut für neue Motive.

Woche der Seelischen Gesundheit zu Depressionen

Buntes Häkel-Tipi vor dem 'Haus der seelischen Gesundheit' am Ebertplatz. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Die Stadt Remscheid veranstaltet vom 28. September bis zum 4. Oktober die zweite „Remscheider Woche der Seelischen Gesundheit“. Gemeinsam mit Mitinitiatoren wie der Evangelischen Stiftung Tannenhof, dem Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ) und dem Augusta-Hardt-Heim wurde hierfür ein abwechslungsreiches Programm erstellt, das depressive Erkrankungen thematisiert. Neben Vorträgen gibt es auch Filmvorführungen, Kabarett und eine Lesung.

Seelische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten: Mehr als 40 Prozent aller Menschen in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Störung. „Psychische Krankheiten rücken zwar immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, doch werden sie von vielen Betroffenen immer noch als Makel erlebt. Aus Angst wegen der seelischen Krankheit abgelehnt oder gar abgestempelt zu werden, wird dann versucht, die Erkrankung zu verbergen und Hilfe nicht in Anspruch genommen“, erläutert Professor Klaus Windgassen, Ärztlicher Direktor der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Umso wichtiger sei es, aktiv Aufklärungsarbeit zu leisten. Windgassen wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am Montag, 28. September, um 18.30 Uhr zum Thema „Depression – Wen trifft es, und was ist zu tun?“ referieren. Am Donnerstag, 1. Oktober,spricht Dr. Jörg Hilger, Leitender Arzt der Evangelischen Stiftung Tannenhof, zum Thema „Depression und Alkohol“ (mit anschließender Diskussionsrunde).

Vorurteile und falsche Vorstellungen über die Ursachen seelischer Erkrankungen sowie über therapeutische Möglichkeiten halten Betroffene oftmals davon ab, sich in Behandlung zu geben. Dabei können psychische Erkrankungen dank moderner Therapieverfahren heutzutage oftmals geheilt – zumindest  aber deutlich gebessert – werden. Professor Windgassen: „Die Entstehung psychischer Erkrankungen hat nichts mit eigenem Verschulden zu tun, sondern ist meist das Ergebnis vieler Faktoren: Veranlagung, psychische Belastungen im Laufe der persönlichen Entwicklung oder in der Familie, dem Beruf oder der Gesellschaft können dabei ebenso eine Rolle spielen wie eine Störung der Hirnfunktion.“

Nachfolgend das Programm ab heute:

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Trillerpfeifen-Konzert für ein Dutzend Rechte

Die Ratsfraktionen und-gruppen von SPD, Grünen, Linken, FDP und W.i.R. hatten für Samstagmittag, 12 Uhr, zu einer Demonstration „für Toleranz und gegen Rassismus“ in Hasten-Feld aufgerufen. Und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen. Damit wollten sie einer Demonstration von Rechtsradikalen begegnen, mit der diese (ab 13 Uhr) in der Bevölkerung Ressentiments gegen Flüchtlinge schüren wollen, wie Dennis Abé von den Grünen Tage zuvor beim 3. „Dialog Flucht“ im Ratssaal betont hatte: „Die Veröffentlichungen der Rechten strotzen nur so von Rassismus, Engstirnigkeit und Hass gegen Flüchtlinge!“

Beatrice Schlieper, Sprecherin der Remscheider Grünen, hatte sich für die Gegendemonstration der Kommunalpolitiker und der Bürgerschaft viele Teilnehmer/innen gewünscht: „Am liebsten vierstellig!“ So viele waren es dann aber doch nicht. Geschätzte 200 standen etwa einem Dutzend Rechter gegenüber, die mit ihrer Mikrofonanlage gegen ein Trillerpfeifenkonzert wenig Chancen hatten, Gehör zu finden. (Aber abgesehen von den Gegendemonstranten befanden sich ohnehin nur wenig Passanten auf dem Platz)

Die Polizei hatte Demonstration und Gegendemonstration so organisiert, dass beide Gruppen durch den Richard-Lindenbergplatz getrennt bleiben mussten. Die Rechten standen auf der westlichen Seite des Platzes (Foto), die Kommunalpolitiker und Bürger an der östlichen. Die CDU, die sich im Vorfeld bedeckt gehalten hatte, war (am Rande der Demonstration) durch ihren Fraktionsvorsitzenden Jens Nettekoven vertreten.

Offener Brief an die CDU-Ratsfraktion

Sehr geehrter Herr Nettekoven, sehr geehrte  Damen und Herren,

heute berichtete der RGA, dass Ihre Fraktion auf der Suche nach  nicht vorhandenen zukünftigen Gewerbe-gebieten die Rieselfelder Jägerwald ins Visier nehmen und von der Verwaltung wissen möchten, wie der Stand einer Machbarkeitsprüfung aussieht. Man gewinnt den Eindruck, dass Sie auf Ihrer verzweifelten Suche nach Gewerbeflächen, die das Stadtgebiet einfach nicht mehr hergibt, in kontraproduktiven Aktionismus verfallen. Ich halte Ihnen zugute, dass Sie zu dem Zeitpunkt damals noch in den politischen Windeln lagen. Daher für Sie und Teile Ihrer Fraktion noch einmal die Realitäten im Fall der Rieselfelder Jägerwald:

  1. Es handelt sich dabei um einen sehr bedeutenden Teilbereich des Naturschutzgebietes  Westerholt  mit  44,7 ha Gesamtgröße, welches seit dem 13.12.01  Rechtskraft besitzt. Vielleicht hätten Sie besser vorher einmal die diesbezüglichen Informationen des zuständigen Fachdienstes gelesen, statt gleich in blindem Eifer derartig absurde Anfragen zu stellen.
  2. Die dortigen Fließgewässer (zahlreiche Quellen und Bäche) stehen explizit unter dem Schutz der EU-Wasserrahmenrichtlinie EUWRRL, deren weitreichende Rechtskraft Sie auch an anderen Stellen in Remscheid  betrachten könnten. Besonders hohen Stellenwert kommt dabei  auch Rieselfeldern zu,  und zwar bundesweit. Dazu gibt es unzählige Werke mit Stellungnahmen auch aus dem politischen Spektrum.
  3. Bei Interesse lasse ich Ihnen gerne die entsprechenden Stellungnahmen der EU,  hier speziell von Herrn Hans Gerd Pöttering (damaliger EU-Ratspräsident, CDU ), Herrn Reul (CDU), der EU-Kommission vom 02.12.2010, von Wassernetz NRW,  dem Wupperverband und anderen, alle aus den Jahren 2010-2012,         zum Thema EU-Wasserrahmenrichtlinie und Naturschutzgebiete zukommen.
  4. In der Sitzung vom 01.02.2012 durfte damals nach dem gleichgelagerten Vorstoß eines ehemaligen Baudezernenten, die BV Lennep und alle nachfolgenden Gremien seitens  der Verwaltung nur noch zur Kenntnis nehmen,  dass das NSG Westerholt mit den Rieselfeldern  nachhaltig geschützt bleibt. Punkt!

Sollten Sie nun, Sehr geehrter Herr Nettekoven und Teile Ihrer Fraktion dennoch Wert darauf legen, die Stadt Remscheid mit der Weiterverfolgung einer längst abgeschlossenen Angelenheiten in große Kalamitäten zu bringen, bleibt Ihnen das sicher unbenommen. Das geht bis hin zu beträchtlichen Strafzahlungen an die über diesen Fall bestens informierte Europäische Kommission.  Eventuell wäre es aber besser, wenn Sie in Ihrem Streben, für die Stadt und ihre Bürger etwas Gutes zu tun, sich auf die politischen Themen konzentrieren, worin Sie etwas besser unterwegs sind? Sich vorher umfangreich zu informieren kann dabei auch grundsätzlich nicht schaden. Bauen Sie in den drei derzeit prosperierten Gewerbeflächen von mir aus in die Höhe, aber lassen Sie zukünftig bitte die Finger von den 23 Naturschutzgebieten in Remscheid.  Sie könnten sich verheben.

mit  freundlichem Gruß
Hans Gerd Göbert

Klaus Küster zeigte dem Waterbölles seine neue Galerie

In der Nähe des "Zentralpunkts" in Remscheid, im Haus Burger Straße 11, wo früher ein Schlecker-Laden war und zuletzt türkische Kleider verkauft wurden, eröffnet der Remscheider Künstler ehemalige Kurator der Städtischen Galerie, Klaus Küster, am morgigen Sonntag um 16.30 Uhr eine eigene Kunst-Galerie, die "Central.Galerie". „Lichtungen“ ist die Ausstellung mit eigenen, vorwiegend jüngeren Arbeiten aus verschiedenen Werkblöcken überschrieben. Eine Ausstellung mit Werken anderer Künstler aus Remscheid und Umgebung soll in der Adventszeit folgen. Bereits gestern hat Klaus Küster den Waterbölles durch die neue Ausstellung geführt.

Problem der Nahversorgung in den Quartieren

„Wo kein Kunde, da auch keine Nachfrage!“, zitierte der Waterbölles am 23. April den Lednneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter aus der damaligen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep, in der das veränderte Einkaufsverhalten der Bürger am Beispiel des Hasenbergs diskutiert worden war. Zu den Sitzungen der Ausschüsse für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 22.Oktober und für Soziales, Gesundheit und Wohnen am 10. November hat nun die SPD-Fraktion das Problem der Nahversorgung in den Wohnquartieren aufgegriffen und die Verwaltung um schriftliche Antwort auf folgende Fragen gebeten: Ist derzeit ein Absinken bei Angeboten der Nahversorgung in den Stadtteilen festzustellen? Falls ja, wie kann hier entgegengewirkt werden? Welche ersten Ergebnisse gibt aus der Arbeitsgruppe "Nahversorgung", die innerhalb der Stadtverwaltung eingerichtet wurde? Gibt es innerhalb dieser Arbeitsgruppe bereits Planungen, die Initiativen und Interessengemeinschaften aus den einzelnen Stadtteilen einzubeziehen? Werden die Ideen aus den verschiedenen Stadtteilkonferenzen in das Gesamtkonzept „Nahversorgung“ einfließen? Hat es eine Veränderung der Wegezeiten in der Nahversorgung des täglichen Bedarfs für Bürger/innen gegeben?
Begründung: „Der Demografische Wandel ist für viele Stadtteile eine große Herausforderung. In älter werdenden Stadtteilen, besteht ein erhöhter Bedarf an gut zu erreichenden Angeboten der Nahversorgung. Ob auf der Fichtenhöhe/Sedansberg, in Klausen, am Honsberg, in Mixsiepen, am Hackenberg oder Hasenberg - in den Wohnquartieren erleben wir, dass Nahversorger die Stadtbezirke verlassen. Dieses subjektive Empfinden fußt auf der objektiv fest zu stellenden Verlängerung von Wegezeiten, die durch die Bündelung von Verkaufsflächen zu erklären ist. Liebens- und lebenswerte Wohnquartiere brauchen eine funktionierende Infrastruktur, damit sich Familien, Kinder und Jugendliche und die älterwerdende Generation dort wohlfühlen können. Zur Grundversorgung vor Ort zählen neben Ärzten, Apotheken, Geldautomaten, Bäcker und Friseure auch Lebensmittelversorgung und Gastronomie. Die SPD-Fraktion möchte mit dieser Anfrage die Planungen der Interessengemeinschaften und Arbeitsgruppen zum Thema Nahversorgung unterstützen und mögliche Rahmenbedingungen klären, die den Einstieg in das weitere Verfahren ermöglichen.

Eine zusätzliche Hilfe für Betriebe und Lehrlinge

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Mit der „assistieren Ausbildung“ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und des Jobcenters Remscheid soll Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit gegeben werden, Jugendlichen, die sich in unterschiedlichsten Lebenssituationen und Problemzusammenhängen befinden, eine betriebliche Ausbildung anzubieten. Ebenso sollen Ausbildungsabbrüche vermieden werden. Kein Jugendlicher soll ohne Ausbildungsplatz und kein Betrieb ohne Nachwuchs bleiben.

Die Angebote für Jugendliche können zum Beispiel Unterstützung in der Berufsschule aber auch Beratung und Hilfen zur Lebensbewältigung sein. Die konkreten Hilfen richten sich ganz nach dem individuellen Unterstützungsbedarf. Arbeitgeber können Angebote wie Bewerbungs- und Ausbildungsmanagement, Beratung und Information hinsichtlich der erfolgreichen Ausbildung der jugendlichen Zielgruppe, aber auch Unterstützung bei der Kooperation zum Beispiel mit der Berufsschule bekommen.

Bei der assistierten Ausbildung handelt es sich um eine ganz reguläre Ausbildung. Die Auszubildenden arbeiten in einem normalen Betrieb, schließen einen normalen Ausbildungsvertrag ab und erhalten die normale Ausbildungsvergütung. Was das Programm zusätzlich bietet: Der Internationale Bund (IB) als Bildungsdienstleister wird beauftragt, für Jugendliche und Betriebe im bergischen Städtedreieck genau die individuellen Elemente an Unterstützung und Begleitung beizutragen, die für eine erfolgreiche Durchführung einer Ausbildung notwendig sind. Weder für die Jugendlichen noch für die Betriebe entstehen dabei Kosten.

„Bislang wurden uns im Bergischen Städtedreieck rund 200 Ausbildungsstellen weniger gemeldet als im letzten Jahr. Mit dem Programm ‚Assistierte Ausbildung‘ möchten wir dazu beitragen, dass noch möglichst viele Ausbildungsverträge zustande kommen. Im vergangenen Jahr blieben in den drei Städten 198 Ausbildungsstellen unbesetzt. Das sind fast 200 verschenkte Chancen auf selbst ausgebildeten Nachwuchs. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, jedem Jugendlichen ein Angebot zu machen, doch das geht nur mit der heimischen Wirtschaft. Wir können es uns nicht leisten, schulisch schwächere Jugendliche zurückzulassen. Es gilt, Jugendliche und Unternehmen zu unterstützen, die zum Beispiel vielleicht auf Grund der Noten der Jugendlichen oder auch aus anderen Gründen einen ‚schwierigen Start‘ in die Ausbildung befürchten“, erläutert Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Auch steht das Programm bei bereits laufenden Ausbildungen zur Verfügung und hilft, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.“ Die Expertinnen des Arbeitgeber-Service beraten können den Kontakt zum Internationalen Bund vermitteln. Unternehmen, die das Angebot nutzen oder mehr dazu wissen wollen, können sich direkt mit der Ausbildungsstellenakquisiteurin mit der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal für ihre Stadt in Verbindung setzen.

  • Remscheid: Jessica Nicolai (Foto), Telefon 02191 4606 156
  • Solingen: Marina Dobbert, Telefon 0212 2355 104
  • Wuppertal: Laura Bischkopf, Telefon 2828 175.

Museumskoffer zum Ausleihen im Tuchmuseum

Pressemitteilung des Lenneper Tuchmuseums

„Museum im Kleinen“, so werden Museumskoffer manchmal genannt. Das Tuchmuseum in Lennep bietet Museumskoffer für Grundschulen und für die Sekundarstufe I und II an. Die Koffer, deren Inhalte von Pädagogen zusammengestellt wurden, sind transportable didaktische Informationsträger und orientieren sich an den Kernlernplänen der Schulen. Gefüllt sind die Koffer mit repräsentativen Objekten und Informationen rund um die  Herstellung von Stoffen / Tuchen. Vom Schaf zum Anzug. Thema ist auch die Tuchfabrikation in Lennep und im Tal der Wupper, die erst am Ende des 20. Jahrtausends ein Ende fand.

Die Koffer für die Grundschulen enthalten eine CD mit allen notwendigen Dateien, die für  10 € erworben werden kann.  Ansonsten stehen laminierte Kopiervorlagen bereit. Der Koffer kann gegen einen  Pfand von 20 € ausgeliehen werden. Das Material wurde durch eine Referendarin  der Universität Wuppertal erarbeitet. Die Koffer für die Sekundarstufe I und II wurde durch das Lehrerseminar Solingen mit den Referendaren und der Unterstützung des Bergischen Geschichtsvereins Abt. Remscheid  zusammengestellt.  Auch dieser Koffer mit Begleitmaterial  ist gegen einen Pfand von € 20 ausleihbar.

Zum Abschluss der Projekte und zur Vertiefung des erarbeiteten Wissens bietet sich ein Besuch im Tuchmuseum in Lennep an. Das Museum als außerschulischer Lernort. Die Inhalte der Führungen sind nicht nur altersgerecht, sondern behandeln auch die im Unterricht besprochenen Themen. Im Rahmen des Rundgangs können Wolle, Webrahmen und vieles mehr vor Ort betrachtet, aber auch erfahren werden. Nachfragen gerne unter Tel. RS 66 92 64 oder 0172 23 00 798.

Heute zwei Verletzte bei Unfall mit Fahrerflucht

Heute Morgen um 9 Uhr kam es auf der Freiheitstraße zu einem gefährlichen Überholmanöver. Ein mit zwei Männern besetzter SUV überholte verbotswidrig einen Müllwagen, wodurch ein entgegenkommender 37-jähriger Mercedesfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Der 66-jährige Führer eines VW Touran erkannte dies zu spät und fuhr dem Mercedes auf. Dadurch verletzten sich der Fahrer der A-Klasse und ein 16-jähriger Mitfahrer leicht. Beide wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der grau/silberne Geländewagen führte, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern, seine Fahrt in Richtung Willy-Brandt-Platz fort. Zeugenhinweise zu dem flüchtigen Fahrer und seinem Fahrzeug, nimmt die Polizei telefonisch unter der Nummer 0202-284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)